DSAB Pro und Contra

  • Nochmal.
    @ coach
    Bezahlt der Wirt und der Aufsteller alles,also Anmeldung und Verwaltungsgebühren,dann stecken diese auch die Sportfördergelder ein.Dies ist glaube ich Platz 1-4.
    Sollten wir im Vorfeld abklären,daß wir die Anmeldung ohne Verwaltung selbst ,freiwillig tragen,stecken wir als Team auch das mögliche Sportfördergeld ein.


    @Also was du hier schreibst treibt mir die Zornesröte ins Gesicht.Ich kenne den DSAB nur als absolut korrekt und was bei dir abläuft ist nicht richtig!Die Sportfördergelder bekommt der Verein ohne wenn und aber!Das der Automatenaufsteller die Ligagebühr plus die Sportfördergelder bezahlt ist selbstverständlich(wird vom DSAB sogar ausdrücklich erwähnt),was er sich vom Wirt zurückholt weiß ich nicht.Es gibt Aufsteller die Übernehmen zu 100% außer die Mitglieds beiträge der einzelnen Spieler.Ihr werdet hier über den Tisch gezogen!Wenn ich dich richtig verstehe zahlt ihr eure Heimspiele bei eurem Aufsteller/ Wirt selber!Was ganz normal ist!Das heißt der Aufsteller bekommt in einer Gruppe mit 8 Mannschaften 7 Heimspiele,sagen wir mal B-liga 16 Einzel +2 Doppel ca 20€ pro Mannschaft= 40€X7Heimspiele=280,00€
    Diese teilt er dann mit dem wirt nach den Konditionen des Aufstellers!Eine B-ligamannschaft kostet etwa(leider weiß ich es nicht mehr ganz genau )so ca.183,00€ in der Anmeldung.D.h. Sportfördergeld einschl.
    Ligaverwaltungsgebühr.Der Münzeinwurf war nun ohne Training und was ja üblich ist ohne Warmspielgeld!Der Wirt streicht zusätzlich noch die Getränke ein!
    So NICHT ich würde die Kneipe wechseln und natürlich den Aufsteller.
    Ich habe über 20 Saisons gespielt und kam mit meinem Team immer unter die ersten Drei,wir haben jedesmal das Geld kpl. erhalten und hatten mit dem Sportfördergeld nichts am Hut!Bitte erkundigt euch beim DSAB in Waldalgesheim,entweder hast du was falsch verstanden oder ihr werdet vera......Nimm den Auszug aus den Statuten und reibe sie Aufsteller und Wirt unter die Nase.Fairplay sollte schon sein!
    Good Darts

    P.S. hier mal der genaue Auszug
    DSAB Ligakosten & BeiträgeTeam-Meldung
    Ein Team besteht aus mindestens 5 Spielern (nicht 4, wie häufig irrtümlich angenommen wird), eine maximale Begrenzung der Spielerzahl existiert nicht.

    Eine Teammeldung kann ausschließlich über einen Automatenaufsteller erfolgen, der Mitglied im VFS - Verein zur Förderung des Sportautomaten-Sports - ist. Nichtmitglieder werden zur Meldung nicht zugelassen. Eine Mitgliedschaft ist ausschließlich für gewerbliche Aufsteller möglich. Der entsprechende Nachweis des Aufstellers - Firmenstempel - ist auf dem Team-Anmeldeformular zu erbringen.

    Team-Gebühren
    Die Gebühren für die Mannschaftsmeldung (Summe "gesamt") werden zu 100 % dem jeweiligen Automatenaufsteller in Rechnung gestellt. Dieser berechnet anschließend 50 % der Gesamtrechnung dem Gastronom. In Einzelfällen existieren auch hiervon abweichende Nebenabreden zwischen Gastwirt und Automatenunternehmer, je nach örtlichen Gegebenheiten und Umsatzstärke.

    "Nichts richtig zu wissen ist nicht schlimm es gibt doch Gleichgesinnte die helfen"
    Gedicht von Novalis :Ich weiß das ich nichts weiß wie alle anderen auch nichts wissen,nur weiß ich was die Anderen und auch ich noch lernen müssen!

