Beiträge von Barnes (Markus Scheck)

    Hallo Echse,

    in anderen Sportarten "selektieren" sich die einzelnen Bereiche (Freizeit/Profi) auch von selbst. Was das Doping betrifft so stehen gewisse Methoden/Mittel ausser Frage, leistungssteigernd wirken zu können (hängt natürlich individuell vom Spieler ab).

    Wir müssen/sollten es beim Dart ähnlich sehen wie bei einem Profi 100m-Läufer, Boxer oder Sportschützen. Er muss damit rechnen jederzeit zu einer Kontrolle zu müssen - dann spielt es auch keine Rolle bei welchen Turnieren/Veranstaltungen der Spieler antritt (realistisch betrachtet drohten Kontrollen sowieso nur bei den größeren Veranstaltungen von DDV/WDF/PDC).

    VG B.

    Echse hat es ja schon fast beantwortet - nur, wenn in den Richtlinien nicht genannt bei Alkohol, dann ist dieser auch nicht sanktioniert!

    Hallo Dartfreunde,

    Der Bruder mit dem Herzfehler dürfte natürlich spielen, da er diese Beta-Blocker aus med. Notwendigkeit bekommt.

    Hier haben wir wieder einmal das allg. lästige Problem, dass nicht zwischen Hobby, Freizeit und Profitum im Dart unterschieden wird und jetzt wieder auf dem "Dart-ist-und-bleibt-Kneipensport-Image" landet.

    Beim Olympischen Spielen (oder anderen "geldstarken" Veranstaltungen) findet es jeder anscheinend ok, dass natürlich Doping-Kontrollen durchgeführt werden und es wird akzeptiert, dass es den gleichen Sport als Freizeitbeschäftigung gibt ohne den Gedanken des Dopings!

    Warum können wir Darter nicht endlich auch mal aus unserem Schema-F raus und unterscheiden zwischen "Freizeit-Kneipen-Dart" und professionell betriebenen Sport?

    VG B.

    @ Mixery

    Ich weiß, dass die Meldegebühren von Wirt und Aufsteller getragen werden (übrigens nicht immer 50/50!)!

    Aber was willst Du damit sagen? Evtl. das die "E-Dartunternehmungsmitglieder" noch ignoranter sind als schon angesprochen, weil sie die gezahlten Gebühren nicht für Ihr Hobby, da wo sie es vorrangig ausüben (in Ihrer Kneipe) nutzen wollen, sondern auf den 1. oder 2. Platz hoffen, um evtl. einen "positiven" Schnitt (ohne die Fahrtkosten zu den Auswärtsspielen natürlich ins Kalkül zu ziehen!) zu machen. Den besten Schnitt (ausser den Top-Teams) macht Ihr, wenn ihr die Meldegebühren zur Verfügung in Eurer Kneipe bekommt und den Rest mit Eurem Wirt selbst aushandelt!

    Hallo, dass ist doch totaler Humbug zu glauben, dass E-Dart sich durch diese von Wirt und Aufsteller getragenen "Sportförderpreise" "lohnen würde"! Bitte, Wirte und Aufsteller sind keine Mäzene - Ihr, die Spieler zahlt die Zeche, wenn sich die Meldegelder für Wirt und Aufsteller nicht lohnen würden, gäbe es keine "E-Dartunternehmung"!!!!

    VG B.

    Hallo Big D,
    Liste ist ein Auszug aus den offziellen allg. Dopingrichtlinien der WADA (ist auf der WDF-Webpage auch so hinterlegt; werden immer zum 01.01. eines Jahres aktualisiert Stand 01.01.2009); hatte fälschlicherweise angenommen, dass Interessierte sich mit der Anti-Doping-Problematik und den allg. Richtlinien auskennen - sorry mein Fehler!

    Bei dem von mir angesprochenen "Fall" ging es um einen Jugendlichen, welcher wohl aus einem WDF-Turnier genommen wurde (Alkohol?); aber wie du siehst habe ich hier ja auch keine genaueren Informationen, weil es leider keine weiteren Veröffentlichungen hierzu gab. Hatte mal in einem anderen Forum (DDV) danach gefragt - bekam als Antwort soetwas wie "... Wasserstände werden wir hier nicht durchgeben...") - naja, dass nur am Rande.

