Zu faul zum trainieren!!!

  • Hallo erstmal,
    wollte mal meine "Dartkarriere" im Kurzen zusammenfassen.
    Ich spiele seit 5 Jahren intensiev Steeldart und habe jegliche Art und Gewicht von Darts ausprobiert.
    Mein Training vernachlässige ich nach einer gewissen Zeit dann, wenn ich meine das der Dart nicht mehr past.
    Das Problem: zu viele Varianten von Darts.
    Phil Taylor ist ein grosses Idol für mich was den Dartsport angeht und er wird auch in 100 Jahren mit Abstand der beste Spiele aller Zeiten sein.
    Deshalb muste ich natürlich die Pfeile Phase 5 26g haben. habe immer wieder darauf zurückgegriffen obwohl sie mir garnicht liegen. Medien halt, wie bei so vielem.
    Ich bin seit längerem bei den Terry Jenkins Darts in 21 g ( die glatten) mit extra short unicorn gripper 2 und classic flights gelandet.
    Desweiteren nutze ich, jetzt kommts, Baby Bell wachs, der hat für mich die richtige konsistenz und der grip ist sehr gut.
    Seit ich diese Darts habe überlege ich nicht mehr wo soll ich den anfassen, vorne oder hinten, es ist einfach ein Gefühl und nichts Vorgeschriebenes.
    Neue Darts lassen mich (fast) kalt und mein Trainingsvolumen hat wieder zugenommen und mein Spiel merklich verbessert.

    Das war es auch schon, :dart:

  • Da hast Du ja wirklich einen extremen Wechsel bei Deinen Darts gemacht...von Phil`s kurzen 26 Grämmer bis zu Terry`s fatzenglatten 21 Gr. Darts.
    Egal, Du hast gefunden was Du suchtest. Das zählt.

    Ich hab`s am Anfang im Zweifel immer so gemacht. Wenn sich alles gleich anfühlt und gleich/ähnlich werfen läßt, dann nehme ich den, der mir am besten gefällt!
    Das muss einfach "DEIN" Dart sein! Dein ganz persönlicher. Es gibt haufenweise erfahrene Spieler, die z.B. seit 20 Jahren mit total abgelutschen Barrels spielen, bei denen der Grip rein gar nichts mehr mit eines neuen Darts zu tun hat. Sieh Dir z.B. mal die Darts von Mighty Mike oder Adrian Lewis an,ich glaub bei Andreè Welge ist es auch so,bin mir jedoch nicht ganz sicher......Bei Phil ist das anders. Er hat immer den Grip eines nagelneuen Darts! Aber, man gewöhnt sich eben auch an den fehlenden Grip der alten Darts...


    OK...wie auch immer - wir kennen das doch alle: Wer eine gerade Wurfbewegung mit Following through (locker zum Ziel hin auswerfen und eben NICHT nach dem Abwurf irgendwann abstoppen, dann wirst Du JEDEN Dart grundsätzlich auch in diese Richtung werfen können. (Eigentlich eine Binsenweisheit, aber ich erwähne es trotzdem mal)

    Also nach dem Abwurf genau zu Deinem Ziel hin gerichet, Arm und Handgelenk locker nach unten fallen lassen.
    (Ausnahmen bestätigen die Regel !)

    Abweichungen entstehen durch (abgesehen von den Detailabweichnungen bei der Wurfbewegung selbst - sonst würden wir alle nur noch 9 ner werfen...)
    Flight / Schaft Kombi und Gewicht.
    Die Darts werden dann unterschiedlich hoch, aber zielgerichet unter- oder oberhalb dieses Zieles landen - mal ganz pauschal formuliert,
    und müssen eben dem eigenen individuellen Stil angepasst werden - besser ist es natürlich umgedreht bzw. eine Mischung aus Beidem ist eher die Regel.
    ...anders als bei den Profis aufgrund deren extremer Präzision und Gleichmäßigkeit beim Wurf, Gute Beispiele für Ausnahmen. Heute: z.B. Dave Chinznell oder damals die Dartlegende Jocky Wilson - Jocky -R.I.P.). Jocky der Weltweister mit dem verkorkstesten Wurfstil, was sicher sauschwierig ist, trainieren kann man sowas nicht, das ist Dartleidenschaft pur und damit war ER sehr erfolgreich!

    Aus diesem Grund fand ich auch die Dartmatches früher interessanter als heute - wo eben noch das Pint auf dem Beistelltischchen stand, die Kippe im Maul, an der rechten Hand zwischen den anderen Darts, wenn es vor zum Board ging oder gleich im Maul gelassen....lolo. Und JEDER hatte seinen eigenwilligen Stil. Heute ist das sehr ähnlich geworden. Sicher auch wegen Phil Taylor...