  • da kann ich dem Couch nur voll zustimmen, nochmal nachzulesen hier : http://www.dartmatch.de/formulare/1.pdf
    Das steht bei Sportförderpreisen eigentlich ganz groß: " Das Startgeld wird .. an die Ligateams als Sportförderpreise ... ausgezahlt"

    Vor Jahren hatten wir auch mal n Team in unserer Gruppe, die machten das auch so + da spielte der Wirt auch noch selbst mit.
    Beim Rückspiel hab ich ihm dann mal den Zettel oben unter die Nase gehalten. Da sacht der allen Ernstes zu mir: "Seit wann bestimmt der DSAB wer das Startgeld bezahlt ??".. Da war ich kurz vorm explodieren ... :cursing:

    Rasti
    Wenn dem tatsächlich so sein sollte, tippe ich jetzt mal, das der Wirt sich das Geld einsteckt + der Aufsteller da eh nix von sieht.
    Die Beispiele zeigen aber leider auch, wie schlecht informiert einige Teamkapitäne sind :popohaue:

    Chef zum Mitarbeiter: "So früh waren Sie ja noch nie zu spät" :daumen:

  • ... heißt ja auch "Sportfördergelder" und nicht "Wirtezuschlag" oder so...

    Diese Gelder sind für die Spieler, die ja im Regalfall auch die Unkosten tragen (Sprit, Steckgeld, Verzehr...)

    Für die Meldegebühr ist der Aufsteller / Wirt verantwortlich, dafür spielt ja die Mannschaft in seiner Kneipe.

    Wenn ihr diese Gebühren tragen müsstet, stünde euch ja eigentlich auch das gesamte Steckgeld der gespielten Saison zu ? :!D

    Soll es aber immer wieder geben, hab ich schon öfter gehört, da kann ich nur sagen - Kneipe wechseln ! :sorry:

    Isch sach nur 1 Wort mit "F" : FOHRSICHT !!! :wand:

  • Genau meinen beiden Vorrednern,
    und dann heißt es wieder der DSAB!Wir sind zwar nicht betriebsblind ,aber ich habe mich beim DSAB immer wohlgefühlt und viel Spaß in meiner Freizeit durch das E-dart gehabt.
    Dieses Team sollte sich schleunigst mit der DSAB-Zentrale in Verbindung setzen und die Sachlage klären!Dann wird sich zeigen ob der Automatenaufsteller in die Sache involviert ist!Das Sportfördergeld wird ja meistens bei den Ligaabschlußpartys an die Teams per Scheck ausgezahlt,so kann es auch sein das der Aufsteller von nix weiß.Aber das könnt ihr ja mal vor Ort klären und dann hier mitteilen wie die Sache ausgegangen ist.Ihr könnt ja auch mal andere Teams aus der Liga ansprechen die den gleichen Aufsteller haben.Die Aufsteller sind meistens die gleichen die auch die Geldspielautomaten aufhängen,dort ist meistens im Geldauswurfschacht auf der linken Seite das Aufstellerschild mit Anschrift angebracht,falls man nicht weiß wer der Aufsteller der Boards ist!
    Good Darts

  • Bei uns ist es seit Jahren üblich,dass sich Wirt und Automatenaufsteller die Kosten für die DSAB teilen.(Startgeld und Verwaltung).VFS Beitrag ist Sache des Aufstellers. Die Preisgelder falls eine Mannschaft etwas gewinnt bekommen zu 100% die Teams.Was anderes kennen wir garnicht.

  • Die Finanzämter wussten/wissen zum Teil nicht wie es in der Praxis bei der E-Dartunternehmung abläuft bzw. hatten kein Interesse wegen der Geringfügigkeit. Zwischenzeitlich berichten einige Darter, dass sich Finanzämter, wegen Offenlegung der "erwirtschafteten Einnahmen" aus dem Dartspiel, bei Ihnen melden bzw. "Pokale" zählen. Die steigende Popularität durch GDC/PDC Europe scheint wenigstens in einem Bereich voran zu schreiten ;) .

    Hi Barnes,

    will dir mal eine Story erzählen.

    Wir hatten ein DSAB Ligaspiel in einem Vereinsheim. Beim Einspielen wurde uns erklärt, das in die Dartgeräte durch technische Umrüstung kein Steckgeldeinwurf stattfindet, denn die Spiele werden von der Theke freigeschaltet. Die Dartgeräte sind Vereinseigene und somit kann man die Vergnügungssteuer sparen. Wie es der Zufall will, war ein Wirt unter den Ligaspielern und wurde hellhörig. Nun wurden die abgedrückten Spiele aber am Ende des Ligaspiels auf die Rechnung gesetzt und zwar mit Erstaunen aber trotzdem durch die Gastteams bezahlt.

