Beiträge von Bodo Wermke

    Nein!!! Eine Umverteilung auf andere Ausgaben ist nicht möglich.

    Der Jugendförderbeitrag ist genau festgelegt. Jeder Verein (also unabhängig von Mitgliederstärke oder/und Anzahl der Teams) zahlt jährlich einen Jugendförderbeitrag i.H.v. 25,--€. diese werden zu 2/3 über einen bestimmten Schlüssel an die Vereine ausgezahlt, welche aktive Jugendarbeit leisten und zu 1/3 für die Spitzensportförderung der Jugendlichen verwandt.

    Hier ging es um eine Erhöhung des jährlichen Beitrages von 25,--€ auf 40,--€, wohl bemerkt für den ganzen Verein einmalig zum Saisonbeginn zu zahlen. Diese Erhöhung um 15,--€ wurde mehrheitlich abgelehnt.

    Wenn hier schon die Erhöhung um einen für den Einzelnen minimalen Betrages abgelehnt wurde, wo soll man denn dann Mehrheiten für die Erhöhung des DDV-Beitrages (wie von vielen gefordert um 100%) finden?

    Der kleine Dartspieler, welcher weder in der BuLi spielt noch an irgendwelchen DDV-RLT teilnimmt, zahlt jetzt schon zähneknirschend die 10,--€ DDV-Beitrag, weil er nichts davon hat. Er will lediglich seinem Feierabendvergnügen Dart nachgehen und mal am Wochenende im Ligaspiel ein paar Darts werfen. Er stellt die Masse der Beitragszahler zum DDV dar und hat eigentlich gar nichts davon. Den 95% der Dartspieler in Deutschland zu verkaufen, dass sie für die 5% Spieler, welche in der BuLi spielen und regelmäßig an RLT sowie der Nationalmannschaft noch mehr Beitrag zahlen sollen, wo sind da die Argumente für eine Erhöhung?

    Gruß

    Bodo

    P.S.: In Stadtligen zahlt man teilweise nur eine einmalige Gebühr von 25,--€ - 50,--€ je Team für die Saison, Spielermeldungen kosten gar nichts.

    @ firstmagnet,

    solche Seminare werden in den einzelnen LSB angeboten.

    Und wenn ich gerade dabei bin, es werden Seminare über Vereins/ Verbandsführung angeboten, Finanzwesen ,Bereich Sport bis hin zum Vereinsmanager uvm.

    Ich denke einfach mal so, ein gewisses hohes Level an Fachwissen macht eine z.B HAS wesentlich einfacher.

    Also mit diesem Beitrag machst Du Deinem Nicknamen alle Ehre!

    Irgendwie übersiehst du da so ein paar Fakten:

    • Die meisten Seminare egal ob über LSB oder DOSB angeboten, werden wochentags durchgeführt. Viele davon mehrtägig oder in den Abendstunden. Da die meisten Funktionäre auch berufstätig sind, bedeutet dies bei Teilnahme an solchen Veranstaltungen, stundenweise frei nehmen oder sogar Urlaubstage dafür einreichen.
    • Die Seminare sind nicht immer direkt am Wohnort des Funktionärs. Teilweise selbst innerhalb eins Bundeslandes An-/Abfahrt 200km oder mehr.
    • Je nach Dauer und Veranstaltungsort eines solchen Seminares und dme Wohnoirt des funktionärs fallen dann auch noch Übernachtungskosten an.
    • Zahlung von Verpflegungsmehraufwendungen an Teilnehmer.
    • Zum Teil sind solche Seminare keine Vermittlung von Grundkenntnissen, es werden in bestimmten Gebieten (Vereinsrecht, BGB, Steuerrecht, Bilanzwesen ...) fundirte Grundkenntnisse vorausgesetzt.
    • Aufbauende mehrstufige Seminare, beginnend mit den Grundkenntnissen, sind ein extremer Zeitaufwand.


    Und dann spielen 2 wichtige Fragen hinein:

    • Ist der einzelnen Funktionär bereit neben seiner Zeit, welche er für seine Funktionärsarbeit opfert auch noch zusätzlich diese Zeit zu opfern?
    • Kann der LV oder DDV sich die Ausgaben für die Teilnahme an solchen Seminaren leisten?


    Beantwortet man Frage 1 mit ja, ist immer noch Frage 2 offen. Je mehrtägigem Seminar sollte man im durchschnitt 400,--€ rechnen. Werden also von der Führungsebene eines Verbandes entsprechend umfangreich zur Weiter-/Fortbildung solche Seminare besucht, entstehen da schnell Kosten i.H.v. vielleicht 4.000,--€ oder mehr €, kann man die aufbringen?

