Beiträge von hans

    Ach, Leute, geht doch jetzt nicht gleich aufeinander los.

    Das mit der Montagsproduktion kenne ich zur Genüge, hab ich im Bogensport des Öfteren erlebt.

    Kann man nix machen, wenn ein Präzisionssport auf Präzisionsmaterial angewiesen ist, können schon einmal Fehler entstehen.

    Mir war es wichtig, einen relativ schlanken Barrel zu haben, und den muss man sich wohl mit einem hohen Wolframanteil erkaufen.

    Wolfram kann man meines Wissens aber nicht leicht schmieden, sondern besser gießen - beim Guß, egal wie entstehen häufiger Fehler.

    Nicht schlimm.

    Bei meinen Softdarts habe ich das selbe Phänomen.

    Habe meine Steelies jetzt mal mit Teflon "behandelt", muss das ganze noch ausprobieren.

    Morgen ist auch noch ein Tag.

    Peter

    Was für Darts spielst Du Hans?
    Hört sich für mich nach einem Barrel Problem an.


    Steeldarts. Aber das wolltest Du wahrscheinlich eher nicht wissen ... okay:

    aus dem Hause McDart:

    https://mcdart.de/1725/giga-grip-steel-barrels-1.html

    habe mir mal extra keine großartigen Signature-Darts ("Phil Taylor" und wie sie alle heißen...) jekooft, sondern mir die Darts selbst zusammengestellt, wie ich es auch vom Bogensport her kenne, da ich

    1. relativ blutiger Anfänger bin
    2. mir mein Material eigentlich so zusammenstelle, wie ich persönlich gut damit zurecht komme.
    3. und aufgrund 2. eher nicht auf Marken achte, sondern auf Handhabung, Grip, etc.

    Und da sind diese Darts in der Preisklasse nicht schlecht, weil sie z. B. den Schwerpunkt / Pivotpunkt exakt in der Mitte haben, was mir sehr "liegt".

    Okay, vielleicht merkt man mir mein Newbietum an, aber dafür heißt es halt "Newbie". Asche auf mein Haupt...

    Peter

    Hallo Leute!

    Ich versuche es mit Teflonband (danke für den Tip).

    Stellt sich nur die Frage: Innengewinde (des Barrels) auskleiden oder Außengewinde (des Schafts) ummanteln?

    Ja, meine Fragerei kann nervig sein... ;-), entsteht aber durch technisches Unwissen.

    Peter

    Ja, jetzt habe ich ja momentan keine Ringe drauf, aber sie waren schon etwas gequetscht.

    Mein "Trainer" hat mir den Rat gegeben, keine Ringe zu verwenden ... und schon sind die Darts schnurgerade und haben ein besseres Flugverhalten.

    Wie gesagt, sind ganz stinknormale Schäfte, keine Pro Grips.

    Grmpf... ;)

    Peter

    Hallo Gemeinde,

    mich befällt folgendes Problem:

    nach einigen Würfen drehen sich bei mir die Schäfte aus den Barrels (Steeldart, normale Plastikschäfte), obwohl ich sie immer (hand-)fest wieder eindrehe.

    Wie kann man das verhindern, ohne gleich auf Sekundenkleber o. ä. zurückgreifen zu müssen?

    Peter

    Hallo, ich denke, Dein "Wurfgedächtnis" muss sich erst an die schwereren Darts gewöhnen. Immerhin ist das Gewicht - bei E-Darts um die 16 Gramm, bei Steel dann um die 24 Gramm dann doch erheblich höher (50 %).

    Das heißt, dass Dein Arm 50 % mehr Energie pro Wurf leisten muss - er ermüdet schneller!

    Da hilft nur eines: Training Training und noch einmal Training.

    Schaffste schon! Nur Ausdauer!

    Peter

    ... jepp, das war er. Als Witchhunter starb, habe ich mir die Agent Orange gleich geholt.

    Mit Ronnie werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr warm, keinen Plan warum, ist halt so!

    Overkill - check!
    Anthrax - check!
    Exodus - check!
    MetaLOLica - na ja...

    Zu Exodus ne kleine Story:
    sind bei uns in der Stadt mal aufgetreten, Club war die zweitgrößte Location hier (Roxy in Saarbrücken, gibbet nicht mehr). Kapazität: 200 - 250 People.

    Verkaufte Karten: um die 700! Yeah ... und vornedran noch 'n Mini-Moshpit für bis zu 7 Personen.

