Ich kann die Frage zumindest aus meiner Erfahrung nur so beantworten, dass ich von "Hilfsmitteln" wie Podesten oder ähnlichem gar nichts halte.
Sicher sieht es vielleicht etwas komisch aus, wenn ein Kind auf ein Board wirft, welches mit den regeltechnisch vorgeschriebenen Massen an der Wand hängt, und ja, der eine oder andere Dart verfliegt sich auch mal in Richtung Wand... aber wenn die "Zwerge" dann mal den Schritt wagen, bei einem Turnier teilzunehmen, dann gibt es auch keine Hilfsmittel mehr.
(Wenn man den Hocker oder die umgedrehte Cola-Kiste zum Darts aus dem Board ziehen mal ausser Acht lässt)
Und im DDV-Bereich dürfen die "Zwerge" ab 6 Jahren an Turnieren teilnehmen, wie es in den einzelnen Landesverbänden aussieht, weiss ich nicht genau, in Hessen spielen die Kids in drei Altersklassen verschiedene Modi... Und ich persönlich habe die Freude der ganz Kleinen bei einem guten Score, einem gewonnen Leg und Spiel sehr genossen, ganz zu schweigen von der Freude und den leuchtenden Augen, wenn es dann am Ende noch nen kleinen Pokal gab...
Das hat echt jede einzelne Sekunde ehrenamtlich investierter Zeit und jeden Euro aus der eigenen Tasche mehr als wieder aufgewogen.
An sich müssen die Eltern es entscheiden, ab wann sie ihren Kindern Steeldarts in die Hand geben wollen. Was ich persönlich als recht gut empfinde, ist der Versuch, sich einen Verein oder eine Spielstätte in der Nähe zu suchen, wo ein spezielles Kinder- und Jugendtraining angeboten wird. Einfach mal versuchen...