Beiträge von the scientist


    bis jetzt noch nicht wirklich das Jahr von Wade
    Langsam muss er aber mal aufwachen, sonst ist seine gute Platzierung in der Order of Merit bald wieder weg.

    Ich finde eigentlich, dass er sich in den letzten Wochen gefangen hat, was die Leistungen in der PL zeigen. Auf so einem-Floor Turnier kann man immer mal früh rausgehen, da die Distanzen kurz sind und viele Gegner besser spielen als sie es auf der Bühne tun würden.

    Da leider am Samstag allerdings großen Favoritensterben im Viertelfinale angesagt war konnte ich doch einige Profis nicht sehen. (unter anderem Whitlock, Baxter, Painter) Das es kein Top 25-Spieler ins Halbfinale geschafft hat …. das ist Pech. (Sonntags sah es ja da schon ganz anders aus) Für die Zuschauer die die Stars sehen wollten war es halt ärgerlich, ein Dartspieler ist vllt ein bisschen weniger enttäuscht.

    Schön, dass es so viel Spaß gemacht hat. Meine Auskunft, dass das Turnier am Samstag um 20 Uhr vorbei sein würde, war etwas daneben. Sorry! Aber ich konnte auch nicht ahnen, dass die PDC Samstag zwei Preliminarys spielen lässt, wodurch die erste Runde erst sehr spät starten konnte.

    Und zu Deiner Anmerkung, dass Samstag kein Top 25-Spieler weit kam: Immerhin hat John Part das Ding gewonnen und der gehört meiner Ansicht nach immernoch zu den besten Spielern der Welt, auch wenn die OoM-Position etwas Anderes sagt. Mich freut es sehr, dass John wieder auf dem Weg nach oben ist. Ich glaube, nicht nur ich habe ihn auf einigen großen Bühnen sehr vermisst.


    Um auf die Schmerzen von Steffen zu kommen. Ich habe vor ziemlich genau 6 Wochen, nach mehrjähriger Pause, wieder das Dart spielen angfangen. Dieses mal allerdings anders als vorher, nämlich 3-4 Mal die Woche mindestens 1-2 Stunden Training zuhause und noch einmal die Woche Competition. Nun habe ich so starke Schmerzen im meinem Ellebogen-Gelenk, dass ich keine 20 Darts mehr werfen kann. Ich schätze es kommt natürlich von der plötzlichen starken Beantspruchung des Armes was er vorher nicht gewohnt war zum anderen strecke ich meinen Arm nach der Wurfbewegung ziemlich stark durch, was man ja eigentlich auch machen sollte. Leider verkraftet das mein Arm scheinbar nicht. Abstellen geht nicht da das völlig automatisch geschieht und auch schon das erste mal reicht um wieder Schmerzen zu verursachen. Falls jemand schon mal solche Probleme hatte, was habt ihr dagegen gemacht? Ich hoffe ich muss deswegen nicht das Darten aufhören. ;(

    Ich hatte diese Schmerzen am Anfang auch. Das war wirklich nur eine reine Überlastungsreaktion des Ellenbogens. Nach ein paar Tagen wurde es besser. Es klingt brutal, aber ich habe die Schmerzen einfach ignoriert und trotzdem gespielt. Nach ein paar Würfen waren die Schmerzen weg, nach dem Spielen gingen sie wieder los. Das war dann ein paar Tage lang so, bis sie irgendwann nicht mehr wieder kamen.

    Da hat das System der "freien" Auslosung den Außenseitern aber ein paar Brocken aus dem Weg geräumt, die sich jetzt gegenseitig eliminieren dürfen.
    Top-Kracher für mich: Lloyd vs. Klaasen. Und auch Scott Rand vs. Steve Beaton ist nicht schlecht, wenn man mal betrachtet, was der Scott Rand in den letzten Monaten spielt.

    2. Zahlen die Zuseher Eintritt

    Ja, stimmt. Die Zuschauer zahlen Eintritt.
    Aber: Welche Rechte diese Zuschauer durch den Erwerb einer Eintrittskarte haben, liegt im Ermessen der Veranstalter. Nur durch den Kauf einer Eintrittskarte hat man noch lange nicht den Anspruch, alles tun zu dürfen. Wenn ich bei einem Konzert Eintritt bezahle, darf ich auch nicht einfach in den Backstage-Bereich spazieren und den/die Künstler in der Garderobe besuchen.


    1. Gehts um fast nichts, abgesehen mal von ein paar Euros

    Ne, stimmt, geht um fast gar nichts, nur um Positionen in drei OoMs und die damit verbundene Qualifikation für Turniere wie die WM, die EM, den World Matchplay, den World Grand Prix und den Grand Slam.
    Aber solche Major-Events sind für Dartspieler der PDC ja total unwichtig...

    Es wird 16 Boards geben, die für die meisten Zuschauer (bis auf die Begleitpersonen der Spieler) nicht zu erreichen sind. Auf der Bühne gibt es ein Board, wo die öffentlichen Matches ausgetragen werden.

    Zur Dauer würde ich sagen, dass das Event spätestens um acht Uhr beendet ist.

    Ich denke, mit dem Unicorn-Vertrag hat Gary Anderson auch den letzten Schritt in den Kreis der Größten des Sports getan.
    Für mich wäre er eh der verdientere Weltmeister, denn Gary war meiner Ansicht nach DER Spieler der WM 2011. Außerdem ist er konstant auf diesem sehr hohen Level geblieben, was man von Lewis nicht gerade behaupten kann.

    Ich möchte mal folgendes zu bedenken geben: Talent und Können sind ohne Frage Grundvoraussetzungen eines erfolgreichen Dartspielers.
    Aber ich glaube, dass im "Gesamtpaket Phil Taylor" vor allem seine mentale Stärke heraussticht.
    Um diese These zu untermauern, bringe ich die folgende Argumentation:

    Das Dartspiel besteht von den Regeln her aus dem Scoring und dem Checken. Der Kopf wird hauptsächlich beim Checken gebraucht, nicht nur des Rechnens wegen, sondern auch, um dem Druck gewachsen zu sein. Macht der Kopf dort nicht mit, hat man keinen Erfolg.
    Ich glaube, dass mit viele hier zustimmen, wenn ich sage, dass Gary Anderson , Raymond van Barneveld und Adrian Lewis bessere Scorer als ein Phil Taylor sind. Aber bei denen stockt es beim Checken. Wenn man in der Lage ist, sehr oft drei Pfeile in ein 8mm hohes Feld zu bringen, sollte man normalerweise auch in der Lage sein, so sicher die Doppel treffen zu können. Da dies anscheinend nicht der Fall ist, schließe ich daraus, dass der Unterschied zwischen Phil Taylor und Anderson/Barney/Lewis im Kopf besteht.

    Ein weiteres Beispiel ist Simon Whitlock. Der steht auch ziemlich weit oben in der Dartwelt. Auch er ist nicht der beste Scorer, aber was ihn vor allem in 2010 so stark gemacht hat, war sein unglaubliches Finishing.

    Da mag ein Federer zwar ebenso die Tennis-Welt dominieren, aber nicht in dem Ausmaß - Es gibt immer einige Grand-Slams, die er nicht gewinnt. Selbiges gilt/galt auch für Menschen wie Schuhmacher...

    Taylor dominiert die Szene über fast zwei Jahrzehnte. Die Dominenz eines Tennisspielers ist aber zeitlich sehr begrenzt. Federer hat das 4-5 Jahre getan, mittlerweile ist Nadal der beherrschende Spieler.