    Nun der angefressene Wirt sprach irgendwann mit seinem Aufststeller und fragte nach. Der Aufsteller reagierte etwas komisch, aber er sagte dem Wirt die müssen den VFS Mitgliedsstempel bezahlen, denn der Verein ist kein VFS - Mitglied und der Stempel ist gekauft für 4 Teams, die die Startgelder natürlich auch selber zahlen müssen. Nun wurde in Aufstellerkreisen aber bekannt, dass es der Verein mit den Zahlungen in Verzug kam.

    Dann platzte einem Wirt und Aufsteller der Kragen und nur mit Nachdruck über die Ligaleitung/Wirte/Aufsteller wurde es geregelt.

    Wenn man nun diese Story unter einem bestimmten Gesichtpunkt sieht, ist da einiges nicht in Ordnung aber muss das sein. Und natürlich hat sich das System durch zufiel Toleranz etwas verbreitet und Gleichgesinnte gefunden.

    mfg bernhard

    LG just4fun!

    Einmal editiert, zuletzt von just4fun (23. Juli 2009 um 18:35)

  • Nachdem hier in verschiedenen Forum-Threads über den DSAB schon mehrfach trotz einer eigentlich bundeseinheitlichen Satzung bzw. Regelwerks teilweise unterschiedliche Verfahrensweisen aufgezeigt wurden (z. T. unterschiedliche Zusatzregeln, zusätzliche Strafenkataloge, unterschiedliche Aufbau der Ligen..), ist mir anhand des Info-Dokuments aus Reggis Eintrag http://www.dartmatch.de/formulare/1.pdf aufgefallen, dass es auch verschieden hohe Preisgelder bzw. SPORTFÖRDERPREISE (wer hat sich dieses Wort einfallen lasen?) gibt. Ich empfinde den Einbehalt von insgesamt 93,-- € pro Team und Halbjahressaison in den LTB-Ligen als echt hoch. Aufsteller und Wirt teilen sich dort bei einer BZ-Mannschaft die Summe von 233,-- €, wovon dann nur 140,-- € pro Team im Preisgeldtopf der jeweiligen BZ-Liga-Gruppe landen. Es gibt DSAB-Liga-Verwaltungen, die pro Team in der BZ-Liga 230,-- € einlegen und nach Platzierungsschlüssel ausschütten.


    Jetzt mal ein Frage zu einem mir bis dato unbekannten Teil des DASB-Regelwerks:


    P.S. hier mal der genaue Auszug
    DSAB Ligakosten & BeiträgeTeam-Meldung
    Ein Team besteht aus mindestens 5 Spielern (nicht 4, wie häufig irrtümlich angenommen wird), .........................

    Aus welcher Satzung, welchen Liga-Regeln stammt dieser Auszug?


    P. S. Ach so noch eine Frage (bin zu faul die alten DSAB-Threads durchzulesen) : Was passiert mit den 6,-- € Spielergebühr, die jeder DSAB-Darter pro Halbjahr selbst zu zahlen hat? Wer erhält diese Gelder?

    :!: Nit quaake, -----> maake :!:

    Einmal editiert, zuletzt von Argo (23. Juli 2009 um 19:00)

  • P. S. Ach so noch eine Frage (bin zu faul die alten DSAB-Threads durchzulesen) :


    Du bist Lustig - erwartest jetzt aber nicht, dass wir alles für dich nochmals schreiben :duw:

    verschieden hohe Preisgelder


    Ist eigentlich bekannt, dass es 3 Preisgeldmodule gibt. Die meisten sind im mittleren, im teurenn ist mir nicht bekannt dass das Modul überhaupt jemand benutzt.

    den Einbehalt von insgesamt 93,-- € pro Team und

    Jo, da varieren die kosten von ca. 30/40 bis ca. 93 EUR. Die Gebühren kann jede Ligaleitung selbst festsetzen.

  • Nachdem hier in verschiedenen Forum-Threads über den DSAB schon mehrfach trotz einer eigentlich bundeseinheitlichen Satzung bzw. Regelwerks teilweise unterschiedliche Verfahrensweisen aufgezeigt wurden (z. T. unterschiedliche Zusatzregeln, zusätzliche Strafenkataloge, unterschiedliche Aufbau der Ligen..), ist mir anhand des Info-Dokuments aus Reggis Eintrag http://www.dartmatch.de/formulare/1.pdf aufgefallen, dass es auch verschieden hohe Preisgelder bzw. SPORTFÖRDERPREISE (wer hat sich dieses Wort einfallen lasen?) gibt. Ich empfinde den Einbehalt von insgesamt 93,-- € pro Team und Halbjahressaison in den LTB-Ligen als echt hoch. Aufsteller und Wirt teilen sich dort bei einer BZ-Mannschaft die Summe von 233,-- €, wovon dann nur 140,-- € pro Team im Preisgeldtopf der jeweiligen BZ-Liga-Gruppe landen. Es gibt DSAB-Liga-Verwaltungen, die pro Team in der BZ-Liga 230,-- € einlegen und nach Platzierungsschlüssel ausschütten.

