Beiträge von Bodo Wermke

    Es ist schon etwas merkwürdig, wie manche Leute gewisse Dinge auslegen und welche Folgen sie dabei in Kauf nehmen.

    Jahrelang kannten NDV udn BDV keien passiven Mitglieder udn dann auf einkmal in 2012 findet ein LV, der NDV, da eine Auslsgungssache im DDV-Regelwerk, also meldet man seine zuvor aktiven Spieler teils nur noch als passive Mitglieder dem DDV. Ein DDV-Beitrag wird für diese ehemaligen aktiven Spieler, die nun nur noch passive Mitglieder im LV sind, nicht mehr abgeführt. Wer spart da etwas? Der LV nicht einen €, der einzelnen Spieler muss die 10,--€ DDV-Beitrag nicht mehr entrichten, bzw. bekommt sie von seinem Bezirksverband erstattet.

    Dann kommt ein Antrag des DDV-Präsidenten, dass man dieser Machenschaft einen Riegel vorschiebt. Intention des Antrages war unmißverstädnlich, dass aktive Spieler in einem LV oder seinen Unterverbänden auch den DDV-Beitrag zahlen müssen, nur echte passive Mitglieder [und so etwas gibt es tatsächlich] weiterhin beitragsfrei bleiben.

    Der Antrag war nicht auslegungsfrei formuliert und ist dann auch leider so verabschiedet worden. Das man ihn derartig auslegen kann, war mir bei der Verabschiedung in Friedberg auch nicht bewußt.

    Jetzt stellt der BDV eben fest, dass seine Unterverbände nur passive Mitglieder im BDV sind. Grundsätzlich eine korrekte Entscheidung, wenn da nicht so ein paar Fragen auftauchen würden:

    • Wieso kennt der bayrische Dartverband nach seiner Satzung / Finnazordnung diese passive Mitgliedschaft im LV nicht?
    • Laut den im Internet zu findenden Finnazordnungen der bayrischen Unterverbände müssen diese einen Beitrag/Spieler an den BDV und 10,--€DDV-Beitrag/Spieler an den BDV zahlen. Wieso muss man einen DDV-Beitrag zahlen, wenn man nur passives Mitglied im BDV ist, dieser Einen gar nicht zum DDV meldet?
    • Dann kann man weiter lesen, dass die Mannschaften der Unterverbände ja auch am Spielbetrieb des BDV partizipieren, weil sie BDV-Pokal spielen, die Spieler auch an den bayrischen Ranglistenturnieren teilnehmern. Sind diese Mannschaften und deren Spieler auch vom BDV-Pokal und den bayrischen RLT ausgeschlossen worden? Sie nehmen ja nach Handeln des BDV mit Umstellung auf passive Mitgliedschaft nicht mehr am Spielbetrieb im BDV teil.
    • Hat man die Unterverbände zuvor über die Folgen der passiven Mitgliedschaft aufgeklärt? -> keine Teilnahme mehr an Veranstaltungen des BDV und DDV.

    Außerdem finde ich, dass man da den Unterverbänden eine Menge Arbeit gemacht hat. Als Dachverband überweise ich mal eben den erhaltenen DDV-Beitrag für alle Spieler/innen eines Unterverbandes zurück. Aber der Kassierer des unterverbandes muss jetzt an alle Teams erstatten. Für eine solche Mehrarbeit würde ich mich aber "bedanken".

    Dann frage ich mich aber immer noch, jahrelang war diese Handlungsweise des Umstellens von aktiven Spielern auf passive Mitgliedschaft schon möglich, warum hat man dies die ganzen Jahre nicht gemacht? Warum erst als man eine offensichtliche Regellücke entdeckt hat?

