Grüße ans Forum. Na, bis jetzt die ersten 2 Weihnachtstage gut überstanden ??
Für mich persönlich ist es das Ziel das originale Spiel erlernen zu wollen. Rechnen, herausfallende Darts (Bouncer), sich mal umstellen zu müssen, weil ein Dart das Doppel- oder Tripplefeld verdeckt - alles neue Herausforderungen. Genau das macht mir im Vergleich zum E-Dart unheimlich Spaß.
Es gibt auch zahlreiche Spiele am Board, die beim E-Dart gar nicht machbar sind. Das Rechnen dauert je nach Trainingsintensität und Auffassungsgabe etwa 3-6 Monate. Hat man diese Zeit „überstanden“ dann wird Dart erst richtig geil ! Da muss man am Anfang eben durch.
Aber: Ich persönlich meine: Es lohnt sich ! P.S. Ich habe noch niemanden gesehen, der jemand der dabei ist das Rechnen zu lernen, dumm angemacht hätte. (Ganz seltene Ausnahmen bestätigen diese Regel). Schließlich hat Jeder / Jede mal so angefangen.
Im Schnitt sind die Steeldarter etwas älter als die Kollegen der Freunde des E-Darts. Jedoch ist eine gute Mischung versch. Alters bereichernd. (Wir Älteren bekommen dann auch ein wenig mit, wie die heutige Generation so drauf ist - ich find`s immer wieder interessant.
Tja und fast zu guter Letzt: 15 € am Trainingsabend für den Automaten + Ligaspiel 10 € = 170 € / Mnt. x 12 Monate = sagen wir mal im Schnitt , gering gerechnet mit Urlaub usw.) 1500 € im Jahr mal spielt man mehr, mal weniger. (Bei 8 Mannschaftsmitgliedern = rechnet selbst… (!)
Was mich ärgert: Je besser Du wirst, je teurer wird es auch noch ! ...und bloß wegen der anfänglichen Mühen bez. des Rechnens ?
Tja und dann fahre ich zu einem Turnier und so ein Heinz wirft auf den Automaten, ohne das Credits drin sind, Ihr kennt diese Geräusche, oder ?
...von der Lautstärke des Gebimmels ganz zu schweigen.
Mit der Zeit schreibt man schneller, als der Automat überhaupt auf „wurfbereit“ umschaltet. Hinzu kommt für mich auch der Umstand sich nicht an enge Gewichtsregeln der Darts halten zu müssen.
Keine Plastikspitzen mehr zu brauchen und nicht darauf zu achten, ob der Automat 1. richtig gerechnet hat oder ich zu schnell geworfen habe (Automat hat noch nicht umgeschaltet, Score zählt nicht) und da ist jeder Automat etwas anders eingestellt so dass ich mich 2. an den Umschaltrhytmus des Automaten orientieren muß. Auch das geht natürlich, für mich persönlich jedoch manchmal nervig. (natürlich man abgesehen vom Rhytmus den der Dartkollegen spielt, aber da sist ein anderes Thema.).
Zuhause trainieren ist auch kein Problem und ein gutes Board kostet keine 40 €. Die Nachbarn werden einem auch danken und die Dame des Hauses ebenso, wenn es es man später werden sollte.
In diesem Sinne viel Freude beim Dartspielen. Beste Grüße von Steffen.
(P.S. Ich hoffe ja inständig das die geschätzten Kollegen vom E-Dart diese persönliche Darstellung nicht falsch verstehen. Hier geht es nicht um besser oder schlechter. Hier geht es um meine persönlichen Vorlieben und diese sind keine Wertung!). Alles klar ? Dem einen schmeckt Himbeereis, dem anderen Schoko...