Beiträge von Julez

    Ich denke mal, dass dieser Kerl das Gegenbeispiel zu den deutschen Spielern ist. Das ist doch jetzt auch erst sein zweites großes Major-Turnier und er liefert seine Leistung ab und das, obwohl er mit Ausnahme von Hopp deutlich jünger ist. Schon komisch...

    Meiner Meinung nach ist heute nur ein Spiel zu sehen, das richtig großes Kino verspricht und das ist das Duell der beiden Brüder. Ob das Spiel hochklassig wird hängt ganz davon ab, wie R.Huybrechts drauf ist, sein junger Bruder wird auf jeden Fall abliefern.

    Guck mal in die OoM Vorschau von Zwyes fürs Saisonende! Aktuell liegt Chizzy 26300 Pfund vor Wade. Wade müsste also bis ins Halbfinale kommen. Ansonsten ist Chizzy am Ende vor James. Hoffe natürlich auch das Wade das packt. Ist aber ein harter Weg. Gegen möglicherweise Pipe im Achtelfinale mit dem langsamen Wurfstil und dann im Viertelfinale gegen Jackpot....Puuhhhh.

    War natürlich gerade ein Wahnsinnsspiel. Ich musste nach dem Satzausgleich zur Nachtschicht. War nach dem Verlauf eigentlich sicher, dass Chizzy gewinnt. Komme hier an und lese gerade das Henderson dass echt noch für sich entschieden hat!! :thumbup: :thumbup:

    Weil die WM dort schon mit einberechnet wurde. Ich glaube nicht, dass er ins HF kommen muss, QF müsste reichen.

    Richtig und da liegt meiner Meinung nach der Kern des Ganzen. Man muss sich fragen, woran es liegt und nicht Ausreden finden. Ich habe manchmal das Gefühl, dass diese Aussage mit dem Druck und der Nervosität eine vorgeschobene Ausrede für die Spieler selbst ist. Den Druck spüren die anderen Spieler genauso, wenn nicht sogar mehr (Dadurch, dass sie ein hohes Preisgeld verteidigen müssen etc.). Und das mit dem Stöchern im Trüben bezog sich jetzt nicht explizit auf deine Aussage, sorry deswegen.

    Das ist mir zu viel Stochern im Trüben, um ehrlich zu sein. Ich finde es (und das unabhängig von den deutschen Spielern) immer wieder seltsam, wenn Spielern ein riesen Potential angedichtet wird, diese es dann allerdings nicht umsetzen können. Gary Anderson (hat zwar schon Majors gewonnen) ist für mich da das perfekte Beispiel. Es sagt jeder, wenn er die Doppel konstanter treffen würde, dann wäre er jemand, der Phil Taylor auf Dauer gefährlich werden könnte. Nur trifft er eben die Doppel nicht, aber jedes Mal wird gesagt, ja wenn er sie denn treffen würde. Das ist zu viel wäre, hätte, könnte. Das Ganze lässt sich auch auf die deutschen Dartprofis projizieren. Es wird immer gesagt, dass bei ihnen der Kopf nicht mitspielt und dass sie mit mehr Erfahrung gute Chancen haben. Das mag ja alles schön und gut sein, aber es wird nach jedem Ausscheiden eines Deutschen darauf geschoben. Vielleicht ist es aber so, dass die anderen einfach besser sind? Ich will damit nur sagen, dass es niemandem etwas bringt, über Eventualitäten zu sprechen.

    Um bei Deinem Beispiel zu bleiben:

    Stimmt. Dann kannst Du sagen "Das schmeckt ja scheiße!" Du kannst aber nicht benennen, was letztendlich falsch war. Zu lange? Zu viel von dem? Zu wenig von jenem? Du kannst dann auch nicht das Drama nachvollziehen, wenn Dir der Braten in der Röhre vertrocknet, die Soße am überbrodeln ist ... und das Spätzleswasser noch nicht mal kocht. Aber Du hast ja Geschmackt und deshalb kannst beurteilen: "Das schmeckt scheiße!" Damit stößt Du der armen Sau, die es versucht hat, allerdings voll vor den Kopf. Und irgendwie hast Du das auch hier gemacht. Und zwar bevor einer der Beurteilten sein Spiel überhaupt angefangen hat.

    Sorry ... nur meine Meinung.

    Naja, das wird mir langsam ehrlich gesagt zu blöd, zu erklären, worauf ich hinauswill, wenn es offenbar keiner verstehen will. Aber um das klar zu stellen: Ich stoße hier keinem vor den Kopf, ich sage nur meine Meinung. Und um bei dem Beispiel zu bleiben: Der Koch, dessen Essen nicht gut schmeckt sagt mir aber auch nicht ständig, wie toll sein Zeug doch ist. Wenn alle deutschen Spieler in diesem Jahr wieder in der ersten Runde ausgeschieden sind, dann könnt ihr euch ja ruhig wieder anhören, was für Chancen sie doch gegen die großen Spieler haben. Naja, ich schreibe jetzt hier nichts mehr dazu.

    @ Eisgruber Thomas:
    Schon wieder... Es geht mir doch nicht darum zu sagen, dass es verdammt einfach ist, sich für die WM zu qualifizieren sondern nur darum, dass hier offensichtlich zu hoch gestapelt wird. Aber ich will jetzt echt nichts mehr sagen, mich regt es echt auf, dass einem die Worte hier im Mund herum gedreht werden.

    Zum einen hat er nicht gesagt, dass er sie übertreffen will, sondern daran "kratzen" und zum anderen steht direkt nach diesem Satz "Ich weiß, dass wahrscheinlich nie jemand diesen Rekord knacken wird, aber man sollte immer die höchstmöglichen Ziele verfolgen."
    Also sagt er ja selbst, dass sein Ziel ziemlich unrealistisch ist und er es sich nur steckt, weil es eben das höchstmögliche ist. Mit diesem zweiten Satz wird nämlich der erste mit dem "an den 16 Titeln kratzen" relativiert und verständlicher.

