Setup der Darts

  • Das original Setup ist für mich höchstens interessant, wenn ich die Darts sammeln würde.

    Phil Taylor Darts und orig. Zubehör sind völlig überteuert.
    Der Kosten-Nutzenfaktor ist dabei überhaupt nicht gegeben.

    Letztendlich muss es jeder selber wissen, ob er sich solche Darts kauft.
    Wenn man natürlich immer und immer wieder auf der Suche nach seinen persönlichen Dart und Setup ist, probiert man sie vermutlich eher aus.

    Es ist nicht so, dass ich den ein oder anderen Dart nicht auch teste, aber dann versuche ich es auf dem Gebrauchtmarkt. Bekomme ich sie dort nicht für kleines Geld, versuche ich es über diverse Dartgeschäfte, wenn ich denn mal dort vorbei komme.

  • Da stellt sich dann jetzt aber mal die prinzipielle Frage, ab wann ein Set Darts überteuert ist.

  • Das muss jeder für sich entscheiden!

    Für mich gibt es da schon Grenzen, zumal es mir keinerlei Mehrnutzen bringt.

  • Da ich Dart-Sets sammel und schon so knapp 100 Sets habe, wünsche ich mir natürlich auch gerne das Original-Setup.

    Dies ist allerdings nicht immer so einfach, wie man es sich denken mag. Gerade der zitierte Phase 5 Dart von Taylor wird ja auch nicht immer mit den gleichen Shäften und Flights von ihm benutzt. Dieses Jahr versuchte es Phil sogar mal mit ganz normalen Standard-Nylon.

    Welches Sezup will man denn z.B. einem Barney Dart beilegen? Der wechselt so oft seine Flightform usw. dass man den Dart nebst Zubehör in einem Schuhkarton verschicken könnte.

    Die Wechselei nimmt ja immer größere Ausmaße an, jetzt werden ja schon die Spitzen den Anforderungen oder Wünschen nach geändert.

  • Das ist Marktwirtschaft, bezahlst den Namen, ist aber keineswegs authentisch.
    Der schnöde Dartspieler wird ihn kaufen, wird sich vielleicht sogar dabei wohl fühlen, das kann ich mit einem neuen Hemd aber auch erreichen.

    Was Carsten ansprach ist genau der Fall!
    Die Spieler haben eine so ausgeprägte Feinmotorik, dass sich kleinste Veränderungen auf ihr Spiel auswirken.
    Um bei Phil Taylor zu bleiben, kann man das Beispiel anführen, dass er die Flights selber mit der Schere modifiziert oder sich seinen Dart mit Beschichtungen aus der Raumfahrt bestücken läßt.
    Das sind authentische Dinge, an die ein Käufer niemals herankommen wird.

    Ich bin keiner der Phil Taylors Darts unbedingt mal spielen wollte, diverse andere Modelle allerdings auch nicht!
    Liegt wohl daran, dass ich genau weiß, dass es nicht passt und auch nie passen wird.
    Ein Sammler wie Carsten kauft sie nicht um sie zu spielen, er wird sich mehr daran erfreuen, dass er sie im Schrank stehen hat.
    Unter Umständen wirft er sie auch mal, ich kann mir aber vorstellen, dass das eher die Ausnahme sein wird.

    Da ist mir das Gefühl eines Weltmeisters auch völlig egal. Man darf ja gerne träumen, aber da wird kein Spieler aus dem deutschen Sprachraum so schnell hin kommen. Da kann ich mir die Mühe dann auch gleich sparen und die halbe Stunde in vernünftiges Training investieren.

    Ist natürlich ebenso die Entscheidung jedes Einzelnen.

    Wie viele Spieler kenne ich, die jede Woche neue Darts testen, aber dabei keinen Schritt weiter kommen!?
    Sie versauen sich damit sogar ihr, vielleicht vorhandenes, Talent.

    Wenn ich Darts nur testen möchte, fahre ich in einen Dartladen und probiere sie dort aus, wenn er sie denn gerade zufällig vorrätig hat. Passen sie zu mir, kann ich mir überlegen, sie zu kaufen. Unter Umständen gibt es aber ähnliche Produkte, die dann um ein Vielfaches günstiger daher kommen.

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