    Und was ist, wenn ein Funktionär ein solches Seminar besucht hat, dann zurücktritt oder bei anstehenden Wahlen sich nicht mehr zur Wahl stellt, bzw. nicht wiedergewählt wird?

    Gruß

    Bodo

    Problemlösung: 6 € DDV + 4 € LV (Dann hat der DDV bei angenommenen 25 % Austritten, immer noch 20.000 Mehreinnahmen)

    Gruß Andi

    P.S: @ Bodo - Ich wette mit dir ne Pizza dass keine 10 % austreten werden

    Hallo Andi,

    Deine Rechnung geht bedingt auf:

    aktuell DDV 10.000 Mitglieder x 10,--€/Mitglied = 100.000,--€ -> LV 2.000 Mitglieder x 15,--€/Mitglied = 30.000,--€
    bei der von Dir vorgeschlagenen Erhöhung:
    DDV 7.500 Mitglieder x 16,--€ = 120.000,--€ -> LV 1.500 Mitglieder x 19,--€ = 28.500,--€

    Der DDV hätte damit mehr Einnahmen, in den LVs würden die Einnahmen trotz Erhöhung zurückgehen.

    Nur müssen da die Erhöhungen an 2 Stellen abgesegnet werden:

    Die LVs müssen einer Erhöhung des DDV-Beitrages zustimmen!

    In den LVs müssen auch deren Mitglieder einer Beitragserhöhung zum eigenen Landesverband zustimmen. In unserem LV wurde die Erhöhung der je Verein jährlich zu zahlenden Jugendförderung von 25,--€ auf 40,--€ durch die Mitglieder abgelehnt. Es ging um einen auf dne Einzelnen umgelegten verschwindend geringen Betrag, da würde eine generelle Beitragserhöhung sicherlich nicht die geringste Chance haben.

    Gruß

    Bodo

    @ Bodo

    Glaube kaum, dass wegen 2,7 Cent/Tag, 50 % der Mitglieder austreten werden.

    Wenns bei der Erfindung des Rades auch so kompliziert zugegangen wäre, dann wärs heut noch viereckig.

    Gruß Andi

    Hallo andi,

    lies mal bitte meinen Beitrag 106

    Es ging da um eine jährliche Erhöhung von 15,--€ pro Verein -> bei 10 Mitgliedern 0,12€/Monat bei 20 Mitgliedern 0,06€/Monat

    Eine Verdoppelung des DDV-Beitrages würde für einen Verein mit 10 Spielern 100,--€/Jahr und bei 20 Spielern 200,--€/Jahr ausmachen. Der kleine Dartspielern, der nichts mit der Bundesliga oder Nationalteam "am Hut hat" und auch keine DDV-RLT spielt, wie soll man ihm erklären, dass er für etwas plötzlich das Doppelte zahlen muss, wovon er persönlich nichts hat? Der Beitrag zum DDV dann auch noch höher als zum eigenen LV ist.

    Die Masse der Dartspieler, welche mit ihren Beiträgen auch den DDV finanzieren, sieht in den Zahlungen keine Gegenleistung und dann die Beiträge auch noch erhöhen?

    Und würde der DDV durch eine Beitragserhöhung um 100% vielleicht nur 25% Mitglieder verlieren, hätte er immer noch Mehreinnahmen, die LVs aber erhebliche Mindereinnahmen, welche sie dann wieder durch eigene Beitragserhöhungen ausgleichen müssten.

    Gruß

    Bodo

    Warum fangen wir nicht an und verdienen mit Dart Geld, ...?

    Hallo gordon,

    der DDV und seine Mitglieder die LVs sind gemeinnützig, vielleicht mal einen Blick in die Abgabenordnung werfen, was dafür die Voraussetzungen sind.

    DDV und LVs sind keine Wirtschaftsunternehmen, sondern gemeinnützig. Der Verlust der Gemeinnützigkeit würde bedeuten, dass man aus dem DOSB ausgeschlossen würde, die LVs aus den Landessportbünden rausfliegen und ob der DDV dann noch Mitglied in der WDF ist?

    Für die LVs würde dies auch bedeuten, dass sie ihre Zuschüsse von den LSB nicht mehr erhielten. Entweder muss man dann richtig Geld mit Dart verdienen oder massiv die Beiträge erhöhen um die wegfallenden Zuschüsse auszugleichen.

