Beiträge von Barnes (Markus Scheck)

    Hallo Thomas F,

    ich habe doch nie was davon erwähnt, dass man bei einem solchen Event nicht kalkulieren muss! Ich wiederhole mich nochmal, es geht mir um die Aussendarstellung der E-Dartunternehmung!!!

    Und es wäre ja keine Unternehmung, wenn sie bei diesem Event nicht mit Gewinn kalkulieren würde (das ist doch auch gut so und Sinn und Zweck der Sache - es soll halt nicht nach aussen hin anders verkauft werden).

    VG M.

    Hallo Maik,

    ich spiele auch gern E-Dart nur nicht mehr für diese E-Dartunternehmung. Wie schon mehrfach vorher erwähnt, habe ich auch kein Problem damit, dass man Geld mit etwas (egal ob Dart o.ä.) verdient - wie man in o.a. Posts von mir sieht, geht es mir vorrangig um andere Dinge, welche ich nicht nochmals hier auflisten möchte.

    Zu dem Mannschaftswettbewerb (Bezugsdaten alle von der E-Dartunternehmung selbst - ausgespielt würden ca. 60.000€ - also ich habe hier nichts aus der Luft gegriffen - ich habe mich vieleicht verrechnet; glaube ich aber nicht!):

    ca. 650 Teams x 33€ Meldegebühr = 21.450€

    Es werden 2 Vorrunden Round Robin gespielt; 1.Runde 4 x Einzel b.o.3 und 2 x Doppel; 2. Runde 4 x Einzel b.o.5 und 2 x Doppel

    Ich habe jetzt nichts anderes getan als aus den benötigten Mindest-Credits (bei Spielergebnis 2:0 bzw. 3:0) und Max-Credits (bei Spielergebnis 2:1 bzw. 3:2) aller anfallenden Spiele den Schnitt zu bilden. Da in einem anderen Thread mitgeteilt wurde, dass auf dieser Mannschaftsmeisterschaft es 4 Credits für 2€ gibt kann man also 0,50€ pro Credit rechnen. Aber ich freue mich über jeden der dies selbst mal durchrechnet (vielleicht habe ich mich ja verrechnet ;) ) - insbesondere weil ich beim Ergebnis von 50.700€ (das waren wie gesagt 1. und 2. Runde ohne Finalrunde) aufgehört hatte weiter zu rechnen. Vielleicht macht sich ja einer die Mühe mal genau auszurechnen, was die Minimummünzung (nur alle möglichen Spiele zu 0) und Maximummünzung (alle möglichen zu spielenden Legs) des gesamten Wettbewerbs ist?

    Und bitte ruhig auch mal für nur 550 oder 600 Teams rechnen, da nicht immer 650 Teams mit zu spielen scheinen.

    VG M.

    PS: Zu möglichen Finanzierungslücken (von Preisgeldern, Reisen, ...) könnte man ja auch noch die 960.000€ "Mitgliedsbeiträge"/Jahr (Daten von der E-Dartunternehmung selbst: ca. 80.000 Mitglieder x Saisonbeitrag 6€ x 2 Saisons) hinzuziehen (Verwaltungsgebühren usw. wurden ja bei der Meldegebühr entrichtet)

    Hallo Thoms F,

    wenn das bei Euch so ist finde ich das toll und dumm von denen die es nicht nutzen wollen.

    Nochmals für alle: Ich habe kein Problem damit, dass man Geld mit einer Sache verdienen möchte! Und solange die E-Dartunternehmung genug Leute findet die sie finanzieren für welche Gegenleistung auch immer ist das ja auch ok. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Worum es mir geht ist, dass die Aussenwirkung des Dartsports leider sehr stark durch den Auftritt, durch die "Verkaufs- und Werbepolitik" und der Präsentation der E-Dartunternehmung leidet; hier möchte ich eine klare Abgrenzung von Dartsport zu rein gewinnorientierter "Dartunternehmung"!

    Zudem ist mir aufgefallen, dass es sehr viele Dartspieler gibt, welche garnicht wissen, dass sie nicht in einer Sportorganisation spielen, sondern sich in einer reinen Unternehmung mit dem Zweck der Gewinnmaximierung engagieren - es aber tatsächlich auch eine Sportorganisation im Dartsport gibt, ähnlich der anderer Sportarten mit gemeinützigem Vereinshintergrund wie Fussball oder Basketball, welche auch schon GAISF ratifiziert (weltweit organisiert ist) und bald Mitglied im DOSB (Nachfolger des Deutschen Sportbundes) sein wird!

