Beiträge von Hulk Afroman

    Ja, genau. Das war ein Kommunikations-Beender von mir. Aber Du weißt auch genau, dass Du ihn Dir redlich verdient hast. Solltest Du einen weiteren GEDANKEN-Austausch anstreben, wirst Du bestimmt eine Gelegenheit finden. Ansonsten bleib mir bitte von der Pelle mit beleidigendem Gewäsch.


    Naja, er ist halt brillant, das weiß er auch aber dennoch nur Zweitbester, dat is schon hart. Härter als einfach nur eine Gurke zu sein.

    Erinnert etwas an Salieri der an Mozart verzweifelt.....

    Also die 105. Und dann die 135. Und dann die verpuffte 136. Scheiße, was soll er noch wegstecken? Aber ich bleibe dabei, für mich ist Barney trotz seiner bisherigen Erfolge immer noch ein schlafender Riese. Der kann noch viel besser.

    Der Dartsport braucht Trainer, und auch eine Ausbildung für solche.

    Sag mal ehrlich - Du hast das nicht wirklich verstanden mit dem Meister, was der MadHouse gesagt hat? Das ist jemand der sich auch ohne Examen mit etwas auskennt, FYI.

    Ich habe den ganz starken Verdacht, die Jungs "lechzen" geradezu danach, dass sie an der Stelle endlich mal fachliche Unterstützung erfahren und sich nicht alles immer wieder selbst erarbeiten und selbst beibringen müssen.

    Ja. Alle. Sehr.

    eigentlich kann es doch gar nicht so schwer sein

    Das ist es, diese verdammte Reduktion auf Tiebreaks und Breakbälle, die einen fertigmacht. Lastenheft: Entwickeln Sie eine Sportart, die nahe Null körperliche Voraussetzungen hat und dafür alles an Psychoterror aus allen anderen Sportarten (Elfmeterschießen, Tennis, Putten, 4-Fach-Axel etc.) wie Kinderteller aussehen lässt. Ergebnis: Darts.

    Diese Überbetonung des individuellen Wurfstils ist in meinen Augen im wesentlichen einfach auf einen Mangel an "korrekten" Vorgaben zurückzuführen und somit eher Ausdruck eines Defizits, denn einer "individuellen Stärke".

    Ich kann´s leider nicht besser ausdrücken, hoffe aber, das der Grundgedanke sich einigermaßen abzeichnet.

    Ich konnte der Argumentation gut folgen, Kai, und es ist in diesem Fall (Wurftechnik) meiner Meinung nach sogar noch viel zwingender wahr als bei der Diskussion um Checkwege: Sorry, aber... Ja, es gibt Richtig und Falsch.

    Es gibt natürlich auch einen gewissen Spielraum, aber ich würde diesen mit dem Grad an Unterschiedlichkeit vergleichen wollen, den die Silhouette zweier Autos mit etwa gleichem CW-Wert unter 0,3 haben kann. Nicht viel. Was macht denn Co Stompe so doll falsch, Kai? Er zappelt und zuckt, aber wenn er damit fertig ist, macht er eine genauso kontrollierte, den gleichen Regeln genügende Bewegung wie die anderen Guten auch. Vielleicht lockert ihn die Gymnastik vorher auf, verhindert Verkrampfungen und ist damit sogar gut? Who knows?

    Aber ich mache ja grundsätzlich mehrere Fässer pro Posting auf, daher hier noch die Zugabe: Der Grund, warum viele Spieler glauben, IHRE Technik sei FÜR SIE die optimale, selbst wenn sie völlig bekloppt ist, ist 1. selektive Wahrnehmung (menschlich, macht jeder wenn er nicht massiv dagegen vorgeht) und 2. mangelnde Bereitschaft zur konsequenten Selbstanalyse. Diese zwei Teufelchen haben aber nicht nur den Darts-Wurfstil auf dem Gewissen, sondern sind eher grundsätzliche Probleme, das ist klar.