    Das es aber gar nicht so einfach ist mit Dart Geld zu verdienen sieht man doch am Scheitern der GDC.

    mit dartsportlichem ruß

    Bodo

    Theoretisch aus reiner (!) DDV-Sicht:
    Lass doch mal nur von 20 € ausgehen - 100 % mehr
    Da könnte die Hälfte der mItglieder austreten, man hätte noch die selben Beiträge.

    Mir ist bewusst, dass das eine absolute Milchmädchenrechnung ist, sollte aber mal verdeutlichen, dass ein paar Austritte oder Wechsel zu freien Ligen nicht das Ende des DDV bedeuten.

    Die Rechnung würde auch dann nicht für den DDV aufgehen. Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um 100% -> Rückgang der Mitgliederzahlen um 50% -> gleiche Einnahmen wie bisher. Damit ist also nichts erreicht, man hat bei der Hälfte der Mitglieder die selben jährlichen Kosten [BuLi, Nationalteam, Jugend etc. ...].

    Treffen würde dies die LVs dann um so mehr. Der Verlust von 50% der Mitglieder würde Einschnitte in vielen sportlichen Bereichen im LV nach sich ziehen, weil die Einnahmen ja halbiert sind.

    Gruß

    Bodo

    zu Post 106: das ist natürlich ein (un-) schönes Beispiel.

    Wird da denn einfach abgestimmt und aus oder gabs auch Argumente der Gegenseite, wenn ja, wie sahen die aus?

    Es wurde im Antrag genau erklärt, welche zusätzlichen Mittel dann für welchen Förderzweck für die Jugend zur Verfügung stehen und wie diese Mittel dann zweckentsprechend verwandt werden sollen.

    Als Gegenargument kam der Hinweis von dne Vereinsvertretern, dass man eine solche Erhöhung in der heutigen wirtschaftlichen Zeit seinen Mitgliedern nciht vermitteln kann und/oder auch man selbst ja keine Jugendlichen im Verein hat.

    Und es ging für den Einzelnen um einen Minimalbetrag auf´s Jahr gerechnet. Bei einem Verein mit schon 20 Mitgliedern wären es gerade mal 0,06€/Monat und Mitglied.

    Gruß

    Bodo

    Hallo Johann,

    den Finanzausschuss jetzt öffentlich zum Buhmann zu machen, finde ich nicht korrekt.

    Sieh Dir bitte den in 11/2011 durch den HAS genehmigten Haushaltsplan 2012 an, dort gibt es keine Sportlerförderung oder Spitzensportförderung. Ihr habt Ausgaben in Aussicht gestellt, welche durch den HAS überhaupt nicht gneehmigt waren und wofür überhaupt keine Gelder zur Verfügung standen. Zumal dann auch noch in einer Höhe in welcher das DDV-Präsidium ohne Zustimmung des HAS überhauipt nicht verfügen darf.

    Fakt ist, dass die Spitzensport-/Sportlerförderung genau in der SpoWo des DDV festgelegt ist, siehe § 95 SpoWo und dieser § beinhaltet nicht die Förderung der BuLi-Teams.

    Und der BuLi-Spielbetrieb wird doch schon seit Beginn der BuLi gefördert. Die Kosten für SR-Einsätze, Ligaleitung und Bundesligaaufstiegs/-endrunde betragen jährliche ~5.000,--€ Hier wird doch eine aktive Förderung des Spielbetriebes vorgenommen.

    Nirgens steht im Regelwerk des DDV, dass der DDV einzelnen Vereine direkt finanziell unterstützt. Zumal auch der HAS schon vor Jahren festgelegt hat, dass aus den DDV-Beiträgen keine direkte finanzielle Förderung der BuLi-Teams vorgenommen wird. Wenn die BuLi einen Sponsor findet, sollen diese Geld direkt den BuLi-Teams in voller Einnahmenhöhe zufließen.

    mit dartsportlichen Grüßen

    Bodo

    Sicher sind für den Einzelnen in Relation zu seinem ligaabendlichen Konsum, 2-3 Euro nicht die Welt, andersherum ist eine Steigerung des DDV Beitrages um 160% nur sehr schwer zu vermitteln. Zumal diese Steigerung, getragen von allen, nur ein paar wenigen Auserwählten zu Gute kommt. Psychologisch betrachtet würden die meisten sicher für eine Jugendförderung eine Erhöhung in Kauf nehmen oder gar gerne geben, der breiten Masse aber eine Erhöhung "auf's Auge" zu drücken um den BuLi Teams Fahrtkosten zu erstatten, oder nennen wir einen Kostenbeitrag zu leisten, wird zweifelsfrei eine Entwicklung wie von Bodo beschrieben nach sich ziehen.