    Der Rest, davon bin ich überzeugt, wird sich von selbst geben. Jemand der Dartsport betreiben will (egal ob E-Dart oder Steeldart) wird nicht mehr ein Unternehmen finanzieren, wenn er weiß, dass es anders geht - alleine schon aus sportlichen Gesichtspunkten wird er dieses System nicht mehr verfolgen - der, dem es nicht um den sportlichen Reiz und Vergleich geht, sondern einfach (ob aus Faulheit oder was auch immer) in seiner Stammkneipe sich messen will wird dies auch weiterhin tun - aber auch dieser würde sich bei einem E-Dartsportangebot (bspw. Ligawettkampf ohne Münzung) es vielleicht überlegen dem Sportverband beizutreten. Die ca. 10% (Abo 1. und 2. Platz in Ihrer Liga bei den "Sportförderpreisen"), welche tatsächlich von dem System "E-Dartunternehmung" profitieren können und sich Ihr "Hobby" zumindest dadurch teilfinanzieren, werden immer an der "E-Dartunternehmung" hängen - so ist das System doch aufgebaut (hatte ich ja selbst gemacht).

    Bis es soweit ist, solange werde ich weiterhin möglichst vielen Dartern versuchen zu erklären, dass Dartsport und E-Dartunternehmung 2 Paar Schuhe sind!

    Und das schöne ist: (Meine Erfahrungswerte) 7 von 10 "Aufgeklärten" spielen zumindest neben der E-Dartunternehmung (oder haben sogar ganz bei der E-Dartunternehmung aufgehört) jetzt in irgendeiner Form (EHM, RPDV oder DDV) bei uns im Dartsport mit.

    VG M.

    Hallo tctommy,

    ich finde es schön, dass Du hier konkrete Summen reinstellst. Belegt ja nur was ich vorher gesagt habe, dass viele "Mitglieder" nicht verstehen, dass sich der von Wirt und Aufsteller gezahlte "Meldebetrag" aus verschiedenen Teilen zusammensetzt und nur der "reine Meldebeitrag" zu 100% als "Sportförderpreis" ausgeschüttet wird.

    Die von Dir genannten Links zeigen also die für die E-Dartunternehmung geltenden Beiträge?

    Falls es "Mitglieder" oder ähnliches dieser E-Dartunternehmung gibt, welche andere Zahlen oder andere Spielmodi als die von tctommy in den oben genannten links bei sich in der Liga vorfindet - bitte melden! Ich bin sicher, dass regional ganz andere Regularien, Startgelder usw. bei der gleichen E-Dartunternehmung vorliegen werden.

    Und nun zu Las Vegas oder was auch immer! Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen! Mir ist nicht bekannt, dass der Gewinner aus dem laufenden Spielbetrieb einer Liga irgendwohin fährt? Es gibt gesonderte Veranstaltungen, Meisterschaften, Turnierserien usw. wo diese Preise ausgelobt werden, aber auch zusätzlich Meldegebühren und Münzungen stattfinden. Bspw. die Preissumme (ca. 60.000€ von der E-Dartunternehmung selbst genannt) bei der Mannschaftsmeisterschaft (hier gibt es doch die Las Vegas - Reisen) ist schon durch die Münzung der 2 Vorrunden (Round Robin) und die Meldegebühren zu 90% durch die Spieler gedeckt!

    Und nochmal: Ich habe nichts gegen E-Dart, sondern dagegen, dass man eine rein auf Gewinn orientierte Unternehmung unter dem Deckmäntelchen des Sports betreibt!

    Hallo krusator, Hallo ThomasF,

    ojeoje, das PDC usw. auch eine Dart-Unternehmung ist - absolut korrekt von mir auch nie in Zweifel gestellt (bemüht sich hier für das Profitum und sollte nicht mit der als "Hobby-Dart" gleichgesetzter E-Dartunternehmung verglichen werden; aber beim Vergleich Einsatz zu möglichem Gewinn erübrigt sich der Vergleich dieser Systeme!); im Gegensatz zu der E-Dartunternehmung wird bei der PDC (Europe) nicht fadenscheinig das "Vereins- und Sportmäntelchen" benutzt, sondern ganz offen und klar gesagt: Es handelt sich hier um eine Unternehmung ausgerichtet auf Gewinn!!! Wird bei der E-Dartunternehmung leider nicht getan!!!!!!.