    Heute zählt ja fast nur absolute Höchstleistung. Etwas traurig...

    Also: ...da sich im Laufe der Zeit erst ein bestimmter Wurfstil entwickelt bzw. auch bei erfahrenen Spielern verändern kann, dann erfordert dies wieder eine erneue Anpassung und man sollte seinen "endgültigen Dart" dann gefunden haben (Wurfbewegung hat sich eingeschliffen und es wird intuitiv geworfen).
    manchmal geht das Spiel auch weiter...(Taylor Phase 1 bis 5 zum Beispiel).

    Peter Wright versuchts immer noch...es ist gerade das beste Beispiel dafür! Kein anderer Profi probiert innerhalb kürzester Zeit solch unterschiedliche Dart aus wie er!

    btw. weiß hier jemand ob Terry Jenkins immer schon seine glatten Barrels gespielt hat (ich glaube zumindest die letzten 10 Jahre waren es immer dieselben).

    Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich einem Anfänger einen bestimmten Dart zu empfehlen. Zu diesem Thema findest Du deshalb auch hier im Forum logischerweise nur allgemeine Tips basierend auf Erfahrungswerten mit der höchsten Warscheinlichkeita, also am Anfang eher etwas universelles!
    Klassisches Beispiel: HARROWS Eric Brsitow 24 Gr..

    Puhh, jetzt bin ich doch wieder ins Babbeln gekommen, naja vielleicht hilfts ja auch noch anderen und für Dich war ja eventuell was Neues dabei.

    P.S. naja und ich meine manchmal an meinem Setup immer mal wieder rumdoktern zu müssen, obwohl ich es eigentlich besser wissen sollte. Deshalb lass Dich nicht von einer schlechten Tagesform beeinflussen. Darts, die einmal gut geflogen sind, können das auch wieder, wenn nicht hast Du, wie gesagt, entweder einen beschissenen Tag gehabt oder Du bist noch auf der Suche bzw. Weiterentwicklung...eine kurzfristige Umstellung ist meißt nur von kurzer Dauer und hilft i.A. auch nur "ebenso kurz " das Du Dich dann automatisch etwas mehr konzentrierst...mehr nicht.

    Na dann.... :rolleyes:

    7 Mal editiert, zuletzt von Steffen (19. März 2014 um 00:34) aus folgendem Grund: nen Haufen Rechtschreibfehler halt...(guggt mal auf die Uhr...lol)

  • Phil Taylor ist ein grosses Idol für mich was den Dartsport angeht und er wird auch in 100 Jahren mit Abstand der beste Spiele aller Zeiten sein.

    Dann ist er 153j. ich glaube das er so lange nicht mehr Dart spielt. :rolleyes:
    Aber bin mir sicher über ihn wird in tausend jahren noch gesprochen. 1.D Phil "The Power"Taylor

    Super Beitrag von Steffen, ich würde auch nicht soviel verschieden darts ausprobieren, weil mit der zeit wird sich deine wurfbewegung verändern. Du kannst natürlich immer wieder mal andere darts ausprobieren, aber im prinzip bleibt man bei seinen darts, mit den man am Anfang am besten zurecht kam, weil es zählt wirklich am anfang nicht die performance das kommt später, sondern das du einen gleichmäßigen konstanten wurf aufs Brett bringst und das ist schon schwer genug.
    Phil Taylor muß ich in dem zusammenhang zittieren, am anfang ist es wichtig die darts in das 20er Feld unter zu bringen.

  • ...öhhh, aber Kuck666, wie kommst Du eingentlich auf die Überschrift?
    Welche Rolle spielt denn die "Faulheit" bei Deinem Artikel, ich kann zu diesem Thema da bei Dir nichts rauslesen...
    Vielleicht wäre Dein Post für Alle interessanter, wenn z.B. "Auf der Suche nach meinen richtigen Darts..."
    als Überschrift nehmen würdest, wenn ich Dir diesen Tip geben darf.

    Ach ja und noch was:

    zumindest bei mir selbst hat sich der "Kraftaufwand" beim Beschleunigen der Darts schon alleine aus dem Grund erleichtert,
    weil ich einen Dart genommen habe der mehr Gewicht auf eine kleinere Fläche besitzt und ich an dieser Stelle meinen Daumen positioniere...

    "Trotz der Theorie bleibt alles sehr individuell!" Du mußt halt auch noch wissen WIE verändert ein anderer Flight das Flugverhalten,
    also NICHT gleich Flight UND Schaft tauschen. Immer EINS NACH DEM ANDEREN, sonst findest Du die Ursache nur sehr schwer.
    (hab ich ähnlich aber schon im ersten Post geschrieben.)


