Beiträge von Vader

    Vader
    Im Groben sind wir uns einig. :friend:
    Aber glaube mir...die Wechselei bringt auf Dauer nichts. Der Glaube einen noch besseren Dart zu finden ist der Ansporn der Industrie. Aber wenn du einen Dart hast mit dem du dich sicher fühlst...versuche ihn zu behalten und nicht der Versuchung zu erliegen.
    Der schönste Dart kann dir nichts bringen und der simple Messingbomber ist dein Messias.

    Ich pflichte dir zu 100% bei. Ich sage nur, dass es okay ist, wenn man sowohl ein Steel als auch E-Dart Set besitzt. Vielleicht auch nicht ideal, aber aufgrund des Gewichtsunterschiedes (der beim Steel meist eher Vor- als Nachteil ist für die meisten) sicher vertretbar, wie du schon sagtest.

    Und ja. Was bringen dir gut aussehende Pfeile, wenn du damit nicht werfen kannst? Nichts. Der offensichtlich lanweiligste Pfeil überhaupt, kann ideal für jemanden sein, auch wenn das ohnehin immer Geschmacksache ist.
    Meiner Meinung nach sollte man zwar wenigstens schon, nach einem Tungsten-Pfeil, am besten Match weighted, Ausschau halten, aber ich verstehe, worauf du hinaus wolltest.

    Und ja, ich werde jetzt auch endgültig aufhören, herumzuprobieren und der Versuchung zu widerstehen, mit dem oder dem könnte es ja vielleicht besser laufen. Ich hab genug ausprobiert und festgestellt, dass ein gerader Barrel wie beispielsweise der von Bristow, O Shea oder auch Warriner (für mich persönlich der Beste, da überhaupt keine glatte Stelle), eben ringed, mir am besten liegt. Damit finde ich mich jetzt ab und gut ist.

    Peter, ich verstehe nicht, wo ich etwas anderes behauptet hätte im groben und ganzen, als das, was du jetzt schreibst. Ob es den EINEN für einen gibt, halte ich mal für insofern dahingestellt, als das es sicher mehrere Pfeile gibt, mit welchem man sein höchstes Niveau, insbesondere auch bei ernsthaften Spielen, abrufen kann.

    Ansonsten stimmt aber natürlich alles und man sollte bis auf Hin und Wieder vielleicht mit seinen Elektro Pfeilen nicht rum wechseln wie ein bekloppter. Pfeile die wie Such Raketen ins gewünschte Feld fliegen gibt es ohnehin nicht, solche die auch in wichtigen Spielen in etwa so gut fliegen wie beim Heim Training schon. Und ja, hat man die gefunden bei zwei Sets maximal sollte man aufhören ständig an neue Darts zu denken, denn sonst kommt man nicht wirklich weiter, gerade als Beginner, wahrscheinlich aber auch als Fortgeschrittener.

    Peter will damit, vermute ich mal sagen, dass es DEN EINEN RICHTIGEN Dart wahrscheinlich für niemanden gibt und man sich mit vielen arrangieren und sicher fühlen kann. Und wenn dem so ist dann sollte man nicht unnötig hin und herwechseln. Viel wichtiger ist aber der andere Hinweis. Ob ein Set etwas taugt merkt man meist erst dann wenn man gegen reale Gegner spielt. Da zählen dann oft nicht mehr die Gesetzte von zu Haus. ;)

    Ich spiele seid fast 2 Jahren mittlerweile das gleiche Setup , selbst die Flights sind immer dieselben und zwar durchsichtige, damit ich nicht sehe , wie und ob sich der Dart dreht (Ist wohl ein Tick von mir, mache mir zuviele Gedanken,wenn ich das sehe).

    Allerdings spiele ich zuhause ab und an mal mit anderen Darts , die Shäfte und Flights sind jedoch immer diesselben.
    Ich merke dann aber ganz schnell , dass ich mit dem gewohnten Dart besser zurecht komme und wechsel wieder.

    Mir neue Darts zu kaufen,in der Hoffnung,dass ich damit besser spiele , habe ich mir zum Glück abgewöhnt.

    Ich denke auch, dass es wichtig ist nach Möglichkeit immer mit dem gleichen Setup zu spielen. So kann man sich am besten und stärksten an etwas gewöhnen.