    Was mich an der E-Dartunternehmung stört habe ich zu genüge erläutert - wenn diese den "Mitgliedern" klar sagen, dass es um Unternehmertum geht (es kann also vorkommen, dass das wirtschaftliche Interesse dem sportlichen Gedanken vorgezogen wird - z.B. Regeln/Auslegungen usw.) und es sich nicht um Sport handelt, ist doch alles ok.

    ThomasF: Bitte differenzieren: Die Meldegebühren werden (sollen - gab es da nicht einmal einen Passus in den E-Dartunternehmungsregularien einiger Ligen "...werden, die um 20% (Ligaverwaltungskosten) geminderten Stargelder, zu 100% ausgeschüttet ...") zu 100% ausgeschüttet werden!!! Diese sind zu 100% indirekt durch die Spieler (s. Zahlen oben Ligaspielmünzung) finanziert (nicht durch Wirt oder Aufsteller!) oder wenn man es genauer will, durch Wirt und Aufsteller vorfinanziert und durch die Spielmünzung (über)gedeckt! Wirkliche/faire "Sportförderpreise" (Ausschüttungen) hätten eine andere Größenordnung.

    krusator: Du hast leider recht - was die Masse angeht fehlt leider die Alternative (der DDV könnte bspw. eine Satzung/Spielordnung für den E-Dartsport entwerfen, wo für Spielbetrieb ganz klare Regeln gelten - z.B. Ligenbildung, Auf- und Abstiegsreglungen, usw. - ohne Startgebühren und ohne "Sportförderpreise" und natürlich ohne die Münzung beim offiziellen Spielbetrieb! - ich könnte mir vorstellen, dass sich dann auch E-Dartsportbegeisterte fänden, welche von der E-Dartunternehmung zum E-Dartsport wechseln würden bzw. das bestehende rein auf Gewinn und ohne sportliche Aspekte zielende System zu hinterfragen - zumal hier auch jeder Verein/"Private" teilnehmen könnte, ohne die Verpflichtung/Einschaltung eines involvierten Automatenaufstellers!); zudem liegt es ja auch daran, dass die Unternehmung mittlerweile immer dann "Geld in die Hand nimmt" wenn sich etwas wegbewegt (z.B. "E-Dartunternehmungs-Bundesliga"; "Kneipen-Ranking"; ...), um die Leute zu halten.

    Aber was soll`s ... ich frage mich nur warum es in England keine E-Dartautomaten gibt ...

    Wie gesagt, es geht mir mehr um Aufklärung und es liegt an jedem selbst, was er dann machen, bezahlen, investieren und wie er sich mit anderen messen möchte und wo er glaubt seinen Platz gefunden zu haben.

    VG M.

    Hallo shortleg,

    ich finde es schön, dass euer Wirt Euch den Steeldartsport ermöglicht. Wer meine Einträge liest sieht, dass ich nie behauptet habe, dass sich E-Dart nicht für den Wirt lohnen würde! Es ging hier um die E-Dartunternehmung und Ihre Team-Meldegebühren!

    Wenn bei Euch die Leute nur zu den Spielen kommen und auch nur während der Spielzeiten verzehren und ansonsten nie Steeldart gespielt wird ist es sicherlich nicht so interessant für den Wirt - das stimmt wohl.

    Aus meiner Erfahrung und Beobachtung kann ich nur sagen, dass beim Steeldart mehr verzehrt wird; insbesondere wird beim Steeldart mehr "gegessen" - was ich beim E-Dart weniger sah.

    Leider denken die Leute hier immer ich hätte etwas gegen E-Dart - ich habe nichts gegen E-Dart nur gegen diese E-Dartunternehmung und die Leute die dieses absolut unfaire (für das was deren Macher immer rumkrakelen auch total unterbezahlte (s.Zahlen oben)) "Sportförderpreissystem" unterstützen und dazu noch als Sport bezeichnen/verkaufen wollen!

    Es soll jeder für sich entscheiden was er will - wer Dartsport betreiben will wird vorläufig nicht am Steeldart vorbeikommen!

