Beiträge von The Force

    Vorab, merkt ihr auch das wir zum eigentlichen Thema schon längst mehr als :offtopic: sind?

    Kai's Fragestellungen haben mich mal zum intensiveren Nachdenken bewogen, so ca. zwei Minuten, da die Antwort ansich recht simpel und einleuchtend ist! Die deutlich einfacher zu justierende Linie ist definitiv die Senkrechte, da in der Wurfbewegung die Fallinie des Unterarmes einer senkrechten entspricht. Dementsprechend sollte die Horizontale die schwerer justierbare Linie darstellen, da sie ausschliesslich durch rechtzeitiges öffnen des Griffs bestimmt wird! :klugscheiss: Ergo liegt dann doch Mike mit seiner Anfangsbehaubtung eher richtig!

    GD Josh

    Das würde ja bedeuten, dass Du mit (fast) jedem Wurf ein Triple Feld treffen müsstest. Denn T20, T5, T1 liegen ja nahezu auf einer Linie. Da sagt mir die Praxis aber etwas anderes.

    Interessante Frage, Kai.
    Es gab irgendwann mal eine Erhebung, dass die Streuung angeblich gleich sei. Meine persönliche Erfahrung zeigt aber, dass dies nicht so ist. Wenn ich mir mein Trefferbild so anschaue zeigt sich, dass die Streuung in der Horizontalen geringer ist. Die 20 treffe ich nämlich relativ konstant, die T20 (oder nahe) dran, dass klappt nicht immer. Wäre die Streuung in der Horizontalen genauso groß wie in der Senkrechten, würde ich öfter die 12 oder die 18 treffen. Das wiederrum ließe den Schluss zu, dass D6 oder auch D10 leichter zu treffen wären als D20. Aus dem Bauch heraus würde ich das bejahen.

    Dann kommt aber hinzu wie man was trainiert. Die D20 brauche ich relativ oft, selbst wenn ich nur 501 spiele, also bin ich auf ihr sicherer als auf anderen Feldern. Das widerspricht sich aber mit meiner These, dass es nur darum geht zu üben den Dart dort hinzubekommen wo ich ihn hinhaben will. Aber da sind wir wieder im Bereich des mentalen. Das ist weniger motorisch als mental.
    Beispiel: Vorgestern habe ich beim Doppeltraining D4 äußerst schlecht getroffen, im Trainingsmatch habe ich sie dann auch kein einziges Mal getroffen und bin stets auf D2 oder D1 zum Abschluss gekommen. Gestern habe ich D4 vor dem Trainingsmatch nicht trainiert und sie 3x mit dem 1. Dart getroffen. Alles mental, auch wenn wir versuchen es auszublenden, es ist einfach da.
    Das ist auch der Punkt an dem ich sage: Auch wenn alle Doppel gleich weit weg vom Bull sind, sie sind nicht alle gleich "leicht" zu treffen. D3 ist einfach schwerer als D16, in engen Matchsituationen geht das quasi allen Spielern so, einfach weil der Wurf ins Single Feld nicht direkt schöne Folgen hat. Wer behauptet das komplett ausblenden zu können müsste eine Riesen Checkquote haben und in der Weltspitze mitspielen können.

    The Force

    Weil uns ein Luxemburgischer Weltmeister herzlich wenig bringt.

    Dann doch lieber den MadHouse oder Rene Cheng - die alte Garde, oder Timo Möckel - der is so sympathisch.

    Der ist schon so lange hier, der wird eingedeutscht, im Fußball gehts doch auch. :duw:

    Der Kai ist zu alt dafür. Da investiert doch keiner mehr nen Groschen. :duw:

    OK, ich erkläre mich bereit, brauche nur noch einen, der mir ferngesteuerte Pfeile baut!