    Hallo Ingo,

    auf der letzten Deli hatte ich den Antrag gestellt, dass der jährliche Jugendförderbeitrag von 25,--€ auf 40,--€ je Saison (je Verein) erhöht wird. Der Grund lag darin, dass ab dieser Saison aus den Beiträgen Jugendförderung auch eine Spitzensportföderung betrieben wird. 1/3 der eingezahlten JFB wird dafür genutzt, dass man mit unseren Jugendlichen zu RLT fährt. War diese Saison Bremen und die Fahrt zu den DM in Karlsruhe. Kommt bei den Jugendlichen super an und bringt ihnen auch den nationalen Vergleich, nicht ständig gegen die Selben auf den NWDV-JRLT zu spielen. Mit einer solchen Erhöhung hätte man zukünftig noch mehr DDV-JRLT anfahren können.

    Bei einem Verein mit 10 Mitgliedern entspricht eine Erhöhung des jährlichen JFB von 25,--€ auf 40,--€ dem einzelnen Vereinsmitglied eine monatliche Erhöhung von lediglich 0,125€/Vereinsmitglied (bei 10 Mitgliedern)

    Ergebnis der Abstimmung zu diesem Antrag? Mehrheitlich abgelehnt !!!

    mit dartsportlichen Grüßén

    Bodo

    Also wenn ich das recht lese, sollen Bundseligavereine einen Beitrag zahlen, damit sie im besten Fall einen Zuschuss in Höhe des Beitrags bekommen. Also sagen wir mal 400 € zahlen. Evtl. etwas Verwaltungsgebühr abziehen und dann einen Zuschuss von 350 € auszahlen. Jupp das ist gut. Da machen alle sicherlich gleich mit. Wenn ich alleine mal die Kosten für die Strecken, die wir dieses Jahr zurücklegen rechne, (das sind von Clubheim zu Spielort gerechnet 1800 km einfach. Und das mit 2 Fahrzeugen. Und heim wollen wir auch wieder. Also insgesamt fahren wir 7200 km) dann kommt es auf diesen Verlust von 50 € mehr auch nicht mehr an.

    In den LVs zahlen die Teams auch eine Ligastartgebühr, wovon z.B. auch Ligaverwaltung und Schiedrichtereinsätze etc. bezahlt werden. Die BuLi-Teams zahlen keine Ligastartgebühr, der Service Schiedsrichter, Ligaleitung und Bundesligaendrunde kostet aber den allgemeinen DDV-Beitragszahlern (denn dies wird aus den von Jedem gezahlten DDV-Beitrag finanziert) mehrer tausend € in der Saison.

    Schon mal daran gedacht???
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    Nationalspieler an den Kosten beteiligen. Noch ein Highlight. In dem Fall könnte der DDV auch großzügig sein und in 5-Sterne-Hotels gehen. Kosten trägt ja der, der mich vertreten soll. Den Vorschlag bring ich meinem Chef. Die Mitarbeiter sollen sich doch auch an den betrieblichen Kosten beteiligen.

    In anderen Sportverbänden ist es auch üblich, dass eine Kostenerstattung nicht wie im DDV nach den Richtlinien des Einkommensteuergesetzes erfolgt, sondern nur nach Bundesreisekostengesetz. dadurch sinken die Ausgaben für die Verbände in nicht unmerklicher Höhe.
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    In die gleiche Richtung geht natürlich auch das DDV-JRLT Startgeld.

    Mann kann doch nicht von demjenigen, den man unterstützen möchte, die Kosten tragen lassen. Dann kann man das bleiben lassen.

    Wieso sind die JRLT im DDV startgeldfrei? Wir im LV nehmen auch ein einheitliches Startgeld, welches in Form von Sachpreisen nach einem festgeelgten Schlüssel zum Saisonende an die Jugendlichen zurückfließt. Dies Geld wird nicht irgendwo im Jugendhaushalt aufgebraucht, sondern zweckentsprechend verwandt. Wieso soll dies im DDV nicht funktionieren?

    Gruß

    Bodo

    @ Ligawurst,

    also mehr Widersprüche in einem Beitrag habe ich noch nie gelesen,

    Einerseits schreibst du selbst, dass 99% der Darter weder BuLi, Nationalteam noch Jugend oder überhaupt den DDV interessieren, weil sie lediglich auf lokaler Ebene am Samstagabend ihren Spaß haben wollen. Anderseits schreibst du dann, dass man den DDV-Beitrag auf 3,--€/Monat erhöhen solle um dem DDV mehr Geld zufließen zu lassen, dies solle man dann den 99% der nicht am DDV interessierten Dartspilern "verkaufen".