    Was mich wie gesagt stört ist "der fade Beigeschmack" welche ein so profanes Herangehen an das Anti-Doping mit sich bringt - wenn man die für unseren Sport relevanten "Dopingmittel" ausklammert.

    VG B.

    Hallo Steeldartfreunde,


    hätte gerne mal ein paar Meinungen bzgl. des Anti-Doping-Verhaltens unseres Dachverbandes. Hintergrund ist folgender:

    Bei Gesprächen stellte sich heraus, dass die in der DSF-Übertragung der PDC-Weltmeisterschaft angesprochene nun beginnende Anti-Doping-Aktivität des Dartsports, sich nicht so positiv verkaufen lässt/darstellt wie es eigentlich möglich wäre (besonders im Hinblick auf Sponsoring, etc.). Unten habe ich Euch den Text-Auszug aus der "Prohibited List" reinkopiert, welcher doch Fragen offen lässt!

    Warum hat sich der Dartsport nicht in den für unseren Sport maßgeblichen Bereichen (s.u.) explizit auch listen lassen? (warum nicht wenigstens in seinen eigenen Dopingrichtlinien aufgenommen?)

    Warum werden Verstöße/gefundene Vergehen nicht progressiv veröffentlicht, um zu zeigen, dass man es wirklich ernst meint?

    Und bitte keine Kommentare, welche das alte, leidige "Alkohol-Kneipensport-Image-gehört-zum-Dart-dazu" als Grund angeben.

    VG B.

    "SUBSTANCES PROHIBITED IN PARTICULAR SPORTS
    P1. ALCOHOL
    Alcohol (ethanol) is prohibited In-Competition only, in the following sports. Detection will be conducted by analysis of breath and/or blood. The doping violation threshold (haematological values) is 0.10 g/L.
    • Aeronautic (FAI)
    • Archery (FITA, IPC)
    • Automobile (FIA)
    • Boules (IPC bowls)
    • Karate (WKF)
    • Modern Pentathlon (UIPM) for disciplines involving shooting
    • Motorcycling (FIM)
    • Ninepin and Tenpin Bowling (FIQ)
    • Powerboating (UIM)


    P2. BETA-BLOCKERS
    Unless otherwise specified, beta-blockers are prohibited In-Competition only, in the following sports.
    • Aeronautic (FAI)
    • Archery (FITA, IPC) (also prohibited Out-of-Competition)
    • Automobile (FIA)
    • Billiards and Snooker (WCBS)
    • Bobsleigh (FIBT)
    • Boules (CMSB, IPC bowls)
    • Bridge (FMB)
    • Curling (WCF)
    • Golf (IGF)
    • Gymnastics (FIG)
    • Motorcycling (FIM)
    • Modern Pentathlon (UIPM) for disciplines involving shooting
    • Ninepin and Tenpin Bowling (FIQ)
    • Powerboating (UIM)
    • Sailing (ISAF) for match race helms only
    • Shooting (ISSF, IPC) (also prohibited Out-of-Competition)
    • Skiing/Snowboarding (FIS) in ski jumping, freestyle aerials/halfpipe and snowboard halfpipe/big air
    • Wrestling (FILA)
    Beta-blockers include, but are not limited to, the following:
    Acebutolol, alprenolol, atenolol, betaxolol, bisoprolol, bunolol, carteolol, carvedilol, celiprolol, esmolol, labetalol, levobunolol, metipranolol, metoprolol, nadolol, oxprenolol, pindolol, propranolol, sotalol, timolol.

    The Prohibited List 2009
    20 September 2008
    9"

    Hallo,

    ich werde mich den "Milchmädchen-Rechnungen" der E-Dartunternehmungen nicht komplett hingeben - nur eines:

    Bitte Äpfel mit Äpfeln vergleichen; natürlich ist E-Dart im Vergleich zu Steeldart ein sehr teures Vergnügen (bitte Leute last den Verzehr usw. raus - es geht wirklich nur um das Ausleben des Hobbys).

    Was ich aber hier als Diskussion garnicht aufkommen lassen wollte, sondern warum sich die E-Darter mit solchen "Krümeln" an Ausschüttungen abspeisen lassen.Als beste Beispiele könnte man einige andere E-Dartunternehmungen nennen (z.B. Bitliga), welche bspw. im Ligaspielbetrieb bei gleichen Kosten einen besseren Service und ein Vielfaches an Geld ausschütten.