    Wer nur so ein wenig "Pfeilchen" werfen und seinem Hobby frönen will, kann dies dann entweder über ein rein geld- und umsatzbezogenes Dartunternehmertum oder über den organisierten Dartsport tun. Mir ist halt daran gelegen auch den Hobbydartern zu zeigen, dass man seinem Hobby auch ohne die Unternehmung nachgehen kann!

    VG M.

    Hallo,

    @ Thomas F: Sorry, das mit dem Training und dem Lohnen für den Wirt ist insbesondere für die unteren Ligen nicht stimmig! O.a. Zahlen sprechen schon für sich...

    Aber schauen wir uns doch einfach (mal losgelöst von anderen Faktoren, wie dem Verzehr der Spieler, welche ja auch noch für den Wirt in dieser Rechnung gutgeschrieben werden müssten!!!) mal nur die Ligaspielmünzung an:

    Gehen wir nur von den 16 Einzel aus so ergeben sich:

    16 Einzel x 1,60€ (Ergebnis 2:0 = 4 Credits/0,40€ bei 2€ für 5 Credits) = 25,60€

    (dies ist die ultimativ niedrigste Münzung eines Spieltages!!!!!!!!!!!!!!!!! Es wird kein "Aufwärmspielchen" vor dem Spiel gemünzt und es werden keine weiteren Spiele nach dem Spieltag gemacht!!! - habe ich aber noch nie gesehen, davon gehört noch selbst erlebt, dass sowohl alle Spiele 2:0 gespielt wurden; das keine weiteren Spiele - losgelöst vom Spieltag gemacht wurden und man muss beachten, dass in vielen Ligen auch noch Doppel beim Ligaspiel gespielt werden!!!-das nur so nebenbei)

    25,60€ x 7 Spieltage = 179,20€/Saison

    D.h. der Wirt hat bei einer 50/50-Reglung mind. 89,60€! Viele werden jetzt hier schmunzeln (so wie ich), weil jeder, der mal bei der E-Dartunternehmung Liga gespielt hat, weiß wieviel wirklich in die "Kisten" geht.

    Ich empfehle jeder Mannschaft (insdbesondere, wenn der Wirt labert, dass sich der E-Dart nicht lohnen würde) einfach die Münzung einer Saison (d.h. alle von der Dartmannschaft gemachten Spiele/Automatenmünzungen für Ligaspiele, Training und Freizeitspiele) zu sammeln und aufzuschreiben.

    Zum einen werdet Ihr Euch wundern, wieviel in die Kisten tatsächlich wandert und wie wenig Ihr dafür als "Sportförderpreise" o.ä. zurück bekommt - zum anderen werdet Ihr sehen, dass Euer Wirt/Aufsteller ganz anders mit Euch umgehen wird, wenn Ihr nach "Unterstützung" fragt und die Zahlen präsentiert! Fakten zählen halt mehr als Gelaber und irgendwelche Pamphletentexte in "Verkaufs-Vereinsheftchen"!

    Bitte aufwachen: Wenn der Wirt nichts an einer Dartmannschaft verdienen würde - dann würde er keine machen!

    VG M.

    Hallo,

    (@ cover shot: Wer meine Post gelesen hat weiß, dass E-Dart für mich auch Dartsport ist; wie Magnetdart usw. - ich differenziere nur zwischen Sport und Unternehmertum!)

    kurz und knapp kosten der E-Dartunternehmung "simple" (Angaben zu Team-Anzahl und "ausgeschütteten" Geldern beruhen auf der E-Dartunternehmung selbst - nach zu lesen in deren "Vereinszeitschrift"!):

    17000 Teams pro Jahr - Ausschüttung ca. 3mio. €

    Wir gehen nach den "Regeln" der E-Dartunternehmung vor: In der Regel 8 Teams pro Ligaklasse pro Saison; d.h. in einem Jahr 28 Spieltage. Ein Spiel (egal welcher Klasse) hat mindestens 16 Einzelbegegnungen/Spieltag. Gespielt wird best of three (d.h. mindestens 2 Credits bei 2:0 Ergebnis! Bei 5 Credits für 2€ = 0,40€/Credit)

    Rechnung:

    17000 Teams x 16 Einzelbegegnungen/Spieltag x 2 Credits (0,80€ ; Ergebnis Spiel: 2:0) x 28 Spieltage

    = 6.092.800 € !