    Wo liegt da die Logik?

    Nimm Deinen eigenen LV als Beispiel:

    • Beitrag NWDV 15,--€/Jahr + Beitrag DDV 10,--€/Jahr = 25,--€
    • dann vorgeschlagene Erhöhung -> Beitrag NWDV 15,--€/Jahr + DDV-Beitrag 36,--€/Jahr = 51,--€ !!!


    wer von dne von Dir genannten 99% soll denn eine solche Erhöhung mittragen? Die Folge wäre doch ein massiver Einbruch der Mitgliederzahlen im LV, die Leute würden zu den Stadtligen und sonstigen freien Ligen "abwandern", weil sie ja nur einen gemütlichen Feierabenddart spielen wollen.

    Ergebnis? Die Mitgliederzahlen im DDV würden zurückgehen und die Gesamteinnahmen des DDV nicht steigen sondern eher fallen.

    Andereseits könnte man ja mal hinterfragen, ob es nicht sinnvoll wäre,

    • für die BuLi ein entsprechendes Startgeld einzuführen [z.B. 400,--€/Team] oder einen entsprechenden Spielerbeitrag [z.B. 25,--€/Spieler], dieses Geld direkt der BuLi aber auch wieder zuführen würde.
    • Nationalspieler an den Kosten zu beteiligen.
    • auch für DDV-JRLT ein Startgeld zu nehmen und diese Gelder direkt der Jugend zufließen zu lassen (so wie wir es im NWDV machen)
    • den %-Satz der Preisgeldausschüttung bei DDV-RLT zu senken und dafür eintsprechende Einnahmen für den DDV zu erzielen oder das Startgeld um einen festen DDV-Anteil z.B. 2,--€/Wettbewerb [wie bei den WDF-RLT] zu erhöhen um damit dann z.B. das Nationalteam zu unterstützen.


    Die Masse der Dartspieler würde gegen eine generelle DDV-Beitragserhöhung sein, weil sie der DDV und die Aktivitäten des DDV überhaupt nicht interessieren. Aber genau diese Masse wäre sicherlich dafür, dass Einnahmen da erzielt werden, wo auch entsprechende Ausgaben aus den DDV-Mitgliedsbeiträgen getätigt werden.

    Gruss

    Bodo

    Die Sportförderung wurde gestrichen, dafür wurde der Jugendhaushalt um 6.000 Euro erhöht. Die Höhe der Sportförderung betrug 10.000 Euro. Jetzt stellt sich die Frage wen wir im Haushaltsplan ein plus von 270 Euro hatten, und nach langer Sitzung( im BDV-Forum nachzulesen) jetzt bei knapp 6.000 Euro im Minus sind,wo ist die Rechtfertigung für die Bundesligaförderung.

    Wo wurden die Formfehler festgestellt, die ja angeblich vorlagen und die Wahlen vom November ungültig gemacht haben. Die Posten wieder zurück auf vor November, den Teammanager neu besetzt. Hier liegt die Vermutung von Grabenkämpfen intern vor, ich denke aber das die LVs untereinander Probleme haben. Jetzt stellt sich die Frage, wer hier leistet und wer sperrt, vielleicht kann ja das jemand beantworten.

    Clubspieler

    Hallo Clubspieler,

    ehrlich gesagt, kotzt es mich mittlerweile an, wenn solche Halbwahrheiten ständig verbreitet werden, ohne die tatsächlichen Fakten zu kennen bzw. vollkommen zu ignorieren.

    Mal Fakten:

    • Der Haushaltsplan, welcher in 11/2011 für 2012 verabschiedet wurde, hatte keine Ausgabeposition Sportförderung.
    • Der ursprünglich verabschiedete Haushaltsplan hatte die Ausgabeposition Winmau.
    • Im geänderten Haushaltsplan 2012 wurde die Ausgabeposition Winmau gestrichen, dafür aber die Sportförderung eingefügt.
    • Sportförderung ist genau nach SpoWo des DDV festgelegt und diese ist ausschließlich für die Förderung von Kaderspielern gedacht, aber nicht zur Förderung der BuLi-Teams. Entsprechend kann aus dieser Ausgabeposition gar keine Zahlung an die BuLi-Teams erfolgen. Dies wurde bei Zusage der Förderung an die BuLi-Teams nicht beachtet und auch nicht beim Erstellen des Nachtragshaushaltes.
    • Der HAS hat schon vor einigen Jahren mehrheitlich entschieden, dass aus den Mitgliedsbeiträgen keine Förderung der BuLi-Teams erfolgen wird. Sollte die BuLi einen Sponsor finden, würden diese Gelder in voller Höhe den BuLi-Teams als Förderung zufließen. (Beim DDV somit ein durchlaufender Posten)
    • Der Jugendhaushalt wurde angepasst, d.h. er wurde auf das Niveau angesetzt, welches den tatsächlichen Ausgaben des Jahres 2011 in etwa entspricht.
    • Der Haushaltsplan hatte nie ein Plus !!! Der zuletzt vorgelegte Nachtragshaushalt für 2012 hatte ein Minus von ~12.000,--€, der jetzt in Friedberg verabschiedete Nachtragshaushalt 2012 schließt plus/minus 0 ab.
    • Der verabschiedete Nachtragshaushalt 2012 beinhaltet jetzt wieder die Ausgabeposition Winmau. Da noch keine Kaderbildung erfolgt ist, die entsprechenden Regularien nicht vollständig ausgearbeitet sind und ungeklärt ist, welche Förderung durch Dritte (DOSB) erwartet werden kann, ist die Ausgabe Sportföderung für 2012 auf Eis gelegt.
    • Die G+V-Rechnung für 2011 schloß mit einem Plus von ~270,--€ ab, trotzdem ergibt die reine Einnahmen-Überschuss-Rechnung für 2011 ein Minus. In 2011 waren die erzielten Einnahmen geringer als die tatsächlichen Ausgaben, die G+V schließt aufgrund der Auflösung von Rückstellungen (also Rückgriff auf Gewinnrücklage aus Vorjahren) dann mit einem Plus ab.


    Die Formfehler bei den Wahlen und Verabschiedung der Satzungsänderungen wurden nach dem Friedbergwochenende in 11/2011 festgestellt. Hätte man dies bereits auf der Veranstaltung festgestellt, wäre uns ein erneuter außerordentlicher Verbandstag jetzt erspart geblieben. So mussten die Satzungsänderungen neu verabschiedet und es mussten auch die Wahlen wiederholt werden. Somit bestand wieder der alte Stauts, dass das Präsidentenamt unbesetzt, Johan Vizepräsident und Sabine Schatzmeisterin sind. Jihan hatte auch nie seinen Rücktritt erklärt, sondern er hatte erklärt, dass er sich nicht wieder zur Wahl stellt, Sabine wollte ihr Amt zur Verfügung stellen. Dadurch das kein neuer Präsident gewählt wurde, ebenso kein Kandidat für Vize oder Schatzmeister/in zur Wahl antrat, sind Johann und Sabine weiterhin im Amt. Es wäre ihnen zu diesem Zeitpunkt auch nicht möglich gewesen zurückzutreten, da der DDV dann nicht mehr handlungsfähig gewesen wäre. Bei der Wahl zum Teammanager ging es vollkommen korrekt zu und es gibt wohl ausreichende Gründe warum sich die Delegierten der LVs hier mehrheitlich für Renate entschieden haben.

    Ich denke auch nicht, dass die Probleme unter den LVs so groß sind, wie von Dir vermutet. Es gibt eine Menge Baustellen im DDV (ich glaube aber wie in jedem LV) und da ziehen die LVs eher an einem Strang als sich untereinander zu bekämpfen. Aus unterschiedlichen Ansichten und Forderungen, ja auch Eigeninteressen Einzelner für ihren LV einen einheitlichen Konsenz zu finden ist eben nicht einfach.

    mit dartsportlichen Grüßen

    Bodo

    Ich finde es auch nicht gerade Prickelnd, wen andere von Hetze reden. Nur weil ein Mitglied eines Bundesligavereines, entäuscht ist das es die zugesagte Förderung nicht gibt. Aber keiner der so gut infomierten User hier, fragt warum es einen neuen Teammanager gibt. Warum der Präsident auf einmal wieder Vize ist, oder die ehemalige Vize, jetzt Schriftführerin. Chaos hoch drei und du findest es Geschmacklich nicht wertvoll.

    Clubspieler

    Hallo Clubspieler,

    dafür gibt es einfache Antworten und nicht Chaos hoch 3 !!!

    Es wurde festgestellt, dass die letzten Wahlen im November 2011 wegen formeller Fehler nicht rechtens waren. Da diese Wahlen somit nicht korrekt waren, geht alles wieder auf den alten Status wie vor der Wahl in 11/2011 zurück:

    • Präsident = vakant
    • Vize = Johann Pelzer
    • Schatzmeisterin = Sabine Köhler
    • Teammanager = vakant
    • Schriftführer = vakant


    Dann fanden am Sonntag korrekte Neuwahlen statt. Zur Wahl des Präsidenten gab es keinen Kandidaten, automatisch ergibt sich daraus, dass Vize + Schatzmeisterin im Amt bleiben, der Verband muss handlungsfähig bleiben, auch ein Rücktritt war da nicht möglich.

