Beiträge von EdwardTeach

    Moin,

    ich hatte mich schon gefragt wie die meissten Leute ihren Ave ermitteln. Daheim vorm Board kann man das ohne weiteres, aber der ist ja alles andere als aussagekräftig (wie ja schon erwähnt wurde).

    Bei mir z.B. ist es so das ich mich bei einem (Liga oder Turnier) Spiel viel stärker und besser konzentrieren kann als daheim vor der Scheibe, dazu kommt ja noch der psychische Faktor.
    Schön ist es immer zum Spielende wenn es knapp wird und jedes Spiel zählt um die 2 Punkte einzufahren, da stehen dann 7+X Leute hinter einem und beten das man gewinnt - und genausoviele das man das Spiel vergeigt...

    Mir ist es ehrlich gesagt auch egal ob ich 20,25 oder von mir aus auch 40 Darts brauch zum checken - entscheidend ist es das vor dem Gegner zu schaffen. Sich über seine schlechte Leistung ärgern kann man nach dem Match, bis zu dem Punkt zählt nur der Sieg.

    Da im Ligabetrieb nur Bestleistungen notiert werden bis 18 Darts freue ich mich auf die Zeit in der ich meinen AVG sicher ermitteln kann weil der konstant notiert wird :thumbup:


    Also ich für meinen Teil ermittel in Liga- oder Turnierspielen definitiv nicht meinen Average, dafür ist er mir viel zu unwichtig. Wenn du das in der Praxis machen wolltest, wäre es aber wohl kaum ein Problem (abgesehen davon, dass es ziemlich bescheuert aussieht): Notier dir nach jedem Leg in deinem Handy oder auf nem Blatt Papier das Ergebnis oder lass es notieren und rechne es dir zu Hause aus. "21 Darts, 18 Darts (108 Rest) (Also Gegner Check), 27 Darts, 30 Darts, 15 Darts (240 Rest)" würde ja vollkommen ausreichen, um zu Hause zu rechnen.

    Aber ich denke, wenn man viele Ligaspiele und Turniere gemacht hat, bekommt man auch auch ein ganz gutes Gefühl für seinen Average und kann einordnen, ob man schwächere, unwesentlich schwächere, gleiche oder gar bessere Leistungen abruft als zu Hause.

    Dennoch bin ich folgender Meinung: Ein Average zu Hause zu ermitteln ist ganz nett, hilft ein stückweit die eigene Leistung einzuordnen. Aber auch wirklich nur ein stückweit, weil ein Turnierspiel mit Gegner unter Druck dann doch ein bißchen andere Wege geht - meistens jedenfalls. Ein Average auf Turnieren oder zu Hause zu ermitteln ist auch ganz nett - Entscheidet aber weder über Sieg noch über Niederlage.

    Sorry aber dem Widerspreche ich, ich möchte kein Spiel gewinnen wenn mein AVE nicht ordentlich ist, denn das ist der Wert an dem sich Verbesserungen Messen lassen. Auch wenn es blöd kling, nur wenn ich selbst zufrieden bin ist das alles Gut für mich!
    Das ständige wer den letzten Dart wirft Gewinnt ist nur ein ganz blöder Spruch denn das fordert nur der Minimalist, so bin ich aber nicht.... i.d.R., wenn man einen 10 Punkte höheren AVE spiele und einigermaßen Doppel treffe gewinnt man!

    Ich möchte nur wissen ob ihr mir beipflichtet, wer nur die Tripple 20 Bombardiert wird diese nicht wirklich verbessern, sondern wer alles am Board übt wird automatisch besser auf die T20 etc. Ist das so?


    Ich gewinne auch am liebsten, wenn ich mein Maximum abgerufen habe - gefühlt natürlich das schönste. Aber mit einem tollen Average gewinne ich trotzdem keine Spiele - und wenn mein Gegner nur den einen Dart besser ist, habe ich verloren. Im Turnier bin ich ausgeschieden, in der Liga holt der Gegner den Punkt. Für meinen Average gibt es keine Lorbeeren.

    Und selbst wenn du weißt, dass du im langen Durchschnitt einen 65er Average spielst und dein Gegner nur einen 60er - Was nützt dir das, wenn du nur 3,4 Legs gegen den Gegner spielst? Kannst du, trotz einer eigenen guten Leistung, immernoch 0:3 ins Gesicht bekommen.