    Hier sind noch keine "Startgebühren/Meldegelder" der Teams erfasst!!!

    Jetzt kann sich jeder selbst überlegen, ob die E-Dartunternehmung/der Wirt "faires pay-back" betreibt (Überschuss ja alleine aus den "Spielgebühren" bei einer i.d.R. 50/50-Aufteilung der Münzung zwischen Wirten und Aufstellern ca. 3 mio. €!- also 1,5 mio.€ jeweils!!!)

    Wenn jemand einen Fehler in der Rechnung findet nur her damit! (Ich weiß, nicht jede Liga ist mit 8 Teams besetzt; in vielen Ligen werden aber auch noch 4 Doppel gespielt; ich bin überzeugt, dass dieses sich sicherlich die Wage hält; und wie gesagt, hier sind ja noch nicht einmal die Meldegebühren mit erfasst!!! Also lassen wir gerne auch mal 1 mio. € Rundung zu)

    VG M.

    Hallo Dennis,

    zum einen müssten es nicht zwangsläufig Automaten dieses Unternehmens sein. Übrigens besteht auch die Möglichkeit die Automaten für Sportveranstaltung/Ligaspielbetrieb kosten-/einwurffrei zu stellen bzw. die Münzung durch Aufsteller/Wirt vornehmen zu lassen - das ist ja was ich nicht verstehe; so hat der was davon den es betrifft, wenn es als Sport betreiben will (aber ich hätte da tausend Ideen/Anregungen - wäre halt für die E-Dartunternehmung / und ca. 10% der "Profiteure-Spieler" dieses Systems wohl das aus)!

    Aber wie gesagt, was die Leute in Ihrer Freizeit machen ist deren Sache - nur bitte nicht die E-Dartunternehmung und Dartsport in einen Topf werfen!

    VG M.

    Hallo Daniel,

    ok, ok - ich zähle dir nur Fakten auf und du versuchst es dann bitte auch mit Fakten bzgl. der E-Dartunternehmung. Es steht fest, dass es sich bei der von dir genannten "Dartgemeinschaft" um eine Unternehmung handelt mit dem einzigen Ziel der Gewinnmaximierung - fakt (es ist der Sinn eines Unternehmens möglichst großen Gewinn zu erzielen)! Wenn dem nicht so ist, gib`mir bitte Fakten, dass ich sehe, dass es sich nicht um eine Unternehmung handelt!

    Du hast in deinen Beiträgen vorher angebracht, dass ein Aufstieg in der E-Dartunternehmung "zwingend" vorgeschrieben sei! Warum wird eine Meistermannschaft der A-KLasse, dann nicht verpflichtet in der nächst höheren Liga teilzunehmen (nur weil es in dieser kleinen regionalen Liga keine höhere Liga gibt; dann bitte zur Nächstgelegenen! - ist doch im Sport üblich, dass mit steigender Klasse auch ein größerer Radius einhergeht)? Warum gibt es bei der E-Dartunternehmung Ligen mit mehreren A-Klasse-Ligen ohne eine BZ/BZO-Liga? Da müsste hier doch auch eine Pflicht zur Liga-Gründung bestehen - ähnlich unübersichtlich ist es ja auch mit den einzelnen Staffelungen der C-/B-Ligen!

    Wenn es konsequent wäre, müsste es einer Meistermannschaft der jeweiligen höchsten regionalen Liga dann untersagt sein in gleicher Konstellation die nächste Saison wieder teilzunehmen (du hast ja das mit der Preisgeldabzocke angesprochen ...).

    Und nochmals zum Thema Dart-Sport:

    Für mich gehört E-Dart genauso zum Dartsport, wie Magnetdart oder was auch immer für Dart, solange es nach sportlichen Gesichtspunkten läuft und betrieben wird! Die von dir genannte Unternehmung betreibt jedoch ein reines "Geschäft" mit dem Ziel seine Umsätze und Gewinne zu maximieren; es liegt hier weder der Gedanke vor den Dartsport zu entwickeln, noch wird hier nach sportlichen Gesichtpunkten vorgegangen (siehe unterschiedliche Regelauslegungen, Stargelder, Preisgelder, ...) - daher sollten wir dies ganz klar nach Aussen hin vom Dartsport abgrenzen.