    Zum Teammanager/in wurde dann mehrheitlich korrekt Renate Tupuschis gewählt und Claudia zur Schriftführerin.

    mit dartsportlichem Gruß

    Bodo

    Hallo Elke,

    es ist angeregt worden, dass der Vereinfachung wegen von der Bilanz auf EÜR umgestellt werden soll.

    Wie Dir ja bekannt sein sollte, bedarf es bei Umstellung von § 141 AO nach § 140 AO der Zustimmung des Finanzamtes. Sollte diese Umstellung vorgenommen werden, für die Durchführung dieser Arbeiten gibt es bereits eine Lösung.

    viele Grüße

    Bodo

    hallo,

    so jetzt für die Leute, welche sich mit Bilanzen und deren Erstellung auskennen:

    • Die G+V-Rechnung hatte ein korrektes Ergebnis. Durch eine (!!!) falsche Eröffnungsbuchung war ein Fehler in der Bilanz, so dass der bilanzielle Gewinn nicht mit der G+V-Rechnung übereinstimmte. Dieser wurde korrigiert, der Bilanzwert in Summe bei Aktiva und Passiva änderte sich dadurch nicht.
    • Es gab eine nicht unerhebliche Zahl unkorrekter Buchungen, welche aber ebenfalls keine Auswirkung auf das Ergebnis der G+V-Rechnung hatten. Wer sich mit Buchhaltung auskennt, weiß auch, dass es nicht zwingend eine Auswirkung auf das Endergebnis der G+V hat, nur weil man auf das falsche Einnahmen- oder Ausgabenkonto bucht.
    • Und ein Gewinn in einer G+V-Rechnung sowie Bilanz bedeutet ja nicht gleichzeitig, dass ich in dem Wirtschaftsjahr mehr Einnahmen als Ausgaben hatte, somit hier der rechnerische Überschuss angefallen ist. Durch Auflösung in Vorjahren gebildeter Rücklagen -weil dort Gewinne anfielen oder diese zielgerichtet vorgenommen wurden- erwirtschaftet man dann im abgeschlossenen Wirtschaftsjahr einen rechnerischen Gewinn.


    Noch Fragen?

    mit dartsportlichen Grüßen

    Bodo

    Hallo zusammen,

    bevor hier wieder aus Unkenntis spekuliert und anschließend geschossen wird, das Ergebnis der G+V-Rechnung des DDV für das Haushaltsjahr 2011 war korrekt.

    Wer sich aber mit Billanzierungen auskennt, weiß ganz genau, dass ein Gewinn in der G+V-Rechnung ein rein faktischer Wert für das Kalenderjahr aus buchhalterischem Ergebnis ist. Das Trotz eines Gewinns in einer G+V-Rechnung kann das reale Ergebnis aus einer E+U-Rechnung für gleichen Zeitraum negativ sein. Deshalb ist hier die Betrachtung der EK-Entwicklung zum Vorjahresvergleich nicht zu vergessen. Das Ergebnis der G+V-Rechnung des DDV war korrekt, die Bilanz musste korregiert werden, weil dort Buchungsfehler waren. Die Bilanzsumme veränderte sich dadurch aber auch nicht.

    mit dartsportlichen Grüßen

    Bodo

    Hallo zusammen,

    man kann ja viel über neue Darts diskutieren, aber ohne sie gespielt zu haben?

    Das House of Darts in Rodgau ist ja jetzt erstes D´art9-Center in Deutschland.

    Die Firma D´art9 wird den Dart aber auch diesen Samstag auf der 25-Jahr-Feier des NWDV vorstellen und die Möglichkeit des Probespielens geben. Vielleicht für den Einen oder Anderen aus der Nähe diese Möglichkeit wahrzunehmen.

    mit dartsportlichen Grüßen

    Bodo

    Das können die Steeldarter über Mehrheitsentscheidungen ihrer Delegierten im DDV durchaus erreichen.

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    Da sind 12 LVs Mitglied im DDV und sieh Dir mal an, wie unterschiedlich diese strukturiert sind.

    Verschiedene Spielsystem innerhalb der Landesverbände (Ligastärke und Teamstärke). Dazu sind in einigen LVs noch Unterverbände und da wird dann auch noch unterschiedlichen verfahren.