    Wie lange habt ihr gebraucht bis ihr ein ca. 65 er Schnitt in euren Partien geworfen habt?
    Bitte um Ergänzung um euren Trainingseifer.
    Natürlich meine ich das kombiniert mit den Check Darts.


    Hallöchen,

    du meinst den Average gegen einen ungefähr gleichstarken Gegner? Oder gegen einen schwächeren/besseren, oder gar gegen gar keinen?

    Ich spiele seit 8 Jahren Darts, seit etwa 3 Jahren sehr regelmäßig im Liga- und Turnierbereich. Der Trainingsaufwand in den ersten 5 Jahren ging gegen Null, dass war ein "Rundenausspielen" in Kneipen am Freitag/Samstag Abend so 2-3x im Monat. Zum Start der Liga- und Turnieraktivität habe ich deutlich angezogen und häufig 3-4x die Woche 2-3 Stunden gegen Mannschaftsmitglieder und andere gespielt, zusätzlich wie die Zeit da war zu Hause. Inzwischen seit gut einem halben Jahr nur noch Ligaspiele am Wochenende, selten Turniere, und nur noch wenig Training (Und dann alleine zu Hause), weil es andere Verpflichtungen nicht mehr erlauben - Reicht aber bisher, um das Level zu halten.

    Einen 65er Average werfe ich schon öfters mal, auch über mehrere Legs, so 5-10. Der langfristige Average wird aber noch ne deutliche Ecke niedriger sein, da fehlen mir aber auch "echte Zahlen" gegen menschliche Gegner. Ich würde so auf einen Endfünfziger Average tippen, vielleicht eine hauchzarte 60,... am Anfang.

    Ansonsten kann ich Mitleser da nur beipflichten: Wenn ich einen sehr guten Tag habe habe ich auf vielen Turnieren trotz sehr ordentlicher Gegner auf gute Chancen, ganz vorne mitzuspielen.

    Ich habe schon auf mehreren Turnieren in der Vergangenheit erlebt, dass der Verlierer des Spiels auf das Schreiben verzichten kann - und dafür eine Summe von 1-3 Euro bezahlt. Das gesammelte Geld wurde hinterher in Form einer Spende hilfsbedürftigen überwiesen. Vielleicht kann man auf dieser Basis "Freiwillige" finden, die wirklich nur zum Schreiben auf Abruf vor Ort sind? Ist sowas realistisch umsetzbar?

    Basketball aus dem Programm genommen - sieht man ja.Haben tausendmal gesagt das Basketball im Sport 1 Stream läuft,und Internet hat ja wohl fast heutzutage jeder.

    Wenn Elmar sagen würde nächste Woche zeigen wir keine PL,sondern Basketball aber wir schalten ab und zu mal dahin zur PL,wer schaut 3 Stunden Basketball um 5 Minuten vom Darts zu erhaschen.


    Da möchte ich dir recht geben - Ich kann mir kaum vorstellen, dass letzte Woche eingefleischte Basketballfans Darts geschaut haben, um zwischendurch ein paar Minuten Basketballluft zu schnuppern. Diese Leute haben das Spiel auf einem anderem Wege verfolgt. Die Zuschauer am letzten Donnerstag werden zum größten Teil Dartfans gewesen sein, die sich über die Unterbrechnung von Taylor/Barneveld wohl kaum gefreut haben dürften.

    Nicht d´accord bin ich aber mit der generellen Kritik an Sport 1, seinen Sendezeiten von Darts und den Moderatoren. Die Sendezeiten wachsen stetig und für eine Randsport wie Darts (Aber auf einem sehr guten Wege!) ist das schon echt eine Menge, die geliefert wird. Auch mit der Menge an Werbung (vorallendingen fast außschließlich während Spielpausen und nicht in einem Spiel) bin ich einverstanden, dass ist immernoch Free-TV.