    Ein deutscher Steeldart-Weltmeister muss her, damit Sponsoren aufmerksam werden. Der E-Dart finanziert sich durch das Steckgeld und die Aufstellung von Automaten, dazu verbuchen die Deutschen gleich mehrere Weltmeistertitel in dieser Disziplin. Im Steeldart fehlt dieses Geld, also muss man es anderswo herkriegen. Und mit einem "immerhin ist einer unserer Jungs in die 2. Runde der WM gekommen" kommt man leider bei den Sponsoren nicht an. Also lautet die Lösung des Problems: trainieren, trainieren, trainieren

    Ach nee, und warum hast Du dann aufgehört? ;)

    Ich halte von Listungen auch nicht soviel. Was man so hört, wird da doch teilweise sehr geschoben (absichtlich unterklassig spielen usw.). Regionale regelmäßige Turniere der Landesverbände wären meiner Ansicht nach im Steel-Bereich nicht schlecht. Hatte die Idee schon in einem anderen Thread angesprochen.

    Aber wenn man ehrlich ist, wird man zu dem Schluss kommen, dass die Attraktivität des Steel-Darts nur gesteigert werden kann, wenn hier ähnliche Strukturen wie bei der PDC aufgebaut werden und (und jetzt kommt das und) man sich auf lange Sicht der Attraktivität der Edart-Szene nähert oder diese überholt. Die derzeitigen Strukturen (DDV, LV´s, Vereine) werden dies nicht schaffen.

    PDC Strukturen sprechen aber wieder nur die Top-Spieler an. Für die breite Masse bringt das rein gar nix. Viele spielen die Quali Turniere doch nur mit, weil sie dann Eintrittskarten für das komplette Wochenende bekommen ...

    Oder was meinst Du mit PDC Strukturen?


    Also Turniere für Spieler eines ähnlichen Niveaus.Bis in die Höchste Ebene.Wir erleben es doch immer wieder,daß sehr gute C-Spieler sich auch in der B usw durchsetzen.
    Wobei im Steeldart nur s.g. open Turniere gespielt werden.Da haben die ,nennen wir sie auch C-Spieler,doch gar nicht erst die Möglichkeit,Erfolge..also auch Freude zu ihrem Sport auf zu bauen.Ich setze hier einfach mal voraus,daß Erfolg Freude bringt und Freude Lust macht auf weitere Erfolge.
    LG Rasti

    Das ist natürlich ein guter Ansatz. Beim Steeldart ist es schon erheblich schwerer sich durchzusetzen. Da gibt es zwar die Ranglistenturniere der einzelnen Verbände, dort misst man sich dann aber direkt mit den besten Spielern des Landes. Auf der anderen Seite hält das aber auch den Ansporn hoch sich zu verbessern, da man ja mit diesen Spielern konkurrieren möchte. Hat dies einmal geklappt gehts weiter zu den DDV Turnieren, dann möchte man auch dort mithalten können usw ...
    Aber natürlich ist das ein langer und steiniger Weg, da wirds den E-Dartern (scheinbar) leichter gemacht. Ob das der bessere Weg ist sei mal dahin gestellt, aber er zieht offenbar mehr Spieler an.

    Glücklicherweise gibt es im Forum des „Kicker“ einen User namens „Beweise“, im folgenden „B“ genannt. „B.“ möchte wissen, wer „Chappi 08/15“ ist, nachdem sich der Schriftführer durch eine kleine Unachtsamkeit selbst erlegt hatte. „B.“ kontaktiert einen anderen User und bittet um die Nennung einiger Namen aus dem familiären Umfeld des Herrn Zwanziger. Er erfragt z.B. die Namen der Kinder, der Haustiere, Ehefrau etc. Unter Verwendung des Benutzernamen „Chappi 08/15“ und der vorliegenden, bekannten Namen versucht „B.“ das richtige Passwort zu generieren. Und nach einigen Versuchen heißt es „Simsalabim – you are in!“… User „B.“ ist maßlos enttäuscht, hatte es doch ganze 3 Minuten gedauert den Account des Hundefutters zu zerlegen! „B.“ hat aber auch Grund zur Freude, schließlich kann er sich mit dem gleichen Passwort unter dem Namen „Theo Zwanziger“ im offiziellen DFB-Forum anmelden! Oder bei der Sport-Bild…
    :duw: :duw: :duw:

    :lollol: :lollol: :lollol:


    Gut! Nein, richtig gut!

