Der DDV ist unterfinanziert / DDV 2.0 ?

  • ...pro jahr pro landesverband ein turnier unter der schirmherrschaft des ddv zum beispiel, also ein landesranglistenturnier im namen des ddv-ausgerichtet( oder regionale meisterschaften...siehe nordeutsche meisterschaft...etc)
    als symbiose zwischen LV und Dachverband...

    ...sowas ähnliches gabs doch schon mal vor zig Jahren wenn ich mich nicht täusche...die Punkte flossen glaube ich in die DDV Rangliste mit ein...müsste mal die alten DDZ rauskramen, wenn das hier niemand mehr weiss...

  • Hallo Andy,

    Kurz zum Modus in der ML!
    Es sind insgesamt 16 Spiele! Die Spiele beginnen bei uns um 19 Uhr!
    Preisgeld gibt es bei uns nicht! Es geht nur um die Ehre!
    Es wird quasi zweimal aufgestellt! Vor Spielbeginn werden die ersten 6 Einzel und zwei Doppel aufgestellt. Wenn diese vorbei sind, werden die letzten 6 Einzel und die zwei Doppel aufgestellt (Auswechselmöglichkeit). Bei uns wird Bo5 gespielt. In den grösseren Verbänden kann man dann ja in den unteren Ligen Bo3 spielen. Wir sind mit Bo5 zwischen 23 Uhr und 0 Uhr fertig!
    Die Mitglieder scheinen auch mit der Lösung zufrieden. Habe bisher nur positive Resonanz zum Modus!

    Gruß
    Thomas Obstfelder
    Sportwart der ML

  • Bitte erst zuende lesen und dann könnt ihr mich gerne "in der Luft zerreißen".

    Ok: :hochleb:

    endlich von den 8er Teams weg + hin zu einem System, wo man auch mal zum spielen kommt

    Ja, das ist so eine Sache mit dem Spielen. In 8er-Teams komme ich mir immer wie ein Zuschauer vor. Mit einer egal wie guten Leistung kann ich maximal an 2 Punkten von benötigten 7 beteiligt sein. Das dauert 2 x 20 Minuten, den Rest des Abends bin ich Fan, Schreiber, Rumsteher, (Mit)-Fahrer, und zwar ungefähr von 18:30 bis 23:00. Die Pro-8er-Team-Argumente sind schnell aufgezählt und noch schneller widerlegt: Internationale Kompatibilität? Irrelevant mangels internationaler Vergleiche (die bitter fehlen, viel mehr als Preisgeld in der BuLi). Nationale Kompatibilität? Eine Frage der Konvention. Und so weiter. Tradition, Strukturen etc. siehe Echses Beitrag oder die Praxis in der NHDL (Nordhessischen Darts Liga), die das schon immer etwas cleverer als der HDV machen.

    Mit 4er-Teams - die ich seit 1996 predige - kommt man zu mehr Spielen und trägt mehr individuelle Verahtwortung, es reduzieren sich die Fahrtwege durch höhere Team-Dichte, die Spiele werden spannender, Aufstellungsglück verliert an Bedeutung, ...

    Aber das ist ja eigentlich Ländersache.

    Die Dauerbaustelle des DDV ist jedoch die Organisation der Ranglistenturniere und der Rangliste. Und hier finde ich die gewählten Maßnahmen seit Jahren derart unglaublich, dass mir die Worte fehlen. Der Rote Faden ist auf jeden Fall eine dauernde Gängelung der Spieler, ein permanenter Erpressungsversuch. Was denken die Entscheider? Mein Produkt DDV-Turnier zieht die Massen nicht an? Also... ZWINGE ich sie durch Doppel-Ranglistenpunkte und Zusatz-Einzel eben, auch am Sonntag zu spielen. Solche Leute streicheln in Bond-Filmen Katzen.