    Elmar & Shorty als Kommentatoren finde ich inzwischen absolut in Ordnung. Was mich lange gestört hat, ist das Elmar zwar gefühlt jeden Urenkel mütterlichseits von jedem Dartsportler kennt (Also extrem viele Hintergrundinfos), aber echt lange nur sehr sehr wenig von dem Spiel verstanden hat - Sprich, zum Beispiel Rechenwege kaum nachvollziehen bzw. voraus sagen konnte. Da springt Shorty gut in die Bresche, der diese fachlichen Lücken deckt. Das Shorty dabei auf Turnieren momentan selber kaum etwas auf die Reihe bekommt, stört mich wenig. Von mir aus kann der Co-Kommentator auch ein miserabel spielender Anfänger sein, solange das Fachwissen, die Stimmlage und der Entertainementfaktor stimmt.

    Das Problem liegt ganz woanders, als in deinem Post zu diesem Thema.
    Du postet zu allem und jedem auf eine besserwisserische Art und Weise deine Ansichten, so als ob deine Weisheiten, die oft jeder Grundlage entbehren, das einzig Wahre sind.


    "Zu allem und zu jedem" in unfassbaren 172 Posts...

    Wenn dieser Eindruck bei dir entstanden ist: Sorry, so bin ich nicht! Bin allerdings etwas überrascht, dass so ein Eindruck entstanden ist, weil ich hier zu 95% diskutiere und nicht belehre...

    Genauso isses lieber Dartagone :thumbup: :thumbup:


    Also hat der Wurfstil mal überhaupt nix damit zu tun.
    Aber die ganzen PDC-Pro´s hier im Forum geben ja immer gute Tipps und Ratschläge
    Spielen ja auch fast alle nen Ave. von 85 bis 100 ;)

    LG
    Knödel

    Ich entschuldige mich bei dir altem Hasen ganz aufrichtig, dass ich in einer Einschätzung offensichtlich mal falsch lag. Junge Junge... Ich weiß ja nicht, ob mir der "DARTN.DE PDC PROFI 85-100 AVERAGE" User nicht fast lieber ist als der "Ich spiele seit 30 Jahren Dart und bin deshalb über jeden Zweifel erhaben" User...

    Was für ein Quatsch. Das liegt ganz bestimmt nicht am Wurfstil..sondern eher am Setup.
    Dann spiel mal komplett andere Darts oder deine Darts mit längeren Schäften
    und kleineren Flights !!!!

    Und dann guck mal wie die Darts fliegen,einschlagen und stecken !!!!


    LG
    Knödel :sg:


    Klar, auch das SetUp spielt eine Rolle. Wenn ich mit den aktuellen Taylors werfen, stecken meine Pfeile aber nicht kerzengerade im Board, woran liegt das dann - wenn nicht am Wurfstil?

    Zitat

    EdwardTeach: Ich bin zwar eigentlich nur Mitleser, aber bei deinem Kommentar muss ich jetzt einfach etwas loswerden. Jedes Feld auf der Dartscheibe ist wichtig. Wenn du Legs/Spiele für dich entscheiden möchtest, musst du in der Lage sein jedes Feld zu treffen.
    Warum du die T13 trainieren sollst? Was machst du denn z.B. bei 79 Rest?
    Außerdem benötigt man für viele Highfinishes sämtliche Tripplefelder, die du für unnötig hälst.


    Natürlich kann jedes Feld eine Rolle spielen, die Rolle ist aber nicht gleich groß.

    Bis in den Finishbereich spielt sich alles auf der 20, manchmal der 19, selten der 18 ab. Also muss ich diese Zahlen gut beherrschen, damit ich flott nach unten komme. Natürlich brauche ich zum Stellen auch mal andere Triple. T1 - T6 brauche ich allerdings definitiv nie (Weil der Score < 20 ist und ich somit einfach ein Single werfen kann) und T7 - T9 nur, wenn ich besondere Vorlieben habe. 61 für T7 kann ich spielen, muss ich aber nicht, T15 oder SB tuns auch. 64 für T8 kann ich spielen, muss ich aber nicht, T16 tuts auch. T9 für 67 kann ich spielen, T17 tuts auch.

    Und T10-T17 brauche ich für den ein oder anderen Finishweg, aber bei weitem nicht in der Fülle wie ich die T20 brauche. Also warum alles gleich trainieren?