    Jetzt mal ein Frage zu einem mir bis dato unbekannten Teil des DASB-Regelwerks:

    Aus welcher Satzung, welchen Liga-Regeln stammt dieser Auszug?

    P. S. Ach so noch eine Frage (bin zu faul die alten DSAB-Threads durchzulesen) : Was passiert mit den 6,-- € Spielergebühr, die jeder DSAB-Darter pro Halbjahr selbst zu zahlen hat? Wer erhält diese Gelder?

    Hi Argo,

    also jetzt fehlen mir die Worte meinen ehrlichen RESPEKT zu diesem Posting und ich stehe ausdrücklich dazu.

    Du hast richtig erkannt, dass die DSAB-Satzung und die DSAB-Ligaregeln bundesweit einheitlich sind. Es darf laut Ligaregeln nur " Ligafördernde Maßnahmen" laut 2.5.5 des Regelwerkes (bundesweit gültig ab 1. Saison 2007) geben. Diese Maßnahmen darf die Ligaleitung vor Saisonbeginn mit den TC´s und DEM DSAB festlegen. Also müsste der DSAB, wenn sogenannte ZUSATZREGElN Gültigkeit hätten, zugestimmt haben.

    Also wo steht in der Satzung / Ligaregeln geschrieben:

    1.) dass Ligaverwaltungskosten von den Ligaleitungen erhoben werden dürfen.
    2.) dass Sicherungsrücklagen/Kautionen der Team´s bei der Ligaleitung hinterlegt werden müssen und das diese Kautionen (laut Bussgeldkatalog) einbehalten oder halbiert werden dürfen, sogar zur nächsten Saison aufgefüllt werden müssen, sonst wird die Teamanmeldung ungültig.
    3.) dass Bussgeldkataloge überhaupt in Betracht kommen und die auferlegten Strafgelder an die Ligaleitung vor Ligabeginn gezahlt werden müssen, sonst Teamanmeldung nicht angenommen.
    4.) dass die Teamkapitäne ein Zusatzblatt zur Teamanmeldung mit folgendem Satz unterzeichnen müssen.
    UNS IST BEKANNT; DASS DIE DSAB-REGELN NUR IN VERBINDUNG MIT DEN ZUSATZREGELN DER FILSTAL-LIGA GELTEN.
    5.) Auf der HP ( heute 22.17 Uhr) der Filstalliga unter alle Regeln folgender Text steht:

    Sollten sich die offiziellen DSAB-Regeln und die Zusatzregeln der Filstal-Liga überschneiden bzw. widersprechen sind die Filstal-Regeln entscheidend.

    und das alles soll vom DSAB genehmigt sein. Also bitte Herr Gesangsverein was ist mit der Verbindlichkeit des Satzungsrechts.

    Einfache Abhilfe wäre geschaffen mit sofortiger Abänderung der DSAB Liga Regeln und zwar in 1.2.1:

    Ligaspieler / Ligaleitung müssen/muss Mitglied des DSAB e.V. sein.

    :popohaue: :popohaue: :popohaue: :sorry:

    Wir haben alle Unterlagen der Filstalliga an der 19. MGV öffentlich dem 1. Vorsitzenden übergeben.

    Die sogenannten Spielerbebühren ist der Mitgliedsbeitrag an den DSAB e.V; warum kannst du den DSAB Ligaregeln unter Punkt 1.2.1 entnehmen.
    Die Teamstärkenregelung ist mir laut DSAB Liga Regeln auch nicht geläufig.

    mfg bernhard

    LG just4fun!

    2 Mal editiert, zuletzt von just4fun (23. Juli 2009 um 23:12)

  • Will hier auch mal meinen Senf dazu geben

    kurze Vorgeschichte:

    Ich spiele seit kapp 10 Jahren Ligadart. Sowohl in freien Ligen als auch in der DSAB(Westfalen-Niederrhein,Rasing,Esserbulls). Habe auch 3 Jahre Steeldart gespielt dort auch freie Liga und NWDV. Da ich in Krefeld seit nunmehr 8 Jahren Turniere und Turnierserien organisiere schau auch etwas genauer hinter die Kullisen um zu sehen was geht.

