Beiträge von redensarten.net

    Brass ist doch einfach das englische Wort für Messing. Da Messing (hauptsächlich Kupfer + Zink) eine geringere Dicht hat als andere Materialien (z.B. Wolfram --> Tungsten), sind solche Pfeile in aller Regel "fetter" und eben auch als Anfängergerät ausgeschrieben. Irgendwie muß man ja auf die 18g kommen und 65 mm lange Barrels wird kaum jemand spielen wollen. Daß die Pfeile den "Standarddurchnesser" von 6 mm haben, kannst Du Dir also abschminken. Eher werden es an die 8 mm sein. Aber das heißt nun nicht, daß damit keine 180 möglich wären. Es gibt schließlich auch Profis, die absichtlich dickere Darts spielen, weil sie damit besser klarkommen. Aber die allgemeine Tendenz geht schon zu immer dünneren "Stäbchen". Schau doch mal, ob Du einen Shop findest, der für die Pfeile Maße angibt. Das ist leider ein Schwachpunkt vieler Shops. Oder Du schaust mal auf der Homepage des Herstellers Unicorn, ob dort Angaben zu finden sind.

    Abnutzung läßt sich nicht vermeiden. Sehr beständig ist meiner Erfahrung nach die Beschichtung von Target Darts. Bei handgefertigten von Dart König mit Gummiringen kann man die Ringe tauschen, so daß es da faktisch keine Abnutzung gibt. Aber das sind sicher keine Pfeile für Anfänger.

    Die Erfahrung, daß sich Shark Rillen verhältnismäßig flott abnutzen, habe ich leider auch gemacht. Erklären kann ich mir das freilich nur bedingt, da die Rillen so zueinander stehen, daß sich die Pfeile bei Berührung eigentlich kaum verhaken können. Spiele meine Nonames seit rund einem Jahr und der Griff hat doch merklich nachgelassen. Aber das ist halt der Lauf der Dinge.

    EDIT: Gordon, bei Deinem Hang, sprachlich/inhaltlich ungenaue Beiträge anderer Schreiberlinge zu hinterfragen, vergißt Du gern, auf das eigentliche Thema einzugehen. So berechtigt Deine Einwände auch sind, wirklich geholfen hast Du dem Mäxchen damit nicht. ;)

    Wobei Evo natürlich bei allem ziemlich teuer ist und für alle, die nicht ausgesprochen begeistert von deren Produkten sind, mglw. sogar überteuert. Mir haben die Schäfte auch nicht gelegen. Aber Aluschäfte würde ich selbst dann nicht spielen, wenn die das Billigste vom Billigsten wären. Erst letzte Woche mir die Aluschäfte von einem Mitspieler angeschaut. In Sachen Krümmung kann da keine Banane mithalten.

    Daß sich Flights ohne Ringe lösen, hat allerdings auch Vorteile. Es schont das Material, weil es nachgeben kann. Und aus demselben Grund wird ein Pfeil weniger abgelenkt. Der Flight macht den Abflug, aber der Dart selbst fliegt einigermaßen unbehelligt weiter. Das kann (für mich und anscheinend auch viele andere) natürlich nicht die negativen Auswirkungen auf Konzentration und Spielrhythmus ausgleichen, die das ewige Kontrollieren und Fummeln mit sich bringt.

    Die Materialwahl hängt wohl immer vom eigenen Wurfstil ab. Aber daß die unterschiedlichen Flightformen Einfluß auf das Flugverhalten nehmen, wird andererseits niemand ernsthaft bestreiten wollen.

    Black, ich will Dich nicht verunsichern, aber einen Kritikpunkt an meinen Targets (Pro Stone Keith Deller) habe ich schon. Egal welche Schäfte ich draufgeschraubt habe, nie waren die Dinger in der Mitte. Immer standen sie auf der einen Seite (sofern man bei Zylindern von Seiten sprechen kann^^) einen knappen Milimeter über und auf der anderen "Seite" dementsprechend etwas zu weit innen. Also waren entweder die Bohrungen nicht mittig oder die Gewinde so mäßig. Und wenn ich persönlich etwas hasse, sind es unnötige Ecken und Unregelmäßigkeiten. Die machen bei mir grobschlächtigen Spieler zwar faktisch nichts aus, aber der Kopf spielt bekanntlich auch mit. Und bei den Preisen sollten solche Mängel eigentlich nicht vorkommen. Aber vielleicht hatte ich nur einen "Montag-Satz" erwischt.

    Ansonsten kann ich mich den wohlwollenden Meinungen der Vorredner nur anschließen. Die Griffigkeit ist wirklich auch nach langem Spielen noch erstklassig.

    Ich kann mir vorstellen, daß die Flugeigenschaften schmalerer Flights eine Rolle spielen. Bei weniger Fläche segeln die Darts auch weniger durch die Luft. Als ich testweise mal mit Slims gespielt habe, kam ich damit gar nicht klar. Trefferbild Typ Schrotflinte. Alle Mitspieler mit Slims, die ich kenne, "knallen" die Darts in die Scheibe, als hätten sie einen Tomahawk in der Hand und keinen Dart. Ich glaube, man bringt mit Slims nur unnötige Ungenauigkeit in sein Spiel.

    Wenn die Nylonschäfte so hart und spröde wären, daß die Flights darin ähnlich fest klemmten wie in Aluschäften, würden sie vermutlich bei jedem Bouncer zerbrechen, sobald sie auf dem Boden aufschlagen. Und gerade beim E-Dart sind Pfeile ja "Bückware"...