Ich denke auch dass Barnevelds Aussage jetzt nicht zu hoch bewertet werden darf, er ist momentan noch nicht heraus aus seinem Tief, da ist es schwierig sich zu motivieren und man betreibt auch ständig "Ursachenforschung".
Es kann natürlich schon sein, dass ihn das Reisen mehr anstrengt, als andere Spieler, aber im Prinzip denke ich, ist es für ihn auch nicht wesentlich anstrengender, nach England zu einem Turnier anzureisen als für die englischen Spieler. Von denen wohnen auch die wenigsten immer direkt am Austragungsort. Der Einzige, der mit dem Reisen sicherlich Probleme haben dürfte ist John Part, aber der jammert nicht.
Und der "Arbeitstag" eines Dartspielers ist sicherlich kein 18 Stunden Tag, sicher, die Wochenenden sind oft futsch, aber Bob Anderson meinte, als ich ihn mal auf diese Thema angesprochen habe, dafür hätte er die Woche über mehr oder weniger frei, die Spieler trainieren ja alle keine 18 Stunden am Tag.
James Wade fühlte sich ja nur durchs Dartspielen gar nicht ausgefüllt, er, der ja sicher einer der Top Spieler ist, kann nebenher und will nebenher noch ein paar Tage in der Woche arbeiten gehen. So schrecklich kann es also nicht sein.
Wobei Top Spieler wir Barneveld, Taylor und der momentane Weltmeister sicher einiges an zusätzlichen Terminen mit Presse, Sponsoren zu erledigen haben, da wird Gordon sicher besser Bescheid wissen als ich, ich weiß nur, dass JP´s England Aufenthalte ausser den Turnierteminen noch einige Termine mehr ausweisen, wobei das bei ihm auch eine besondere Situation ist, weil sich alles auf die Zeit konzentriert, die er in England zubringt.
Und das mit Las Vegas: Rosi nimmt zunächst einmal nicht an den Desert Classics teil, genausowenig wie Anton Pein und Mensur Suljovic, die drei müssen sich erstmal bei den zwei Qualifikationsturnieren vor dem Turnier durchsetzen.
Qualifiziert für das Turnier sind lediglich die ersten 12 des Order of Merit, sowie drei Amerikaner und der Top Kanadier, die sich bereits bei entsprechenden Turnieren in den USA qualifiziert haben. Da das gesamte Teilnehmerfeld nur aus 32 Spielern besteht, gibt es noch genau 16 Plätze für Qualifikanten, und da werden die zahlreich vertretenen englischen Spieler und die zahlosen Amerikaner für die GDC Spieler sicher eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz darstellen.