    Vorabgesagt der der DSAB ist ein nach Gewinn ausgerichteter Verein und der größte Witz wäre es für mich, wenn sie die Gemeinnützigkeit beantragen würden um öffentliche Fördergelder zu beantragen. Es sei aber auch gesagt: Die Steeldart Organisotionen haben die Kriegskasse auch immer gut gefüllt. Z.B. freie Steeldart Liga als gemeinnütziger e.V. 5000€ Rücklagen für neue Computer und die Summe wächst weiter und der Grund bleibt der selbe

    Das eigentliche Hauptübel bleibt für mich die geographische Organisation. Es kann nicht sein das im Prinzip jeder Aufsteller seine eigene Liga gründen kann, teilweise sogar mit der Auflage das nur Gaststätten teilnehmen können, wo der Aufsteller seine Automaten hat!!!

    Beispiel gefällig? Warum hat Düsseldorf 3 ich wiederhole drei DSAB Ligen?

    Das es Wirte gibt die die Sportförderpreise einbehalten und versuchen es mit anderen Vergünstigungen auszubügeln, ist für mich auch nichts neues. Muß jeder für sich selber wissen. Für jeden der dagegen angehen will kann ich nur sagen: die Auszahlungen sind meist Verrechnungsschecks (ist vielleicht sogar Vorgeschrieben, da die Ligaleiter ja dies mit Gewerbe betreiben) und somit nachzuvollziehen wo die Gelder hingehen. Und wer Wissen will wieviel ausgeschüttet wird, hier einer (Modell C) von weiß nicht wie vielen Auszahlungsmodellen

    http://www.esserbulls.de/Auszahlungsmodus%20VFS%20C.pdf

    in diesem Sinne immer locker bleiben und jeder ist seines eigen Glückes Schmied

    Einmal editiert, zuletzt von Bat Attack (24. Juli 2009 um 00:12)

  • Die Dartgeräte sind Vereinseigene und somit kann man die Vergnügungssteuer sparen.

    Vergnügunssteuer? Wird die bei E-Dart normalerweise fällig? Stimmt das wirklich?

    Oh mann bin ich froh das ich damals nicht bei E-Dart hängengeblieben bin! Sorry nur meine Meinung, jeder wie er meint!

  • In Ba-Wü. zum Beispiel nicht, aber ich meine gehört zu haben, dass die in einigen Bundesländern tatsächlich fällig ist...

  • Es gibt Orte da wird der Dartautomat nicht als Sportgerät anerkannt sondern als Unterhaltungsgerät, für dieses wiederum der Wirt 25€ pro Monat an Vergnügungssteuer zahlen muß!!
    Das wird aber sehr unterschiedlich von Gemeinde zu Gemeinde gehandelt.Hier mal eine Tabelle was die meisten Ligen an Gewinn ausschütten.Die Sportfördergelder werden übrigens zu 100%
    als Gewinn an die Teams ausgeschüttet,da wird nichts einbehalten.Der Automatenaufsteller/Wirt zahlt ja pro Saison neben den Sportfördergelder noch eine sogenannte Ligaverwaltungsgebühr!
    Die Tabelle habe ich mal als T.C. erhalten und ist Stand 2007
    Sportförderpreise
    Sportförderpreise
    ( Stand Januar 2007 in Euro )

    Bezirksoberliga 1. Platz 2. Platz 3. Platz 4. Platz 5. Platz 6. Platz Gesamt
    6-er Gruppe 700,00 500,00 350,00 250,00 1.800,00
    7-er Gruppe 750,00 550,00 400,00 300,00 100,00 2.100,00
    8-er Gruppe 800,00 600,00 450,00 350,00 130,00 70,00 2.400,00
    SFP 300,00 p. Team
    Bezirksliga
    6-er Gruppe 560,00 410,00 260,00 150,00 1.380,00
    7-er Gruppe 600,00 440,00 290,00 180,00 100,00 1.610,00
    8-er Gruppe 660,00 470,00 330,00 210,00 100,00 70,00 1.840,00
    SFP 230,00 p. Team
    A-Liga
    6-er Gruppe 400,00 250,00 150,00 100,00 900,00
    7-er Gruppe 425,00 275,00 175,00 125,00 50,00 1.050,00
    8-er Gruppe 475,00 300,00 175,00 125,00 75,00 50,00 1.200,00
    SFP 150,00 p. Team
    B-Liga
    6-er Gruppe 350,00 200,00 125,00 75,00 750,00
    7-er Gruppe 375,00 210,00 140,00 100,00 50,00 875,00
    8-er Gruppe 400,00 225,00 150,00 110,00 75,00 40,00 1.000,00
    SFP 125,00 p. Team
    C-Liga
    5-er Gruppe 250,00 150,00 75,00 25,00 500,00
    6-er Gruppe 275,00 175,00 100,00 50,00 600,00
    7-er Gruppe 300,00 200,00 125,00 50,00 25,00 700,00
    8-er Gruppe 325,00 200,00 125,00 75,00 50,00 25,00 800,00
    SFP 100,00 p. Team