    Bei seinem letzten Weltmeistertitel reichte gerade mal ein Turnierschnitt von 94

    Man nennt das Effektivität. :thumbup:


    Übrigens ist die Diskussion hier genau das, was ich schon seit Ewigkeiten sage (und schreibe) - den Average Dart-genau auszurechnen ist HUMBUG und gehört in die B-Note. Pure Mathematik ist einzig und allein die Rundenzahl. Amen. Danke, Dartos, 10,5 = 115 q.e.d. :friend:

    Meine Tochter hat gestern ein Interview mit Mesut Özil gesehen und findet es gut, dass auch I-Kinder in der Nationalmannschaft mitspielen dürfen. (Sie besucht eine integrative Schule und findet es ganz normal, wenn behinderte Kinder bei allen Aktivitäten gleichberechtigt mitmachen. Aufgrund seiner Sprache dachte sie, Mesut sei ein "I-Kind".)

    Im Spiel fand sie ihn auch toll und hat sich sehr für ihn über sein Tor gefreut. Ich hab's gestern Abend nicht über's Herz gebracht sie zu korrigieren, ich erkläre ihr die Problematik mit der unzureichenden Sprachförderung bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern dann heute Nachmittag.

    P.S.: Und bitte nicht falsch verstehen, ich möchte hier eine nette Geschichte zum Schmunzeln mit Freunden teilen. Es liegt mir fern, hier jemanden zu beleidigen. (Und er redet, auch wenn's sich manchmal etwas speziell anhört, wenigstens kein dummes Zeug, soweit ich das als Nicht-Fußballkenner beurteilen kann.)

    Zitat

    Manchmal hört man noch heraus, dass Mesut Özil auf Bolzplätzen in Gelsenkirchen-Bismarck sozialisiert wurde, wo er mit Libanesen, Türken, Deutschen kickte, und dass er zu Hause bei den Eltern, den zwei Schwestern und dem älteren Bruder meistens türkisch sprach, weil die Mutter nicht so gut deutsch kann. "Manchmal kommen dann Sätze raus, die sind halb türkisch, halb deutsch", sagt er. Meistens spricht er eine SMS-Sprache ohne Artikel: "Mannschaft hat mich toll unterstützt", das ist einer seiner typischen Sätze, mit denen er seine eigene Leistung herunterspielt. Wenn ihm etwas misslingt auf dem Platz, ein Torschuss zum Beispiel, dann kann er das schnell verdrängen, abhaken. "Ich hab' mich gehakt", so sagte er das nach einem Spiel, und es hörte sich an, als könnte er da im Kopf einen Hebel betätigen, um unbesorgt weiterzudribbeln - einen Gegner "ausfummeln", so heißt das in Özils Ruhrpott-Slang.
    Diese Konzentrationsfähigkeit ist seine vielleicht erstaunlichste Qualität.

    Quelle: Der Spiegel, http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,702175,00.html

    Ozil, so steht da auch, möchte eine Stiftung gründen, die Schüleraustausch zwischen Migranten-Familien und "Eingeborenen" fördert - das ist ja mal eine tolle Idee! Also hat Luise gar nicht mal so unrecht gehabt, denn er ist Integrations-Experte und mit 21 auch noch ziemlich jung...

    Hey Force, nicht absichtlich falsch verstehen (1.), geheimnisvoll sein (2.) oder unpassende Vergleiche (7.) ziehen, bitte.

    6. Das ist wiederum ein Argument, das alles schön einfach macht. Hier muss der Verband (egal auf welcher Ebene) extrem stark daran interessiert sein seinen Sport sauber zu bekommen, auch um als Sportart glaubwürdig zu sein bzw. zu werden.


    Es ist kein Argument, sondern eine Information. Es ergibt sich eben NICHT irgendein Zwang aus der Sachlage - es reicht mir schon, dass in der Politik dauernd von alternativlosen Handlungen die Rede ist. Es gibt auch sowas wie Bestandsschutz, Tradition und Kultur. Zwei Dinge: 1. Dartkultur und 2. Dartsport, beides toll, nur in Kombination schwierig für den Club der "seriösen Sportarten" (die alle auch irgendwo ihre Problemfelder haben).

    Ich mag beides, was die Sache auch für mich schwierig macht. Ich stimme persönlich jedoch mit Dir überein, dass eine Weiterentwicklung in diese Richtung sehr positiv wäre. Realitätsnah müsste hier jedoch eine Trennlinie zwischen Leistungs- und Breitensport unterhalb der Bundesliga gezogen werden. Und das stelle ich mir schwierig vor.

    Geschieht dies?