    Leider finden sich anscheinend nicht die Leute, welche auch ein E-Dartsportsystem aufbauen im Sinne des Dartsports und nicht im Sinne des Unternehmertums.

    VG M.

    Hallo Daniel,

    sorry das ich über deine Aussage zu der E-Dartunternehmung leider nur sagen kann - totaler Quatsch!!!!

    Bei der E-Dartunternehmung wird das regional vollkommen anders gehandhabt!

    Zum einen gibt es Regionen/Ligen die bei der A-Klasse aufhören - nichts mit "Zwangsaufstieg oder Zwangsetablierung einer höheren Spielklasse (z.B. BZ/BZO)". Hier haben einige Teams gesagt, kommt eine BZ-Liga hören wir auf und prompt wurde keine BZ gegründet. Zudem wurden diese "Meisterteams" auch nicht "gezwungen" in der nächstgelegenen höheren Liga zu starten. Es gibt Ligen, da haben die gleichen Leute zu 80% über Jahre das Preisgeld abgegriffen.

    Das was du über die Teambildung bei den "Regeln" der E-Dartunternehmung sagtest wird ja schon durch o.a. Beispiel ins Absurde geführt, da die A-Klasse Mannschaft als Meister eigentlich BZ-Status hat (somit die Spieler BZ-Spieler wären und ja nur max. 2 Spieler "unterklassig" in einer Mannschaft nächste Saison spielen dürften!)

    Denk mal darüber nach, wie hier die Spieler von C-/B-Klasse Meister anders behandelt werden, wie A-Klasse oder BZ-Liga-Meister. Die können nicht geschlossen als Team in Ihrer alten Liga-Klasse weiterspielen!


    Zudem, wo ist denn bei der E-Dartunternehmung der Zwang als BZ/BZO-Meister aufzusteigen - nö, bitte hier nicht Sport mit Unternehmertum (Äpfel mit Birnen) vergleichen!

    Wichtigstes Merkmal bei uns im Dartsport (Steeldart) ist, dass hier der sportliche Gedanke vorherrscht, d.h. es gibt keine Preisgelder, sondern die Leute zahlen sogar für Ihr Hobby mit Zeitaufwand, Fahrtkosten usw. wie in anderen Sportarten auch üblich! Es gibt viele Spieler, welche jedoch für sich über den reinen Hobbygedanken hinaus den Ehrgeiz suchen (Aufstieg, bis hin zur höchsten Spielklasse Bundesliga) und andere, welche nur am Wochenende Ihrem Hobby nachgehen wollen und etwas Zerstreuung suchen. Dies gilt es unter einen Hut zu bekommen. Zwingen kann ich im Sport übrigens niemanden zum Aufstieg (dies ist übrigens auch in den anderen Sportarten in Deutschland so!!! Also bitte nochmals: E-Dartunternehmung nicht mit (Dart-)Sport gleichsetzen!!!!)

    VG M.

    Hallo Zanna,

    bei "gemeinnützig" reden wir von Dartsport und eingetragenen Vereinen , d.h. beispw. DDV, RPDV, EHM und Vereine wie z.B. DC Aach, DC Kroko oder Bandits Kastellaun.

    Im E-Dart gibt es auch einige wenige gemeinnützige Vereine - leider spielen diese meistens bei/unter der E-Dartunternehmung, welche selbstredend nicht gemeinnützig sondern auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist!!!

    Im Steeldart findest du sehr, sehr viele "richtige" Vereine und Verbände, welche den Gedanken des Sports und die Tradition des gemeinnützigen Vereinswesens in Deutschland pflegt und nachgeht.

    Warum sich nicht genügend Leute finden, die versuchen auch E-Dart als Sport umzusetzen (aus welchem Grund auch immer man lieber E-Dart spielen möchte), anstatt als Kunde einer E-Dartunternehmung deren wirtschaftliche Vorgaben zu erfüllen, bleibt mir schleierhaft?

    VG M.

    Im DSAB E-Dartsbereich wird überwiegend folgendes gespielt
    C-Liga = 16 Einzel 301 S.O.
    B-Liga = 16 Einzel und zwei Doppel 301 M.O.
    A-Liga = 16 Einzel und zwei Doppel 501 D.O.
    Bez-Liga = 16 Einzel und vier Doppel 501 D.O.