    Übrigens: Wenn es den eingefleischten "E-Dartunternehmungsmitgliedern" hier ja nur um die Ausübung Ihres Hobbys geht, warum dann überhaupt "Sportförderpreise/Preisgelder" ausspielen - vorallem wenn dieses Hobby doch "so günstg" sein soll ("... ca. 4h Spaß für ca. 4,16€ ...").

    Bitte seit doch ehrlich zu Euch selbst - ich habe zeitweilig selbst in 3 E-Dartteams gespielt (hatte zu dem Zeitpunkt leider noch keinen Kontakt zu dem gemeinnützig organisierten Dartsport Steeldart) und mich jedes Mal über Regeländerungen u.ä. gewundert. Auch das im angeblich gleichen "Verein" regional total unterschiedlich gespielt wurde. Und dann die Regularien bei einer von diversen Deutschen-, Europa- oder Weltmeisterschaften (es gab`und gibt ja verschiedene Verbände die sowas ausrichten), welche auch irgendwie immer anders ausgelegt wurden (Einstufung von Spielern/Teams, ...).

    Und da hatte ich mich mal erdreistet zu hinterfragen wie, wer, wo und was für die Regeln usw. zuständig sei - keiner wusste bescheid - macht alles die Ligaverwaltung. Schnell musste ich feststellen, dass die Regeln usw. dem "passenden Umfeld" dienten insbesondere auf den Hinblick des Umsatzes und dementsprechend ausgelegt wurde.

    Ich appeliere also nur an die "E-Dartunternehmungsmitglieder" (und besonders an die "E-Dart-Cracks" - weil gerade die Top-Spieler sich hier weit unter Wert für Werbe- und Promozwecke benutzen lassen!) sich Gedanken zu machen, ob es nicht bessere/fairere Wege gibt.


    VG B.

    Hallo alterschwede,


    hier haben wir wieder das Problem der "E-Dartunternehmungs-Mitglieder" - es scheint diese nicht zu interessieren, was mit Ihrem Geld passiert. Ich finde die Email von Thomas nicht überzogen. Es geht hier um einen "Kunden", welcher sich im Vorfeld erkundigen möchte, was er für sein Geld bei der "E-Dartunternehmung" bekommt.

    Aber vielleicht findet sich ja doch noch jemand (ein "Mitglied") welches dann diese Fragen stellt - und stunk machen geht doch nur da wo was stinkt oder? Aber auf meinen Aufruf wer denn von einer Mitgliederversammlung der "E-Dartunternehmung" berichten kann hat sich ja auch niemand gemeldet ergo war entweder keiner in diesem Forum da (Desinteresse) oder ...?

    Hier nochmals der Aufruf (bitte auch eure Teamkollegen, TC`s etc. fragen):

    Wer kann denn von einer solchen Mitgliederversammlung berichten (wieviele waren anwesend, was wurde besprochen und beschlossen, wie wurde abgestimmt, ...)???


    Übrigens: Ein "Verein" welcher auf seiner eigenen Homepage in seinem "eigenen" Vereinsheft (Sport`n`Play Heft 2007 letzte Seite) sein Tun anpreist mit "...keine Vereinsmeierei..." hat sich schon selbst als Verein disqualifiziert (aber lest es bitte mal selbst nach!)

    VG Barnes

    Hallo Radi,

    bei den "Mitgliedszahlen" gebe ich dir recht - liegt aber mehr an den Möglichkeiten, dass man den "Klingel-Dart" an jeder Ecke/Kneipe spielen kann und Steel-Dart leider in Deutschland noch mehr einer Geheimorganisation ähnelt, welche nur Insidern bekannt ist.

    Aber dies geht an meinen Gedanken vorbei - würde man den E-Dart in sporttypischer Weise organisieren (bspw. unter dem Dach des DDV - dort würde er theoretisch als Dartsport ja auch hingehören!) also mit organisierten Ligen und Wettbewerben etc. würden 80%-90% der Spieler (das sind die, die nur draufzahlen im Moment!) dies wohl begrüßen, da sie ihrem Hobby weiter nachgehen können nur halt ohne die immensen Kosten und ohne einigen wenigen ihr Hobby/Urlaub mit zu finanzieren.

    Es würde auch vielen ganz neue Möglichkeiten eröffnen (richtige Vereine mit eigenen Automaten in Ihrem Vereinsheim ohne den "notwendigen" Aufsteller usw. wären nun möglich).