    Gegenvorschlag: Das Produkt DDV-Turnier attraktiver machen durch Maßnahmen, von denen jeder etwas hätte:

    • Rundenweises Aufrufen der Spiele abschaffen
    • Wettbewerbs-Armut beenden durch mehr Disziplinen nebeneinander
    • Preisgeld-System reformieren:
    • Wirkungslose Quer-Subventionierung zwischen Wettbewerben und Turnieren abschaffen
    • Preisgeld-Struktur von der jetzigen "100, 50, 25, Nix-Regelung" ändern hin zu einer Struktur, bei der jedes Spiel - auch das Endspiel - um maximal XX € (20? 50?) Unterschied geht; dafür das Preisgeld weiter nach unten ziehen

    Ganz sicher muss man hier noch einige Probleme lösen (Schreiber, Board-Belegung, Organisations-Software, Spiel-Aufrufe, aber dafür gibt es dann bestimmt auch bald eine App.

  • Schön zu sehen, dass sich die Diskussion zusehends auf darauf einschwingt, mögliche Maßnahmen zu identifzieren, die das "positive Feedback" an die Darter-Basis leisten können.

    Nach meiner Erfahrung mit Brainstormings und Lösungsdefinitionen im IT Umfeld ist hierbei wichtig, nicht zu früh die Schere anzusetzen und Überlegungen abzuschmettern. Aus dieser Sichtweise sind Einwände, was man nach Vereinsrecht alles nicht darf, zwar korrekt, niemand kann/will gegen die Rechtsordnung handeln, aber diese Abwägung sollte NACH der Material-Sammlung stattfinden.

    Ich bin übrigens völlig konform mit Francois ( :cool2: ), das Pyramidenbild passt sehr schön und war precisement, was ich im Kopfe hatte, als ich von der "Steigerung des Erlebniswerts" geschrieben habe. Je eher der Normaldarter das Gefühl hat, dass es sich "lohnt" (weil interessant, witzig, aufregend, cool ) im DDV UND dabei aktiv zu sein, umso eher wird sich die "Kundenbasis" verbreitern.

    Nachdem hier ja schon die ersten Vorschläge für die "Produktverbesserungen" für DDV 2.0 eingegangen sind, nachfolgend mal meine 2 Cents als Anregung, die sich um das Turnierwesen drehen.

    Warum geht der Normaldarter auf DDV-Turniere?
    Da für den Hobby-Spieler Preisgeld und Ranglistenpunkte eher weniger das Motiv darstellen dürften, bleibt nur noch der "Erlebnis-Faktor", es muss Spaß machen, auf so ein Turnier zu gehen, sonst nimmt man die Mühen oder Kosten nicht auf sich.

    a) Neben dem Hauptturnier bedarf es eines angenehmen, ich nenne es mal "Rahmenprogramms", denn ein Großteil der Leute scheidet früh aus. Mögliche Elemente wären Dinge wie kleine Nebenturniere (Skat, Kicker, Flipper, WII-Tennis,.......), ein DDV-Stand mit Videoanlayse des eigenen Wurfes,.... Und vielleicht stellt der DDV den Ausrichtern dabei etwas DDV-eigene Hardware?! Der DDV sollte m.E. helfen, wenn es um ein attraktives Rahmenprogramm geht, denn er sitzt da mit im Boot.

    b) Neben solchen Fun-Aktivitäten schauen die Teilnehmer aber auch gerne zu, wenn sich die "Großen" am Hockey duellieren. Also, sollte DAS vereinfacht, erleichtert werden, z.B. indem die Spielzeiten-Boards der Nationalspieler zentral ausgehängt, projiziert oder sonst was werden die Frage "wo läuft denn gerade ein interessante Partie?" soll einfach und schnell beantwortbar sein.
    Warum nicht 2- 4 Boards als "Exhibition - Boards" etwas aufmotzen, mehr Platz, vielleicht 2 Schreiber, Web-Cam aufs Board und schon gibt´s Anziehungspunkte für das normale Publikum

    c) der Punkt b) leitet über zu einem eher idellen Thema, ich würde vorschlagen, dass es ein erweiterter Kader zur Nationalmannschaft definiert wird, z.B. die ersten 12? Die Mitglieder MÜSSEN auf DDV Turnieren mit den National-Trikots spielen. Folge, zum ersten Mal werden unsere besten Spieler auf so einem Turnier richtig "sichtbar". Der Hobbydarter kann die Jungs etwas genauer unter die Lupe nehmen und für die Spieler wird der Stressfaktor erhöht. Damit bekommt die Leistungsspitze endlich mal sowas wie ein "Gesicht", das jeder sofort erkennen kann. Vielleicht wäre es auch zielführend, dass diese Kaderspieler so etwas wie einen "Standdienst" leisten und Hobbyspieler Gelegenheit bekommen, am DDV-Stand eine Doppelpartie mit einem Nationalspieler spielen zu können? All das erhöht die Identifikation mit der Nationalmannschaft.

