Interessante Frage ! Enge Platzierungen > Vorteile Side Loaded Schäfte bei E- oder Steeldart ??

  • Grüße an alle Dartverrückten und die die es oder die es nicht werden wollen.

    Wir haben zur Zeit eine Diskussion bez. Vor- und Nachteilen der biegsamen Side Load Schäften (z.B. Unicorn Slick Stick od. auch vgl. von Bulls).

    Einige sagen. Ja, beim E-Dart ist es besser wenn Flights und Schäfte mögtlichst fest miteinander verbunden sind, da die "blöde Scheibe" auch zählt wenn ein anderer Dart abgeschossen wurde.
    Andere (der Meinung bin ich auch) glauben, dass es durch die feste Verbindung zwischen Schaft und Flight eher bei engen Platzierungen zu Ablenkungen kommen kann
    und oft genug der angeschossene Dart eben nicht nochmal die T 20 zählt, sondern eher abgelenkt wird.

    So und nun:

    Glaubt ihr, dass es durch die Flexibilität des SideLoaded Schaftes geringere Ablenkungen gibt oder nicht.
    Wie sind hier Eure Erfahrungern beim E-Dart und vor allem auch beim Steel Dart, bei dem ein flexibler Schaft event. eher noch Vorteile bringen könnte,
    da herunterfallende Darts bekanntlich nicht gewertet werden ?

    Bis gespannt, welche Erfahrungen Ihr bisher gemacht habt.


    Grüße Steffen
    DC Gartenlaube II

    DPI (55/130/20)

  • Hi Steffen!

    Ich spiele auch gerade in einer E-dart-Liga und natürlich auch Steel. Spiele gerade die SlickStick Plus und die SideLoads "mit Knubbel" (Glaube Bulls). Übrigens Gruß an DD-Andre, alles KLASSE gelaufen!
    Das sich die Enden der Shafts so stark biegen (vorallem die Bulls - super weich!) führt tatsächlich dazu daß mancher Dart sich noch aufs "Plastik" quetscht. Mir ist aufgefallen das nun viele Darts im Board stecken bei denen das Shaftende "abgeknickt" wird. Ob diese sonst aber direkt "Bouncer" wären ist unklar. Oft ist es doch auch so gewesen das man gerade durch seitlich "weggedrückte" darts noch ein "unerwartetes" Trippel getroffen hat.
    Aber bei einigermaßen "sauberer" Wurftechnik ist die Quote recht überschaubar und sollte sich wohl eher punktetechnisch ausgleichen.

    Allerdings sind die SideLoader nicht immer 100% gerade. Aber das stört weniger als ich befürchtet hatte!!! Und die ewige "Fummelei" (Ringe,Schoner,festdrücken usw.) hat ein Ende.
    Nur die "clear"-Sticks brechen in einer Tour ab. Ok - sprödes Material und sehr dünn halt. Naja ich denke daß der gewonnene Vorteil in puncto "Wartungsarmut" zu sehen ist.
    Scoren ist eher marginal als Vortei von mir bemerkt. Aber jetzt nur noch die Sticks im Wrap zu haben ist viel angenehmer als zuvor Shafts,Ringe und Schoner. Vorallem mitten im Match sind die viel schneller gewechselt.

    Also allein wenn sie nur "genauso" punkten, haben sie schon "gewonnen". Und davon bin ich nach kurzer Testzeit schon überzeugt.

    Also denke ich daß Du mit Deiner Vermutung Recht hast, es sich allerdings nur eher gering bemerkbar macht!

    Gruß, Hoffi!

    Übrigens weiß jemand wer noch die "ROTEN" Slickstick Plus auf Lager hat??? Hab ich bis jetzt nur als "nicht verfügbar gesehen"! Und weiß jemand ob die eher spröde wie die "clear/gelb" sind oder "flexibel" wie die mit 3Ringen bzw. "naturals"?

    :guckhier: http://www.dartworld.de/Unicorn-SlikStik_detail_868.html (ROT)

  • Ich spiele seit ein paar Monaten auch nur noch die Unicorn SlikStik Plus. (Ich spiele ausschließlich Steeldart.)

    Mir gefällt die "Clear"-Variante am besten, da sie nicht krumm bleiben, und sich komplett zurückbiegen und gerade bleiben.
    Ganz selten bricht mal einer ab ...

    Ich habe das Gefühl weniger Bouncer zu haben. Aber das wichtigste ist für mich, das das ewige Gebastel "Shaft, Ring, Flight" ein Ende hat.