    Was natürlich zu einer kleinen Unterbrechung des Konzerts führte. Dukes: "Ihr seid echt crazy, hier kommen wir öfters vorbei. Geht ihr immer so ab?" Und Holt zu uns sinngemäß: "Leute, wir verstehen ja das ihr Euch so freut, aber die Ausrüstung war teuer ... also denkt dran und macht weiter so".

    :thumbup:

    Peter

    ... Liegt wohl unter anderem an der Trägheit der Masse.

    Wenn ich noch etwas ergänzen darf (so als Mathematiker bzw. Mathefreak):

    Zur Trägheit der Masse kommt noch die Linearbeschleunigung auf der ballistischen Kurve. Die ist neben der durch die Massenträgheit vorgegebenen Konstanz bei schweren Gegenständen deutlich diskreter als bei leichten Gegenständen, will heissen, man hat nicht so viele Ausreisser.

    Den c(W)-Wert vernachlässigen wir dabei jetzt mal, er dürfte bei jedem Pfeil unter der Voraussetzung einer gewissen Toleranz ähnlich sein, hat aber keine Auswirkungen, da sich der Pfeil kaum verlangsamt, wenn er auf das Board trifft. Im Gegenteil bekommt der Pfeil erst ballistische Energie, kurz nachdem er die Hand verlassen hat; der Weg vom Loslassen zur Aufnahme der bE ist reine Richtungsenergie, die durch den Unterarm erzeugt wird.

    Ächz!

    Peter

    Also, ohne jetzt Details zu wissen, würde ich da überhaupt keine Löcher rein stanzen.

    Ich würde den Ring über die Aufnahme des Shafts hinaus ziehen, Flights einsetzen und mit dem Ring wieder vorsichtig zurück.

    Der Ring müßte bei dieser Flightform zu einem gewissen Prozentsatz die Einkerbungen überlagern, so wie ich das sehe, also schon am Ansatz zusammenquetschen - und das sollte doch ausreichen.

    Peter

    War gestern mit zwei befreundeten Dartskollegen in einem Dartshop zur Wurfanalyse. Mein Kumpel wirft mit dem linken Arm, jedoch das dominante Auge ist rechts. Das ist dem Analysten direkt nach einer Aufnahme aufgefallen, da mein Kumpel ein extremes Hohlkreuz macht beim werfen, ich war erstaunt. Er hat ihm folgenden Rat erteilt.

    Mittig seitlich/parallel zum Ochs stehen, beide Füße im Abstand von geschätzt 35-50 cm ebenfalls parallel zueinander wobei die Fußspitzen, die auf gleicher Höhe sind, leicht nach außen gedreht werden (nicht so weit wie Charlie Chaplin), so das man bequem und sicher steht. Der Blick ist gerade aus parallel zum Board. Jetzt wir der linke Wurfarm ausgestreckt, das der Zeigefinger aufs BE zeigt. Der Kopf und nur der Kopf, nicht die Hüfte und auch kein Hohlkreuz machen, nach links Richtung Scheibe gedreht, so weit das das rechte Auge quasi über die Schulter kommt. Dazu muss man den Kopf recht weit nach links "über"drehen, im Eulenstyle. Habe es auch probiert, fühlt sich zuerst etwas komisch an, den Kopf soweit nach links zu drehen aber es funktioniert. Dies soll er 4 Wochen machen dann wieder vorstellig werden.

    Ich habs da deutlich besser erwischt:o) linke Schulter etwas mehr nach hinten drehen und Wurfarm nach dem Wurf etwas länger oben verweilen lassen und nicht direkt den nächsten Dart "holen".

    Hat mir gut gefallen die Analyse auch was der gute Mann zu Barrels, Schwerpunkte und Setups zum besten gab und empfohlen hat, sowohl bei unserer Truppe als auch bei den restlichen Kunden des überfüllten Ladens (hätte nicht gedacht das die WM so einen "Einkaufsboom" an nem Samstag in nem Dartshop auslösen kann, zeitweise 10 Mann am warten auf Beratung). Absolute Neulinge sind reingestolpert und wollten unbedingt Taylors Darts haben, nach paar Probewürfen gabs die Erklärung warum die nicht zu seinem Grip (wo er die Darts greift bzw. der Schwerpunkt bei dem Dart ist) und seiner Körpergröße/Wurfstil passen und schwups drückte man ihm andere Darts in die Hand. Jeder Laie konnte sehen das der Mann mit seinen Aussagen recht hatte. Er hat dem Mann Darts für 24,50 Euro verkauft und die Taylors für 99,95 wieder ins Regal gestellt und der Kunde verließ überglücklich den Laden.:sg:


    Wo ist der Dartshop denn bzw. welchen meinst Du?