    Bei 79 Rest spiele ich mit 3 Pfeilen in der Hand übrigens über die 19 (Damit ich nach S19,S20 auf D20 werfen darf / Bei S13,S16 müsste ich über DB checken). Bei 2 Pfeilen in der Hand gibts sicherlich einige die für T13 werfen, ich spiele eigentlich trotzdem immer über die 19.

    werfe immer erst 12- 15 Pfeile ohne ein bestimmtes Feld treffen zu wollen, also nur um Gefühl zu bekommen.

    Danach große Felder 1- 20, Tripple 1- 20, Ddoppelfelder 1-20, und als Krönung Single, Tripple, Doppel 1- 20.

    Kleine Liste machen wie viele Versuche man braucht und welche Doppel/ Tripple einem liegen und diese für dein Check out Weg benutzen.


    Du trainierst also im Prinzip jede Zahl in gleicher Anzahl? Wo ist da der Sinn?

    Der größte Teil des Spiels besteht aus dem Scoring, und dass machst du über die 20, manchmal die 19, selten die 18. Die 1-17 brauchst du dafür gar nicht - und dafür das ich eine der Zahlen alle paar Legs mal ein einziges mal brauche, finde ich deinen Trainingsaufwand viel zu hoch.

    Selbiges gilt für die Triples - die kleinen Triples bis einschließlich T9 brauchst du eigentlich überhaupt nicht, wofür dann trainieren? Und auch die größeren Triples brauchst du eher selten.

    Warum soll ich die T13 trainieren, obwohl ich sie eigentlich nur bei 63 Rest wirklich mal benötige? Empfinde ich als sinnfrei.

    Hi,

    so ganz uninteressant ist die Frage jetzt nicht. Wenn man mal genau schaut was die Darts vom Taylor Phil machen wenn die im Board einschlagen - die kommen in einem was-weiß-ich für einen Winkel bedingt durch die normale Flugbahn am Board an und bis die Pfeile richtig drinstecken richten die sich relativ genau waagrecht aus. Fällt mir bei anderen Spielern nicht so auf.

    Das liegt aber sicher nicht am Wurfstil.


    Natürlich liegt das primär am Wurfstil, woran soll es sonst liegen? Pfeile und SetUp spielen sicherlich auch eine (kleinere) Rolle, aber im wesentlichen wird der Einschlagwinkel durch meinen Wurf bestimmt.

    Und ob das ein Vorteil ist, dass die Pfeile wie bei Taylor ziemlich waagerecht stecken oder wie z.B. bei Lewis schon deutlich aufgerichtet, sei mal dahin gestellt. Ich muss nur wissen, wie ich damit umzugehen habe.

    Taylor versucht, den ersten Pfeil tief im T20 Segment zu versenken, damit er die beiden nächsten Pfeil "drauflegen" kann. Bei Lewis ist ein tief steckender Pfeil eher hinderlich, weil er die nächsten Pfeile blockieren bzw. ablenken würde. Also wird Lewis da eher auf die 19 wechseln.

    Mal so eine Gegenfrage: Wenn der erste Pfeil bei euch in die 1 oder in die 5 geht, wo gehen denn dann Pfeil 2 & 3 hin?

    Gedanken machen würde ich mir, wenn euch das replizieren von Wurfbewegungen bei Fehlwürfen im ersten gelingt (Erste Pfeil in die 1, zweite und dritte Pfeil nah an den ersten Pfeil), es euch aber nicht gelingt wenn der erste Pfeil sehr gut platziert ist (20/T20). Ich vermute, in den meisten Fällen ist es nicht die Kopfsache, sondern einfach das fehlende Können, eine Wurfbewegung möglichst exakt zu wiederholen.

    hallo spiele jetz sein 3 Monaten täglich dart leider tun meine füße nach ca 2,5 stunden aber immer so weh das ich kaum noch stehen kann

    Meine frage legt sich das mit der zeit das täglich ein paar minuten mehr gehen oder sollte man sich um einlagen bemühen

    Wo die Ursachen in deinem Fall genau liegen ist aus der Ferne kaum zu beurteilen, wie einige meine Vorredner bereits geschrieben haben.

    Das kann rein körperliche Ursachen haben (Übergewicht, ...), dass kann an deiner Körperhaltung, an einem ungünstigen Stand und nicht zuletzt an nicht vorhandenen oder schlechten Schuhen liegen. Wenn du die körperlichen Ursachen ausschließen kannst bzw. für unwahrscheinlich hälst, würde ich mich bei deinem Zeitaufwand (2,5 Stunden täglich ein Standbein belasten ist eine Menge) mal mit einem guten Schuhwerk beschäftigen.

