Beiträge von traut

    Wie wär's damit, zwei Holzbrettchen über einander zu montieren?


    Nur ein kleines Loch für Stahl- oder Softspitze steht ja beliebig schief!?

    Mit zwei Holzbrettchen oder Leisten über einander hat man 'ne zusätzliche Führung - die passt dann auch für dicke Messing- oder dünne Tungstendarts, für schlange zylindrische oder dicke Fassform.

    Die Brettchen oder Leisten kann man entweder direkt auf 'ne Rückwand setzen oder mit Abstandshalter über einander montieren.

    Hier mal 'ne Skizze

    Hallo,

    zu den Materialien zum Schutz der Wand, zur Reduzierung der Zimmerlautstärke, zur Entkoppelung zur Nachbarwohnung habe ich hier ein paar interessante Tipps gefunden - vom Sandwich aus Kork und Styropor über Luftpolster und Schaummatten bis hin zum Fahrradschlauch.

    Aber wie groß habt ihr den Schutz dimensioniert?

    Hier spielen auch Laien und Kinder ab 8 Jahren damit - da geht der Streubereich bei E-Darts ziemlich weit drum rum.

    Unter und um meine Sisalscheibe hatte ich früher Holzweichfaserplatte, ca. 15 bis 20 mm stark, beklebt mit Kork, 3 bis 4 mm. Das waren ringsum etwa 20 cm.

    Hinter das E-Board habe ich diesmal eine etwa 40 mm dicke Holzfaser-Dämmplatte gesetzt, die vom Umbau übrig blieb (Gutex Multitherm) - 60 cm breit, 90 cm hoch. Das deckt fast alle bisherigen Einschläge ab. Etwas höher wäre auch möglich, aber die zufällig verfügbare Holzleiste 10x40 für eine Rahmeneinfassung reichte nur für 90 cm Höhe.

    Zuerst überlegte ich, es asymmetrisch unten tiefer zu machen - letztendlich habe ich die Platte aber mittig montiert. Sieht besser aus.

    Als Material kann ich es weniger empfehlen: es federt recht stark zurück, wirft Pfeile quasi zurück. Auch für die Lautstärke ist's nicht toll - es pocht ziemlich laut, es ist wohl zu steif. Vorerst sieht's noch gut aus, auch wenn die Oberfläche nicht wirklich abriebfest ist. Kork habe ich schon ziemlich zerkrümelt gesehen.

    Wie groß ist euer Wandschutz, welche Größe würdet ihr empfehlen?

    Hallo,

    Ich dachte, ich frage mal hier im Forum - denn die Forensoftware ist eine der besseren und das Forum das wohl aktivste in Deutschland.

    Den bisherigen Antworten entnehme ich, dass die wenigsten über ihren eigenen Tellerrand rausblicken wollen, aber trotzdem was zu allem glauben sagen zu müssen.

    Sorry, dann tut's mir leid, eure Zeit verschwendet zu haben. Ich bin hier wohl im falschen Pub. Da übe ich lieber 'ne Runde Dart...

    Das einfachste ist, du verwendest Messing-Darts.

    Ansonsten musst du gezielt bei Herstellern suchten, ob sie Darts für Nickel-Allergiker anbieten. Beispielsweise gibt es nickelfreie Legierungen mit 95% Wolfram und Kupfer.

    Aus anderen Diskussionen kann ich dich verweisen auf
    Darts selber machen

    Du kannst auch individuell Darts herstellen lassen - dann kannst du auch selbst das Material auswählen. Als willkürliches Beispiel nenne ich mal dartkiste.de/index.php?list=121

    Nebenbei - die Legierungsfrage bei Wolfram beschäftigt wohl vor allem die Allergiker. Klassischer Legierungs-Hauptbestandteil ist Nickel. Mit der Zunahme von Nickel-Allergien reagieren manche Leute allergisch auf ihre Barrels und müssen sich nach Alternativen umsehen. Es gibt auch Nickellegierungen mit z.B. Kupfer. Da muss man aber schon sehr gezielt suchen, um die zu finden.