    Übrigens der Hersteller/die meisten Hersteller der Dartautomaten bieten Versionen an ohne Münzmöglichkeit (keine Vergnügungssteuer usw. - werden wie ein Dartboard angesehen!)!

    Hier sollten sich die "Mitglieder" der E-Dartunternehmungen mal Gedanken machen - für die meisten Teams wäre es auch interessanter mit dem Wirt selbst zu verhandeln anstatt Meldegebühren an "irgendein schwarzes Loch" zu zahlen. 6-8 Teams (je nach Ligastärke und Klasse Platz 3-10) würden so einen besseren Schnitt machen, als mit dem ausgeschütteten"Sportförderpreis"!!!


    VG Barnes

    @ McDart

    Das erklärt immer noch nicht was mit den 6€ bzw. 12€ geschieht?

    Zudem kommt mir das alles immer seltsamer vor - die Elektronikdartunternehmung möchte überhaupt nicht, dass die Mitglieder wissen oder nachvollziehen können, welche Gewinne gemacht werden und wie das Geld genau eingesetzt wird. Und es scheint die E-Darter anscheinend auch nicht zu interessieren ob und wie sie abgezockt werden.

    So wie die angeblich für alle gleichen Regeln in diesem "E-Dartunternehmungsverein" (gleiche Startzeiten der Ligaspiele, Gruppeneinteilungen usw.) regional sehr unterschiedlich zu sein scheinen, so scheint auch die Verwendung der Meldegebühren regional unterschiedlich zu verlaufen - ich kenne Ligen, da werden noch Verwaltungsgebühren/Gebühren aus den Meldegebühren abgezogen und nur der Rest als "Sportförderpreise"ausgeschüttet; aber bei der fehlenden Transparenz dieses "Vereins" kann man ja wie gesagt überhaupt nicht wissen wo wieviel Geld hängen bleibt!

    Das ist doch einfach nur noch lächerlich, wie hier versucht wird reinen Kommerz zu schönen; aber die Spieler haben es selbst in der Hand dies zu ändern - macht aus dem "Kneipen-E-Dartunternehmungsgetue" richtigen Sport nach z.B. Vorbild des Steel-Dartsports mit klaren Regeln und Rahmenbedingungen für alle (Anfänger und Pros IN DDV, WDF, PDC) - hier zeigt sich ja auch welche Preisgelder wirklich ausgespielt werden können! Zudem sollten die anerkannten Verbände sich Gedanken machen den E-Dartsport mit auf zu nehmen - aber bitte nicht mit Meldegebühren und "Sportförderpreisausschüttung" von 50% 30% 20%! Nichts spricht gegen organisierten E-Dartsport nach Vorbild DDV!

    Im Moment sieht es in der "E-Dartunternehmung" ja so aus, dass ganz viele ganz wenigen (wenn überhaupt!) Ihren "Spaß" finanzieren - ist eigentlich doch ganz lustig!

    VG M.

    Hallo Dartfreunde,


    Pei hat recht, dass Verhalten der E-Dartunternehmung ist indiskutabel!

    In wie weit AGG berührt wird müsste man genau prüfen- sorry, das zeigt mal wieder was für ein "Verein" die E-Dartunternehmung ist!!!

    Jeder Dartspieler mit Rückgrad sollte seine Konsequenzen daraus ziehen und seine Mitgliedschaft (sein Geld!!!) beenden. Mann-o-Mann ich bin ja schon so kein Freund der "pseudo-organisierten E-Dartunternehmungsligen", welche sich als Sport preisen, aber das schlägt dem Fass den Boden aus.

    Bernhard könntest Du uns denn mal schildern inwiefern jetzt die Satzung hier greift? Eigentlich müsste ja hier eine Spielordnung diesen Sachverhalt regeln oder werden hier behinderte Spieler in der Satzung schon anders gestellt (sehr bedenklich)? Das dürfte nicht der Fall sein.

    Hört sich für mich alles sehr seltsam und in Deinem Fall Bernhard schikanös an?

    VG B.