    d) Wenn es einen solchen Kader gibt, könnte ich mir vorstellen, dass die Mitglieder am Vorabend zu einem speziellen Warm-Up geladen werden, DDV zahlt die eine extra Übernachtung und dafür spielen die Jungs gegeneinander ein Turnier am Fr. Abend aus, längere Matches (bo3 Sets, bo5 Legs) schön zum Zugucken für die Normalsterblichen und vielleicht mischt man per Los o.ä. noch ein paar Hobbyspieler dazu? Der Zuschauer hat was zum schauen, und die Kaderspieler haben ein hartes Trainings-Turnier vor Publikum.

    e) Kader und Training. Der DDV sollte m.E. UNBEDINGT seine Top-Spieler besser zu einer Mannschaft zusammenschweißen und sie vor allem TRAINIEREN. Nicht einfach nur warten, bis die aus Eigeninitiative und eigenem Können etwas reißen (das ist quasi das Melken), sondern eben Trainingspläne verteilen, die die Kaderspieler abarbeiten müssen, siehe die hier etablierte Trainings Online-Liegen, für angebracht hielte ich Lehrgänge (vor nach einem DDV Turnier?), wo tatsächlich mal jeder Spieler nach Stärken/Schwächen durchleuchtet wird, Verbesserungspotentiale gefunden werden etc. etc. Genauso wie man es aus jeder anderen Sportart auch kennt (das ist das Füttern der Kuh). Die "Rückzahlung" erfolgt eben u.a. durch entsprechende Auftritte c) d) auf den Turnieren. Und natürlich mit dem ersten rein deutschen Embassy-Finale in 2013 :rolleyes:

    Ich mach mal hier Schluß, da fallen mir auch noch 20 andere Sachen ein und wahrscheinlich haben andere noch 50 viel bessere Ideen (die zu hören mich freuen würde).
    Wichtig erscheint mir nur folgendes: wenn es eine solche Initiative (DDV 2.0) geben soll, dann müssen alte Denkgleise verlassen werden UND alle Überlegungen, "was macht man, was macht man nicht", sich glasklar an den Interessen der KUNDSCHAFT orientieren. DAS hielte ich für die westenlichen Änderung in der Gedankenwelt oder Verbandsphilosophie , oder wie auch immer man das nennen möchte. Es sollen Ergebnisse produziert werden, keine Verwaltung des status quo.

    Wenn der DDV seine Kunden glücklich macht (Kunde ist übrigens der, der bezahlt) kann er so verkehrt nicht liegen. Der Rest folgt dann beinahe automatisch.
    Oder man verzichtet darauf, kreativ zu werden und schaut zu, wie über die Jahre langsam alles zerbröselt. Und das fände ich nun wirklich schade......

    3 Mal editiert, zuletzt von madHouse (14. September 2010 um 20:22)

  • Die Frage der Finanzierung ist immer eine Frage des Bedarfs. Nun habe wir im DDV Vorstand von Sabine und dem Teammanager einmal abgesehen, laufende Wechsel in der Führung. Häufig mit Menschen besetzt die sicherlich vieles erreichen wollen, i.d.R. aber nicht die Power haben sich nachhaltig innerhalb des Vorstandes und bei den Landesverbänden durchzusetzen. Und es sind immer noch Ehrenämter. Somit müssen diese Menschen ihre zur Verfügung stehende Zeit mit den jeweiligen Anforderungen teilen.
    Nur meistens gibt es nur vage Wünsche das etwas passieren muss. Hier sind die Landesverbände in der Pflicht. Die Verbände müssen ihre Anforderungen und Wünsche exakt formulieren und Vorschläge zur Durchführung unterbreiten und späten auch kontrollieren.

