Beiträge von EdwardTeach

    Zitat

    Für
    mich sind die Teilnehmer der Superleague "bessere Amateuerspieler", von
    denen man nicht erwarten kann, dass sie durch die WM zu Profis werden.

    Erwarten kann man das sicherlich nicht, da gebe ich dir vollkommen Recht.

    Aber
    eine WM-Teilnahme schafft - wenn der Spieler das möchte - eine geniale
    finanzielle Basis, um es ein bißchen professioneller zu probieren.
    Eidams hat nach seiner WM-Teilnahme das Pensum deutlich erhöht und ich
    kann mir gut vorstellen, dass auch Horvat deutlich mehr
    Turniere/Qualifiers im Ausland spielen wird.

    Genau das. Der Grund warum nicht bei einem einzelnen Turnier der Starter ermittelt wird liegt wohl eher darin das da mit ein bisschen Glück einer durchkommt der den Lauf seines Lebens hat. Mit der SLG wird das ausgeschlossen. Für meinen Geschmack wäre die Rangliste sogar besser als die Finalrunde, weil es eben "ehrlicher" ist.

    Ehrlicher definitiv, zerstört aber leider die Langzeitmotivation. Das Rennen um einen der Top8-Plätze hält ja tendenziell schon bis zum letzten Spieltag an. Wenn aber ausschließlich Platz 1 sich freuen kann und ich nach 2 Spieltagen auf Platz 13 stehe - Warum soll ich dann noch weiterspielen? Außer Kosten und Training nichts mehr zu holen...

    Sag mal vielleicht bin ich ja auch zu dumm. Aber eigentlich ist ein Board doch nur Mittel zum Zweck um Leute in den Laden zu bekommen und mehr Getränke und Speisen zu verkaufen oder?
    Klar kann man eine kleine Gebühr verlangen. Aber 10€? Das heißt wenn man einen Nachmittag spielt kann man sich ein Board kaufen?:ohno_

    Du siehst nur das Konzept "Wirt möchte regelmäßige Darter ansprechen, die regelmäßig kommen und an deren Umsatz er profitieren kann". Das sich bei 10 Euro pro Stunde - da kann das Board noch so schön ausgestaltet sein - kein Verein finden wird, der dreimal die Woche mehrere Stunden auf die Scheibe kloppt dürfte wohl klar sein. Wie gesagt, ich glaube das er damit nicht neue Leute anlocken möchte sondern eher die Gäste ansprechen möchte, die ohnehin schon da sind. Gibt bestimmt die Gäste, die die Würfelbecher einfach mal eine Stunde stehen lassen und stattdessen 10 Euro in die Hand nehmen und mal ein paar Pfeile werfen. Die Investitionskosten sind ja schnell wieder drin und danach gehts in die eigene Tasche.

    Hallo,

    in einer Sportgaststätte hängt seit neustem ein Steeldartboard. Der Betreiber der Gaststätte verlangt 10 € pro Std. Findet ihr den Preis gerechtfertigt oder zu teuer. Für Automaten dart muss man ja auch bezahlen Aber der Verbraucht ja auch Strom, ist teuer in der Anschaffung...

    Bin auf eure Meinungen gespannt.

    Ich finds unangemessen, für diese geringen Investitionskosten noch Gebühren zu verlangen - und ist bei den meisten Wirten auch eher unüblich. In den meisten Fällen stellt eine simple Steeldartscheibe und ein Abwurftteppich/Markierung auch keine Einschränkung im Platz dar. Insofern sollte der einfache Umsatz das schon rechnen. Setzt natürlich voraus, dass auch einigermaßen umgesetzt wird - Die "1-Cola-am-Abend-Trinker" kenne ich auch, finde ich in diesem Falle aber nicht ganz angemessen.