    Das habe ich Stephan Mischke auch gefragt, als dieses Thema von mir im DDV-Forum angestoßen wurde. Ich hatte nämlich ähnliche Bedenken wie Du. Und Stephan hat sich die Zeit genommen und mir in einer PM sehr ausführlich geantwortet. Ich kann hier den Inhalt seiner Mail natürlich nicht unautorisiert wörtlich zitieren, aber dem Sinn nach kurz zusammenfassen.

    1. Alkoholverbote sind ein kontrovers diskutiertes Thema, das man nicht einfach so von oben durchdrücken kann. Die Thematik muss behutsam angegangen werden, auch wenn man das Ziel hätte, ein völliges Alkoholverbot im Rahmen der DDV-Veranstaltungen zu erreichen.

    2. Der DDV musste die NADA-Dopingordnung schon wg. der Landesverbände, die bereits Mitglied in ihren Landessportbünden sind, verabschieden, da hiervon die finanzielle Sportförderung abhängt.

    3. Zeitgleich tat der WDF selbiges im Rahmen der WADA, was den DDV als Mitgliedsverband wohl ebenfalls zu dieser Ordnung verpflichtete.

    4. Dito bzgl. der WDF-Mitgliedschaft in Sportaccord, einer Art Vorstufe zum "gelobten Land" Olympischer Sportbund.

    5. Baustelle für den DDV: die Aufnahmekriterien für den DOSB erfüllen, wozu erstmal noch ein Landesverband die Aufnahme in den LSB schaffen müsste.

    6. Bzgl. Alkohol könnte theoretisch auch die NADA aktiv werden, falls sie Bedarf dazu sähe. Sie könnte dann bei der WADA beantragen, Alkohol bei Darts auf die Liste zu setzen.

    7. Der WDF hat Angst vor einem großen Mitglieder-Schwund im Falle eines Alkoholverbots.

    Insgesamt hat mich diese Einsicht in die Verbandsarbeit dahingehend beruhigt, dass unser Präsidium und auch der WDF (wo wir ja durch Sabine Shanahan jetzt prominent vertreten sind!) durchaus auch die Vision hat hat, nach Olympia zu kommen. Hinsichtlich größerer Akzeptanz und Attraktivität wäre das bestimmt ein Durchbruch für die Sportart. Wenn man dies denn anstrebt, denn Darts müsste sich dazu verändern. Ob das nur gut sein muss, sei mal dahingestellt. Mir hat neulich jemand gesagt, dass er ganz froh ist, dass Darts nicht olympisch ist. Denn so könnte man sicher sein, dass die Spieler wegen des Sports spielen, nicht wegen der Anziehungskraft Olympiade. Ist ein Punkt. Aber ich finde an Träumen auch nichts verkehrt. Es ist also nicht so, dass der DDV feige eine unbedeutende Tralala-Ordnung verabschiedet hat, um vom Thema Alkohol abzulenken. Und das ist gut so.

    Ich wage zu behaupten daß der Glücksfaktor bei Single Out eine Menge mehr Einfluss hat als bei Double bzw. Master Out. Und genau aus diesem Grund wäre ich gegen Single Out...


    Ich finde, dass der Glücksfaktor bei Double Out größer ist. Single kann man gezielt treffen. Bei Doppeln ist das als Anfänger noch nicht so.

    Wenn man ernsthaft 301 Single Out spielt, dann läuft fast kein Break über 9 Darts mehr. Denn im "Nachschuss" hast Du NIE das Glück, dass Dein Gegner drei an 40 vorbeihaut - nein, er checkt mit 2 dicken 20ern. So kannst Du das erfahren, was erst in den TV-Spielklassen und nicht in der Kneipe um die Ecke verfügbar ist - einen tödlich checkenden Gegner. Super Training, und Spaß macht es auch.

    ich glaube daß es wenn überhaupt schon "hart" genug wäre den Spielmodus an sich zu verändern


    Wäre es das? Für viele Menschen ist es auch sehr hart, dass das eben nicht getan wird. Zu meiner Anfangszeit habe ich bei genau zwei Gelegenheiten 501 gespielt: Turnier und Ligaspiel. Trainiert habe ich es NIE, zum Spaß ebenfalls nicht gespielt. Ok, eine persönliche Erfahrung. Aber ich habe schon oft davon gehört, dass Menschen Abwechslung als angenehm empfinden - man macht ja immer noch das selbe (10 rumstehen, 20 werfen, 30 darts_wiederholen 40 goto 10), anders ist nur WIE aufgeschrieben wird und worauf gezielt wird.

