Beiträge von Ico

    Ah, das legendäre Bulls Advantage. Das wohl schlechteste Board, das es jemals gab. Hatte auch eins, und man konnte zuschauen, wie ordentlich steckende Darts nach ein paar Sekunden einfach rausfielen. Wanderte nach kurzer Zeit wieder in die Schachtel zurück.

    Auch auf einigen DDV-Turnieren hingen sie - mit ähnlichem "Erfolg". Abpraller und Drop-Outs waren wohl nie häufiger zu beobachten, und das quer durch die Bank.

    Die neuen Auflagen sind hingegen völlig problemlos zu bespielen. Auch das Focus war seinerzeit schon gut.

    http://datagenetics.com/blog/january12012/index.html

    Kurz zusammengefasst:
    Rein mathematisch ist da Ziel von der Qualität des Spieler abhängig. Der absolute Beginner zielt auf Bull um wenigsten das Board zu treffen und zu punkten. Mit Zunahme des Niveau verändert sich die mathematisch optimale Zielvorgabe. Von Bull gehts via kleine 8, kleine 16 zur T7 und schliesslich zur T19. Erst wenn ein anständiges Niveau erreicht ist macht es Sinn auf die T20 zu zielen...

    Hier gibt es auch ein gutes Paper dazu: http://www.stat.cmu.edu/~ryantibs/darts/ inkl. Bildern, Animation und glaube auch ein Java-Applet.

    Ich behaupte mal, das ist die ganz normale Nahtstelle, schließlich wird der Ring ja wohl aus einem flachen Metallband gebogen und nicht von einer Rolle abgesägt. Hab zwei Unicorn-Boards hier und ist bei beiden zumindest erkennbar. Man kann natürlich alles unterm Mikroskop anschauen und Fehler suchen...

    Ja, Freitag war's ätzend, heute ganz ok.

    Technisch eine echte Zumutung - schwankende Qualität, nur die Flash-Player-Grütze, keine Apps.

    Da ist das Eurosport-Abo um Welten besser, auch wenn nicht HD.

    Wenn der ehrliche zahlende Kunde gegängelt wird, könnte ich immer das Kotzen kriegen.

    Ich habe auch ein ähnliches Board zu Hause, aber es ist höchstens eine Ergänzung zum und kein Ersatz für ein reguläres Board. Ist ja schnell gewechselt an der Wand. Wirklich oft spiele ich aber nicht drauf. Hätte ich Platz für ein zweites Board, würde ich evtl. öfter mal ein paar Pfeile drauf schmeißen.

    Klar kommen einem dann auf einem normalen Board die T und D Felder erstmal riesig vor, treffen muss man aber trotzdem noch. Und den schmalen Schlitz zum Fokussieren hast Du dann auch nicht.

    Du musst aber aufpassen, dass dir das nicht zu eintönig wird.

    Gerade als Anfänger ist man gut beraten, sich einfach ein paar verschiedene Wege parat zu legen. Würfel Dir einfach vor dem Spiel oder Training drei verschiedene 9er aus, und spiel die dann der Reihe nach runter.

    Nen stumpfer Bohrer ist ja auch nicht abgenutzt, wa? ;)

    Dass die Dinger auch nach Jahren fliegen bezweifle ich nicht, und die Masseunterschiede sind wohl zu vernachlässigen.

    Um mit eigener Erfahrung reinzugrätschen: ich spiele seit vielen Jahren Phase 5, und sie sind deutlich glatter geworden, das war nach ein paar Monaten schon spürbar. Die Grip-Rillen sind natürlich noch da, aber die Kanten nicht mehr sonderlich scharf, auch wenn sie vermackt sind. Ich habe noch einen fast unbespielten Satz hier liegen zum Vergleich, und der Unterschied ist beim Anfassen und Werfen enorm.

    Gibt ja auch unterschiedliche Strategien, wenn man zwei Sätze nutzt. Manche schönen einen Satz komplett, manche nehmen einen nur für Turniere, manche nehmen beide Sätze im Wechsel, damit sie ähnliche Eigenschaften haben...

    Man muss aber auch sagen, sobald die Dinger rundgelutscht - äh eingespielt - sind, ändert sich nicht mehr viel.

    Wer 20 Jahre braucht, damit seine Darts Abnutzungserscheinungen zeigen, sollte entweder dringend an seinem Trefferbild arbeiten oder muss ganz exquisites Equipment haben. Bei normalen Darts verändert sich der Grip schon spürbar nach spätestens ein paar Monaten. Wenn das nicht als Abnutzung durchgeht, als was dann? Nein, es ist kein Dreck...

    Ansonsten ein Thread voller Nicht-Information. Nimmt ja echt überhand, meine Lust, hier wieder öfters reinzuschauen, schwindet schon wieder.

    Die Wärmeentwicklung hat erstmal nichts mit der Betriebsspannung zu tun, sondern nur mit der Leistung.

    Was für die Wärmeableitung reicht, hängt von vielen Faktoren ab, Material, Größe, Zirkulation, Leistungsabgabe, ... und auch die Befestigung auf dem Träger. Der beste Kühlkörper bringt nichts, wenn zwischen LED und Kühlkörper eine schlechte Wärmeleitung durch eine schöne Schicht untauglichen Kleber besteht.