    Es dürfen zwei Spieler ausgewechselt werden ,so das max.6 Leute an einem Ligaspiel teilnehmen können!
    Da langt oft ein PKW zum Auswärtsspiel!

    Ihr übernehmt diesen Modus und wir die 2,37mtr!!!!!!

    Frohe Ostern


    Hallo,

    was heisst denn bei der E-Dartunternehmung "... wird überwiegend folgendes gespielt ..." - ich dachte die E-Dartunternehmung hat gültige und gleiche Regeln für jeden bundesweit gleich - zumindest wird das so behauptet???? Haha - naja Spaß bei Seite.

    Zum Thema: Bitte nicht alles durcheinander werfen; nicht überall und in allen Dartsportligen (Steeldart) wird gleich gespielt. Für die Freizeit-/Hobbyligen wäre ein 4er/6er-Team, wo jeder mehr Spiele machen kann, sicherlich sinnvoll (wird auch schon in vielen Ligen praktiziert). Was die höchste Spielklasse betrifft ist, glaube ich schon das meiste gesagt; neben Qualität spielt hier genauso die Durchführbarkeit wohl eine Rolle.

    VG M.

    Hallo VollVersemmelt, (off topic, ich weiß, sorry ...)

    die haben mir nicht mehr wehgetan wie jedem anderen auch (viel Kohle für wenig Gegenleistung!); ich tippe "E-Dartunternehmung" immer wieder neu; ich mache das, weil wir den Dartsport nach Aussen hin klar von der E-Dartunternehmung abgrenzen sollten.

    Das Eine ist halt eine reine wirtschaftliche (E-Dart-) Unternehmung, ohne jeglichen Gedanken an Sport oder ä. sondern nur an Profit/Umsatz (ist für eine Unternehmung auch legitim, aber dann sollte man es auch nach Aussen hin so darstellen!)!

    Das Andere ist eine gemeinnützige, nach allg. sportlichen Gesichtspunkten aufgebaute Vereinsstruktur mit dem Ziel der Verbreitung und Weiterentwicklung des Dartsports. Im übrigen wiederhole ich hier gerne: Ich habe nichts gegen E-Dart - im Gegenteil für mich ist der DDV Dachverband jeglichen Dartsports (egal ob Steel-, E-Dart, Magnetdart oder ...); nur es muss sportlich organisiert sein und darf nicht ausschliesslich wirtschaftlichen Zwecken dienen - bezahlen für legs ist da schon ein KO-Kriterium!!!

    VG M..

    Hallo Dartfreak93,

    wenn du besser werden willst musst du Turniere spielen - vorab solltest du für dich feststellen was du möchtest. Spielst du bei der E-Dartunternehmung wird aus Kostengründen fast immer Doppel-KO gespielt (hier darfst du 1 Mal verlieren und kannst trotzdem noch das Turnier gewinnen - für Anfänger/schwache Spieler eher schlecht).

    Spielst du beim Dartsport (z.B. DDV / RPDV / ...) Turniere mit, gibt es verschiedene Turniermodelle; in der Regel finden die regionalen/kleineren Turniere in einem Modus "Round-Robin / Jeder-gegen-Jeden + anschliessender KO-Runde" oder nach "Schweizer-Vorgabe / 2 x 3er-Gruppe Jeder-gegen-Jeden" statt. Wie du siehst hast du hier auch als Anfänger / schwächerer Spieler immer mehr als 2 Spiele und somit auch mehr Trainings-/Spielpraxis.

    Bei den "Profis" und großen Turnieren wird dann Einfach-KO gespielt ("Alles-oder-nichts") - aber da hast du wohl noch Trainingsbedarf ;-).

    Wie gesagt, du musst für dich entscheiden was du willst - wenn du vorrangig bei der E-Dartunternehmung spielen willst kannst du auch (wenn dein Geldbeutel das hergibt!) am Automaten Trainingsspiele gegen den Computer machen, um besser zu werden - aber an Turniererfahrung bekommst du nur, wenn du tatsächlich Turniere spielst.

    Ich habe auch bei der E-Dartunternehmung/Kneipendart angefangen die ersten Turniere zu spielen - da ich zu dieser Zeit leider noch nix vom Dartsport (WDF/PDC/DDV/RPDV) wusste. Die ersten Turniere waren dann auch meistens nach 2-3 Spielen zu Ende (hatte auch das Glück damals in einer Hochburg des E-Darts zu spielen). Durch viel Training bin ich dann aber relativ schnell recht gut geworden und habe auch gute Platzierungen bei Turnieren erreicht.