    Ich hatte eine zeitlang immer mal wieder leichte - mittlere Schmerzen... Da sie nur hier und da mal aufgetreten sind und sich gut aushalten ließen habe ich mich nicht weiter damit beschäftigt. Als ich angefangen habe, an großen und vorallendingen sehr langen Turnieren teilzunehmen, hatte ich nach einigen Stunden ähnliche Schmerzen wie du. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich (auch beim Darten) fast nur sehr leichtes Schuhwerk getragen, einfache Sneaker die eher an den Strand als in die Kneipe oder Hallen gehören. Hochwertige Sportschuhe (Ich kann dir nur empfehlen, hier auch durchaus etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen) bringen langen Tragekomfort, ich habe auch auf langen Turnieren keine Schwierigkeiten mehr.

    Das passiert öffter mal oO
    Ist ja dart....
    Ehrlich gesagt bin ich nun auch nimmer a liga.....(teamlos) somit demnächst wahrscheinlich wieder ganz unten inner c-liga ;) da hier nur nen c-liga team ist oder mache halt nen neues auf....

    Mit 86,91 & 92,60 bist du vielleicht unter den besten der Bundesliga besser aufgehoben.

    Mir geht es auf den Sack das ich immer als Begründung der Frage: warum kein Steeldart? lesen muss: wegen dem Rechnen.

    Bei uns im Verein trainieren wir gerade das bei den Neuen. Sie werden nie alleine gelassen und die eingesessenen Steeldarter helfen wenns mal hängt. Außerdem für alle: Beim Spiel in der Liga gibt es immer einen Schreiber. Den darf man jederzeit fragen welchen Rest man hat.

    Man muß keine Angst vor dem Rechnen haben.

    Zumal man ja auch beim Steeldart wirklich nur während seiner eigenen Aufnahme rechnen muss. Zwischenstände bekomme ich vom Schreiber ja auch. Und wenn ich einigermaßen vernünftig Dart spielen möchte, muss ich mir irgendwann mit ein paar Rechenwegen beschäftigen und Sie schlichtweg lernen - was ich mal weiß, muss ich nicht mehr rechnen.

    Dartliner:

    Du sprichst da ein wichtiges Thema an. Um mal auf dein Beispiel von 104 Rest mit 3 Pfeilen einzugehen:

    Du brauchst ein Single und ein Triple um einen Checkdart zu bekommen. Der Optimalfall sieht so aus, dass ich mit einem Triple starte und dann mit einem Single ein großes Doppelfeld erreiche - Nach dieser Annahme ist es vollkommen egal, ob ich auf der 20,19,18,17,16 oder sogar der 15 beginne... Alle Zahlen lassen mir getrippelt einen Rest < 60. Da also hier grundsätzlich erstmal kein Unterschied besteht, müssen andere Faktoren meinen Wegen bestimmen.

    Du sprichst auch die anderen wichtigen Faktoren an - 1 ) Nachbarfelder, 2 ) Wunschdoppel und 3 ) Wie wahrscheinlich treffe ich welches Triple

    1 ) Der Weg über die 16 ist der stimmigste, weil jedes Nachbarfeld, egal ob Single oder Triple, die Checkmöglich erhält, dem folgt die 19 (wobei eine S3 als Nachbarfeld "nur noch" ein Bullfinish lässt". Start über die 18 ist besser als der Start über die 17, Start über die 20 ist hier der schwächste.

    2 ) Aufgrund der Vielfalt von Möglichkeiten kann ich alle schönen Doppelfelder >= 24 erreichen. Hier können also persönliche Präferenzen die Entscheidung bringen.

    3 ) Da sich der durchschnittliche Darter überwiegend auf der 20, gelegentlich auf der 19 und selten auf der 18 bewegt, sollten die Zahlen natürlich in der genannten Reihenfolge die größte Rolle spielen.

    Fazit (für mich): Ich spiele alles, was Sinn macht über die 20 an - 104 über die 20 macht aber eher wenig sinn. Der Vorteil beim Start auf der 16 empfinde ich als so groß, dass ich hier auch immer starten werde.