    Peter

    Hier musst Du Dich "zwingen", nichts Neues ausprobieren zu wollen.

    Immer schön bei dem bleiben, was Erfolge bringt, und dann die Technik durch "endlose" Wiederholungen einprägen.

    Dem Hirn liegt es nicht, ständig immer wiederkehrende Bewegungsabläufe zu wiederholen- es will Abwechslung!

    Aber genau da liegt der Erfolg bei einer Präzisionssportart: durch dieses Training wird das Hirn konditioniert, und wenn man dann mal irgendwo vor einer Scheibe steht und - rein zufällig natürlich - Darts in der Hand hat, dann kann man die konditionierten Abläufe jederzeit abrufen.

    Vor allem: nicht verkrampfen!

    Peter

    nee, habe eine der komplettesten Formen der Nesselsucht, wirklich das Vollbild:

    bei Tomaten, Paprika, Hülsenfrüchten, Pilzen aller Art, Schokolade, Anis bekomme ich Juckreiz und Goethe könnte seinen Faust I und II auf meine Haut schreiben (genug Platz ist ja...).

    Komischerweise geht Chili etwas besser als Paprika, und Anis geht auch so langsam (wieder).

    ich hab mich auf Weißen Tee verlegt, Pai Mu Tan, den vertrage ich.

    Ach ja, ich bin auch noch laktoseintolerant - ansonsten mag ich alle Menschen :troll:
    Peter

    Ach, vor Jahrenden hat ein deutsches Nachrichtenmagazin - der zufällig so heisst wie ein Badeutensil - auch mal über Darts berichtet und dabei ähnlich geschrieben ... sogar das Zitat von Jocky Wilson wurde ausgegraben ("it's a funny old game") und (so glaube ich) Phil Taylor zitiert, der gesagt haben soll: ich trainiere nicht, das kann man nicht trainieren, ich trinke genügend Bier.

    Ich weiß nicht, ob Herr Taylor es war, dem dieser Satz in den Mund geschoben wurde, auf alle Fälle habe ich mich auch über den Artikel gewundert, obwohl ich damals von Darts so viel Ahnung hatte wie 'ne Jungfrau von Kindererziehung.

    Peter

    Jepp ich habs verstanden und suche sofort nach meinem weißen Handtuch :whistling:

    Peter ich denke wir haben alle verstanden auf was Du hinaus möchtest. Trotz alledem ist es wirklich auch für mich sehr schwierig diese Frage zu beantworten. Ich aus meiner Sicht gehe einem Sport nach den ich nicht in Perfektion beherrsche (andere würden behaupten gar nicht kann :jaws: ). Trotzdem ist es mein Hobby es zu verbessern.

    Ich denke einfach das man es wirklich nicht unterscheiden kann. Für uns alle ist es ein Hobby. Doch Dart kämpft bereits seit Jahren darum als Sport anerkannt zu werden. Und Brummi schwitzt sogar dabei :panik: .
    Es ist Beides auch für mich also ich bin auch für Spobby :pro:


    ... um Gottes Willi, selbst die Bestplazierten in meinem "alten" Sport kamen bei der besagten Meisterschaft nur auf 585 bzw. 572 Ringe.

    Es hat halt damals alles gepasst. Ich war ausgeschlafen, hatte Bananen und Grünen Tee dabei. Das war mein "Doping". Tja, selbst Grüner Tee fällt jetzt weg, ich vertrage ihn nicht mehr...

    Siehst Du, darin liegt doch schon der berühmte Hoppler im noch berüchtigteren Jewürz:

    Ich sehe "meine" Sportarten nur dann als erfolgreiche "Ablenkung vom Alltag" an, wenn ich in ihnen auch Erfolge zu verzeichnen habe. Es hat bei mir 5 Jahre gedauert, bis ich 525 Ringe geschossen habe und Dritter der Kreismeiserschaft wurde - aber ich habe mich zu diesem Zeitpunkt sehr wohl gefühlt.

    Anders gesagt: ich kann keinen Sport betreiben, in dem ich nicht wenigstens die Aussicht habe, einen nennenswerten Erfolg zu erzielen. Deshalb habe ich mich auf Präzisionssportarten spezialisiert, weil es da den Nebeneffekt gibt, das ich total entspanne.

    Aber für mich kann das Eine ohne das Andere nicht existieren.

    Sorry, isso!

    Peter