    Die Intensität ,egal wie dein Trainingsplan aussieht,ist das wichtigste beim Training.
    2-3 Stunden sind meiner Meinung zu lang da auch die Konzentration drunter leidet.
    mike

    Interessanter Aspekt, sehe ich auch so. 3 Stunden habe ich in meiner Anfangszeit auch trainiert, das ist aber definitiv zu lang. Meine Einheiten liegen mittlerweile eher bei 90 min. Wenn ich es schaffe (immer mal wieder am Wochenende) gerne auch 2x am Tag, aber nicht 3 Stunden oder noch länger am Stück, denn irgendwann leidet die Konzentration und das Training ist sinnlos, richtet ehr sogar noch (mentalen) Schaden an. Hinzu kommt, dass wir bei den Längen die gespielt werden auch niemals 3 Stunden am Stück bei einem Turnier am Board stehen.


    Das kann man aber so Pauschal auch wieder nicht sagen !

    Was schadet es wenn ich meine Bestleistungen überbieten will , das ist Druck im Training

    und Druck ist GUT !


    Beste Grüße Ritsch

    Du weisst doch: Ich polemisiere gerne! :!D

    Aber mal im ernst: Deine eigene Bestleistung zu überbieten ist ja schön und gut, und man darf sich auch freuen, wenn's mal klappt. Aber diser hinterherzurennen ist sinnlos. Einen guten Darter macht ja auch nicht die Bestleistung aus, sondern die Konstanz, also das durchschnittliche Spiel. Das sollte man natürlich kontrollieren, aber nicht in der Form, dass man ständig versucht seine eigenen Spiele zu überbieten, sondern in der Form, dass man versucht besser zu werden um Gegner zu besiegen.

    Wenn man auf Turnieren aufmerksam beobachtet sieht man viele Darter, die ein Spiel gewinnen, sich aber trotzdem ärgern (weil sie schlecht waren) und das nächste Spiel dann verlieren, weils sie sich immer noch ärgern. Da wären wir schon bei Regel Nr. 2: Niemals den letzten Dart im Kopf haben, sondern immer den nächsten. :duw:

    Noch was zu permanent aufwärst gehen: Wann immer ich meinen besten Monat hatte, kam danach ein Loch, dann dauerts eine Weile bis ich aus dem Loch raus bin (manchmal gehts auch schnell), un d ich erreiche eine neue Spitze. Dart ist ein Scheiss Sport. ;) Aber aus den Löchern rauskämpfen macht auch enorm Spaß. Das ist aber ein Unterschied zu Konkurrenz mit mir selbst: Das würde bedeuten, dass ich ständig versuche mich selbst zu überbieten, Abend für Abend und enttäushct wäre wenn es nicht jeden Abend klappt. Es kann aber nicht jeden Abend klappen ...

    Mal ne Frage zu den Finishreihen, wie spielst Du die, z.B. D20/D10/D5
    Wirfst Du solange auf D20 bis getroffen und dann auf die D10 usw. oder je ein Dart
    auf D20 D10 D5 und zählst die Treffer zu Trainingskontrolle oder ganz anders?

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aber erstmal zur Kontrolle: Immer aufschreiben was Du wirfst, aber nie, wirklich niemals (ich wiederhole mich) mit Dir selbst konkurrieren. Das endet immer im Frust, da man ständig seine Bestleistungen überbieten will, das aber natürlich nicht klappt.

    Eine Möglichkeit ist: 1. Dart auf D20, 2. Dart auf D10, 3. Dart auf D5 (das übt mit nur einem Dart zu checken), gerne auch kombiniert mit Training auf die T20, spricht 2 Darts auf die 20, je nach Deinem Niveau musst Du 40 oder 80 Punkte mit den ersten beiden Darts erreichen, der 3. dann aufs Doppel.
    Eine andere Möglichkeit ist, 3 Darts auf jedes Doppel und Treffer zählen. Solange spielen bis Du jedes Doppel 5x oder 10x oder 20x getroffen hast.
    Ich würde davon abraten auf eine Zahl zu werfen bis Du eine gewisse Anzahl an Treffern hast, 1. ist das langweilig und 2. wirst Du das in einem Match auch niemals machen.

