• Ich mache mir das mal wieder zu einfach.Andere Länder, andere Sitten.Also auch andere Gesetze.
    Meiner Meinung müssen Gesetze des jeweiligen Landes eingehalten werden.Mit Sicherheit gibt es tausende von Dingen,welche in Deutschland erlaubt, evtl. gang und gebe sind.Wo anders auf der Welt kommst du dafür ins Gefängnis.Ob dort auch so ein tra ra daraus gemacht werden würde.

    Problematisch wird es wenn Menschenrechte verletzt werden, aber im Grunde begrüße ich solch eine Einstellung, denn es geht ja nicht nur um Gesetze sondern auch Kulturen. Typisch westlich alles nach den eigenen Borstellungen demokratisieren zu wollen, notfalls mit Gewalt. Soviel zum Thema Freiheit und Toleranz.

    Wobei es in dem Fall der Bwxhneidungen dann doch noch etwas komplizierter ist.

  • Was mich mal wirklich interessieren würde (und ist echt nciht böse gemeint): Wer von euch kann ohne nachzuschauen erklären was ESM überhaupt im Einzelnen ist?

    Auch keine böse gemeinte Antwort:
    Die exakte Definition in allen Einzelheiten wird dir nicht mal ein Politiker ohne nachzuschauen aufzählen können.
    Aber auch nicht weiter verwunderlich. Hier geht es um Summen, die die menschliche Vorstellungskraft um ein vielfachen überschreitet.
    Zählt man die zusätzlichen Bürgschafts-Garantie hinzu, wird einem schwarz vor Augen.

  • Unter den Politikern gibt da gemsichte Komeptenzgrade. Habe schon Politiker erlebt die können es nicht, gibt aber auch welche die können das ziemlich gut. Die Summen um die es dabei geht spielen aber überhaupt keine Rolle. Um zu wissen worum es genau geht ist ja egal wie groß die Summe ist.

    Mich würden aber noch weitere ehrliche Meinungen dazu interessieren.

  • Mich würden aber noch weitere ehrliche Meinungen dazu interessieren.


    Da kommt man schon ganz schön ins stocken. Man erfährt über die Medien ja nicht wirklich was! Also als medial informierter Bürger würde ich sagen, dass es sich um eine Art Fond handelt. Gewisse Nationen stellen Geld (woher auch immer das stammen mag) zur Verfügung, um Nationen den Arsch zu retten, die dies selber nicht mehr geregelt bekommen (aus welchen Gründen auch immer).
    Das Thema ist sicher viel zu komlex, als das das hier jemand genau beschreiben könnte.

    Wahrscheinlich hab ich grad auch nur Müll geschrieben, eben weil ich's nicht besser weiß!

    "Du sollst nicht werfen Dein Sportgerät im Zorne"

  • Natürlich gibt es welche, z.B. Schäffler und Gauweiler.
    Genau deswegen, weil sie wissen wie der Hase läuft, sind sie strikt dagegen.

    Dieses Posting hättest Du Dir auch schenken können, nichts als leere Parolen. Schön wäre es mit inhaltlicher Substanz zu diskutieren.

    Wie kommst Du eigentlich drauf, dass Gauweiler da Durchblick hat? Er ist ausgebildeter Jurist und hat meines Wissens nicht einmal beweisen zum Thema wirklich Ahnung zu haben. Wodurch er allerdings schon öfter aufgefallen ist, sind Verfassungsbeschwerden ohne Aufsicht auf Erfolg. Da er selbst Jurist weiss er das schon vorher macht es aber trotzdem. Da drängt sich die Frage nach dem "Warum" natürlich auf.
    Wobei ich zugeben muss, dass mir seine Haltung zur Vorratsdatenspeicherung persönlich sympathisch war.
    Fast schon tragisch war seine Haltung zum Thema AIDS. Dass er mehrere Jahre lang Kolumnist für die BILD war spricht für sich. :( Noch mehr spricht für sich, dass er der Abgeordnete ist, der am meisten von Abstimmungen fern bleibt.