    Der theoretische Vorteil aus Billets mit höherem Wolframgehalt dünnere Barrel bei gleich bleibendem Gewicht herzustellen wird in den allermeisten Fällen wieder ad absurdum geführt wenn man hinten 2cm ausbohrt um das Gewicht wieder zu drücken.

    Ja, das ist natürlich unsinniges Marketing

    Was nütz dir die Gewissheit ob die 80% wirklich 80% sind oder doch nur 76% oder gar 82%`
    Nur die Neugier? Nachvollziehbar. Dann auf zum nächsten Metaller oder Gold- Dealer bei dem ein RFA-Gerät steht und Auftrag erteilen.

    Ich sprach von Hausmitteln, nicht damit Abby Sciuto zu beauftragen.

    Der theoretische Vorteil aus Billets mit höherem Wolframgehalt dünnere Barrel bei gleich bleibendem Gewicht herzustellen wird in den allermeisten Fällen wieder ad absurdum geführt wenn man hinten 2cm ausbohrt um das Gewicht wieder zu drücken.

    Naja - immerhin dient sowas durchaus auch noch der Balance. So ganz unsinnig ist's also nicht unbedingt. Aber ob der höhere Wolframanteil sich überhaupt drastisch im Gesamtpreis auswirken dürfte? Wolfram kostet auf dem Weltmarkt etwa 300 $/Tonne, also etwa 0,02 €/60g (hab' ich mich da echt nicht verrechnet?).

    Nachtrag: Hm. http://www.boersennews.de/markt/rohstoff…8355062/profile schreibt von Preisen je Tonne - Erz! Andere Quellen nennen 300 bis 400 $/MTU, also je Metrische Tonnen Unit (Einheit) - und die entspricht 10 kg. Dann kommt also ein Faktor 100 drauf. Den Materialpreis verschiebt's dann auf plausiblere 2 € je Set. Runden wir mal großzügig auf 5 Euro auf... Trotzdem ist das noch kein Beinbruch und wenig relevant für den Gesamtpreis.

    Früher brauchte man davon manches für Glühfäden in Glühbirnen, da ist der Markt ziemlich weggebrochen. Der Materialpreis ist also nicht so dramatisch, auch wenn die passende Legierung teurer sein wird. Die muss ja auch zur Verarbeitung entsprechend geeignet sein. Der Preisunterschied zwischen 80% und 90% Darts ist eher Marketing.


    Da der Preisunterschied so gering ist spielt's auch keine Rolle ob man nun 80% etwas weniger oder 90% Material etwas mehr ausbohrt (für den Schrott gibt's 1000 €/t zurück).

    Aber bei selbst bei so geringen Beträgen werden manche schummeln.

    Aus Herstellersicht ist es eher sogar einfacher, gleich nur das bessere Material zu verwenden und es generell zu verarbeiten - das spart Lagerhaltung, verbilligt den Einkauf und vereinfacht die immer gleiche Verarbeitbarkeit. Für's Marketing kann man noch immer das bessere Material auch als billigeres Material deklarieren. Nur in umgekehrter Richtung kann man massive Gewinneinbrüche erleben, wenn man plötzlich als Betrüger dasteht.

    Aber warum willst du das alles herausfinden?
    Für mich persönlich ist wichtig herauszufinden, ob mir der Dart liegt oder nicht. Aus was er ist, interessiert mich nicht wirklich.

    1) Neugier
    2) Aktueller Beschiss macht noch neugieriger
    3) weil es hier schon gefühlt 200 Fragen zur Wahl der richtigen Darts gibt, aber wohl noch sehr wenig zum Material selbst.

    Vielleicht seid ihr in der glücklichen Lage, einen Händler vor Ort zu haben, bei dem man sogar ausprobieren kann. Vieles erfolgt aber anderswo über den Versand - und da hilft es auch, wenn man schon mal weiss, auf welche Produktauswahl man sich beschränken kann.