    Sorry - ich hatte die irrige annahme das er vielleicht irgendwann, irgendwo, in zwanzig Jahren oder hundert, unter umständen, nur mal so, ein Turnier besuchen möchte.

    edith: John Part trainiert jedes Feld auf dem Board. Es kann nicht schaden jedes Feld mal getroffen zu haben. Außerdem hilft es ne menge D1 oder D3 zu trainieren - allerdings nur wenn man irgendwann gegen einen Gegner spielen will. 8|

    John Part geht alle Finishes durch, das ist aber was ganz anders als RTW, denn hier trainiert er jedes Doppel genau so oft wie er es braucht, und im ExtremFall D1 nur 2x (2 und 3 Rest), D20 aber zig Fach.

    Zum 1.: Hätte ja sein können, dass Du es überlesen hast.

    Der Ansatz für die wichtigen Doppel ist: Wenn ich alle trainiere, werde ich nie richtig gut auf einzelnen sein. Sämtliche "wirklich starke" "Profis", die über ihr Training sprechen/schreiben fokusieren sich auf gewissen Doppel oder gehen die Finishwege ab (da habe ich dann auch alle Doppel drin). Aber RTW spielt auf dem Niveau niemand wirklich (jedenfalls ist mir keiner bekannt). Höchstens mal in Kombination mit Scoretraining, aber niemals so isoliert und schon gar nicht mit mehr als einem Dart pro Doppel.
    Übrigens: Man muss nicht jedes Doppel üben um es auch zu treffen. Es geht beim Training doch vor allem auch darum, den Dart an der Stelle zu platzieren an der ich ihn platzieren möchte. Genau dabei hilft mir dann Echses Zitat. Dadurch, dass D4 genau so weit weg ist wie D18.
    Übrigens: Wann kommst Du denn auf exotische Doppel? Doch nur, wenn Du nicht wenigstens ein Single Feld triffst, oder aber über ein Triple gehst das Dir kein "günstiges" Doppel lässt. Also mir passiert es nicht sonderlich oft auf D11 oder D13 zu enden.
    macht es keinen großen Unterschied welches der beiden ich treffen muss. Dennoch gilt: Training gibt Sicherheit, und zu 80% braucht man nunmal D20, D10, D16, D8. Also müssen die auch zu 80% in mein Doppeltraining einfließen.

    Gleiches gilt fürs Umbauen: Beobachte mal die richtig starken Spieler. Viele von ihnen bauen um.
    Das Finishes traineren hat den Vorteil, dass die Wege ständig präsent sind und ich den Druck habe das Doppel mit 1-2 Darts treffen zu müssen. An 20 Darts auf Doppel 1 werfen kann ich nun wirklich keinen Sinn erkennen. 2 Doppel pro Runde ist schon wieder wirklich sinnvoll, da auch hier die Komponente Druck eine Rolle spielt. Allerdings hängt das vom Niveau des Spielers ab. Für Anfänger wäre das sicher zu frustrierend.

    Auf der anderen Seite aber gibt es sehr gute Spieler die (fast) nur 501 spielen und "trotzdem" national Spitze sind. Was sagt uns das? Genau, viele Wege führen nach Rom.

    Edit: Es ist nicht nötig alles zu Zitieren wenn die Antwort darauf folgt.

    Noch ne kurze Info zu den Level (sind natürlich nur ca. Angaben):

    3-Dart Ave (der Gegner passt sich allerdings ein wenig Deinem Spiel an)

    Level 1: 31
    Level 2: 41
    Level 3: 52
    Level 4: 58
    Level 5: 63
    Level 6: 67
    Level 7: 70
    Level 8: 80
    Level 9: 86
    Level 10: 97
    Level 11:109
    Level 12:120