    Da habe ich beim DDV e.V. alles was ich als Mitglied als Regelwerk zum nachschauen brauche direkt übersichtlich und aktuell auf der Webseite zum downloaden: http://www.ddv-online.com/regel.htm

    Hallo Echse et.al.,

    gut gesprochen (auch wenn man über die genaue Aufteilung/Verwendung oder den Einsatz der Vereinsgelder beim DDV streiten könnte so kann man dies hier als Mitglied wenigstens nachvollziehen und ändern, wenn man gewillt ist Zeit und Arbeit zu investieren) - zu erwähnen sei noch, dass es sich beim DDV um einen gemeinützigen Verein handelt, was die Sache mit der Aktualität des Internetauftritts usw. bei unserer "Elektronikdartunternehmung" noch etwas peinlicher erscheinen lässt.

    Es ist sehr schade, dass so viele E-Dartspieler, viel Geld für so wenig Gegenleistung, in dessen Genuß auch nur sehr wenige gute "E-Dartspieler" kommen, bezahlen. Was könnte man damit auf die Beine stellen ....

    Aber am meisten entäuscht/wundert mich die Gleichgültigkeit mit der gezahlt wird ohne zu wissen wofür genau.

    VG B.

    Hallo Thomas,
    die Modalitäten bzgl. Vorstandswahl, Auflösung etc. im Verein sind mir bewusst - trotzdem danke.

    Es geht mir viel mehr darum, dass sich die "Mitglieder der E-Dartunternehmung" mal genauere Gedanken machen, was Ihnen für Ihr Geld geboten wird! Ausserdem kann es doch nicht sein, dass es keine interessierten "Mitglieder" an Ihrem "Sport" gibt? Also nochmal mein Post von gestern (es wird sich ja wohl einer finden, welcher mal bei einer ordentlichen Mitgliederversammlung dieser "E-Dartunternehmung" anwesend war und davon berichten kann!!?):

    Zitat

    Hallo,
    man sieht ca. 80000 "Mitglieder" (Zahler) und es scheint keinen zu interessieren was mit seinem Geld passiert!

    Ein ehemaliger Teamkollege von mir sagte er war mal auf einer "Mitgliederversammlung" der Elektronikdartunternehmung (neben Ihm und dem Vorstand waren noch 4 weitere Personen/Mitglieder (!!!!) anwesend). Dort fragte er nach den Modalitäten der Entlastung und Neuwahl des Vorstandes - Ihm wurde erwidert, dass der Verein aufgelöst würde, wenn es einen anderen Vorstand geben sollte!

    Ich weiß nicht ob das so alles stimmt was mein Teamkollege gesagt hat, aber das ist ja ganz einfach fest zu stellen, in wie weit die Elektronikdartunternehmung in Deutschland als "Verein" und "Sport" ernst zu nehmen ist. Bei ca. 80000 "Vereinsmitgliedern" müssten sich ja ein paar davon auch hier im Forum rumtreiben und Ihre Erfahrungen mit der Generalversammlung (Mitgliederversammlung), Entlastung des Vorstandes (nach Rechenschaftsbericht und Kassenprüfung), Neuwahlen usw. äussern können?

    Und da ja einige "Mitglieder" in den "Elektronikdartunternehmungs-Ligen" (was ein Wort) immer argumentieren, dass Sie "Geld mit E-Dart machen" müssen diese ja im besonderen Maße ein Interesse haben zu sehen, welche Einnahmen und Ausgaben in Ihrem "Verein" stattfinden/getätigt werden!

    VG B.

    Hallo,
    man sieht ca. 80000 "Mitglieder" (Zahler) und es scheint keinen zu interessieren was mit seinem Geld passiert!

    Ein ehemaliger Teamkollege von mir sagte er war mal auf einer "Mitgliederversammlung" der Elektronikdartunternehmung (neben Ihm und dem Vorstand waren noch 4 weitere Personen/Mitglieder (!!!!) anwesend). Dort fragte er nach den Modalitäten der Entlastung und Neuwahl des Vorstandes - Ihm wurde erwiedert, dass der Verein aufgelöst würde, wenn es einen anderen Vorstand geben sollte!

    Ich weiß nicht ob das so alles stimmt was mein Teamkollege gesagt hat, aber das ist ja ganz einfach fest zu stellen, in wie weit die Elektronikdartunternehmung in Deutschland als "Verein" und "Sport" ernst zu nehmen ist. Bei ca. 80000 "Vereinsmitgliedern" müssten sich ja ein paar davon auch hier im Forum rumtreiben und Ihre Erfahrungen mit der Generalversammlung (Mitgliederversammlung), Entlastung des Vorstandes (nach Rechenschaftsbericht und Kassenprüfung), Neuwahlen usw. äussern können?