    Wie willst Du denn da revolutionäre Veränderungen durchführen, wenn schon die LVs unterschiedlich arbeiten?

    Ne Firma, die, wie der DSAB oder die PDC, ein eigenes Interesse hat, sich für die Interessen seiner zahlenen KUNDEN einzusetzen.

    Also das sich eine Firma in erster Linie um die Interessen ihrer zahlenden Kunden bemüht, ist aber ein Irrglaube. Als Firma bin ich vorrangig auf Gewinnmaximierung bemüht und sehe dann, wie ich dies ohnen meinen Kunden dieses Gefühl zu vermitteln aus ihrer Sicht das maximale für sie tue.

    Sieh Dir DSAB an, welcher Darter weiß denn was hinter den Kullissen wirklich läuft? Welche Gelder tatsächlich an wen in welcher Höhe fließen? Es wird der Glaube vermittelt, dass man als Mitglied im DSAB gutes Geld verdienen kann, aber die Masse der Darter sollte da dann aber nicht für sich persönlich nachrechnen. Man sieht, was man gewinnen kann und hat die Hoffnung selbst einmal in dne genuß zu kommen. Diese "Show" muss von oben aufrecht erhalten werden, andernfalls stimmen seine eigenen Einnahmen nicht mehr.

    Oder PDC, wer verdient denn dort tatsächlich? Es sind Leute, die ein horrendes Startgeld zahlen, weil sie dann vielleicht 1x gegen Taylor spielen können und sei es in der ersten Runde. Wer der an den PDC-Turnieren teilnehmernden deutschen Darter liegt denn bezogen auf seine Ausgaben unterm Strich im deutlichen Plus?

    Du kannst noch so gebehtsmühlenartig die Demokratie predigen. Manchmal nützt das nicht. Dann muss das System geändert werden...

    Wer aber soll das System ändern? Wenn im Rahmen der demokratischen Strukturen kein Diktat von oben erfolgen kann und sich Mehrheiten von unten nicht bilden?

    Hallo Toffi,

    auch als Funktionär kannst Du noch so viele Idee und Vorstellung von Veränderungen / Verbesserungen haben, findest Du in der Basis nicht die Mehrheit, wird es nicht umgesetzt.

    Nehme da noch einmal das Beispiel Blockspieltage in der 1. und 2. Liga. Bin ein absoluter Verfechter davon und durch den Aufstieg von der Regionalliga in die 2. Liga selbst mit dem Team davon betroffen. Wechselschichtler und Leute die am Wochenende arbeiten müssen. Dazu mit jedem Aufstieg i.d.R. auch längere Auswärtsfahrten. Unser Team 1 ist aus der BuLi wieder in den LV abgestiegen. Die Leute an 8 Spieltagen zusammen zu bekomen ist einfacher, als jetzt an 18 Spieltagen. Mit Team 2 das Selbe, wieder 18 Spieltage, wieder muss auf Leute verzichtet werden, weil sie nciht bis zu 3 Samstage im Monat beruflich frei machen können.

    Aber auf 2 Delegiertenversammlungen haben sich unsere Mitglieder mehrheitlich gegen Blockspieltage entschieden, damit muss man als Spieler/TC und auch Funktionär leben.

    Auch bei mir im Team würden Einige gerne mehr spielen, nicht unbedingt die 8er-Team-Regelung abschaffen. Denn 4er-Team würde wie auch schon Peter K. schrieb, bei uns zur Teamspaltung kommen und man würde mehr Teams melden, nur wer dann in welchem Team? Man würde dann ja nicht 2 Ligastartplätze auf gleicher Ebene erhalten, sondern 1 Team müsste wieder unten anfangen. Und wer geht dann nach unten? Wer spielt dann wieder best-of-3 statt best-of-5?

    Genau aus diesem Grund stelle ich ja auch an die nächste Delegiertenversammlung den Antrag, dass wir die Anzahl der Spiele verdoppeln, aber dabei die 8er-Team-Regelung beibehalten. Man wird sehen, wie usnere Mitglieder dann entscheiden. Eine Prognose wage ich da erst gar nicht abzugeben.

    Wir sind eben nicht totalitär, dass das Präsidium einfach bestimmen kann, was wie gemacht wird. Entweder muss man im Gesamtvorstand die Mehrheit bekommen [hier haben die Vertreter der Spieler die Stimmenmehrheit gegen ihre/n Willen/Entscheidung geht gar nichts] oder die Delegiertenversammlung muss entscheiden.

    Gruß

    Bodo