    Das Konzept mit einer Stundengebühr finde ich allerdings nicht verwerflich, auch nicht in der Höhe. Ich vermute auch, der Wirt will damit eher die Gäste erreichen, die ohnehin schon hier und da in der Kneipe sind und das vielleicht einfach mal als Gag am Abend sehen. Paar Bierrunden ausspielen und so. Da jucken die 10 Euro auf ein paar Leute gerechnet nicht wirklich und der Wirt kann die Anlage vernünftig pflegen und hat trotzdem noch einen kleinen Zuverdienst.

    Auch ich gucke MVG sehr gerne, schöner und schneller Spielrythmus. Und auch Emotionen in der Form sehe ich gerne.

    Man muss MVG momentan einfach attestieren, dass er seine sehr guten Leistung in einer unglaublichen Konstanz aufs Board bekommt. Zu dieser Leistung sind Spieler wie Anderson, Taylor oder Wright sicherlich auch in der Lage, sie rufen das aber erheblich weniger häufig ab. Oder schaffen es nicht, es über ein gesamtes Spiel durchzuziehen. Bei einigen Turnieren - insbesondere den Majors - sind die Distanzen für die o.g. Kontrahenten aber meistens schon so lange, dass sie es gegen MVG einfach auf Dauer nicht packen.

    Fraglich bleibt aber, wie lange MVG dieses Niveau noch so konstant bringen kann - Und vorallendingen, ob es nicht mal Spieler gibt, die eine ähnliche Konstanz erreichen. Bei Wright registriere ich in den letzten Monaten/Jahren krasse Fortschritte und sehe ihn momentan als DEN Spieler, der kurz- mittelfristig zu einem ernsthaften Konkurrenten werden könnte.

    Was ist eigentlich euer Problem mit Werbung. Die Zeit kann man doch gut nutzen um z.b. auf die Toilette zu gehen oder hier im Forum zu lesen. Wie man einen Fernseher ausschaltet und man sich nen Timer stellt muss ich euch hoffentlich nicht erklären.

    Oder man kauft sich einfach mal einen Receiver mit Aufnahmefunktion, programmiert die Sendung und fängt um 21 Uhr ganz entspannt an, zu gucken... und die Werbung wird mal eben vorgespult...

    Ich habe das Problem dass ich tendenziell ständig nach links werfe. Das heißt ich treffe viel zu oft die 5,12,9 oder sogar die 14. Ich merke das schon im Wurf. Ich habe oftmals nach einem steckenden Dart in der 20 das Gefühl, dass ich die nächsten beiden dort ganz locker reinwerfen werde. Dieses Gefühl trügt auch nur selten.
    Andersherum merke ich nach dem ersten Dart auf mysthische Art und Weise, dass die nächsten beiden mir abhauen werden. Ist dann auch meistens so.
    Das Problem trat auch schon beim E-Dart in der gleichen Intensität auf, wie jetzt beim Steeldart.
    Die Höhe der Darts ist hingegen eher ein geringfügiges bis nichtiges Problem.

    Ich kenne das Problem, mir geht es als Linkshänder genau andersrum - Ich ziehe Pfeile nach rechts. Interessanterweise teile ich das Gefühl mit dir, dass ich schon während der Wurfbewegung weiß, wo das Dingen landet. Eine Veränderung des Abwurfpunktes hat bei mir nichts geändert, weder nach links oder rechts.

    Bei mir verschwindet das Problemchen meistens, wenn ich mich 1-2 Stunden ziemlich intensiv eingeballert habe. Erst dann erreiche ich mein Leistungsmaximum (und bin in meiner (Bezirks-)Liga konkurrenzfähig - die ersten 1-2 Stunden spiele ich zu großen Teilen wie ein mäßiger C-Liga Spieler). Ich glaube mittlerweile, dass das Kopfsache ist und wegtrainiert werden könnte... da ich aber kaum noch trainiere, werde ich es so ganz schnell nicht herausfinden ;-).