    Man sieht also die Sportfördergelder werden zu 100% an die teilnehmenden Teams ausgezahlt.Und in einer 8 gruppe bekommt immerhin der 6te auch noch Geld für die Mannschaftskasse!

    good darts


  • Vergnügunssteuer? Wird die bei E-Dart normalerweise fällig? Stimmt das wirklich?

    Oh mann bin ich froh das ich damals nicht bei E-Dart hängengeblieben bin! Sorry nur meine Meinung, jeder wie er meint!

    [align=left]

    In Ba-Wü. zum Beispiel nicht, aber ich meine gehört zu haben, dass die in einigen Bundesländern tatsächlich fällig ist...

    Die Vegnügungssteuer wird von jeder Stadt/Gemeinde/Kommune selbstständig per Vergnügungssteuersatzung geregelt. Und es gibt nur wenige, die sich diese Einnahmen entgehen lassen. So unterliegen je nach lokaler Satzung Tanzveranstaltungen, Striptease, Tabledancing ,Vorführung pornographischer Filme oder Bilder, (nach der Legalisierung auch) die Ausübung der Prostitution, die Ausspielungen in Spielklubs, Spielkasinos etc. und eben auch die Benutzung von Spiel-, Musik-, Geschicklichkeits- und Unterhaltungsapparaten in Spielhallen und Gaststätten, Hotels, Vereinsheimen und Kantinen der Vergnügungssteuer. Die Dartgeräte werden von vielen Gemeindeverwaltungen als Spielapparate ohne (Geld-)Gewinnmöglichkeit angesehen und i. d. R. mit 20,-- bis 30,-- € pro Gerät und Monat besteuert. Von den Einnahmen eines Dartautomaten gehen also ertstmal 19% USt/MwSt an den Staat und danach noch in den meisten Gemeinden die zuvor genannten 20 - 30 € Vergnügungsteuer. Den Rest teilen sich dann Automatenaufsteller und Wirt. Und das ist dann im Sommerloch, in der die meisten Ligen auch Spielpause haben, im manchen Gaststätten eher weniger "umfangreich". Da die Automatenaufsteller für die Abführung der Vergnügungssteuer zuständig sind, haben wir als Darter/Kneipenkunde nichts damit zu tun.

    Beim Googeln nach "Vergnügungssteuer" sind mir 2 Städte besonders aufgefallen. Zum einen die Stadt Köln, die mal wieder Toleranz beweist und Dart-, Kicker- und Billardautomaten als Sportgeräte ansieht und nicht zu besteuern scheint. Zum anderen die Stadt Dortmund. Da ist man besonders phantasievoll und kreativ gewesen und hat sogar Internetcafes als Einnahmequelle entdeckt. Soblad auf den PC's nicht nur gesurft, sondern auch Netzwerk- und Online-Games angeboten werden, hält die Stadt Dortmund die Hand auf und streicht je PC und Monat Vergnügungssteuer in Höhe von 5,-- bis 30,-- € ein.

    :guckhier: http://dosys01.dokom.de/dosys/ortsrechtweb.nsf/70f520a9de07a861c1256b0b002d90cf/394b5bbcf8c2877ec12570ed005f49ff/$FILE/Vergn%C3%BCgungssteuer_2006.rtf


    @ Toby : Ob in Offenburg Dartgeräte als Sportgeräte anerkannt sind und somit nicht mit Vergnügungssteuer belegt sind, weiß ich nicht, allerdings hat die Stadt Offenburg in ihrem Haushaltsplan für die Jahre bis 2011 eine Einnahme von jährlich 330.000 € fest eingeplant......