    Ich frage mich immer noch: Woher soll der Mann Ahnung von Finanzen haben?

    Einmal editiert, zuletzt von Der Schmale (12. September 2012 um 17:44)


  • Da kommt man schon ganz schön ins stocken. Man erfährt über die Medien ja nicht wirklich was! Also als medial informierter Bürger würde ich sagen, dass es sich um eine Art Fond handelt. Gewisse Nationen stellen Geld (woher auch immer das stammen mag) zur Verfügung, um Nationen den Arsch zu retten, die dies selber nicht mehr geregelt bekommen (aus welchen Gründen auch immer).
    Das Thema ist sicher viel zu komlex, als das das hier jemand genau beschreiben könnte.

    Wahrscheinlich hab ich grad auch nur Müll geschrieben, eben weil ich's nicht besser weiß!

    Schönes Posting!

    Warum erfährt man über Medien so wenig? Nun ja, ein Großteil der Journalisten hat tatsächlich keine Ahnung. Okay, okay, sie haben zu vielen Themen eigentlich keine Ahnung und schreiben trotzdem drüber. Warum in diesem Fall noch weniger inhaltliche Aufklärung als sonst? Vermutlich weil das Thema 1. ziemlich brisant ist und 2. wohl os schwierig ist, dass selbst BTAG Abgeordnete nur in Einzelfällen wissen worum es eigentlich geht.
    Selbst wenn man nicht auf "normale Medien" zurückgreift sondern bemüht ist sich wissenschaftlicher dem Thema zu nähern und Originaldokumente zu lesen wird es schwierig umfassend informiert zu sein. Warum ist das so? Keine Ahnung! :!D

    Noch ein Wort zu den Summen: Deutschland ist mit 190 Milliarden Euro beteiligt, klingt viel ist es sicher auch. Andererseits wurde die HRE (Bank) mit einem Volumen von über 100 Milliarden Euro seinerzeit unterstützt. Das hat nicht annähernd für so viel Aufsehen gesorgt. Da wurden über 100 Milliarden Euro in eine einzige Bank gepumpt und keinen interessierst und bei 190 Milliarden für Europa scheissen sich alle in die Hose. Da fehlt mir persönlich der korrekte Maßstab.

  • Ich frage mich immer noch: Woher soll der Mann Ahnung von Finanzen haben?

    Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich verwette Haus und Hof, dass dieser Mann mehr Ahnung wie wir alle haben.
    Dies soll natürlich keine Schmälerung deiner Finanzkenntnisse darstellen. :daumen:

  • Also mal ganz ehrlich . Ich habe vor jedem Respekt der durch dieses Thema überhaupt noch durchblickt. Ich meine wir reden hier teilweiße von sehr Komplizierten Finanziellen und Wirtschaftlichen Vorgängen wo manche drauf ,keine Ahnung wie lange, Studieren um dies wenigstens zu begreifen was dort wie abläuft. Also ich maße es mir nicht an zu sagen das die , oder die keine Ahnung davon haben . Ich bin wirklich froh das es Leute gibt die sich mit solchen Themen Auseinander setzen und dann Lösungen dafür zu erarbeiten , dennoch kann man nur hoffen das sie auch wirklich wissen was sie tun . Und das ist eben der fade beigeschmack den man hat wenn man fremden Leuten vertrauen muss wovon wir also Normalo Bürger eher wenig ahnung haben .

    Paul Nicholson
    Devon Petersen
    Kim Huybrechts , Mark Webster

  • Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich verwette Haus und Hof, dass dieser Mann mehr Ahnung wie wir alle haben.
    Dies soll natürlich keine Schmälerung deiner Finanzkenntnisse darstellen. :daumen:

    Wann kann ich einziehen? :duw:

  • Eins steht fest: niemand, wirklich niemand kann dieses Problem langwierig lösen. Das liegt nicht unbedingt an der Unfähigkeit der Finanzexperten, sondern ganz einfach an der Unmöglichkeit einer Lösungsfindung. Denn was hier getan wurde, ist nicht das Problem zu lösen; was hier getan wurde, ist das Problem zu verzögern, damit man es zu einem späteren Zeitpunkt erneut angehen kann. Kein Finanzexperte der Welt ist fähig, die Eurokrise zu beenden. Man kann nur Lösungen mit weniger schlechtem Ausgang suchen. Ich stelle mal eine ganz konkrete Frage: wann soll es besser gehen? Was soll der Auslöser sein, der dem weltweiten Finanzmarkt wieder auf die Beine hilft, und ihn wieder boomen lässt? In der 1. Stunde meines BWL-Studiums meinte ein Professor: "Wer Geld druckt und es für einen gewissen Zinssatz verkauft, versklavt die Menschen. Doch wer auf Spekulationen spekuliert, rottet die Menschen aus." Meiner Meinung nach wird der gute Mann Recht behalten, auch wenn der Zeitpunkt ungewiss ist.

    Live as if you were to die tomorrow. Learn as if you were to live forever.

  • Disturbed, schlauer Mann Dein Professor. Ein Anfang wäre es die Aktienmärkte weltweit und mitsam aller Spekulationsgeschäfte weltweit zu verbieten. Das würde auch einige Probleme auf dem Arbeitsmarkt mit lösen. :daumen:

    Bierdimpfe, huch hatte ich kurzzeitig verdrängt, das mit dem Visum passt schon, habe ja schließlich Verwandte in Bayern, aber in dem Fall verkaufe ich dann doch lieber, aber auszuehen musste trotzdem. :P

  • Disturbed, schlauer Mann Dein Professor. Ein Anfang wäre es die Aktienmärkte weltweit und mitsam aller Spekulationsgeschäfte weltweit zu verbieten. Das würde auch einige Probleme auf dem Arbeitsmarkt mit lösen.

    Gleichzeitig gäbe es Millionen Arbeitslose durch die Schließung der Börsen. Alle Aktiengesellschaften würden derbe Verluste hinnehmen müssen, was zur Folge hätte, dass diese wiederum Personal entlassen müssten. Die Idee an sich ist aus rein ethischer Sicht erstrebenswert (ich kann es einfach nicht nachvollziehen, dass man auf Lebensmittel!! spekulieren darf), aber leider ist der Zug schon zu weit weg als dass man den noch einholen könnte. Wenn man allerdings eine Möglichkeit finden würde, um die Millionen Arbeitslose unterzubringen, dann könnte sich die Weltwirtschaft vielleicht erholen. Aber der Amerikaner würde doch niemals das heilige Land (Wallstreet) schließen. Es gibt Investoren die spekulieren sogar auf den Zusammenbruch der Weltwirtschaft...so krank ist unsere Finanzwelt!

    Live as if you were to die tomorrow. Learn as if you were to live forever.

  • also ein (!) ganz wichtiger Schritt ist wäre doch schon mal, dass die Staaten sich nicht weiter verschulden (und die bestehenden Schulden abbauen).
    Denn wenn die Staaten gesunden, haben die Finanzjongleure da schon mal weniger Einflussmöglichkeiten.

    Desweiteren wären die Staaten bei diszipliniertem Durchziehen auch irgendwann so gesund, dass sie evtl. auch auf andere Bereiche Einfluss nehmen können.

    Ich kann bis heute nicht verstehen, wie man immer mehr und mehr Schulden macht ohne mal aufzuwachen.

    Leider ist das nur ein sehr kleiner Baustein dieser angesprochenen Problematik, aber zumindest einer, bei dem der Lösungsweg nicht so schwer zu erkennen ist.

    Dass auf irgendwelchen irrealen Werte gewettet wird, ist wirklich kein Zustand, genausowenig, dass imaginäre Werte die echten um ein Vielfaches übersteigen,
    man kann wohl nur hoffen, dass die Blase irgendwann platzt und sich das alles irgendwie gesundschrumpft.
    Ich interessiere mich zwar dafür sehr, aber von echtem Verständnis bin ich meilenweit entfernt.
    Man kommt auch immer wieder an einen Punkt, an dem einem das Ganze so unsympatisch wird, dass man gar keine Lust verspürt, da tiefer einzutauchen.
    Das ist wohl auch schon ein Grundübel an der ganzen Sache.