    So lange es keine bezahlte, professionelle Führung gibt, werde wir die jeweiligen Verantwortlichen nicht für ihre Unterlassungen oder Fehlentscheidungen zur Rechenschaft ziehen können.
    Und wenn wieder einmal jemand das Handtuch wirft weil er stets und ständig kritisiert wurde (egal ob zu Recht oder Unrecht) ist wieder die ganze Zeit vertan die er oder sie im Amt waren. Und so geht es schon seit Jahrzehnten.

    Man kann als DDV nicht das Feld der organisierten Dartspieler nur den E-Dart Verband überlassen. Welche Kosten dort für die Mannschaften und die Lokale entstehen um überhaupt am Spielbetrieb teilnehmen zu können, ist teilweise unglaublich. Aber es ist nicht verboten dort zu lernen und das Eine oder Andere dort abzuschauen.

    Und so geht es schon seit Jahrzehnten.
    Darum ist die Finanzierung von zumindest Teilzeitkräften unbedingt notwendig. Die Landesverbände müssen ihr Anforderungsprofil an die DDV-Führung erarbeiten und stellen. Die Sport- und Wettkampfordnung muss den neuen Anforderungen nach einem Ligamodus der den Spielwilligen die Möglichkeit gibt ihre Fähigkeiten durch die Anzahl der getätigten Spiele, zu verbessern, gerecht werden.
    Wir alle wollen besser werden, Dann muss auch ein entsprechender Modus her der diesen Ansprüchen auch genügt.

    Denn eines ist doch klar; wenn in der Zukunft nichts geändert wird, wird sie werden wie die Vergangenheit.
    Wer das will, verschliesst sich einer Beitragserhöhung. Wer etwas anderes will, muss bereit sein selbst Verantwortung zu übernehmen und einer Beitragserhöhung auf 5,00 € im Monat zuzustimmen und zu bewerben. Im Verein, im Verband und bei jedem Gespräch das er mit Spielern führt.

    Es besteht aber auch noch die Möglichkeit eine semiprofessionelle Abteilung zu installieren. Mit der entsprechenden finanziellen Förderung und qualifizierter Betreuung.
    Das müssen aber die Landesverbände zulassen und beantragen und vor allem, mittragen.
    Günther Ramcke :nix:

    Die persönliche Freiheit endet dort, wo die Belästigung Anderer beginnt.
    :ironie: :nix:

  • Hallo Günther,
    sehr schöner Satz, den Du da formuliert hast. Den sollte sich IMHO jeder mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und sich die Frage stellen "Will ich DIESE Vergangenheit wirklich in die Zukunft verlängern?"

    2 Mal editiert, zuletzt von madHouse (14. September 2010 um 20:23)

  • Ja, das ist so eine Sache mit dem Spielen. In 8er-Teams komme ich mir immer wie ein Zuschauer vor. Mit einer egal wie guten Leistung kann ich maximal an 2 Punkten von benötigten 7 beteiligt sein. Das dauert 2 x 20 Minuten, den Rest des Abends bin ich Fan, Schreiber, Rumsteher, (Mit)-Fahrer, und zwar ungefähr von 18:30 bis 23:00. Die Pro-8er-Team-Argumente sind schnell aufgezählt und noch schneller widerlegt: Internationale Kompatibilität? Irrelevant mangels internationaler Vergleiche (die bitter fehlen, viel mehr als Preisgeld in der BuLi). Nationale Kompatibilität? Eine Frage der Konvention. Und so weiter. Tradition, Strukturen etc. siehe Echses Beitrag oder die Praxis in der NHDL (Nordhessischen Darts Liga), die das schon immer etwas cleverer als der HDV machen.

    Mit 4er-Teams - die ich seit 1996 predige - kommt man zu mehr Spielen und trägt mehr individuelle Verahtwortung, es reduzieren sich die Fahrtwege durch höhere Team-Dichte, die Spiele werden spannender, Aufstellungsglück verliert an Bedeutung, ...

    Aber das ist ja eigentlich Ländersache.

    Wie schon geschrieben, warum das Ländersache ist, verstehe ich nicht so wirklich. Beim DSAB (E-Dart) gibt es, soweit mir bekannt, bundesweit nur 4er Teams mit mindestens 16 Einzel (Doppel varrieren).