    Hat man sich zuvor tatsächlich mit den Unterverbänden an einen Tisch gesetzt und über die Sache gesprochen? Die Änderung der Finanzordnung des DDV, haben ja NDV und BDV nciht verpflichtet aus ihren Unterverbänden passive Mitglieder im LV zu machen, lediglich die Möglichkeit eröffnet. Über die Folgen dieses Handelns war man sich sicherlich bewußt, die unklare angespannten Finanzlage des DDV war den LVs seit der letzten Sitzung im November 2012 bekannt. Auch sind den LVs die Haushaltspläne 2013 bekannt, sie haben diesen selbst zugestimmt. Jetzt müssen Nachtragshaushalte erstellt und verabschiedet werden, diese unter der Prämisse, dass alle Finanzplanungen für 2013 aus November 2012 komplett über den Haufen geschmissen werden müssen. Für 2013 muss mit Mindereinnahmen von ~20.000,--€ gerechnet und entsprechend geplant werden. Da man nicht davon ausgehen kann, dass die anderen LVs in 2013 nun zusammen mal eben 2.000 neue Mitglieder bekommen werden, muss man streichern was zu streichen ist um diese ~20-000,--€ einzusparen. Reicht das Streichen nicht mehr aus, müssen andere Einnahmequellen erschlossen werden. Da nicht damit zu rechnen ist, dass ein Großsponsor plötzlich auftaucht, wird man sich über andere Wege Einnahmen beschaffen müssen.

    steht irgendwo geschrieben das der DDV nur von einer Person geführt werden muss? Ich denke langsam nachdem ich alles mal durch gelesen habe das es das beste wäre wenn ein Team den DDV retten würde . Einer der richtig gut daran ist zu koordinieren einer der die Paragraphen im Auge behält einer der sich um die BL kümmert dazu eventuell noch den Turnierbetrieb und einer der sich um die HP kümmert

    Der DDV wird nicht nur von einer Person geführt. Es gibt ein Präsidium mit unterschiedlichen Präsidiumsmitgliedern, welche auch alle ihre einzelnen Aufgaben haben. Eine Person allein kann einen Verband/Verein gar nicht führen, dazu ist es viel zu viel Arbeit.

    Naja, lt. Bodo sind wir nicht mal mehr 'Spieler', sondern nur noch Mitglieder! (Ich versteh' Dein Argument, Bodo, no offence!)
    Aber so gehts mir auch: Ohne dass irgendwer gefragt hat, bin ich plötzlich nicht mehr aktiver Spieler im DDV (oder auch NDV?), sondern nur noch passives Mitglied..., spiele aber am Samstag mein nächstes Ligaspiel..

    Natürlich bist Du noch Spieler, nämlich in Deinem Unterverband des NDV, aber im DDV bist Du nur noch passives Mitglied.

    In Deinem Unterverband spielst Du weiterhin als aktiver Spieler (Liga, RL), aber auf DDV-Ebene bist Du nicht mehr als Spieler gemeldet und zahlst auch keinen DDV-Beitrag mehr = keine Teilnahme an DDV-Wettbewerben mehr (DDV-RLT, DDV-Pokal, German Masters etc.)

    Dieser aktiv/passiv Sch..... sollte eigentlich komplett aus der Finanzordnung entfernt werden. Weshalb es stattdessen zu nunmehr gültigen "Definition" kam weiß ich nicht.

    ich weiß überhaupt nicht, warum Du Dich jetzt so aufregst.

    Auslöser dafür, dass es im DDV zu einer "Definition" von aktiven Spielern und passiven Mitgliedern kam, war die ausschließlich die vorgehensweise des NDV unter Deiner Regentschaft, dass der NDV anfing plötzlich seine aktiven Spieler als passive Mitglieder im DDV zu melden, damit man Abgaben an den DDV spart. Und dies erfolgte durch den DDV bereits in 2012, also somit überhaupt nichts neues. Damit sparte der NDV ja bereits in 2012 mehrere tausend Euro DDV-Beitrag ein.

    Nur um diesem Vorgehen einen Riegel vorzuschieben, kam es überhaupt dazu, dass man auf DDV-Ebene eine Definition suchte, welche leider unausgereitft ist und von den LVs zum Schaden des DDV um so extremer ausgelegt wird.

    Wenn man sich Satzungen und Ordnungen des NDV ansieht, erkennt man sehr schnell, dass der NDV gar keine passive Mitgliedschaft innerhalb seines Verbandes kennt. Lediglich aus euren aktiven Spielern macht ihr aufgrund einer schwammigen Regelung im DDV gegenüber dem DDV dann passive Mitglieder um die 10,--€ DDV-Beitrag einzusparen.

    Gabs hier nicht irgendwo nen Tread in dem stand, das DDV Turniere ab Saison 2013 offen( also ohne DDV-Mitgliedschaft) sind?
    Was geschieht,wenn ein "passiver" dann bei einem Ranglistenturnier meldet. Er würde doch dann automatisch "aktiv" werden.