    Sieh mal bei Gelegenheit Steve Beaton zu ! wie der ehemelige Weltmeister seine Darts wirft.
    Du siehst NICHT genau woher seine beeindruckende Leichtigkeit hernimmt!
    oder auch Mark Walsh. Leicht und nahezu ohne "Kraft" aufwand sollte, zumindest nach meiner
    Überzeugung ein Dart geworfen werden. Das ist alles im Wesentlichen eine Frage der Technik und vor allem:

    Hast Du dann eine halbwegs funktionierende kombination gefunden, kannst Du, falls überhaupt notwndig !!!
    mmoch ein wenig an Deiner Griffhaltung basteln. An welcher Stelle fasst Du den Dart an? usw.

    Unter dem Schwerpunkt? davor oder dahinter? Es ist ein gewaltiger Unterschied alleine nur diesen Bereich zu berücksichtigen.

    Ziehst Du (vor dem Schwerpunkt !) oder drückst Du den Dart (nach dem Schwerpunkt! - also normalerweise weiter hinten (Steven Beaton, der Extremste war Eric Bristow) oder bist Du nahezu UNTER dem Schwerpunkt mit DEINEM DAUMEN,
    denn der treibt im Wesentlichen den Dart an, alles andere dient nur zur Stabilisierung des Darts bis KURZ VOR dem Abwurf.
    Deshalb streiten auch manche Hobbyspieler mit wie vielen Fingern manche Profis Ihre Darts anfassen.
    Normalerweise beschleunigen Daumen UND Zeigefinger, der Rest stabilisiert, aber keine "Regel" ohne Ausnahme !

    Achte da mal genaustens drauf.

    Eine allgemeine bekannte Empfehlung sagt ebenfalls u.a.: Fasse den Dart unter dem Schwerpunkt an! Daumen unter oder in die Nähe des Schwerpunktes.
    Wenn Dein Daumen nur ein paar mm weiter rechts an der Seite des Barrels anliegt, kann das alleine schon eine Riesenveränderung mit sich bringen.

    Kann! Das ist kein Muss ! nur ein Tip. Du wirst Dich wundern! wie leicht ein Dart geworfen werden kann,

    So...der Vollständigkeit halber sei erwähnt das die unterschiedlichen Barrelformen ursprünglich genau aus diesem Grund einmal konstruiert wurden!

    Mit dem Ziel den Schwerpunkt von der gemessenen Mitte des Dartbarrels aus gesehen, Veränderung nach vorne oder hinten am Barrel haben.
    Daher gibt es Darts mit unterschiedlichen Schwerpunkten! Die Optik oder Beschichtugn ist meißten scheißegal!

    Belassen wir es mal mit der Info, auch wenn ,am da wieder genauer drauf eingehen könnte
    (dicke und dünne Darts, Länge der Darts, Grip usw, usw... :rolleyes: (leider).

    Nochmal: Da es nur ein "Tip" und "Tips bedeuten immer "Versuchs doch mal, vielleicht passt es ja bei oder zu Dir".
    Vielleicht erspart Dir das sogar neue Darts!

    Also: Profis können Ihren Dart ganz genau beschreiben und wissen genau was Sie brauchen /(zumindest meißtens).
    Denn deren Wurfstil ist weitgehend ausgereift, OK?

    Wir suchen meißtens noch nach DEM Dart, weil UNSER Wurfstil eben NICHT so konstant ist und wir diese Fehlerquelle
    in weit höherem Maße haben, als ein sehr guter Spieler!

    Ich möchte jetzt auch mal sagen, dass ich mich bemüht habe, diese Themen möglichst alle in Zusammenhang zu sehen,
    denn alles muss möglichst optimal zusammenarbeiten. Deshalb ist es ja auch so verdammt schwer richtig gut Dart spielen zu können.
    Das sind alles für sich Teilbereiche, bei deren richtige Kombination aller Bereiche INDIVIDUELL herausgefunden werden muss.

    Also vergiß erstmal neue Darts und Flights (auch wenn ich Dir gerne jeden Tag andere verkaufen würde! :unsch:

    Also. Finde Deine Fehlerquellen! In den wenigstens Fällen sind es falsche Flights! Denn Darts fliegen
    MIT JEDEM FLIGHT und mit JEDEM SCHAFT!

    puhhh, Keiner sagt, das Dartspielen einfach ist, sonst würd`s ja Fußball heißen....hehehe. :nw:

    Na dann: Viel Glück! :cool:

    "Zu aller-allerletzt, TRAINING, TRAINING, TRAINING - das kommt alles irgendwann oder nie..."


    und das wars jetzt mal für `ne Weile an langen Posts von mir...

    6 Mal editiert, zuletzt von Steffen (19. März 2014 um 05:56)

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