    "Zuschauer" finde ich bei 8er Teams schon sehr passend beschrieben :daumen:

    P.S.: Es wurde ja schon einiges über Kosten geschrieben: bei 4er Teams hätte man die Fahrtkosten schon mal halbiert :banana: (ich weiß: Milchmädchenrechnung)

    Chef zum Mitarbeiter: "So früh waren Sie ja noch nie zu spät" :daumen:

  • Fahrtkosten schon mal halbiert :banana: (ich weiß: Milchmädchenrechnung)

    Oh, lass das nicht den You-Know-Who sehen, der könnte Dir vermutlich beweisen, dass bei Verdopplung der gegebenen Punkte auf einer gegebenen Fläche die durchschnittliche Entfernung der Punkte zueinander soundsoviel Prozent kürzer wird... Aber es stimmt, die Fahrtstrecken würden insgesamt wohl kürzer.

  • Oh, lass das nicht den You-Know-Who sehen, der könnte Dir vermutlich beweisen, dass bei Verdopplung der gegebenen Punkte auf einer gegebenen Fläche die durchschnittliche Entfernung der Punkte zueinander soundsoviel Prozent kürzer wird... Aber es stimmt, die Fahrtstrecken würden insgesamt wohl kürzer.

    Ich meinte das eher bezogen darauf, das man nicht mehr generell mit mind. 2 Autos fahren muß ....
    Fahrtstreckenverkürzung kann ich nicht beurteilen ...

    Chef zum Mitarbeiter: "So früh waren Sie ja noch nie zu spät" :daumen:

  • Um nochmal den Ansatz mit der breiteren Pyramide aufzugreifen, sollten wir m. E. nicht nur bei den DDV - Turnieren bzw. Ligen ansetzen. Denn wie kommt den ein Spieler zum Dart spielen? Richtig, er geht egal warum (DSF geschaut oder einfach nur Durst) in die Kneipe, und trifft dort Leute die auch Dart spielen.

    Aber meisten steht dort halt ein E-Dart Automat; und genau da müsste der DDV Ansätze finden um den Wirten das Aufhängen von Steeldartscheiben wieder schmackhaft zu machen.

    Gedankenansatz1.)
    M.E. gibt es in allen LV's FTS-Serienturniere, davon weiss aber kein Wirt der nach ner Möglichkeit sucht Umsätze an bestimmten Wochentagen zu steigern

    Gedankenansatz2.)
    E-Dartligen und E-Dartaufsteller produzieren eigene Werbemittel für Kneipen mit dem Inhalt "Hier wird Dart gespielt" im Blau-Roten Design. Warum geht sowas nicht im Steeldart.

    Gedankenansatz3.)
    Generell wird die Werbung bzw. das Produktplacement für den Steeldartsport zu sehr auf den Dartspieler ausgerichtet als vielmehr auf den Wirt. Allerdings sehe ich ein dass sich Steeldartscheiben nur schwer an die Aufstellung von "Photo-Play"-Geräten koppeln lassen. Aber was spricht dagegen, z.B. in Kooperation mit Brauereien bei Schankverträgen(heist das so?) Sisal-Boards als Prämie beizulegen. Warum ist Dart in England Pub-Sport No. 1, weil die Scheiben einfach da hängen.

    Gedankenansatz 4.)
    Auch wenn es was hochgegriffen scheint stelle ich mir die Frage, ob es nicht möglich ist in irgendeiner Fernsehkneipe die in ner Soap-Opera im Fernsehen läuft nen Board zu installieren und in die Drehbücher 1 -2 Dartspiele reinzuschreiben. Wenn man dann noch den entsprechenden Schriftzug des Boardherstellers lesen kann, ist die Finanzierung der Kontakte wahrscheinlich auch einfacher.

    Beispiel gefällig: Die RTL-Serie "Unter Uns" mit Ihrer Beach-Bar und Strandvolleyball hat dem Beachvolleyballsport einen regen Zulauf in der Altergruppe 12 -22 Jährige gebracht.