    Auch wenn ab der Saison 2013/14 alle DDV-RLT offen sind, wird ein passives Mitglied in einem LV nicht dadurch zum aktiven DDVMitglied nur weil er an einem DDV-RLT teilnimmt.

    Beispiel: Am DDV-RLT nehmen 256 Spieler teil -> davon 128 dem DDV gemeldete aktive Spieler = Alle Gemeldeten dürfen mitspielen, aber nur die dem DDV als Spieler gemeldeten bekommen RL-Punkte.

    Jeder nicht-DDV-Spieler bekommt zwar sein Preisgeld (wenn er im Preisgeld ist) erhält aber keine RL-Punkte.

    Die LVs haben ALLE ihre Spieler namentlich an den DDV zu melden, sowohl aktive und passive! Und ich habe bis jetzt noch keine Regelung in der DDV SpoWo gefunden, wonach passiv gemeldete Spieler/innen bei DDV-Veranstaltungen nicht spielberechtigt wären.

    Es gibt keine passiven Spieler/innen !!! Es gibt passive Mitglieder = mit ihren Beiträgen fördernde Mitglieder, welche nicht aktiv am Spielbetrieb teilnehmen. Hat hier ja der Ex-NDV-Präsident so schon geschrieben, alle oberhalb der Liga X sind Spieler im NDV darunter nur passive Mitglieder im NDV.

    Ein passives Mitglied ist kein Spieler und kann somit auch nicht z.B. an DDV-RLT teilnehmen.

    Ich kann ja mal in Berlin meine E-Dart Ligaobmänner fragen ob sie nicht auch Lust hätten als passive Mitglieder im DVBB zu melden. Dann hätte der DVBB plötzlich 10000 Mitglieder und wäre der größte Verband.

    Hallo Jürgen,

    DER ist richtig gut. Und wenn man für passive Mitglieder im DVBB nur 1,--€/Jahr zahlen muss, dann würdest ihr auch noch eine gute Einnahme haben.

    Aber danke für den Tip, die nächsten Sitzungen in Friedberg sind ja erst nach Meldung zum II. Quartal 2013, mal sehen wie groß der DDV dann ist.

    viele Grüße

    Bodo

    Ich finde es schon sehr interessant, wie hier bzgl. passiver Spieler argumentiert wird, wenn solche LVs laut ihrer eigenen Satzung / Finanzordnung überhauot keine passive Mitgliedschaft kennen.

    Aktive? Sind aktive Spieler, die also tatsächlich spielen.

    Pasive? Sind lediglich Mitglied in einem Verein/Verband und spielen selbst kein Dart.

    Die LVs melden zum DDV ihre Aktiven (also die Spieler/innen, welche auch dem Sport nachgehen) und die passiven Mitglieder. Ich schreibe bewußt PASSIVE MITGLIEDER !!! Es gibt nämlich keine passiven Spieler, ist ein Widerspruch in sich, was jeder eientlich selbst erkennen kann.

    Wer also am Spielbetrieb des jeweiligen LV oder der DDV-BuLi nicht teilnimmt, der kann aufgrund der Änderung der FO des DDV zum DDV als passives Mitglied gemeldet werden. Er/Sie werden auch namentlich dem DDV quartalsweise gemeldet, aber nicht als Spieler, für welchen ein DDV-Beitrag zu entrichten ist, sondern als passives Mitglied. Diese passiven Mitglieder können an Veranstaltungen des DDV [außer den WDF-RLT, welche für jeden Darter offen sind] nicht teilnehmern.

    Es ist auch nciht möglich, dass ein LV sagt, meine Unterverbände ... sind ab sofort nur noch passive Mitglieder, aber der/die Spieler/in aus diesem Unterverband möchte gerne DDV-RLT spielen, den/die melde ich als aktiven Spieler. Der DDV kennt keine Einzelmitgliedschaft. Man wird nicht als Einzelspieler Mitglied im DDV. Der LV sit Mitglied im DDV. Wenn er seine Unterorganisationen als passive Mitglieder im LV erklärt, dann sind alle Spieler/innen dieser Unterverbände beim DDV raus.

    Gruß

    Bodo

    Hallo zusammen,

    eine wirkliche „nette“ Diskussion ohne mal nur persönliche Anfeindungen zu lesen.

    Aber dann mal etwas zu den Fakten.