    Ich habe die Spiele gesehen und Barney war nervlich da, wenn er gebraucht wurde, musste sich aber durch das Turnier kämpfen... Ich hatte nicht das Gefühl, dass bei den Siegen von Barney der bessere Spieler gewonnen hatte, besonders nicht bei den Siegen gegen MVG und gegen Lewis. Da hatte Barney teilweise schon Glück, dass der Gegner nicht 100% seine Leistung abrufen konnte in den richtigen Momenten und er überdurchschnittlich gut spielte. Lewis hat die letzten 2 Jahre öfter gegen Taylor gewonnen als Barney und ist für mich der mit den höheren Chancen gegen Taylor.

    Das ist doch das, was ich sage: Barney holt gerade bei der WM das Quäntchen mehr raus als andere (die ihm spielerisch vielleicht eigentlich sogar überlegen sind), ist extrem fokusiert, nervenstark und nutzt den Setmodus sehr effektiv.

    MVG hat gegen Barney mit 105,78 einen der besten Turnieraverages gespielt und hatte zudem in knappen Momenten (z.B. im sechsten Satz bei 2:2) krasse Momente (Ich erinnere mich an ein 135 HF zum Setausgleich und an einen weiteren 12er). Insofern widerspreche ich dir da sehr deutlich. Und das du nicht das Gefühl hast, dass mit Barney gegen MVG oder Lewis nicht der bessere gewonnen hat könnte daran liegen, dass er schlicht und ergreifend nicht der bessere ist.

    Ich halte Barneys Form aktuell für besser und insbesondere bei der WM muss man schon seit Jahren immer mit ihm rechnen. Warum er gegen Taylor allerdings sehr häufig eher schwach performt weiß ich nicht - ich rechne hier auch mit einem eher deutlichen Weiterkommen Taylors.

    Ja, Barney hat, weil er über Konzentration und Fokus kommt, bei Set-Play generell mehr Chancen, aber doch nicht auf eine lange Distanz. So lange hält das Niveau bei ihm nicht mehr. In den Achtel und Viertelfinals schafft er es noch, darüber hinaus kommt er nicht mehr.
    2016: Gewonnen gegen van Duijvenbode, Bunting, MVG und Smith, dabei gegen MVG überragend und gegen Bunting und Smith doch etwas glücklich. Halbfinale richtig auf den Latz bekommen von Lewis, nur durch einen Zwischenspurt nach 0:5 noch 3:6 verloren.
    2015: Gewonnen gegen Rowby, Caven, Lewis und Bunting, dabei gegen Caven, Lewis und Bunting glücklich und gegen Taylor im Halbfinale nicht den Hauch einer Chance gehabt.

    Lewis:
    2015 knapp gegen Barney verloren.
    2016 im Finale knapp gegen Anderson geschlagen, davor Suljovic, Wright und Barney ziemlich klar dominiert.

    http://www.dartsdatabase.co.uk/HeadToHead.aspx?plaKey=5&plbKey=1
    http://www.dartsdatabase.co.uk/HeadToHead.aspx?plaKey=1&plbKey=2

    Hier kannst du dir ein Bild machen zum Abschneiden von Lewis gegen Taylor und Barney gegen Taylor.

    Ich habe überhaupt keine Ahnung, worauf du jetzt eigentlich hinaus willst. Deine "Analyse" liest sich aber schlicht und ergreifend so, als hättest du dir die Ergebnisse von Barney bei den letzten beiden WMs mal eben auf Wikipedia angeschaut und dann deine Einschätzung abgegeben.

    Bei der letzten WM war z.B. Smith in sehr guter Form und hat vor dem Viertelfinale gegen Barney schon wirklich gute Spiele gemacht. Auch das Viertelfinale war von beiden Spielern auf gutem Niveau geführt - und Barney hat sich da am Ende auch verdient durchgesetzt. Nicht jeder Sieg, der nur mit einem Satz Vorsprung durchgeht, ist glücklich.