    • Offizieller Beitrag

    Der Ursprung des Übels war als in den 80er Jahren die Thatcher-Regierung die Bankengesetze lockerte, die als Folge des Bankencrashes 1929 international entwickelt wurden. Die Reagan Administration zog dann nach. Los ging das große Zocken.

    Ein guter Artikel/Bericht ist dieser hier: Die Welt auf Pump

  • also ein (!) ganz wichtiger Schritt ist wäre doch schon mal, dass die Staaten sich nicht weiter verschulden (und die bestehenden Schulden abbauen)


    das Problem dabei ist, daß die Schulden, die gemacht werden, zum größten Teil dazu dienen, die SOZIALEN Probleme des jeweiligen Landes zu lösen (bzw. in eine unbestimmte Zukunft zu verschieben). Was ist schon die "Rettung" einer Bank (oder eines Kontinents ... was immer das heißen mag) gegen 200 Mio. Bedürftige in eben diesem Kontinent ? Welcher Rentner bzw. Arbeitslose möchte denn schon hören : Pech gehabt ; für Dich gibts nix mehr ? Das ist in D...land nicht anders als in G...land. Und wer einen gewissen Wert auf eine "anständige" Behandlung der sozialen Fragen (in welchem Land auch immer !) legt, darf das mE nicht außer Acht lassen.
    "Verspekuliert" haben sich dabei (mMn) die Regierungen in ganz Europa seit ca. 40 Jahren und deren Wähler, die sich (wie die Regierung Kohl bei uns !) mit Versprechungen "auf Pump" und der dazugehörigen billigen KOHLe haben "zuschei*en" lassen. Jaja, der Kohl wußte schon, wie es geht ... und der durfte sich dafür noch anhören, daß er UNSOZIAL ist ...
    Wie "unsozial" wäre denn eigentlich eine Regierung, die ein konsequentes Spar/Schuldenabbauprogramm durchziehen würde ? Wo würde (KÖNNTE) denn überhaupt gespart werden ? (die logische Antwort ist ja : bei ALLEN ANDEREN)

    Aber letztendlich habe ich damit auch nur das Problem beschrieben - eine Lösung weiß ich nämlich auch nicht.


    lG

    Andi

  • aber wir sind doch schon dicht davor.
    Der geplante Haushalt für nächstes Jahr ist ja nicht so weit weg, keine neuen Schulden aufzunehmen, was ja bedeuten würde, dass unsere Schulden zurückgehen.
    Also ich rechne fest damit, dass wir in 3-4 Jahren einen ausgeglichenen Haushalt haben.
    Natürlich muss man dann hoffen, dass alles geordnet geht und nicht irgendwelche Umstände dafür sorgen, dass doch wieder neue Schulden aufgenommen werden (müssen).
    Ich vermag das auch gar nicht abzuschätzen, ob die Sparerei am Ende schlimmere Konsequenzen hat.
    Fakt ist,wenn ich Schulden habe, möchte ich die weghaben, auch wenns wehtut, denn alleine die Zinsen und Zinseszinsen hätte ich anschließend ja schon wiede in meiner Tasche.

    Und sicherlich sind die Zeiten hart, aber verglichen mit anderen Ländern (auch und vor allem außerhalb Europas) geht es uns allen doch so verdammt gut.

  • Dusseldarter, Du bist ein Optimist.

    Natürlich wäre das eine Lösung des Problems. Wenn es denn so kommt, wie Du es erhoffst ...
    Allerdings gehen die Schulden bei "Null Neuverschuldung" auch nicht zurück - bzw. nur dann, wenn die Wirtschaft ordentlich wächst. Was z.Zt. nicht sicher ist ...

    Also, beg your pardon, aber ich kann diesen Optimismus gerade nicht teilen.

    lG

    Andi

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