  • Spiele jetzt zwei Wochen bei meinen E-Darts auch mit den SlikStik+ . Habe die schwarzen mit den goldenen Ringen(Bah! Gibts die auch ohne?). Am Anfang habe ich nach jeder Runde aus Gewohnheit versucht die Flights wieder reinzudrücken wie bei normalen Schäften und hab sie so stark geknickt. Sie habe es aber überlebt und sind noch absolut gerade.
    Wegen der Ablenkung bei den E-Darts würd ich sagen: Das macht nichts aus! In dem beschriebenen Fall ist es doch ehh Glücksache ob der getroffen Dart ein zweites mal abgedrückt wird oder ob der Dart ins Nachbarfeld abgelenkt wird. Außerdem gilt das ja immer für den positiven Fall(z.B. Dart drückt Dart in T20 ab obwohl er in T1 geht) als auch für den negativen Fall(z.B. Dart drück Dart in T1 ab obwohl er in T20 landet).
    Durch das flexible Wegbiegen der Schäfte muss ich aber sagen halten meine Flight schon etwas länger als normal!

    Gruß
    Michael

  • Ganz selten bricht mal einer ab ...

    Hi Matthias.

    Ich spiele seit etwa einem Jahr mit den "Clear-Standart-Shafts". Überall wo Teppichboden liegt hab ich auch keine Probleme. Aber wenn wir "Auswärts" spielen und dort nur Fliesen liegen dann "knallt" es furchtbar.
    Allein letzten Samstag sind mir mitten in EINEM Match 2 Shafts nach "Bouncer" am Gewinde weggebrochen. Insgesamt an dem Spielabend 3 Stück. (!!!)

    Jeweils also 2 Minuten mitten im Match mit dem "Remover" rumgehampelt und neu zusammen gebastelt. Da war nicht mehr nur der Gegner genervt, sondern auch meine "Jünger". ;)

    DIE Kirsche geb ich mir nicht mehr. Auch wenn sie schön gerade sind und gut aussehen.

    Ansonsten geb ich Dir absolut Recht!

    Gruß Hoffi.

  • Danke Euch für die Antworten. Das ist ja schon mal interessant und deckt sich mit meinen Eindrücken. Nun, wenn auch nur jeder 100 ste Wurf 1 mm weniger abgelenkt wird
    ist das zweifelsohne ein Vorteil. Allerdings muss ich auch anmerken das ein Wurf 5 mm von T 20 in Richtung T 1 ebenfalls auch mal in die T 20 abgelenkt werden könnte (bei steiferen Schaft / Flight Kombis wie mit den Kronen z.B.). Das würde ja dann durch die flexiblen Schäfte theoretisch eher vermindert.
    Vorraus man den Schluss ziehen könnte, dass sich alles in allem ausgleicht und eher bei Spielern mit einem sauberen Wurfstil und sehr engen Platzierengen eher eine Rolle spielen könnte.

    Letztendlich kommt es auf einen sauberen, gleichmäßigen und geraden Wurfstil an (alle alle E-Darter - ich bin auch einer) prüft mal Euren Wurfstil an einem Steeldartboard. Es kommt oft erstaunliches zu Tage !...denn es gibt ja noch immer genügend Darter die (entgegen aller Grundkenntnisse) schräg werfen. Also treffen die Darts auch schräg aufs Board.......

    Nun, ich werde dies auch bei mir weiter beobachten. Sicher ist jedoch: Ein Nachteil sind die flexiblen Schäfte keinersfalls. Und selbst wenn man es letztendlich nur glauben mag, dass er Vorteile bringt, so wissen wir doch alle das dieser kleine psychologische "Vorteil" es "zu glauben" auch hilfreich sein kann (bekannt ist ja das nach Ausprägung des eigenen Wurfstiles Dart zu 85 % Kopfsache ist).

    Na, sage ich mir, wenn`s ein klein bischen in diese Richtung hilft, auch gut.

    Good Darts. Steffen (hitman)

    Übrigends wird jetzt auch bei uns jetzt an 2 Boards Steeldart gespielt (wer`s wissen will in 74740 Adelsheim, Gartenlaube)
    Hoffe jetzt das Werbung im Sinne des Dartsports hier im Forum nicht verboten ist, oder ?. Zumal es im Umkreis von 30 km bei uns sonst keine Steeldartanlage gibt.

    PDI 55/130/20

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