    Es wurden folgende Änderung im letzten HAS beschlossen:

    § 4 (1) Finanzordnung des DDV: „…Innerhalb der Landesverbände ist eine passive Mitgliedschaft möglich, ohne das daraus eine Beitragspflicht an den DDV und ein Stimmrecht im DDV entsteht. Passive Mitglieder sind diejenigen Mitglieder, die nicht im Spielbetrieb des Landesverbandes oder des DDV partizipieren. …“

    Satz 1 -> Passive Mitgliedschaft im LV? Außer unserem Verband dem NWDV kenne ich nur 2 LVs, welche ebenfalls eine passive Mitgliedschaft nach ihrer Satzung / Finanzordnung kennen. Warum kennt der NWDV eine passive Mitgliedschaft? Als Mitglied im LSB NRW genießen unsere Mitglieder gewisse Versicherungsleistungen. Es gibt jetzt z.B. Eltern, die ihre Kinder zum Training und Turnieren fahren. Genau diese werden dann in einem NWDV-Verein passives Mitglied [Jahresbeitrag 5,--€], damit sie z.B. auf der Fahrt des/der Sohnes/Tochter zum Training die Wegeversicherung des LSB im Falle eines Unfalles in Anspruch nehmen können. Da gibt es also einen Grund, dass man den Mitgliedern im LV die Möglichkeit dieser passiven Mitgliedschaft anbietet. Diese passiven Mitglieder haben wir auch seit Jahren an den DDV quartalsweise gemeldet, ohne dass dies Einfluss auf z.B. das Stimmrecht bei Sitzungen oder Quoten bei Veranstaltungen [z.B. Kings Cup,German Masters] genommen hat.

    Satz 2 -> Dieser ist neu und dazu hat der Ex-Präsident des NDV ja sehr shpcn die Definition in seinem Verband hier gegeben: „Bezirksverbände des NDV sind eigenständige Vereine mit eigenem Vorstand, Präsidium und
    Ligaspielbetrieb. Mitglieder spielen in Bezirksklassen, - Ligen, bis einschl. Bezirksoberliga. Erst oberhalb der Bezirksoberliga beginnen die vom NDV selbstorganisierten Ligen - und somit eine aktive Mitgliedschaft nach obiger
    Definition.“

    Aber was ergibt sich denn dann für den NDV im DDV? Nur Spieler/innen -egal ob Senioren oder Jugend- ab den Vereinen/Teams oberhalb der Bezirksoberliga sind auf Veranstaltungen des DDV spielberechtigt. Egal ob beim
    DDV-Pokal, DDV-Verbandspokal, German Masters oder auch DDV-RLT. Jede/r Spieler/in von der Bezirksoberliga abwärts ist ja nur passives Mitglied im NDV und somit auch DDV, damit außerhalb von Veranstaltungen des NDV nicht spielberechtigt. Ausnahme die WDF-RLT da diese offene Turniere sind.

    Und was ergibt sich für BDV und NDV sonst noch so auf Bundesebene?

    SpoWo des DDV § 71 German Masters, Teamwettbewerbe allgemein

    (1) Das Teilnehmerfeld ist auf 32 Herren- und 32 Damenteams beschränkt.
    (2) Jeder Landesverband darf je 2 Herren- und Damenteams direkt melden. Der DDV nominiert zusätzlich die Titelverteidiger.

    (3) Die verbliebenen Plätze werden entsprechend der Meldezahlen an die Landesverbände vergeben und durch diese selbst bestimmt.

    (4) Nutzen die Landesverbände ihre zugebilligten Plätze nicht, werden diese anhand der Quotenregelung durch andere Landesverbände aufgefüllt.
    (5) Es dürfen nur Spieler oder Spielerinnen eingesetzt werden, die zum 31. Januar der laufenden Saison beim Verband gemeldet sind.

    Jeder LV erhält nach SpoWo des DDV zuerst einmal 2 Herren- und 2 Damenteams zugesprochen. Macht bei 12 LVs und je 2 Teams plus die 2 Teams für die Titelverteidiger insgesamt 26 Teams. Die restlichen 6 Teamplätze +
    evtl. von LVs zurückgegebenen Teamplätze müssen nach gemeldeter Spielerzahl quotenmäßig auf die anderen LVs verteilt werden. Je geringer die Zahl der gemeldeten Spieler/innen je geringer die Chance weitere Teamplätze zu bekommen. Denn vorrangig müssen die größten Teile der freien Teamplätze durch die großen LVs [NWDV, BWDV, HDV] besetzt werden, außer diese lehnen weitere Startplätze bei den German Masters ab.

