Pfeile:
Ich finde mit schwereren Pfeilen kann man besser werfen, denke das liegt an der höheren Trägheit. Wird auch schon einen Grund haben das Phil die schwersten Pfeile in der PDC hat (ist warscheinlich genau das Gewicht bei dem der Wurf für Ihn noch nicht anstrengend wird).
Aber wenn Du unbedingt 16 Gramm spielen möchtest dann beachte bitte folgendes:
Grundsätzlich sind die Gewichtsangaben bei E-Darts Bruttoangaben, wobei der Hersteller das Barrelgewicht nimmt und das maximal mögliche Zusatzgewicht durch Spitze, Shaft, Flight und anderen Anbauteilen dazurechnet - das wird in der Regel 2 Gramm sein.
Der Verdacht liegt nahe, das dieser Wert noch aus den Anfangszeiten des E-Darts stammt, da Du egal was du an Deinen Barrel anbaust nicht auf 2 Gramm kommen wirst, sondern eher auf 1 - maximal 1,5 Gramm.
Hast Du Deine Pfeile komplett gewogen oder stand das auf der Verpackung drauf ? Wenn Du die jetzt komplett auf ne Waage geschmissen hast und das waren 16 G, dann spielst Du nämlich eher 17 G Pfeile (laut Herstellerbezeichnung), wenn nur die Barrels 16 G hatten, dann spielst Du eigentlich 18 G. Komisch - Ist aber so ^^.
Bei der Auswahl neuer Pfeile solltest Du Dich nicht von Namen blenden lassen, Pfeile mit dem Zusatz Phil Taylor sind nur teurer nicht besser. Wichtiger sind Angaben wie der Tungsten-Anteil und die Länge und Dicke des Barrels. Je höher der Tungsten-Anteil desto schwerer ist das Rohmaterial und desto schlanker können die Barrels bei gleicher Länge werden, was Vorteile bei einer engen Platzierung im Dartboard hat. Jedoch das wichtigste ist das sie Dir einfach liegen, da kann zu dünn auch schlecht sein.
Da Du nicht ausprobieren kannst würde ich Dir grade Barrels empfehlen, da das Gewicht dann gleichmäßig verteilt ist und somit die Pfeile neutral fliegen.
Nächstes Problem: Der Grip - die verschiedenen Barrels sind mit unterschiedlichem Grip versehen (Art der Rutschfestigkeit durch Behandlung des Barrels). Gibt alle möglichen Arten von No-Grip (also glatt) bis zum tiefsten Sharkgrip. Zu viel Grip ist nämlich nichts. Hier würd ich Dir auch eher ein Barrel empfehlen, welches Rillen über die komplette Länge verteilt hat. So kannst Du an Deinem Griff noch experimentieren ob vorne, mittig oder hinten.
Die Marke ist völlig egal, Bulls, Pentathlon, Harrows, Unicorn, etc. nehmen sich alle nichts.
Ich empfehle Dir hier sowas in der Art: http://www.mcdart.de/dartshop/mcdar…-22-0-0%29.html
auch sowas: http://www.mcdart.de/dartshop/mcdar…-23-0-0%29.html - denk aber dran 16 G- Barrels sind 14 G schwer
gebraucht auch beim Putzi in der 18G Variante (auch wenn da 17 steht ^^) http://www.secondhand-darts.de/e_-_darts_2.html
Barrels sollten so zwischen 40 und 55 mm lang sein, alles andere ist für Anfänger zu extrem
oder gebrauchte Eric Bristows zb - auch ein schöner Anfänger-Dart
Wenn Du was Besonderes haben willst, Putzi hat auch grad neuwertige Unicorn Sigmas da.
Shäfte:
ganz klar Nylon-Shäfte - verbiegen nicht, kosten wenig - ideal - kannst ja alle drei Längen zum Testen mal ausprobieren
Flights:
muss man in Kombination mit den Shäften ausprobieren, würd ich mir auch Standart, Slim und ne Zwischenform zum ausprobieren holen.
Spitzen:
für Heim-E-Dartscheiben sind die Smartness-Spitzen am besten http://www.mcdart.de/dartshop/smart…-10-0-0%29.html
für die Kneipe empfehle ich Evos oder Bulls Tefo X (weicher aber langlebiger - auch wieder Geschmackssache).
Ich würd Dir noch Flightprotektoren empfehlen und wenn Du Nylonshäfte nimmst pass auf ob die Ringe haben, sonst brauchst Die auch.
Wenn du aber Alushäfte spielst sind Gummi-O-Ringe fürs Gewinde zu empfehlen, sonst lösen die sich dauernd. Das Werkzeug brauchste nicht, kann man auch so aufziehen.
So das war mein Senf - wünsch Dir Good Darts
so ich hör jetzt auf zu editieren^^