genau so einen sachlichen und hintergründigen Beitrag hat es gebraucht. Es ist alles so wie immer! Der DDV als gemeinützige Organisation ohne gewinnerzielungsabsicht, wollte sich einfach keines Risikos aussetzen. Und dass scheint ja seit Jahren eine gut funktionierende Strategie zu sein wenn man sich die Ergebnisse und das internationale Feedback zu den vorgenannten Veranstaltungen Spring Cup und JEC ansieht.
Und dass man das finanzielle Risiko (inkl. Gewinnchance) an einen dritten mit Dart-KnowHow abgibt ist mit Sicherheit für die Durchführung selbst nicht die schlechteste Wahl. Wie man sowas aber kommuniziert, und wie man den (die) dritten auswählt steht auf einem anderen Blatt. Aber das Kapitel ist jetzt hoffentlich abgeschlossen.
Aber warum hat es der DDV überhaupt nötig eine Veranstaltung extern zu Vergeben?
Hier können wir meines erachtens viel aus der E-Dart-Branche lernen. Dort sind selbst kleinste Ligen meist mehrfach im Jahr in der Lage attraktive Turniere für Ihre Mitglieder auszurichten, und vorallem auch diese unternehmerisch zu stemmen, sowie gleichermassen Ihren Mitgliedern finanziell dafür Rechenschaft abzulegen. Natürlich haben die Steckgeld mit dem kalkuliert werden kann, aber auch dass muß erstmal gemacht werden.
Viele Ideen zum Thema Finanzierung, Informationspolitik, Aufgabenprofil und Organisationsstrukur des DDV, hat madhouse in sein Thread " DDV unterfinanziert" schon angesprochen, und dass sind (auch wenn ich es ungern sage) nicht alles neue Ideen von Kai sondern vieles davon wird woanders schon aktiv und erfolgreich betrieben. Und wenn nur in Ansätzen danach gehandelt worden wäre, ständen wir heute nicht vor diesem Scherbenhaufen.