    Nicht vergessen darf man hier auch § 71 (5) SpoWo -> nur Spieler/innen die zum 31.01.2013 aktive Mitglieder im LV waren, sind bei den GM spielberechtigt. Alle LVs haben ihre Aktiven zum 04.01.2013 namentlich dem DDV gemeldet. Der DDV weiß also genau, welche Spieler/innen bei den GM startberechtigt sind. Außer der LV hat noch zum 31.01.2013 Spieler namentlich nachgemeldet. Jeder LV muss seien Teilnehmer bei den GM im Vorfeld namentlich dem DDV melden. Dann muss der Bundesspielleiter anhand der namentlichen Meldungen vergleichen, ob diese Spieler auch im I. Quartal 2013 dem DDV gemeldet wurden, andernfalls bei den GM keine Spielberechtigung.

    Was intern in LVs abläuft, dass die Mitglieder der Unterverbände ja einen DDV-Beitrag an den Verband abführen müssen, trotzdem dieser Beitrag aufgrund der Regelungen nciht abgeführt werden, sollten die LVs intern klären.

    Mit dartsportlichen Grüßen

    Bodo

    Wen es nicht traurig wäre würde ich jetzt :lollol: :lollol: :lollol: :lollol: :lollol: :lollol: :lollol: :lollol: :lollol: :lollol: :lollol:

    Aber bitte nur weiter so das Talent zum Verdrehen von Tatsachen ist sehr groß in deiner Gilde.

    Eisi

    Hallo Eisi,

    ich weiß nicht, was es da zu lachen gibt.

    Das Protokoll des Sportausschusses hat bisher mein LV oder mein Sportwart noch nicht erhalten. Das vom Jugendausschuss auch noch nicht. Das Protokoll des HAS ist bisher beim NWDV auch noch nicht eingegangen.

    Im FAS war ich selbst Protokollführer und das Protokoll der FAS ist im HAS in mehreren Punkten geändert worden. Das korrigierte Protokoll habe ich am 09.11.2012 per Post [!!!] an den Vorsitzenden des FAS zugeschickt, damit er es Korrektur liest und es unterschreiben kann. Als Datei, welche man per Mail versenden kann, liegt dieses Protokoll beim DDV überhaupt noch nicht vor, weil ich nicht weiß, ob Ray noch Änderungen / Ergänzungen vorgenommen haben möchte.

    Wie will man also aus Protokollen zitieren, die noch gar nicht veröffentlicht wurden? Das sind die Fakten und jetzt lach weiter!!!

    Gruß

    Bodo

    Im Hinblick auf die sich hier abzeichnende Verunsicherung wegen der Kosteneinsparungen könnte man auf den Gedanken kommen die Beschlüsse aus den Protokollen komplett zu veröffentlichen. Nur werde ich danach wegen Geheimnisverrat tranchiert... :duw:

    Hallo Nobby,

    jetzt bin ich etwas verwundert.

    Wie willst Du aus Protokollen der Fachausschüsse oder des Hauptausschusses etwas komplett veröffentlichen, wenn die Protokolle überhaupt noch nicht verschickt wurden?

    Gruß

    Bodo


    Sorry, eventuell missverständlich ausgedrückt.

    Ich meine keine Ausschüttung von Geldpreisen, wo sollen die ohne Münzeinwurf auch herkommen?

    Aber auch andere Anreize wie etwa eine Mannschaftsmeisterschaft auch für die unteren Klassen werden ja zB beim E-Dart sehr gut angenommen und sind für die Spieler ein Ziel und man freut sich drauf => Steigert also die Attraktivität.

    Hallo Stefan,

    der DDV kennt nur einen Mannschaftswettbwerb für Teams, nämlich die BuLi.

    Alle anderen Spielklassen unter der BuLi sind ausschließlich Angelegenheit der jeweiligen Landesverbände.

    Gruß

    Bodo

    Wenn das edart als sportart anerkant würde, müßte ja die vergnügungssteuer wegfallen


    Hallo bullcheck,

    es wird nicht grundsätzlich Vergnügungssteuer auf E-Dart-Automaten gezahlt.