    Damit ist Taylor nach dem Sieg von Barney gg. Lewis nun viel wahrscheinlicher im halbfinale, als er es bei einem Sieg von Lewis gewesen wäre. Lewis kann diese "großen Spiele" gewinnen und sich nochmal extrem steigern wenn er fokussiert ist. Barney traue ich diese großartigen Leistungen einfach nicht mehr über die längere Set-Distanz zu. First to 10 Legs ja, aber nicht first to 5 sets.

    Findest du? Ich sehe das genau andersrum.

    Barney präsentiert sich in den letzten Jahren gerade zur WM immer in guter Form. Der Set-Modus steht ihm unheimlich gut, dadurch kann er seine schwächeren Phasen kompensieren. Dadurch wird er auch gegen tendenziell bessere Gegner immer wieder zur Gefahr. Das belegen insbesondere auch Siege gegen MVG und Lewis.

    Ich gebe dir allerdings Recht, dass jeder andere Gegner als Taylor Barney besser steht. Habe schon in vielen Spielen den Eindruck gehabt, dass Barney gegen Taylor nicht so recht kann und/oder Taylor einfach eine Haarspitze motivierter ist als bei anderen Gegnern.

    Also wenn du in NRW konstant einen 65 er Ave. spielst, dann wirst du in der Bezirksliga gefühlt 95% deiner Spiele gewinnen. Denke das wird in Berlin ähnlich sein. Das ist doch unterste Liga in Berlin, oder sehe ich das falsch?

    Okay, da müsste man jetzt erstmal "Bezirksliga" konkretisieren :rolleyes: .

    Ich spreche vom DSAB, E-Dart. Bei uns ist die Bezirksliga tatsächlich die höchste Spielklasse, der Meister spielt eine Qualifikationsrunde zum Aufstieg in die Bundesliga. Hier spielen die besten Spieler den geschätzten, durchschnittlichen Average. Wobei es in den anderen DSAB Bezirken ja auch noch Bezirksoberligen gibt, wo sich die besten Spieler tummeln.

    Im Steeldart-Bereich ist die Einteilung ja wieder eine andere - die Bezirksliga gehört da meines Wissens ja eher zu den niedrigeren Klassen (korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Da wird die Spielstärke wahrscheinlich auch deutlich geringer sein.

    Ich habe vor Ca. 5 Jahren einen Arbeitskollegen bei einer Betriebsfeier zu einer Runde Dart überredet. Dieser hatte vorher noch nie Darts gespielt , er war also völlig unbefleckt. Habe ihm einen sauberen Wurfstil gezeigt und Bam der Kerl war ein Talent. 2 Wochen später mit in meinen Verein gezerrt, ihm zu Hause ein Board an die Wand geklatscht und ab ging die wilde Fahrt. Er spielte von Anfang an hier in Berlin in der Bezirksliga (höher geht nicht), seine 1. 180 kam nach 2 Wochen. Und nun ist er eine feste Größe in unserem Verein und sammelt fleißig Punkte ein. Wenn er nicht etwas Trainingsfaul sein würde, wäre er schon im Fernsehen ;)

    Der Kerl ist 44 Jahre alt !

    Weiß nicht genau, was Bezirksliga-Niveau bei euch genau bedeutet. Bei uns bewegen sich die besseren Spieler so geschätzt im Bereich ~ 65-68. Ich glaube, dass auch durchschnittlich talentierte Spieler dieses Niveau mit einer guten Einleitung und GANZ VIEL Training in schneller Zeit erreichen können. Weitere Verbesserungen werden dann aber deutlich schwieriger, die "nächsten Schritte" werden deutlich kleiner.