    Auch in den unteren Ligen habe ich noch kein E-Dart C-Klasse Niveau (ist nicht böse gemeint) gesehen wo die Spieler Stunden brauchen ein Single Feld zu treffen. Auch dort wird das Doppel bereits recht sicher innerhalb "normaler" Parameter getroffen !!!

    Deshalb könnten wir meines Erachtens Single Out oder Master Out als "Option" in den Überlegungen für ein besseres Spielsystem aussen vor lassen


    Mein Argument war nicht, dass ich die Befürchtung geäußert habe, Spieler könnten stundenlang ihr Doppel nicht treffen. Lies doch bitte noch mal nach, Kollege. Da sind auch Argumente dabei. Einfach so wegwischen ist in der Sache nicht angemessen. :friend:

    Aber mir ist natürlich auch klar, dass meine Beispiele am äußersten oberen Ende der realistischen Reformüberlegungen liegt. Doch extreme Beispiele verdeutlichen die Intention oft besser als ein schon im ersten Gedankenexperiment weichgespülter annahmefähiger Kompromiss. Bei einem solchen könnte dann (im ersten Schritt) auch nur die Aufstellungs-Komponente oder was-auch-immer übrigbleiben.

    Nur bitte nicht so einfach Nein zu radikalen Ideen sagen und nicht weiter drüber nachdenken. Da stecken oft auch Chancen drin, den Kunden viel Freude zu bereiten.


    P.S.: An die 301 und Single Out Witze-Macher: Habt ihr das schon mal ernsthaft gespielt?

    Zu 6er-Teams: Sechs Spieler passen nicht in ein Auto. Hier müsste im 6er-System eine 4-Spieler-Variante eingebaut werden, also 3 Spiele pro Akteur, damit alles noch in den Golf passt.


    ABER


    was ich eigentlich sagen wollte: 501 Einzel und Doppel auf die ganz klassische Art sind laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig. Waren es schon immer. Seid ehrlich, es ist so. Es ist ein Spiel für Doofe, Taktik existiert praktisch nicht, es ist wie für Forest Gump gemacht. Wer das jahrelang ausschließlich spielt, der hat sie nicht mehr alle. Spätestens danach.

    (Denkpause)

    Ok, vielleicht zu hart formuliert. Aber die ganze 01er-Familie könnte etwas Farbe vertragen.

    Wie wäre 201 d.o. bo9 statt immer 501? Mich langweilen die 300 Punkte oberhalb eigentlich mehr oder weniger. Super auch 301 s.o.. Spielt das mal gegen gleichwertige Gegner - das Single out bei kurzen Längen (bis 301) ist ein einziges Break-Training der härtesten Sorte. Double in hat auch seinen Reiz und wird international oft gespielt. Die Englische Doppel-Meisterschaft wird meines Wissens nach im Modus 601 gespielt (ergibt für mich auch mehr Sinn, wenn man Doppel auf hohem Niveau spielt mit Averages um die 90 im Score).

    E-Dart ist hier in D schon immer etwas interessanter gewesen, was das angeht. Schon allein die Sperr-Regel in den Doppeln ist echt interessant. (In USA hab ich auch mal Turnier gespielt wo der erste Satz 501, der 2. Cricket und der 3. eins von beidem nach Wahl war - der Gewinnner des Ausbullens hat begonnen ODER das Spiel bestimmt, der Verlierer andersrum.)
    Überhaupt Tactics... Es gibt kein Liga-Tactics. Schade.

    Das ideale Ligaspiel für mich wäre bunter.