    Ich spiele momentan durchsichtige Flights von V180, die mir recht gut gefallen und ne enorme Haltbarkeit vorweisen. Welche nimmst du, Herki? Ich nehme am liebsten nämlich auch durchsichtige, finde es einfach am besten so.

    Dass du dir das abgewöhnt hast, ist wirklich toll. Das schaffen nicht unbedingt alle :D. Kannst du mir das auch beibringen und ein paar Tipps geben? ;)

    Ach so ist das... Wer hätte das gedacht. :D
    Die sehen sich aber auch zum verblüffen ähnlich. Ein cleverer Schachzug also von dir das zu überdecken. :D

    Ansonsten aber wirklich schöne Pfeile. Bist du auch jemand der die Pfeile etwas weiter hinten hält und dadurch den starken Grip im hinteren Bereich voll auskosten kann? Die Pfeile wären vielleicht auch für mich mal ne Überlegung wert. Nur zu lang eventuell, ein kleines wenig. :D

    ModBrummi-Edit: unnötiges Kettenzitat entfernt

    Nicht zwingend. Aber Spitzen, die das Board schonen sind für den Heimgebrauch schon ziemlich sinnvoll. Ich hatte bisher nur Blades und Einhörner als Scheibe zu Hause. Und gewisse Unterschiede fallen schon auf. Gefühlt würde ich auch sagen, dass die Blades mehr Bouncer verursachen, auf der anderen Seite sehen die Scheiben oft selbst nach zwei Jahren noch gut aus, während die Einhörner schon nach kurzer Zeit den Eindruck vermitteln, als hätte man sie mit einer MG durchlöchert. Das wiederum scheint aber zumindest, meiner Erfahrung nach, nicht unbedingt die Langlebigkeit zu beeinträchtigen. Sieht von nahen halt nur wie ein Schweizer Käse aus.
    Ansonsten fand ich das Blade noch etwas weicher, was mir zu Gute kommt, da ich leichte Pfeile bevorzuge, aber nun ja, mit beiden Scheiben war ich bisher immer zufrieden. Daher denke ich, ob man nun Unicorn oder Winmau kauft, beides ist wahrscheinlich gute Qualität. Ein schwarzes Schaf ist immer mal dabei, laut diesem Forum eindeutig eher bei den Unicorns. Das muss dann jeder selbst für sich entscheiden. Grundsätzlich würde ich aber auch sagen: Kauft n Blade 4, das ist gut, hält lange und ihr habt Minimum n Jahr Ruhe.

    Finde die neuen Azzurri Cortex Soft-Barrels im geraden Design als Soft-Variante unendlich schön. Die neuen von Chisnall wissen auch zu gefallen. Jene von Lewis ebenso, obgleich sie wirklich eher an die Einhörner von damals erinnern und nicht sonderlich verändert wurden. Der Rest ist so lala, insbesondere aber die Darts von Lloyd in meinen Augen einfach nur langweilig und das sage ich nicht, weil ich nur auf die modernen neuen Pixel-was auch immer-Sachen stehe ;).

    Die Softspitzen mit Grip finde ich sehr interessant. Werde ich ggf. denke ich auf jeden fall mal testen.

    Ich habe auch, gerade als selbstbewusster Anfänger zu Beginn immer so gespielt, dass ich immer versucht habe, das zu treffen, was mir mein Lieblingsdoppel, D16 oder was anderes schönes stellt. Wenns klappt, super, dann hat man natürlich tatsächlich eine Optimierung. Aber wie das so ist im Leben... optimal gibts selten. Und deshalb habe ich (das zum Glück aber schon vor längerem) insbesondere durch Brummi eingesehen, dass der Weg, der einem die meisten Möglichkeiten lässt, IMMER der Bessere ist. Ich erinnere mich diesbezüglich an einen schönen Thread über Finish-Wege...

    Um es drastisch auszudrücken: Glaub ihm einfach und halt dich daran. Er weiß wovon er spricht. Und wenn dich meine bescheidene Meinung auch noch interessiert, kann ich dir garantieren, dass ich dadurch viel eher noch Spiele gewonnen habe oder auf Doppel kam, als mit meiner anderen Methode. Überzeugt von dem zu sein, was man trifft, ist wichtig, gut und richtig, aber manchmal muss man auch einfach einsehen, dass man kein Vollprofi ist und lieber den Alibi-Weg wählt. Es werden einem dann mehr Chancen, Doppel und vermutlich auch Siege zuteil werden.

