Wenn man von Anfang an alle Doppel gleich trainiert, kommt man gar nicht in die Bedrängnis sich auf biegen und brechen ein Lieblingsdoppel stellen zu müssen.
Dazu hab ich leider zu wenig Zeit.
Des Weiteren denke ich, zumindest ist es in den meisten Sportarten so die ich kenne, dass man besser etwas gut kann und anderes weniger gut, als alles gleich schlecht zu können. Statistisch kommt 32, 16, 8, 4, 2 eben häufiger vor, da man es daruch abzielt.
Davon ab, ein wenig Mathe dazu.
Mit 3 Darts auf der Hand, kann ich ja eventuell noch verstehen, das man sich umstellt, aber mit nur noch 2 Darts auf der Hand, käme mir das außer bei Rest 50 nie und nimmer in den Sinn. Da werfe ich lieber auf ein ungeliebtes Doppel, als mich der Gefahr auszusetzen den Dart zum stellen zu verreißen und überhaupt kein Doppel mehr stehen zu haben.
Wenn ich 18 stehen habe mit gute nQuoten auf 2 und D8, dann lohnt es sich durchaus zu stellen. Versemmel ich in die 17, dann steh ich wieder bei der "guten D18" und brauch drei Frische. Die brauch ich auch,wenn ich die D9 versemmel, denn dann bringt mir der dritte Darts auch nichts. Werf ich ne 15, dann bin ich eben Nass, dann kann ich aber ebenso mit dem dritten Dart noch stellen, genau wie nach einer einfachen 9. Es läuft also darauf hinaus, wenn ich die D9 nicht sicherer kann, als die einfache 2, dann habe ich nur wenig Vorteil daraus (ausser dem Glückstreffer sagen wir 1 zu 10) gegenüber einem 2 + D8 Finish welches ich, sagen wir 1 von 5x treffe.
Treffe ich die D9 natürlich relativ sicher, dann brauch ich nicht zu stellen, das ist auch klar. Hat halt auch eine psychologische Komponente das Ganze. War ja nur so ne Idee. Letztlich wirft eh jeder was die Darts ihn lassen.
peter KI
Eher Wahrscheinlichkeitsrechnung, aber ich hab weiter vorne schon gelesen, dass du davon nicht so viel hälst 