    Durch Zufall (und zum Glück!) bin ich dann mal zufällig über eine Ausschreibung vom Dartsport (damals Bandits Open in Bell bei Kastellaun) gestolpert. Ende der Geschichte war, dass ich mit der E-Dartunternehmung sofort aufgehört habe und mich nur noch dem Dartsport gewidmet habe - bei den Turnieren hier hatte ich wesentlich mehr Spaß und das sportliche hat mich gereizt; zudem wird hier in einem richtigen Sportverband gespielt, welcher hoffentlich auch bald Mitglied im DOSB wird.

    VG M.

    Hallo,

    für Monique freut es mich, dass Sie sich ein wenig öffentlich präsentieren konnte. Der Bericht an sich - schlecht für den Dartsport - fördert wieder weitgehenst unsere Freunde von der E-Dartunternehmung und deren Umsatz!

    Schade wieder eine Chance verpasst den Sport Dart zu pushen!

    VG M.

    Hallo the coach,

    schreib`doch mal Deinen "Verein DSAB e.V." an oder besser, stell doch einfach den Antrag bei der Jahreshauptversammlung (Mitgliederversammlung). Genug Geld müsste der "Verein" ja haben ... und Du bekommst bestimmt eine qualifizierte Antwort. Zudem wird der Rechenschaftsbericht offenlegen wo, wie und wieviel "Vereinsgelder" eingesetzt wurden bzw. kannst Du ja anhand des letzten Rechenschaftsberichtes sehen ob hier ein finanzieller Spielraum gegeben wäre ;) !!!

    Naja, mal Spaß beiseite (auch wenn ich wieder Tränen in den Augen habe, wenn ich sehe wie engagiert hier jemand ("the coach") diese E-Dartunternehmung unterstütz ohne jegliche Gegenleistung/im Gegenteil dafür auch noch selber löhnt - solche Leute wünsche ich mir für unseren Steeldart-Sport).

    Die Idee finde ich garnicht schlecht - sofern Sie nicht wieder durch gezieltes Text- und Bildmaterial ins Gegenteil verkehrt wird. Wäre auch mal eine gute Werbung für den tatsächlichen Sport Dart und könnte einen Push für die DDV-Mitgliedszahlen bedeuten!

    VG M.

    @ da spickerer

    Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich mich in den letzen Jahren zu einem absoluten Gegner der E-Dartunternehmung (DSAB) entwickelt habe; widerfahren ist mir nichts, was nicht jedem der "Mitglieder" widerfährt - viel (Lehr-)Geld bezahlen; ein Regelwerk vorfinden, welches von jedem Ligasekretär/von jeder Liga ausgelegt wird wie man es braucht; zwei "Vereine" und eine GmbH bei denen bewusst ein Durchblick in deren Netzwerk nicht leicht gemacht wird ...!

    Ich liebe den Sport "Dart" (hier spielt es keine Rolle welche Form, Steel/E-Dart/...) und wenn man mit Herzblut an einer Sache hängt entwickelt man schnell hassähnliche Gefühle. Es tut mir halt sehr weh, wenn ich sehe was die Leute für Ihr Geld bei der E-Dartunternehmung bekommen und wie der Sport von diesem Unternehmen gezielt für Ihre Zwecke verunglimpft wird (siehe nur die Artikel auf deren Portal).

    Ich glaube ein großes Problem ist (das war bei mir nicht anders), dass viele (Hobby-)Darter garnicht wissen, dass es da noch etwas anderes gibt als das teuere "Kneipendartgezocke"! Jeder hat mal als "Hobbyspieler" bei einer Sache angefangen (spielt überhaupt keine Rolle ob Dart oder bspw. Fussball). Warum glaubt Ihr denn schafft es die E-Dartunternehmung nicht in England Fuss zu fassen - da gibt es auch haufenweise "Hobbyspieler" welche "Partymachen" wollen? Hier sieht es gerade der "Freizeitspieler" nicht ein für etwas zu bezahlen was er auch umsonst haben kann.

    Aber du hast recht - jeder muss selbst wissen was er will - ich versuche nur zu sensibilisieren ...

    VG M.