    Mal vom Top-Niveau abgesehen, kennt ihr ambitionierte Amateure, die um die 30 angefangen haben und sich nennenswert gesteigert haben? In welchem Zeitraum? Gibt es Analysen, vielleicht sogar auf wissenschaftlicher Ebene, die älteren Einsteigern ein anderes Training resümieren als Jüngeren? Gibt es Leute die bei durchschnittlichem Talent trotz überdurchschnittlichem Fleiß irgendwann an ihre Grenzen gestoßen sind ohne besonders erfolgreich gewesen zu sein?

    Im Grunde spielt es keine Rolle ob du mit 15 oder 30 anfängst. Wenn du gesundheitlich fit bist und bleibst hast auch du sicherlich noch locker dreißig Jahre Zeit, guten Dart zu spielen ;-).

    Ich bin der Meinung, dass es auch weniger talentierte Leute mit sehr viel Fleiß + Zeit auf ein sehr hohes Niveau packen können. Gerade der Faktor Zeit ist natürlich für den durchschnittlichen 15-Jährigen kein Problem - Der macht außer Schule oder ggbfs. Ausbildung nicht viel, hat keine familären oder finanziellen Verpflichtungen. Der durchschnittliche 30-Jährige steht dann doch eher im beruflichen Saft, hat ggbfs. Frau + Kind, hat Miete/Darlehen zu tragen und dadurch erheblich weniger Zeit für Darts.

    Deswegen glaube ich auch, dass (solange das Sponsoring in Deutschland so mäßig ist) nur der Weg "Max Hopp" zum Erfolg führen kann - Junger Bursche der schon im Berufsstarter-Alter in der Lage ist, Geld mit Darts zu verdienen. Aber auch hier: Max wird in den nächsten 2,3,4 Jahren auch mal den nächsten Schritt machen müssen, um wirklich vernünftig davon leben zu können - glaube das das aktuell noch nicht das pralle Leben ist.

    macht das sinn in seinem falle nur die beiden geworfenen darts zur berechnung hinzuzuziehen ?
    eine runde besteht doch immer aus 3 darts, wenn ich jetzt zum beispiel nach der vierten runde mein doppel gestellt habe und in der fünften runde mit dem zweiten pfeil buste in runde 6 mit dem ersten pfeil das doppel treffe habe ich zwar 15 darts geworfen aber 5 komplette runden und einen pfeil benötigt was doch 16 darts entsprechen würde ?
    sieht das nochjemand so oder bin ich da irgendwie auf dem holzweg ?

    Geht ja hier im Endeffekt nicht um Sinn oder Nicht-Sinn. Ist halt einfach so - wenn ich meinen Score buste, werden drei Pfeile als geworfen angesehen... egal ob ich mit dem ersten, zweiten oder dritten gebustet habe.

    Auktion 11 - 30 Euro


    Hallo Putzi,

    ich hatte für Artikel 11 vor einigen Tagen 30 Euro geboten... jetzt taucht da auf:

    Auktions Angebot 11

    Didier Krampfl HandMade Darts „Softtip Black“

    Gewicht: 17,40 g Barrel Only

    Barrellänge: 47,50 mm

    Durchmesser Barrel: 6,60 mm

    momentanes höchst Gebot: 25,00 € Toastie85


    Ist ein höheres Gebot von Toastie eingegangen und du hast es nur falsch eingetragen? Oder hast du es irrtümlich mit einer anderen Auktion verwechselt?

    Ach so, bestes Spiel bisher ein 17-Darter, Average irgendwo zwischen 55 und 65 (während der aktuellen Krise aber teilweise auch böse in Richtung 30 abgerutscht :ohno_ ), 180er waren schon ein paar, Highest Checkout müssten wenn ich mich recht erinnere 161 gewesen sein.

    Hallo und erstmal ein herzliches Willkommen!

    Liest sich doch erstmal ziemlich angenehm. Aus welchen Zahlen ziehst du eigentlich deinen Average? Die Spanne ist ja relativ groß (ist das so ein "Über-den-Daumen-Gefühl"?)... Zumal es mich etwas wundert, dass dein bestes Spiel ein 17er war bei diesem Average. Ich selber spiele irgendwo um die 60 herum und knalle an einem Trainings- oder Ligabend normalerweise immer eine handvoll Shortgames mit weniger als 19 Darts ins Board.