    Gedankenansatz 5.)
    Weiteres Thema die Jugend und Kooperation mit Schulen ist auch so eine Sache. Grade vor dem Hintergrund dass das Bildungsniveau weiter sinkt und Schüler immer schwieriger fürs lernen zu motivieren sind, ist Dart eine sehr creative Variante zum Rechnen lernen.

    Ist jetzt alles mal so ins unreine schnell gedacht, aber so ist dass nunmal bei einem Brainstorming. Für all solche Aktivitäten ist Stand heute beim DDV kein Geld da.


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • ...das meiste müßten aber die LVs leisten und deren vereine...
    die hier genannten strukturreformen kann aber ein bundesvorstand nicht alleine leisten...und benötigt viele hundert hände.
    da liegt dann schon das nexte manko... der bundesvortsand ist mit seinem aufgabengebiet +job und privaten ausgelastet...in den landesvorständen sieht es meist ähnlich aus...
    kommen wir zu den vereinen, die ja meist nicht so wirklich groß sind...auch dort ackert meist der vorstand an vielen fronten, die helfer ansonsten rar gesät und wenn dann doch immer die gleichen.
    also müßte man noch zusätzliche kräfte mobilisieren die dann die zusätzlichen aufgaben meistern sollten.

    am draht...lächeln...hintenanstellen.

  • Ist jetzt alles mal so ins unreine schnell gedacht, aber so ist dass nunmal bei einem Brainstorming.

    Cool, da sind exzellente Ideen und Überlegungen drin. :respekt: Vor allem auch die, noch näher an die Quelle zu gehen. Gefällt mir gut.
    Genau eine solche Materialsammlung, die dann in ein mit Vernunft abgeklopftes Anpassungskonzept (mit Prioritäten, SWOT-Betrachtung, Finanzplan,....) überführt werden, wäre eine der ureigensten Aufgaben des DDV (gewesen).
    Tja, wie es aussieht, muss die Revolution halt von unten und aus den Ländern und Städten kommen! :dart:

    2 Mal editiert, zuletzt von madHouse (14. September 2010 um 20:24)

  • Natürlich gibt es gegen jede einzelne andiskutierte Maßnahme berechtigte und gerechtfertigte Bedenken und Einwände.
    Ich formuliere selbst mal ein paar grundlegende:

    Wird das einfach werden? Nein
    Wird das billig werden? Nein
    Ist der Erfolg garantiert? Nein

    Sollten wir es tun? JA!

    Denn das Ergebnis kann einen großen Schritt für unseren Sport bedeuten. Wenns nicht klappt, haben wir es wenigstens ernsthaft versucht.

    Wie hat der gute Kennedy das so schön formuliert
    "Wir haben uns entschlossen, auf den Mond zu gehen, nicht weil es einfach ist, sondern weil es schwierig ist!"
    (We choose to go to the moon, not because it is easy, but because it is hard)

    "Der Anfang ist die Hälfte vom Ganzen"
    Aristoteles

    2 Mal editiert, zuletzt von madHouse (14. September 2010 um 20:26)

  • So im Sinne von "Der alte Mann und das Board?" Klar, warum nicht.

    2 Mal editiert, zuletzt von madHouse (14. September 2010 um 20:27)

  • Für mich hört sich dass eher so an als ob madhouse das "organisatorische" in die Hand nehmen würde.

    Sämtliche IT PL's die ich kennengelernt habe, sind zielorientiert und würden so ne Diskussion nicht anstossen, ohne die spätere Umsetzung im Hinterkopf zu haben.

    Andererseits war bei den IT-PL's keiner dabei, der die Zeit dafür hätte!

    Ich würde es begrüßen wenn er dafür sorgt, dass die hier diskutierten Ideen nicht im Sande verlaufen;
    wobei dass nicht heissen soll, dass ich Ihn nicht mit Darts in der Hand sehen will.


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • Hallo,

    im Steeldart führt kein Weg mehr vorbei an den Spielmodus mit 4 Spielern = 16 Einzel + je nach Spielklasse Doppel, Bo3 bzw. Bo5 auch
    wieder je nach Spielklasse.

    250 km einfach und mehr bei einem Bayernliga Spieltag und das für 2 Einzel und 2 Doppel. :box:

    Hier müßte endlich mal einen Änderung kommen.

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