    Und da ja einige "Mitglieder" in den "Elektronikdartunternehmungs-Ligen" (was ein Wort) immer argumentieren, dass Sie "Geld mit E-Dart machen" müssen diese ja im besonderen Maße ein Interesse haben zu sehen, welche Einnahmen und Ausgaben in Ihrem "Verein" stattfinden/getätigt werden!

    VG B.

    Hallo Thomas,

    "Ich möchte ja auch nichts gegen DSAB/VFS sagen - im Gegenteil. Aber der Verband sollte froh sein wenn sich Spieler dafür interessieren und etwas offener gegenüber den interessierten Spielern sein."

    dem DSAB liegt nichts daran, dass sich die "Mitglieder" Gedanken machen. Frag` mal einen DSAB-Spieler (Mitglied) oder/und einen DSAB-Verantwortlichen beispielsweise was/wofür mit der Meldegebühr/Passgebühr (Mitgliedsbeitrag?! 6€/Halbjahr bzw. ~7,50€ Nachmeldegebühr) passiert? Verwaltungsgebühren werden gesondert erhoben - die können es also nicht sein!

    Kleines Beispiel für die "Profi-E-Darter" (um vielleicht mal einen "reelen Gegenwert" für sich zu erörtern!):

    lt eigener Angabe DSAB (Sport`n`Play et. al.): Mitglieder bundesweit ca. 80000

    80000 x 6€ x 2 Saisons = 960000€ pro Jahr (ohne Nachmeldegebühren!)

    Diese Summe/Einnahmen konnte ich zu meiner DSAB-Mitgliedszeit leider nie genau zuordnen (fehlender Rechenschaftsbericht usw.) - was mich aber mehr wunderte ist/war die Darstellung im Sport`n`Play, dass alle "Gelder" ausgeschüttet würden?

    Bei welchen Veranstaltungen wird/werden denn diese Gelder ausgeschüttet?


    VG B.

    Hallo Dartfreunde und DSAB-Mitglieder,

    Mal ein Tip: Entscheidend ist doch insbesondere das Vereinsrecht! Macht Euch mal schlau welche Rechte Ihr als "Mitglieder eines e.V." des DSAB habt und fordert diese ein (u.a. Rechenschaftsbericht, ...). Übrigens gibt es/gab es (ich habe mich seit längerem nicht mehr mit dem DSAB beschäftigt-vielleicht existiert diese mittlerweile nicht mehr) auch noch eine DSAB GmbH (in Augsburg gemeldet) - auch hier sollten sich die "Geldgeber" (Mitglieder) mal schlau machen, wie diese in Zusammenhang mit Ihrer allwöchentlichen Freizeitbeschäftigung steht.

    Zudem darf man nicht vergessen, dass bei den Start-/Teammeldegebühren i.d.R. auch noch ein Aufsteller - im Grunde sogar als Voraussetzung um am Liga-Spielbetrieb teilnehmen zu dürfen - involviert ist; auch hier mal über dessen "Verein" (VFS e.V.) und der Einbindung in das "System" DSAB schlau machen, wie das alles in Zusammenhang steht.

    Warum glauben immernoch einige Sie wären, wenn Sie DSAB spielen, Mitglieder ähnlich wie in Ihrem gemeinnützigem Sportverein um die Ecke? Elektronikdart ist eine Unternehmung und somit auf Gewinnerzielung/Umsatz ausgerichtet (u. a. Münzung der Automaten); nun muss jeder Spieler für sich selbst feststellen, wo er den fairsten und besten Gegenwert für seinen Einsatz, für die Nutzung seines Namens, seiner "sportlichen Erfolge" usw. bekommt ... (ebenso ist übrigens die PDC oder GDC eine Unternehmung - im Gegensatz hierzu verhehlen oder verschleiern diese Unternehmungen aber nicht den Hintergrund das sie auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind durch ein "e.V." - ob das Geschäftsmodell "PDC Europe" von Moltke Promotion GmbH (W.v.Moltke) Erfolg haben wird, wird sich zeigen und hängt in erster Linie nicht davon ab wieviele "Mitglieder/Teilnehmer" mitmachen, sondern ob genügend Klasse/Professionalität im deutschen Dart vorhanden ist).

    Good Dart, M.

