Also ich habe meinen Wurf über nur ein Segment standardisiert und kann diesen Wurf auf jedes andere übertragen.
Und wie machst du das???
Also ich habe meinen Wurf über nur ein Segment standardisiert und kann diesen Wurf auf jedes andere übertragen.
Und wie machst du das???
für die Treffsicherheit auf die einzelnen Segmente spiel ich sooft wie möglich round the board (1,2,3...) und geh erst weiter, wenn alle drei Pfeile im großen Segment gelandet sind (bzw in der nächsten Runde im kleinen).
Zum scoren trainieren spiel ich (fast) jeden Tag mind. 100 Pfeile auf T20 (werfen, ned Treffen) und 100 auf T19. Einmal die Woche sinds dann 1000 Pfeile auf T20, in der Woche drauf 1000 auf T19 (wechselweise).
Dann noch Doppeltraining, und zweimal die Woche Training mit der Mannschaft (und hin und wieder das eine oder andere Trainigsspiel zum auflockern).
Das ganze mach ich seit 5 Monaten so und will das auch noch ne zeitlang so durchziehen um dann verläßliche statistische Daten zum Vergleich zu bekommen und dann das Training an den Schwachstellen zu intensivieren. Im Moment bin ich quasi nur in der Daten sammlung ;). Und irgendwann hoff ich mal, dass das Spiel so klappt, wie ich mir das vorstelle (Gerade spiel ich relativ konstant nen 45er bis 55er avg, das Ziel ist besser zu werden).
War dass das, was Du wissen wolltest?
ach, du meinst also, zunächst einmal dafür sorgen, dass die Bewegung immer dieselbe ist. Um das zu erreichen quasi auf ein Segment "eichen" und dann durch Variation in der Höhe, in der Du den Arm hältst oder durch Drehung des Oberkörpers auf das andere Ziel einstellen??
ok. Ja, das hab ich genauso gemacht. Bei mir waren die Referenzsegmente 20-Bull-3 und 11-Bull-6.
Mein initiales Problem war, dass ich wegen stark unterschiedlicher Sehstärke auf beiden Augen zunächst nicht mittig zum Board gestanden bin.
Dieses Problem habe ich durch diverse Hilfslinien (Schnüre) und einem Spiegel, den ich ums Board montiert habe (und auf den ich bestimmte Positionslinien eingezeichnet habe) in den Griff bekommen.
Der Spiegel ist mittlerweile seitlich der Oche montiert, weil ich beim Follow-through noch furchtbar schlampig bin.
Edit: Stichwort Fokussierung: Wenn ich den Dart halte, dann bilden mein Daumen und mein Zeigefinger in der Verlängerung ein Dreieck. Auf der Spitze dieses imaginären Dreiecks lasse ich dann den Punkt, auf den ich ziele "aufsitzen" und versuche dann, das Segment, das ich treffen will mit den Augen aus dem Board herauszuschneiden und heranzuzoomen und durch dieses Segment hindurchzuwerfen.
Danke. Bei mir im Verein sind alle der Meinung, dass ich ziemlich durchgeknallt bin. Auch meine Frau sagt, dass ich das "Spickern" ein wenig zu ernst nehme -als ich ihr erklärt habe, dass ich ne Kamera über meinem Trainingsboard will, um meine Wurfbewegung zu analysieren
(am Dienstag werd ich sie montieren)
Macht dieses Konzept in Deinen (Euren) Augen Sinn?
das mit dem Fokussieren iast im Prinzip genau dasselbe, was Du machst. Ist Dir schonmal aufgefallen, dass das anvisierte Ziel größer wird, wenn Du es länger anstarrst? Das mein ich mit "herausschneiden" (ich stells mir halt so vor). Und hindurch zu werfen war, wenn ich mich recht entsinne, ein Tipp von PeiRichter (wers besser weiß, bitte korrigiert mich, bin zu faul, danach grad zu suchen). Dieser Gedanke machts mir leichter, nicht in der Wurfbewegung stehenzubleiben.
Auch Barney und andere stehen nicht mittig, schon klar. Mein Punkt aber war, dass ich die Kraft nicht dosieren konnte, als ich versetzt stand. Auf der linken Hälfte hat der mittlere Treffpunkt gepasst, aber rechts war ich immer zu tief.
Um den mittleren Treffpunkt herauszufinden habe ich 500 Pfeile auf die D11 gezielt und jeden einzelnen Pfeil in einem überdimensionierten Dartboard notiert (dasselbe auf D6). Seit ich mittig stehe passt der Treffpunkt.
Ähnlich habe ich versucht, mich über großes Feld 20/ Großes Feld 3 in der Längsachse zu justieren...
ja, und nach einiger Zeit ging mir das auch ehrlich gesagt richtig auf den Wecker. Fertig gemacht hab ich das auch nur aus drei Gründen: ich wollts unbedingt machen und ich wollte unbedingt wissen, warum das so ist und kein bewußt geworfener Pfeil ist umsonst!
Als Muster für Darttechnik fällt mir gerade noch Jocky Wilson ein. Wie der auch nur das Board trifft, ist mir ein Rätsel. Auch Mensur hat einen eigenwilligen Stil. Für die Jungs funktionierts.
Ich wollte für mich einfach a wissen, was warum wie funktioniert (oder auch warum nicht)
natürlich auch mindestens zweimal im Training Round the Board auf Doppel
"Round the Board" hilft nun genau nicht dabei, einzelne Segmente zu standardisieren. Denn wenn alle Doppel gleich behandelt werden, werden die "wichtigen" Doppel leider nicht bevorzugt geübt.
Wobei natürlich die Fokussierung (auf das zu treffende Segment) mit den Augen das wichtigste ist.
Ich glaube, dass die Ausrichtung des gesamten Körpers auf das anvisierte Segment das wichtigste ist.
Für die Triple 20 habe ich mir mein eigenes Spiel ausgedacht, und das geht so:
Ich nehme mir vor 10 Mal das T20 Feld zu treffen, werfe meine 3 Darts, treffe ich brauche ich natürlich nur noch 9, aber treffe ich sie nicht, ist die geworfene Scorezahl massgebend, liegt die bei über 40 Punkten, spiele ich norman weiter. Liegt sie aber unter 40 Punkten, werte ich diesen wurf als Fehler, und bei 2 Fehlern rechne ich eine T20 dazu. Das heisst wann ich das Spiel beginne und gleich 2 mal 26 werfe, dann bin ich schon bei 11 x die T20 treffen usw. Klappt auch bei der T19.
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