    Beispiel:
    Satzung zur Besteuerung des Spielvergnügens an Spielgeräten ohne Gewinnmöglichkeit im Gebiet der Stadt Köln vom 15. Juni 2010 § 3 Befreiungen: Steuerfrei ist der Betrieb von Musikboxen und ähnlichen Tonwiedergabegeräten sowie von Kickern, Billard, Dart und Kinderspielgeräten.

    Gruß

    Bodo

    Hier mal ein Auszug aus der aktuelle Sport- und Wettkampfordnung des DDV:

    §91 Vermarktung
    Die Vermarktung der Bundesliga obliegt ausschließlich dem DDV. Ausgenommen hiervon ist die Trikotwerbung der teilnehmenden Vereine/ Teams. Sonstige Werbung und Sponsoring der Vereine/ Teams ist nur nach ausdrcklicher Genehmigung des DDV möglich.

    Da steht es doch schwarz auf weiß - die Vermarktung ist Saches des Verbandes!

    Das heißt ja, die Teams dürfen sich gar nicht selbst vermarkten ohne Zustimmung des DDV?

    Bin ja mal gespannt wie die Besserwisser hier drauf wieder reagieren!

    Hallo Stefan,

    der § ist etwas sehr schwammig formuliert.

    Nach Satz 1 ist es klar, dass die Vermarktung der BuLi allein in Händen des DDV liegt. Satz 2 überläßt den BuLi-Teams auch die ausschließliche Vermarktung auf den Trikots, da kann keine Einflußnahme durch den DDV erfolgen.

    Satz 3 ist da eher schwammig und könnte im Einzelfall auch zum Streit zwischen DDV und BuLi-Team führen.

    Beispiel:
    Der DSC Goch gibt sich einen neuen Namen. Umbenennnung von DSC Goch in Dart Team Heineken Goch. Die Änderung des Vereinsnamens muss dem LV, hier dem NWDV, mitgeteilt werden. Der NWDV hat nach seinen Ordnungen das Recht einer Umbenennung zu widersprechen. Der NWDV hat keine Einwände gegen die Umbenennung in Dart Team Heineken Goch. Jetzt wäre die Frage: Kann der DDV nach Satz 3 gegen dieses Sponsorin seine Genehmigung verweigern?

    Bisher ist so ein Fall ja noch nicht aufgetreten.

    Gruß

    Bodo


    Komisch da sollte mal nachgehakt werden, wieso ist stieldart als sportart anerkannt und edart nicht, wie soll man das verstehen, vielleicht hat das eine doch nicht wirklich mit dem anderen was zutun. :s?: Ne, das ist doch kwatsch hoch drei, sorry für den ausraster. :wand:

    Hallo bullcheck,

    welcher E-Dart-Verein ist denn Mitglied im LSB? Und ist somit anerkannte Sportart!

    Den kleinen aber auch feinen Unterschied zwischen einer anerkannten oder einer nichtanerkannten Sportart findest du bei den Auswirkungen bestimmter Gesetze.

    Beispiele aus NRW:

    • lt. Nichtraucherschutzgesetz ist bei offiziellen Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen immer absolutes Rauchverbot. Wir als LV brauchen also gar nichts regeln, dürfen aber auch keinerlei Ausnahme machen, beim Dart ist immer Rauchverbot.
    • lt. Feiertagsgesetz NRW ist z.B. am Karfreitag ein Sportveranstaltungsverbot. Also keine NWDV-Veranstaltungen an diesem Tag.


    DSAB oder andere E-Dart-Organisationen in NRW können sowohl am Karfreitag spielen, als auch beim E-Darten rauchen, denn E-Dart ist keine anerkannte Sportart.

    Gruß

    Bodo

    -@- Noch´n Keller Troll

    Kritik am DSAB läßt Du ja in keiner Art und Weise zu.

    Die Leute haben ihren Spaß, egal wer dabei draufzahlt und wer sich wieviel in die Taschen steckt.

    Sobald man aber mal sachlich nachfragt, wie es denn dort mit der Überwachung der Finanzen durch unabhängige Dritte aussieht oder wie oft du als DSAB-Mitglied denn schon zur Mitgliederversammlung eingeladen wurdest, ob man Dir dann auch mit der Einladung immer Jahreshaushaltsabschluss, Kassenprüfbericht und Haushaltsplan zugeschickt hat, wird geflissendlich übergangen. Ist ja auch alles egal, hauptsache man hat seinen Spaß. Wieso ist z.B. der DSAB für seine eigene HP nicht im Impressum verantwortlich, sondern die Löwen Entertaintment GmbH?

