Schäfte drehen sich ständig heraus

  • Was für Darts spielst Du Hans?
    Hört sich für mich nach einem Barrel Problem an.


    Steeldarts. Aber das wolltest Du wahrscheinlich eher nicht wissen ... okay:

    aus dem Hause McDart:

    https://mcdart.de/1725/giga-grip-steel-barrels-1.html

    habe mir mal extra keine großartigen Signature-Darts ("Phil Taylor" und wie sie alle heißen...) jekooft, sondern mir die Darts selbst zusammengestellt, wie ich es auch vom Bogensport her kenne, da ich

    1. relativ blutiger Anfänger bin
    2. mir mein Material eigentlich so zusammenstelle, wie ich persönlich gut damit zurecht komme.
    3. und aufgrund 2. eher nicht auf Marken achte, sondern auf Handhabung, Grip, etc.

    Und da sind diese Darts in der Preisklasse nicht schlecht, weil sie z. B. den Schwerpunkt / Pivotpunkt exakt in der Mitte haben, was mir sehr "liegt".

    Okay, vielleicht merkt man mir mein Newbietum an, aber dafür heißt es halt "Newbie". Asche auf mein Haupt...

    Peter

    Try.
    Fail.
    Try harder.
    Fail better.

    Einmal editiert, zuletzt von hans (11. Februar 2015 um 18:33)

  • Bei Nylon-Shafts hab ich noch nie das Problem gehabt, daß sie sich lösen.
    Bei Alu-Shafts raue ich das Gewinde mit nem feinen Puksägeblatt etwas an.
    Dann hat man erstmal lange Zeit Ruhe und das Gewicht und die Balance werden nicht durch Schnick-Schnack wie Gummiringe, Dichtband oder sonstiges beeinflusst.

  • Bei Nylon Shaften hatte ich noch nie das problem das die sich lösen, festdrehen und gut ist.

    Bei Alu Shafts O-Ringe und gut ist.

    Gewicht und die Balance werden nicht durch Schnick-Schnack wie Gummiringe, Dichtband oder sonstiges beeinflusst.


    DAS ist aber wohl nicht wirklich Dein ernst..............oder :s?: Hast Du mal einen O-Ring gewogen ???

    Das ist ja so einfach........... by Scholti

  • DAS ist aber wohl nicht wirklich Dein ernst..............oder Hast Du mal einen O-Ring gewogen ???

    Ich glaube nicht dass in diesem Forum sich jemand rum treibt der es merken würde ob ein O-Ring drin is oder nicht...

    Spaßeshalber leg ich mal einen auf die Waage und wehe der hat kein halbes Gramm! :lach:

  • Natürlich machen O-Ringe so gut wie gar nichts aus.
    Aber du weißt ja, wie es ist. Tendiert die Performance auch nur ansatzweise etwas nach unten wenn du O-Ringe montiert hast, sind natürlich die O-Ringe daran schuld. ;)

    Ich wollte mit meinem Post nur aussagen, daß ich mit oben genannter Maßnahme komplett auf solche Dinge wie O-Ringe oder sonstiges verzichten kann.

  • Ich hatte mal so ein ähnliches Phänomen.
    Und zwar lag es daran das die Phase im Barrel nicht in Ordnung war. Zu stark. Da konnte man fast einen O-Ring rein legen so stark war die.
    Damit wurde der Shaft nie richtig fest bzw. löste sich immer wieder.

    Ich kann Dich so ignorieren das Du an Deiner eigenen Existenz zweifelst.

  • Das klingt dann eher nach Verarbeitungsqualität des Darts.
    Wobei jetzt nicht sagen würde das mcdart grundlegend schlechte Qualität hat. Hast dann eher Pech mit dem einen Barrel.
    Will sagen,du musst nicht beim nächsten Mal einen Dart für 50 Euro kaufen damit sowas nicht noch mal passiert.
    Kann dich da genauso treffen.

  • Um Gottes Willen.
    Ich möchte McDart nicht schlecht reden. Meine waren auch nicht von ihm.
    Wenn man so was erwischt hat man wohl einfach nur Pech gehabt. Montagsdart :thumbup:
    Ich würde mal die Shafte die Du hast auf ein anderes Set drauf machen ob dann das Problem bestehen bleibt.
    Falls ja liegt es wohl am Barrel. Falls nicht einfach mal die Shafte wechseln.
    Das ganze andere Zeug wie Teflon Band, Taschentücher und was sonst noch empfohlen wurde würde ich nicht empfehlen.
    Auf einem Turnier mitten im Spiel da rum zu fummeln würde mich total abnerven.
    Aber das ist nur meine Meinung. Für andere ist das vielleicht OK.

    Ich kann Dich so ignorieren das Du an Deiner eigenen Existenz zweifelst.

  • Habe und wollte ich dir nicht vorwerfen oder in den Mund legen. :friend:
    Hast ja gar nix schlechtes wegen Radis Material geschrieben. Ich wollte den Hans nur vernünftig zu reden,nicht das er glaubt er habe Mist gekauft. :thumbup:

  • Um Gottes Willen [...] einfach mal die Shafte wechseln. Das ganze andere Zeug wie Teflon Band, Taschentücher und was sonst noch empfohlen wurde würde ich nicht empfehlen.
    Auf einem Turnier mitten im Spiel da rum zu fummeln würde mich total abnerven.

    So sieht's aus! ^^ Teflon-Band, angespuckte Taschentücher, Gewinde-Dichtfaden ... geit's no??? :vogel:

    Kommt noch erschwerend hinzu, dass genau dieser Shaft, an dem man so lange rumgedoktort hat, dann todsicher derjenige ist, der beim nächsten Wurf ohnehin runterhagelt und abbricht :ver:

    Einmal editiert, zuletzt von DerDartagone (12. Februar 2015 um 10:57)

  • Ach, Leute, geht doch jetzt nicht gleich aufeinander los.