    :!: Nit quaake, -----> maake :!:

  • Will hier auch mal meinen Senf dazu geben
    kurze Vorgeschichte:
    Ich spiele seit kapp 10 Jahren Ligadart. Sowohl in freien Ligen als auch in der DSAB(Westfalen-Niederrhein,Rasing,Esserbulls). Habe auch 3 Jahre Steeldart gespielt dort auch freie Liga und NWDV. Da ich in Krefeld seit nunmehr 8 Jahren Turniere und Turnierserien organisiere schau auch etwas genauer hinter die Kullisen um zu sehen was geht.

    Vorabgesagt der der DSAB ist ein nach Gewinn ausgerichteter Verein und der größte Witz wäre es für mich, wenn sie die Gemeinnützigkeit beantragen würden um öffentliche Fördergelder zu beantragen. Es sei aber auch gesagt: Die Steeldart Organisotionen haben die Kriegskasse auch immer gut gefüllt. Z.B. freie Steeldart Liga als gemeinnütziger e.V. 5000€ Rücklagen für neue Computer und die Summe wächst weiter und der Grund bleibt der selbe

    Das eigentliche Hauptübel bleibt für mich die geographische Organisation. Es kann nicht sein das im Prinzip jeder Aufsteller seine eigene Liga gründen kann, teilweise sogar mit der Auflage das nur Gaststätten teilnehmen können, wo der Aufsteller seine Automaten hat!!!
    Beispiel gefällig? Warum hat Düsseldorf 3 ich wiederhole drei DSAB Ligen?
    Das es Wirte gibt die die Sportförderpreise einbehalten und versuchen es mit anderen Vergünstigungen auszubügeln, ist für mich auch nichts neues. Muß jeder für sich selber wissen. Für jeden der dagegen angehen will kann ich nur sagen: die Auszahlungen sind meist Verrechnungsschecks (ist vielleicht sogar Vorgeschrieben, da die Ligaleiter ja dies mit Gewerbe betreiben) und somit nachzuvollziehen wo die Gelder hingehen. Und wer Wissen will wieviel ausgeschüttet wird, hier einer (Modell C) von weiß nicht wie vielen Auszahlungsmodellen

    http://www.esserbulls.de/Auszahlungsmodus%20VFS%20C.pdf

    in diesem Sinne immer locker bleiben und jeder ist seines eigen Glückes Schmied

    habe die Ehre Bat Attack,

    nun eine Kriegskasse zu füllen würde ich Zweckvermögen nennen, dass allerdings in der Satzung verankert sein muss.

    Dein erwähntes Hauptübel ist in der Satzung des DSAB unter §5 Verbindlichkeit des Satzungsrechtes eindeutig geregelt.
    Aber auch hier kann man Abhilfe schaffen in dem ein Aufsichtsorgan unter (3) geschaffen wird.

    Nach meiner Meinung sollte das Startgeld (Ligabetrieb) zu 100% als Preisgeld (Ligabetrieb) ausgeschüttet werden.

    URHRG/Idee:

    >>Ligaklasse/Ligagruppe - Gesamtpreisgeld/Ligagruppe geteilt Gesamtpunktzahl/Ligagruppe = Einzelpunktwert/Ligagruppe<<
    >>Einzelpunktwert/Ligagruppe mal Punktewert des Teams/Ligagruppe = Auszahlung Team/Ligagruppe<<

    mfg bernhard

    LG just4fun!


  • P.S. hier mal der genaue Auszug
    DSAB Ligakosten & BeiträgeTeam-Meldung
    Ein Team besteht aus mindestens 5 Spielern (nicht 4, wie häufig irrtümlich angenommen wird), eine maximale Begrenzung der Spielerzahl existiert nicht.
    ......

    Da mich das Thema mittlerweile auch en Detail interessiert noch mal die Frage:

    Aus welchem Stück Regelwerk stammt dieser Auszug? :?:

    :!: Nit quaake, -----> maake :!:

  • Die Vegnügungssteuer wird von jeder Stadt/Gemeinde/Kommune selbstständig per Vergnügungssteuersatzung geregelt. Und es gibt nur wenige, die sich diese Einnahmen entgehen lassen. So unterliegen je nach lokaler Satzung Tanzveranstaltungen, Striptease, Tabledancing ,Vorführung pornographischer Filme oder Bilder, (nach der Legalisierung auch) die Ausübung der Prostitution, die Ausspielungen in Spielklubs, Spielkasinos etc. und eben auch die Benutzung von Spiel-, Musik-, Geschicklichkeits- und Unterhaltungsapparaten in Spielhallen und Gaststätten, Hotels, Vereinsheimen und Kantinen der Vergnügungssteuer. Die Dartgeräte werden von vielen Gemeindeverwaltungen als Spielapparate ohne (Geld-)Gewinnmöglichkeit angesehen und i. d. R. mit 20,-- bis 30,-- € pro Gerät und Monat besteuert. Von den Einnahmen eines Dartautomaten gehen also ertstmal 19% USt/MwSt an den Staat und danach noch in den meisten Gemeinden die zuvor genannten 20 - 30 € Vergnügungsteuer. Den Rest teilen sich dann Automatenaufsteller und Wirt. Und das ist dann im Sommerloch, in der die meisten Ligen auch Spielpause haben, im manchen Gaststätten eher weniger "umfangreich". Da die Automatenaufsteller für die Abführung der Vergnügungssteuer zuständig sind, haben wir als Darter/Kneipenkunde nichts damit zu tun.

    Beim Googeln nach "Vergnügungssteuer" sind mir 2 Städte besonders aufgefallen. Zum einen die Stadt Köln, die mal wieder Toleranz beweist und Dart-, Kicker- und Billardautomaten als Sportgeräte ansieht und nicht zu besteuern scheint. Zum anderen die Stadt Dortmund. Da ist man besonders phantasievoll und kreativ gewesen und hat sogar Internetcafes als Einnahmequelle entdeckt. Soblad auf den PC's nicht nur gesurft, sondern auch Netzwerk- und Online-Games angeboten werden, hält die Stadt Dortmund die Hand auf und streicht je PC und Monat Vergnügungssteuer in Höhe von 5,-- bis 30,-- € ein.

    :guckhier: http://dosys01.dokom.de/dosys/ortsrechtweb.nsf/70f520a9de07a861c1256b0b002d90cf/394b5bbcf8c2877ec12570ed005f49ff/$FILE/Vergn%C3%BCgungssteuer_2006.rtf


    @ Toby : Ob in Offenburg Dartgeräte als Sportgeräte anerkannt sind und somit nicht mit Vergnügungssteuer belegt sind, weiß ich nicht, allerdings hat die Stadt Offenburg in ihrem Haushaltsplan für die Jahre bis 2011 eine Einnahme von jährlich 330.000 € fest eingeplant......

    habe die Ehre Argo,

    !!! Auf den Punkt gebracht und erkannt würde ich meinen dürfen !!!

    Mehrwertsteuer richtig / Vergnügungssteuer richtig auch bei Uns im Filstal.

    Habe bisher eine Ausnahme gefunden. Heiningen keine Vergnügungssteuer, aber nicht mehr lange.


    mfg bernhard

    LG just4fun!

    • Offizieller Beitrag

    @alle: Ich versteh gerade nicht so ganz in welche Richtung hier die Diskussion hingehen soll, momentan dient sie ja nur irgendwie der Information interessierter, aber offensichtlich versteht ihr euch alle untereinander noch daher soll das mal voll okay gehen :daumen:

    Nur noch einen Tip: Bitte versucht doch nicht immer den GANZEN Beitrag eines Vorredners zu zitieren (und am besten dann noch in dem Zitat die eigenen Kommentare "verstecken"), das ist extrem anstrengend zum mit- und nachlesen. Wenn man direkt antwortet braucht man meiner Ansicht nach gar nicht zu zitieren, sollte man auf einen etwas länger vergangenen Post antworten einfach nur die entsprechende Textstelle mit der Maus markieren und nur die Textstelle zitieren. Ich glaube das macht die Posts dann für alle anderen wesentlich lesbarer...

    Wer die ganzen Funktionen einmal ausprobieren will (da sind auch schon einige Tips zum zitieren drin) kann das gerne in dem folgenden Test-Thread machen: Das Forum Test Thema

    So und nun viel Spass beim weiterdiskutieren :duw:

    Grüße Echse

    "Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben" - Otto von Bismark


  • habe die Ehre the coach,

    die Rechnungen an die Aufsteller für Startgelder sind zuzüglich MWST.
    also ein C-Ligateam kostet den Aufsteller/VFS-Mitglied 119,- € pro Team usw.

    Man kann sich nun denken warum der Name Sportförderprei vom VFS.

    mfg bernhard

    LG just4fun!

    Einmal editiert, zuletzt von Echse (24. Juli 2009 um 18:08)

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