    Und wer war zuerst? DSAB oder Automatenaufsteller und VFS??? Erst waren die Automatenaufsteller !!!

    Natürlich kann ein Verein auch Gewinne erwirtschaften, er muss ja nicht gemeinnützig sein. Verein ist lediglich eine in Deutschland gängige Rechtsform. Wenn ich jetzt 10,--€ an DSAB überweise, bekomme ich da eine Spendenquittung?

    Gruß

    Bodo

    Beitrag :offtopic: um zum Thema zurückzukehren :daumen:


    Hallo zusammen,

    das Thema war doch die Förderung der BuLi-Teams, Einige diskutieren jetzt über einen möglichen Vergleich DDV <-> DSAB :lach: :lach: :lach:

    Zuerst einmal wird komplett vergessen, dass E-Dart überhaupt keine anerkannte Sportart ist und entsprechend auch nicht Mitglied im LSB ist und auch nicht förderungswürdig aus öffentlichen Mitteln, wie die LVs des DDV.

    Unstrittig ist, dass auch der DSAB ein e.V. ist, aber wie sieht es denn hinter den Kulissen aus.

    Im DDV sind die Mitglieder die Landesverbände. Sie haben lt. Satzung entsprechend Stimmrecht, bestimmen Änderungen der Satzung und erhalten auch eine Einladung zum regelmäßig stattfindenden Verbandstag [der Mitgliederversammlung]. Zudem prüfen sie die Kasse des Verbandes und erhalten auch regelmäßig den Jahresabschluss, betimmen über den Haushaltsplan, nach welchem das Präsidium die Einnahmen zu verwenden hat.

    Und wie ist es im DSAB? Seht Euch doch einmal die Satzung an und wie der Vorstand gewählt wird. Einblick in Kassenunterlagen? Erhalten die Kassenprüfer und die bestimmt der Vorstand. Mitglied im DSAB ist jeder einzelne Spieler. Dies sind ~80.000 bundesweit, also ich hatte als DSAB-Spieler und somit Mitglied nie eine Einladung zur Mitgliederversammlung oder Haushaltsplan und Jahresabschluss erhalten. Wo findet denn die DSAB-Mitgliederversammlung statt? Es gibt nicht viele Lokalitäten in Deutschland, wo man eine Versammlung mit mehreren 10.ooo Personen abhalten kann.

    Es ist ja gar nicht abzustreiten, dass die Leute beim E-Dart auch Spaß haben, sollen sie doch. Wer aber objektiv darüber nachdenkt, was dort abläuft, wird auch erkennen, dass die Masse zahlt, ein geringer Teil Geld erhält und ein noch geringerer Teil der Teams/Darter mehr Geld raus holen, als sie investiert haben. Er zudem Mitglied in einem Verein ist, wo er nicht nachvollziehen kann, wieviel Geld fließt und wo es bleibt.

    DSAB ist nicht unabhängig, sondern in seiner Existent abhängig vom Automatenaufsteller und Wirt, sowie dem VFS. Sehr interessant finde ich, dass auf dem offiziellen Internetportal des DSAB kein Download des Regelwerkes ist, die einzelnen Vorstandsmitglieder nicht genannt sind, kein Hinweis auf die entsprechende Eintragung im Vereinsregister und verantwortilich für den Inhalt des offiziellen DSAB-Portal die NSM-Löwen Entertaintment GmbH ist.

    Klar jetzt werden eingie E-Darter wieder vehement den DSAB verteidigen, aber hinterfragt doch mal den "Konstrukt" DSAB. Wer jetzt immer noch sagt, DSAB ist ein Verein und dort gibt es eine Mitgliederversammlung, der möge doch bitte einmal sagen, wann er zur Mitgliederversammlung eingeladen wurde und was dort offen gelegt wurde. Zur Einladung Mitgliederversammlung muss er/sie ja auch dne Kassenprüfebericht, Jahresabschluss und Haushaltsplan für´s Folgejahr erhalten haben.