    Sorry, aber das hat Shorty im ARD-Morgenmagazin einfach nicht gesagt.

    Dann schau dir die Folge nochmal an. Er wurde vom Moderator gefragt, ob er denn um den Titel mitspielen würde und er selbst sagte dann dass er das vorhat (Kann auch in Bezug auf ein anderes Turnier gesagt worden sein, bin mir da nicht ganz sicher.) Und ob er daran kratzt oder ob er es übertrifft macht doch auch keinen Unterschied. Wir können jetzt Haarspalterei wegen einzelnen Wörtern machen, meine Grundaussage bleibt, dass eher kleinere Brötchen gebacken werden sollten.

    @ Hyperion: Das ist mir vollkommen klar, doch ich denke, der durchschnittliche Zuschauer lässt sich davon allerhöchstens einmal täuschen und danach kann er über solche Aussagen dann nur noch den Kopf schütteln. Da muss man dann eben wissen, was einem wichtiger ist. Der Ruf beim Sponsor oder bei den Zuschauern.

    Versteht mich nicht falsch. Mir geht es nicht darum, die deutschen Spieler schlecht zu machen. Nur nach dem zwanzigsten Interview, in denen einer von ihnen davon redet, ein ganz großer Hecht zu sein, reicht es langsam.

    Stimmt. :vic:

    Mal ohne Flachs: Es ist zu beobachten das in den letzten Jahren sehr viele Leute Interesse an Dart zeigen, weil sie es meist über die Fernsehübertragung zwischen den Jahren kennen lernen. Das ist super!

    Nur ein kleiner Teil von denen spielt selber Dart, zumindest was Turniere / Liga angeht. Da fehrlt dann vielleicht ein bisschen die eigene Erfahrung, einen Sport selber ausüben (Turniermässig) ist ganz was anderes als ein bisschen Spielen im heimischen Keller und noch mal was anderes als nur zuschauen. Das ist zumindest mal bedenklich.

    Wenn man dann (mal überspitzt gesagt) mit Chips auf dem Sofa liegt und einen Spieler, der verdammt viel Zeit und Geld investiert hat, und es dann leider nicht schafft auf der WM-Bühne alles abzurufen was die Spieler ja durch die Quali erst auf diese Bühne gebracht hat, runtermacht und sich darüber aufregt das die Pfeife ja nur einen 80er Ave wirft - dann ist das schlicht und ergreifend Scheisse!

    Ihr könnt sicher sein das es die Jungs auch ärgert wie Sau wenn sie es nicht schaffen ihr Maximum zu zeigen. Aber man kann es eben nicht erzwingen. Trotzdem muss man immer mit der Einstellung an die Sachen gehen das es eben klappen wird, weil man sonst garnicht an das eigene Leistungslimit kommt. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern einfach mit Selbstvertrauen. Eventuell muss man auch schon mal eine Zeit lang selber unter Wettkampfbedingungen gespielt haben um das richtig einordnen zu können. Wenn in der Fußball-Bundesliga ein Spieler beim Konter einen 70m-Sprint hinlegt und dann beim Abschluß den Ball 10m neben das Tor drischt sind alle Fans enttäuscht. Aber nur die eine Hälfte schimpft über den Blinden, den überbezahlten Deppen, den Bewegungslegastheniker - die andere Hälfte hat selber schon mal Fußball gespielt und weiss so eine Situation einzuschätzen. Ist nicht böse gemeint, aber davon das man anderen Leuten beim Ausüben einer Tätigkeit zuschaut hat man noch lange keine Ahnung davon.

    Das stimmt doch so überhaupt nicht. Nur weil ich nicht kochen kann, kann ich also nicht bewerten, ob etwas gut schmeckt oder nicht? Es sind einfach nur Fakten, die ich benenne. Jedes Mal heißt es, sie können das und das erreichen und letztendlich kommt immer das Gegenteil heraus. Warum nicht einfach mal anders herum machen? Nichts dergleichen sagen und dann überraschen? Aber ihr versteht eh nicht worauf ich hinauswill und kommt dann immer mit den selben Antworten von wegen, wer Darts noch nie turniermäßig gespielt hat, muss eh den Mund halten weil er keine Ahnung hat. Aber mit diskutieren hat das hier eh nichts zu tun. Während ich Fakten aufzähle wird hier nur mit irgendwelchen altklugen Weisheiten gekontert.

    Meiner Meinung nach solltet ihr erstmal warten, wie sie wirklich auf der Bühne spielen, und bevor das nicht passiert ist, finde ich solche Aussagen unnötig. Warum sollten sie den im Interview sagen, dass sie doch eh keine Chance haben gegen ihre Gegner? Ich glaube, jeder WM-Teilnehmer will sein Spiel gewinnen und etwas anderes sagen sie im Interview nicht.

    Sind sie das wirklich? Ich muss ja jetzt nicht für die WM sprechen, aber in allen anderen großen Turnieren waren sie entweder nicht dabei oder sind in der ersten Runde ausgeschieden. Warum ist meine Aussage dann unnötig?

    @ Der Mal Andere:
    Wenn du meinen ersten Post siehst, dann sage ich darin ebenfalls, das ein gesundes Selbstvertrauen notwendig ist. Aber das ist kein gesundes Selbstbewusstsein, was die an den Tag legen, sondern entweder Selbstüberschätzung oder Schönrederei. Aber ich darf ja nichts sagen, ich habe ja eh keine Ahnung.