    Bunter? Der Spielbogen könnte dynamisch sein - erster Block x Spiele (z.B. 4): 1. 501 do bo5, 2. Tactics, 3. Half-It und 4. 201 (150?) Double in Double out bo 9 oder oder oder Highscore oder oder - oder bei jedem Ligaspiel ausgelost aus einem Pool von legalen Spielen.
    Team A könnte entweder zuerst aufstellen und Spiele zugelost bekommen, dann setzt Gast seine Spieler dagegen. Teamcaptains wollen doch auch ihren Spaß haben, und den kriegen sie so. Dieser Vorgang wäre dann etwas wie das Reizen im Skat, oder eher noch das Setzen beim Poker. Man könnte es auch im normalen 8er-Modus einführen, ohne sonst etwas zu ändern. Team A setzt dann Spieler 3 der Liste, Team B ihren Spieler 5 dagegen, dann für Spiel 2 Spieler 1 ihrer Liste und so weiter. Wie in der Grundschule im Turnunterricht. Danach in der 2. "Bieterunde" werden die Spiele festgelegt... Und nach den Doppeln andersrum, erst die Spiele, dann die Spieler. Beliebig kombinierbar.

    Fahrtkosten schon mal halbiert :banana: (ich weiß: Milchmädchenrechnung)

    Oh, lass das nicht den You-Know-Who sehen, der könnte Dir vermutlich beweisen, dass bei Verdopplung der gegebenen Punkte auf einer gegebenen Fläche die durchschnittliche Entfernung der Punkte zueinander soundsoviel Prozent kürzer wird... Aber es stimmt, die Fahrtstrecken würden insgesamt wohl kürzer.

    Bitte erst zuende lesen und dann könnt ihr mich gerne "in der Luft zerreißen".

    Ok: :hochleb:

    endlich von den 8er Teams weg + hin zu einem System, wo man auch mal zum spielen kommt

    Ja, das ist so eine Sache mit dem Spielen. In 8er-Teams komme ich mir immer wie ein Zuschauer vor. Mit einer egal wie guten Leistung kann ich maximal an 2 Punkten von benötigten 7 beteiligt sein. Das dauert 2 x 20 Minuten, den Rest des Abends bin ich Fan, Schreiber, Rumsteher, (Mit)-Fahrer, und zwar ungefähr von 18:30 bis 23:00. Die Pro-8er-Team-Argumente sind schnell aufgezählt und noch schneller widerlegt: Internationale Kompatibilität? Irrelevant mangels internationaler Vergleiche (die bitter fehlen, viel mehr als Preisgeld in der BuLi). Nationale Kompatibilität? Eine Frage der Konvention. Und so weiter. Tradition, Strukturen etc. siehe Echses Beitrag oder die Praxis in der NHDL (Nordhessischen Darts Liga), die das schon immer etwas cleverer als der HDV machen.

    Mit 4er-Teams - die ich seit 1996 predige - kommt man zu mehr Spielen und trägt mehr individuelle Verahtwortung, es reduzieren sich die Fahrtwege durch höhere Team-Dichte, die Spiele werden spannender, Aufstellungsglück verliert an Bedeutung, ...

    Aber das ist ja eigentlich Ländersache.

    Die Dauerbaustelle des DDV ist jedoch die Organisation der Ranglistenturniere und der Rangliste. Und hier finde ich die gewählten Maßnahmen seit Jahren derart unglaublich, dass mir die Worte fehlen. Der Rote Faden ist auf jeden Fall eine dauernde Gängelung der Spieler, ein permanenter Erpressungsversuch. Was denken die Entscheider? Mein Produkt DDV-Turnier zieht die Massen nicht an? Also... ZWINGE ich sie durch Doppel-Ranglistenpunkte und Zusatz-Einzel eben, auch am Sonntag zu spielen. Solche Leute streicheln in Bond-Filmen Katzen.

    Gegenvorschlag: Das Produkt DDV-Turnier attraktiver machen durch Maßnahmen, von denen jeder etwas hätte:

    • Rundenweises Aufrufen der Spiele abschaffen
    • Wettbewerbs-Armut beenden durch mehr Disziplinen nebeneinander
    • Preisgeld-System reformieren:
    • Wirkungslose Quer-Subventionierung zwischen Wettbewerben und Turnieren abschaffen
    • Preisgeld-Struktur von der jetzigen "100, 50, 25, Nix-Regelung" ändern hin zu einer Struktur, bei der jedes Spiel - auch das Endspiel - um maximal XX € (20? 50?) Unterschied geht; dafür das Preisgeld weiter nach unten ziehen

    Ganz sicher muss man hier noch einige Probleme lösen (Schreiber, Board-Belegung, Organisations-Software, Spiel-Aufrufe, aber dafür gibt es dann bestimmt auch bald eine App.