    Laßt uns dann aber besser wieder zum Thema zurückkehren. Der DDV legt seine Karten offen, alle Mitglieder haben Einblick in die Finanzen und können auch sehen, wofür das Geld ausgegeben wird. Sie sehen, dass die Hauptausgaben des DDV darin bestehen, Sportförderung zu betreiben und auch den BuLi-Spielbetrieb durchzuführen.

    Gruß

    Bodo

    Hallo Clubspieler,

    Auch ist die Grundlage DSAB nicht mit den DDV zu vergleichen, hier werden Mitgliederbeiträge mehr oder weniger verwaltet, beim DSAB werden circa 30% der Steckgelder und Ligagebühren wieder ausgeschüttet. Sportförderung bedeutet den Dartsport zu Fördern (s.Satzung DDV) nicht daran zu verdienen.

    Also der DSAB zahlt nur 30% der Steck- und Startgelder aus, ist ja eine sehr interessante Quote, wenn Du weiter schreibst:

    Bestimmt die Aufsteller und Wirte oder sind es doch die über 80.000 Mitglieder mit ihren Steckgeld. Hier kassieren doch auch nur circa 15% und der Rest bezahlt.

    Wenn also 80.000 Spieler geschätzt pro Jahr je Spieler nur 20,--€ Steckgeld "verballern", dann macht dies im Jahr 1.600.000,--€ (!!!) Davon werden dann anschließend 30% ausgezahlt, macht eine Auszahlung von 480.000,--€, dies macht bei mir dann immer noch einen Restbetrag von 1.120.000,--€ (ohne die Startgelder!!!). Fragen sich da vielleicht mal die E-Dart-Spieler wo dies viele Geld bleibt?

    Beim DDV werden die Gelder nicht einfach nur verwaltet, sondern aktive Sportförderung betrieben:

    • Nationalteam
    • WWM
    • Bundesliga
    • RLT
    • Jugend


    Brauchst ja nur im Präsidium Deines LV nachzufragen, dann wird man Dir anhand des jährlichen Abschlusses sagen können, wie gering da im Verhältnis zu diesen Ausgaben die Ausgaben für die Verwaltung -also: Funktionäre- ist.

    Veröffentlicht DSAB auch seine konkrten Jahreszahlen, dass jeder Dartspieler genau sehen kann, was eingenommen und wofür es ausgegeben wird?

    Gruß

    Bodo

    Hallo Elke,

    Ich warte derzeit auf die mir noch unbekannten Anträge A1 bis A3 vom NWDV; bin schon sehr gespannt, wer, wann, was und mit welcher Begründung.

    die Dringlichkeitsanträge liegen Deiner Vertreterin im FAS doch vor.

    Ansonsten werden Wortlaut der Anträge und entsprechende Begründungen ja im Protokoll des FAS wiederzufinden sein.


    zu 2: wow, Bodo, kann es sein, dass sich Deine Beamten-Erwartung nicht mit der Wirklichkeit verträgt? Wenn in jedem LV als Schatzmeister ein ehrenamtlicher Steuerberater säße - hm - das wäre ... das wäre ... ein Wunder!

    Das wäre sicherlich ein Wunder, aber dies habe ich gar nicht gesagt. Zur buchhalterischen Grundausbildung [also noch nicht einmal der Bilanzbuchhalter] zählen aber auch entsprechende Kenntnisse im Steuerrecht (u.a. AO, EStG, UStG, GewStG), welche auch von Schatzmeister/in im LV genauso beachtet und angewandt werden müssen.

    Und nach dieser Aussage frage ich mich, warum im Bundesverband dann von der Bilanz zur EÜR gewechselt werden soll. Wahrscheinlich nur, weil es die §§ erlauben, gell ... :vertrag:
    Wollen wir hoffen, dass der/die neue Schatzmeister/in auch dazu bereit und fähig ist.

    Zuerst einmal bedarf der bei der Umstellung von § 141 AO auf § 140 AO der Zustimmung durch das zuständige Finanzamt. Warum die Umstellung vorgeschlagen wurde? Weil es für eine/en Schatzmeister/in bedeutet einfacher ist eine EÜR zu erstellen, als zu bilanzieren, wenn ausreichende fundierte Kenntnisse zur Bilanzierung nicht vorhanden sind. Wer da nicht beruflich entsprechend "vorbelastet" ist, kann einfacher eine EÜR als eine Bilanz erstellen.

    Warum soll man es sich schwer machern, wenn es auch einfacher geht?

    Gruß

    Bodo