    Schlussendlich ist alles ansichtssache, aber 114 mit der 19 zu starten finde ich doof. gerade weil du nach einer single 95 rest hast. da wäre 94 nach einer single 20 viel schöner...

    Am besten spielst du viel 121 mit 9 darts. oder je nach spielniveau mit 6 oder 12 darts. checkst du die zahl, gehst du auf 122 usw. checkst du mal nicht startest du wieder bei 121. so lernst du die finishs ziemlich schnell, da du immer wieder andere zahlen und unterschiedlich viele noch zur verfügung stehende darts hast. aber eben es gibt nicht den richtige und den falschen weg. viel ist auch abhängig ob du unter druck bist oder der gegner noch über 170 ist etc.

    114 über 19 zu starten ist aber sinnvoll - denn Ausrutscher in die 7 oder T7 lassen dir mit 107 bzw. 93 Rest ein Finish. Beginnst du auf der 20 ist das Finish definitiv kaputt, wenn du ein Nachbarfeld triffst.

    Der Verfasser dieser Tabelle scheint die Doppel 13 zu mögen :thumbup:

    74 mit T16 - D13
    45 mit S19 - D13
    134 mit T20 - T16 - D13

    Das sind ja nur Sekundärwege - Und auch in diesem Fall ist es plausibel, warum das die zweitbesten Wege sind.


    Das einzige Problem, dass van Gerwen hat, ist dass sein Rhythmus nun unterbrochen ist und er nun 3 Wochen keinen Turnier auf Wettkampfebene hat. Wenn er schlagbar ist, dann vielleicht in den ersten 3 Runden. Danach wird die Distanz zu lang um mit seinem Scoring mitzuhalten.

    Ich sehe das ganz genauso!

    Aus dem ersten Viertel-Block traue ich schon im Grundsatz nur ausschließlich Mensur einen Sieg gegen MVG zu. Die Distanz in einem theoretischen Viertelfinale der beiden wird aber wahrscheinlich schon zu lange sein, damit das hinhaut.

    Über lange Distanzen wie beim Halbfinale/Finale traue ich nur Anderson, Wright und Taylor einen Sieg zu. Die Wahrscheinlichkeiten dafür schätze ich aber als gering ein.

    Fazit: Bin mir relativ sicher, dass MVG das dieses Jahr schaukeln wird.

    Stimmt, van Gerwen hatte eine unglaublich leichte Auslosung. Und bei der WM "droht" auf Grund der OOM das Gleiche.

    Andererseits muss man aber auch sagen, welche Auslosung wäre für ihn schon schwierig? Wenn er seine Leistung bringt können ihn unter normalen Umständen sowieso nur 2 oder 3 Spieler schlagen.

    Der Punkt ist ja der, dass auf längere Distanzen (und da zähle ich Bo19 in diesem Fall sogar schon zu) wirklich nur eine Handvoll Leute gegen Van Gerwen bestehen können. In 9 von 10 Fällen spielt es halt keine große Rolle, ob der Gegner Plazu 8,10,12 oder 15 der OoM ist, van Gerwen ist ohnehin stärker. Mit einem Hauch von Optimismus gehe ich bei den Distanzen aktuell eigentlich nur noch bei Taylor und Anderson rein (wobei letzter ja auch seit einiger Zeit seine Form sucht)... dann gibts noch ein paar Spieler wie Wright, Lewis oder Wade, die ein Spiel vielleicht mal etwas knapper gestalten können aber ja trotzdem nahezu jedes Spiel verlieren.

    Für Taylor perspektivisch zur WM ist der 3. Platz in der OoM natürlich ein Vorteil, damit würde MVG erst im Finale winken.