    Hallo Dartfreunde,

    mit Verwunderung muss ich wieder einmal festellen mit welcher Hartnäckigkeit man an dem Kneipensport-Image des Dart versucht fest zu halten!

    Anders ist ein solches Verhalten der Verbände (wenn ich mal davon ausgehe, dass es diese Alko-Kontrollen gab`und wirklich ein Jugendspieler ausgeschlossen wurde) nicht zu verstehen.

    Warum? - Wenn wirklich ein Interesse bestünde (wie übrigens im DSF auch großtönend in Bezug auf Doping angekündigt wurde - aber dazu später mehr) Dart in das rechte Licht zu rücken, hätte man eine solche Nachricht sofort progressiv publiziert, um zu zeigen, dass man es ernst meint.

    Im Moment lote ich aus, ob und wie ein professionelleres Management für Profi-Dartspieler im deutschsprachigen Raum zu etablieren wäre und ob es wirtschaftlich interessant ist.

    Es zeigt sich, dass es zwei große Herausforderungen zu meistern gibt, welche im Grunde wieder auf ein und dasselbe hinauslaufen - der schlechte Ruf unseres Sports (Kneipensport, Alkohol-Problematik, etc.)!

    In Gesprächen stellte ich fest, dass diese Aussenwirkung, insbesondere durch die "Elektronikdart-Unternehmungen" wesentlich geprägt wird! Was uns der "Elektro-Dart" zum einen durch seine Verbreitung an Popularität gebracht hat - vernichtet er leider in größerem Maße auf der anderen Seite durch sein "Auftreten" und seine extrem negative Aussenwirkung! (zu diesem Thema könnte ich seitenweise Infos geben - insbesondere wie sich einige wenige Spieler, völlig "unterbezahlt", vor diesen Karren spannen lassen und leider damit dem gesamten Dartsport/sich selbst schaden!)

    Eine Differenzierung, zwischen dem "Unternehmertum Elektronikdart" unter dem Deckmäntelchen des organisierten Vereinssports und dem tatsächlich gemeinützigem Vereinssport Dart, fällt den Unbeteiligten schwer. Zudem gibt es wenige "Angriffspunkte", um den Unterschied heraus zu stellen!

    Der wichtigste Schritt in diesem Punkt wäre endlich die DOSB-Mitgliedschaft des DDV (ein wirkliches "Pfund" mit dem man wuchern könnte!); zudem sollte man nicht "fadenscheinig" agieren - und jetzt zu den angekündigten Dopingkontrollen:

    Zuerst war ich überrascht, aber auch froh, als ich im Fernsehen diese Äusserung in Bezug auf Doping-Kontrollen seitens DDV (WDF) mit bekam. Natürlich habe ich mich auch sofort gefragt (da ich aus meiner Tätigkeit in anderen Sportarten mich schon mit der Dopingproblematik auseinandersetzen musste) wie soll das umgesetzt werden? Ich habe sofort auf den NADA/WADA-Seiten nachgeschaut und musste leider feststellen, dass wieder einmal der Dartsport (DDV/WDF) es schafft sich Hohn und Spott auszusetzen. In den für unseren Sport massgeblichen Bereichen (Alkohol, Beta-Blocker, Pulsreduzierer/Beruhigungsgenerika usw.) keine Nennung des Sports "Dart". Ein Bekannter (Semi-Profi Seat), welcher unter der FIA (hier wird der Sportverband, bspw. neben Bogenschießen u.a. namentlich in den WADA/NADA-Regularien unter Alkohol 0,0 eingetragen!) hin-und-wieder Rennen fährt, scherzte dann und meinte nur, dass jetzt im Dart endlich Schluss sei mit "Epo-Doping" für die Ausdauer und "Anabolika-Doping" für die "gestählten Körper" der Dartspieler.

    Ich muss hier völlig zustimmen, es kann nicht sein, dass man die für unseren Sport relevanten "Dopingbereiche" nicht explizit einschliesst - und man muss damit rechnen, dass pot. Geldgeber nach solchen Aussagen im TV natürlich konkret werden - insbesondere wenn es um Geld, sprich Sponsoring geht!

    Naja, habe jetzt genug gelabert - möchte auch nicht mehr groß im Forum posten. Wer will kann mich ja auf einen der Punkte persönlich ansprechen, wenn Ihn was interessiert. Gelegenheiten gibt`s genug auf diversen Turnieren (Gladbeck, Bandits Open, ...).


    VG Markus Scheck