    Das mit der Montagsproduktion kenne ich zur Genüge, hab ich im Bogensport des Öfteren erlebt.

    Kann man nix machen, wenn ein Präzisionssport auf Präzisionsmaterial angewiesen ist, können schon einmal Fehler entstehen.

    Mir war es wichtig, einen relativ schlanken Barrel zu haben, und den muss man sich wohl mit einem hohen Wolframanteil erkaufen.

    Wolfram kann man meines Wissens aber nicht leicht schmieden, sondern besser gießen - beim Guß, egal wie entstehen häufiger Fehler.

    Nicht schlimm.

    Bei meinen Softdarts habe ich das selbe Phänomen.

    Habe meine Steelies jetzt mal mit Teflon "behandelt", muss das ganze noch ausprobieren.

    Morgen ist auch noch ein Tag.

    Peter

    Try.
    Fail.
    Try harder.
    Fail better.

  • Habe und wollte ich dir nicht vorwerfen oder in den Mund legen. :friend:
    Hast ja gar nix schlechtes wegen Radis Material geschrieben. Ich wollte den Hans nur vernünftig zu reden,nicht das er glaubt er habe Mist gekauft. :thumbup:

    Alles gut Peter. Habe ich auch nicht so aufgefasst :takefive:


    So sieht's aus! ^^ Teflon-Band, angespuckte Taschentücher, Gewinde-Dichtfaden ... geit's no??? :vogel:

    Kommt noch erschwerend hinzu, dass genau dieser Shaft, an dem man so lange rumgedoktort hat, dann todsicher derjenige ist, der beim nächsten Wurf ohnehin runterhagelt und abbricht :ver:


    Genau so ist es. Fällt das Ding runter und bricht dir ab stehst du da und kannst erst mal das abgebrochene Teil rauspopeln.
    Und dann den neuen wieder präparieren damit er fest bleibt. Da geht wohl jedem Gegner der Hut hoch :panik:

    Ich kann Dich so ignorieren das Du an Deiner eigenen Existenz zweifelst.

  • Ach, Leute, geht doch jetzt nicht gleich aufeinander los.

    Du bist noch nicht lange hier oder? Wenn hier welche aufeinander los gehen sieht das mal ganz anders aus... :lach:


    Wolfram kann man meines Wissens aber nicht leicht schmieden, sondern besser gießen - beim Guß, egal wie entstehen häufiger Fehler.

    Darts werden in der regel aus Rundmaterial gedreht und oder gefräst...

  • Wolfram kann man meines Wissens aber nicht leicht schmieden, sondern besser gießen

    Wolfram besitzt mit 3422 °C den höchsten Schmelzpunkt aller chemischen Elemente. (Der Siedepunkt liegt bei 5930 °C.) Könnte beim Gießen in eine Form problematisch werden.

    Siehe auch Wolfram#Gewinnung und Darstellung. Ist verständlich erklärt.

    2 Mal editiert, zuletzt von D-O-S (12. Februar 2015 um 12:09)

  • Wolfram besitzt mit 3422 °C den höchsten Schmelzpunkt aller chemischen Elemente. (Der Siedepunkt liegt bei 5930 °C.) Könnte beim Gießen in eine Form problematisch werden.

    Siehe auch Wolfram#Gewinnung und Darstellung. Ist verständlich erklärt.

    ...

    Darts werden in der regel aus Rundmaterial gedreht und oder gefräst...

    Wenn ich diese beiden Posts zusammenfasse, muss das Rundmaterial irgendwie gegossen werden. So als Nichtmetallurg, Nichtphysiker und Nichtchemiker.

    Aber als Mathefreak. Lasse mich aber gerne eines Anderen, Besseren belehren.

    :thumbup:

    Peter

    Try.
    Fail.
    Try harder.
    Fail better.

    Einmal editiert, zuletzt von hans (12. Februar 2015 um 14:28)

  • @ hans

    Siehe "hier". Ich zitiere:

    Wolframelektroden

    Herstellung

    Aufgrund des hohen Metallschmelzpunktes können Wolframelektroden nicht durch Gießen hergestellt werden. Daher erfolgt ihre Herstellung durch Sintern mit anschließendem Verdichten und Verfestigen. Neben Reinwolframelektroden gibt es auch derartige, denen vor dem Sintern spezielle Oxide (zum Beispiel Zirkonoxid, Lanthanoxid, Ceroxid usw.) beigemischt werden. Oxidhaltige Varianten erwärmen sich im Betrieb weniger - Belastbarkeit, Standzeit und Zündverhalten sind besser. Reine Wolframelektroden dagegen bieten einen besonders ruhigen Lichtbogen.

    Okay, Dart-Barrels enthalten außer Wolfram Eisen, Kupfer oder Nickel. Ich vermute, dass diese Metalle ebenfalls pulverisiert werden, um sie mit dem Wolfram zu verbacken.

    Also gleiches Herstellungsverfahren wie bei den Wolfram-Barren.

    Jedenfalls hätte ich als Laie keine Idee, wie ich schmelzflüssiges Wolfram in eine Form gießen könnte, die einen niedrigeren Schmelzpunkt hat als Wolfram. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass das klassische Gussverfahren für Metalle und Legierungen mit deutlich geringerem Schmelzpunkt auch bei Wolfram funktioniert.

    5 Mal editiert, zuletzt von D-O-S (12. Februar 2015 um 15:08)

  • Ja das Sintern dürfte das Verfahren der Wahl zur Herstellung von Wolfram-Stäben sein - soweit mich mein theoretisches Wissen aus Werkstoffwissenschaften und Fertigungsverfahren nicht hängen lässt.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

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