    Gute Spieler halten sich auch daran. ^^

    Wenn man mal die Profis so betrachtet sind es vor allem die Niederländer die eher den sicheren Weg wählen,
    während ein Hamilton lieber mal mit 14 die 32 stellt.

    Klar halten sich gute Spieler auch daran ;).
    Viele spielen jedoch einfach den besten Weg, wenn man es so nennen will, um ein Top-Doppel spielen zu können.

    Darüber dass es für jeden Spieler großen Sinn macht, besteht Einigkeit. Ich wollte das auch nur betonen damit insbesondere die Anfänger sich genauer damit auseinandersetzen und eben nicht auf solche 11 für D16 Scherze oder dergleichen kommen :)

    Eine gute, sinnige Antwort. Die Spiele, die du spielst, halte ich auch mit für das wichtigste. Ich denke dennoch, dass es wichtig ist, einmal jedes Single-Feld und Doppel sowie Triple mindestens 3x getroffen zu haben. Es kann immer der blöde Zufall kommen, dass man eins von ihnen treffen muss. Okay, Triple jetzt vielleicht nicht außer beim Master Out, aber dennoch.

    Der Fokus sollte dann natürlich schon auf dem liegen, was man später tatsächlich spielt, da hast du vollkommen recht. Aber wahrscheinlich bist du auch erfahren und gut genug und hast intensiveres Single-Training in dem Sinne nicht mehr so nötig, abgesehen davon, dass du wenn du in 4 Ligen aktiv bist sowieso mehr als reichlich wertvolles "Training" bekommst. Nachdem ich ums Board rumgekommen bin, spiele ich auch nur noch reichlich 170, 60+10/-1 und 501 oder 301. Bringt Spaß und ist denke ich am hilfreichsten.

    Mein Gott...wieviele Stunden trainierst du pro Session?

    Die Zahlen waren ein BEISPIEL.

    Meine Frage hat es davon mal abgesehen auch nicht beantwortet. Pro Session sind es so 45-60 Minuten und das je nach Zeit 2-3x, selten mehr. Normal trainiere ich so, dass ich zu erst jedes Single-Segment (auch die kleinen) einmal treffe um warm zu werden, dann Around the Clock Single, jedes Feld muss 5x getroffen werden, im Anschluss jedes Doppel 3x, dann noch jedes Triple 3x, 20x den Bullen quälen und dann diverse Checkspiele und oder 501 gegen den Computer.

    Zum Thema Effektivität
    Was ist eigentlich effektiver um sich zu verbessern, eine bestimmte Anzahl Darts auf das Zielsegment, z.B. 30 Darts auf die T10 oder solange auf das Segment werfen, bis eine bestimmte Anzahl von Treffern erreicht ist, zb. 10 Treffer

    Wollte mein Training mal wieder ein wenig intensivieren....

    Eine Frage, die mich auch interessiert. Man kann das ganze ja entweder nach Würfen (z. B. 100), Zeit oder eben Anzahl der erzielten Treffer einteilen. Ich tendiere am ehesten zu letzteren. Z. B. jedes Single 30x treffen, damit es sich gut einprägt, und Doppel/Triple/Bull so 5-10x (Wenn man besser wird kann man natürlich sowohl das eine, als auch das andere erhöhen bzw. verringern, wenn man noch nicht soweit ist) Danach spiele ich dann gerne ein paar Runden 170, 60+10/-1 und am Ende belohne ich mich mit einer Partie 501 gegen den Computer. Meiner Meinung nach ein gutes Training, wo jedes Feld in gleicher Intensivität dran kommt, zudem sinnvolle Spiele und zum Schluss ein wenig Spiel für den reinen Spaß an sich.

    Natürlich. :award:


    Ist alles gut und ich gebe dir recht. Wir sind zwei Männer da können wir uns ja ohne Probleme unsere Meinung sagen ohne gleich eingeschnappt zu sein. ;)
    Davon mal abgesehen haben wir ja jetzt einen gemeinsamen Nenner gefunden und denke ich genügend Tipp für unseren Anfänger beisammen die ihm helfen werden.

    Und ja. Im Internet ist das immer so eine Sache. Sorry dass ich das Augenrollen offenbar missinterpretiert habe.