    Ich behaupte mal, das ist sehr spielerabhängig.

    Selbst Taylor sagt auf seiner DVD, dass man sich bewegen sollte - "shortest path to the target" oder so.

    Man hat halt die Qual der Wahl: Arm verdrehen (wohl das fehlerträchtigste), Oberkörper drehen, Stand verändern... ich kann mir nicht vorstellen, dass man für jedes Ziel sicher die gleiche Position am Boden auswählt. Das fällt ja ohne Markierung schon für den "normalen" Wurf schwer. Und den Wurfrhythmus macht's komplett kaputt. Wer eh jeden Dart einzeln zielt und wirft, für den mag das gehen...

    Bottom Line: Ich laufe auch, aber sehr selten.

    Schuhe immer, aber zu Hause auch häufig in den Latschen - aber auch öfters mal in den gleichen Schuhen wie bei Turnieren.

    Die paar mm Höhenunterschied machen's auch nicht aus. Bedenke, dass Du morgens auch etwas länger bist als abends... da gewöhnst Du Dich nach zwei, drei Würfen dran ohne es zu merken. Aber wenn der Winkel anders ist oder seitlich das Neigen sich ganz anders anfühlt, dann wird's doof. So bieten mir einfache Turnschuhe zu wenig halt, aber ich steh auch seitlich am Oche. Wanderstiefel konnten auch nicht überzeugen. :thumbup:

    Ansonsten gilt auch hier: viel Kopfsache. ;)

    Wenn man eine Holzscheibe dazwischen hat, wird's meist erstmal lauter im Zimmer, weil die Holzscheibe einen schönen Lautsprecher geben kann (was man dann wiederum stilllegen darf und kann). Dafür geht halt ggf. weniger in die Wand, so dass beim Nachbarn evtl. trotzdem weniger ankommt.

    Bei einer (i.d.R. massiven) Außenwand ist das direkte Anschrauben nicht einfach zu toppen. Bei meinem Vater hängt eine Scheibe an deinem dicken Schornstein, das ist im Zimmer auch kaum zu hören, aber überträgt sich (wenn auch sehr leise) durchs Haus.

    Ich versteh nicht das Gejammer um ein paar Kilo - wenn man eine Holzplatte befestigt, dann in der Regel mi vier Schrauben. Denkt man an Hängeschränke oder Wandregale, z. B. in der Küche, was da auf die Waage kommt. Ordentliche Dübel und Schrauben, und alles ist gut.

    Bei Nylonschäften hilft es nicht sonderlich viel, ist vielleicht sogar hinderlich.

    Fest anziehen, und man kann auch Dichtband (aus dem Sanitärbereich) verwenden - einfach um das Gewinde wickeln. Das hilft schon ein wenig. Und irgendwann halt einfach mal für 50 ct neue Schäfte spendieren.

    Gegenüber der mitgelieferten Schraube und Halter in der Mitte hat man eigentlich mal so gar nichts gewonnen, nur Flexibilität verloren. Die Waschmaschinenunterlage hätte man dort auch verwenden können...

    Direkt in die Wand schrauben vs. Vorsatzplatte hat halt auch unterschiedliches Verhalten bzgl. der Schallübertragung.

    Aber wenn alle zufrieden sind, warum nicht...

    Also ich behaupte mal, da liegen keine Dübel bei, weil einfach jede Wand anders ist. Einer hat Stein, einer Holz, einer Gips... und alles braucht unterschiedliche Dübel oder gar auch gar keine. Und so ist bei vielen Gegenständen (Möbel, ...) kein Dübel dabei. Häufig auch gar keine Schrauben. Bei TK-Elektronik sind hingegen meist kleine Dübel in der Tüte... macht halt jeder so, wie er's gerade will oder sparen möchte.

    (Ich sehe kein Problem darin, das Ding in vielen Fällen direkt an die Wand zu schrauben.)

    Also ich finde unter "Target Precision Discovery" etliche umbeschichtete Varianten .

    Da würde ich nicht einen neuen Satz beschichteter kaufen mit der Absicht, das gleich runterzuhobeln. Da müsste es schon was sein, was es sonst so gar nicht gibt.

    Also die R4X sind sehr ordentlich, was die Haltbarkeit angeht.

    Ich habe gerne mit Unicorn gespielt, weil ich den Aufbau besser fand als die reinen Plastikflights.

    Im Moment spiel ich Cosmo, und da kann ein Flight auch schon mal Monate halten. (Zum Vergleich: bei den Unicorn waren es Tage, bis ich wechseln wollte/musste)

    Falls Du mal ein paar R4X testen willst, sag Bescheid, dann schick ich Dir für schmalen Taler welche zum Testen.

    Allerdings bin ich mit der Highscore-Übung nicht ganz zufrieden. Für mich ist das nichts anderes als zwischendurch ein bisschen auf die 20 werfen. Ich würde die gerne mit einer anderen Übung ersetzen. Hätte da jemand Vorschläge?


    Es ist halt kein "Trainingsplan" sondern eine Leistungskontrolle.

    Sieben Runden auf T20 zu werfen kann man wohl auch kaum auf Scoring-Training ansehen...