    IMHO kann man sich die ganzen Fragen zur Dart-Auswahl weitgehend sparen, weil das eine vor allem subjektive Frage ist, womit man sich wohlfühlt, womit man gut trifft. Da hilft alle Theorie nichts, da braucht's die Praxis.

    Die Frage zur Materialwahl kann man hingegen sehr gut theoretisch behandeln.

    Dein Vorschlag, Ausrechnen über das Volumen, das ist wohl nur eine recht grobe Abschätzung. Gerade das Gewinde ist eher schwieriger zu ermitteln - da kann man nur schätzen. Auch Rillen und Riffelung kann man nur überschlagen. Bei gewölbten, holzfassförmigen Formen geht das eh' nicht mehr.

    Und beim Verdrängungstest ist eine genaue Abschätzung wohl auch recht schwierig, weil beim kleinen Volumen wohl kaum genau zu ermitteln. Obendrein hat man das Problem, dass im Gewinde Luftblasen bleiben - wie ermittelt man das?

    Um weiter zu theoretisieren: Auf jeden Fall gehört etwas Spüli ins Wasser, damit sich nicht ein riesiger Wasserberg aus dem Messglas rauswölbt und damit Luftblasen sich leichter lösen. Vermutlich würde ich die Messung auch zusammenpuzzlen, Barrels trocken, Barrels nass mit wassergefülltem Gewinde , dann Verdrängung messen und nachher den Gewindeanteil der nassen Barrels draufschlagen.

    Selbstverständlich macht man die Messung auch gleich mit allen drei Barrels - das drittelt den Fehleranteil.

    Aber wenn hier nur Praktiker diskutieren, dann hat das wohl noch nie einer hier versucht?

    Als No-Name-Labels (!?) liegen hier gerade vor mir:

    * Tyrone - Darter's Darts - The Art of Darts
    ... wohl ein label der sunflex sport GmbH + Co. KG, Wolkersdorfer Berg 3, D-91126 Schwabach, http://www.sunflex-sport.com
    Mit Etui-Aufschrift "Made in England"

    Vermutlich ist das auch kein Hersteller, sondern eine Modellreihe - so wie dort aktuell Vesta, Nova, Triton, Impact, Blaster, Mantis, Scorpion, Black Widow, Pegasus, Centaur, Titan

    und

    * British Darts - Precision Made Dart Set - Made in England
    ... ohne jegliche weitere Herstellerkennzeichnung.

    Das Logo ähnelt dem von http://www.britishdarts.com/ , also wohl Sanders, London Ontario, für den kanadischen Markt.
    Aber mein Logo sieht anders aus als
    [Blockierte Grafik: http://www.britishdarts.com/images/logo-british-darts.png]
    Meine Bulldogge ist braun, schaut nach links und hält drei orange Darts im Maul.


    Die Verpackungen sehen identisch aus. Ist es üblich, dass die alle gleich aussehen, oder kommen die alle aus der gleichen Fabrik?
    (Bild folgt noch)

    Hallo,

    hier hängt seit Weihnachten das erste E-Board. Jetzt spiele ich etwas damit herum, welche Pfeile mir damit liegen.

    Die ersten waren dabei - einfach verchromter Stahl.

    Als nächstes mal ein Super-Sonderangebot von Heinrich Hecker, Paderborn - beworben als "Profi Dartpfeil / Dartpfeile Champion", 18 g, "mit Messingbarrel und silberfarbenen Aluminium-Shaft". Ich kann nur sagen, Finger weg. Bei den Shafts waren drei von sechs schief geschlitzt. Service dort ist flott, aber unwillig. Krönung des ganzen: ich stellte heute fest, dass die vermeintlichen Messingbarrels heftig magnetisierbar sind - das ist garantiert nur vermessingtes Eisen.

    Nebenbei hab' ich jetzt zwei Mittelklasse-Darts genommen:

    Tyrone 16g, "Nickel-Silber-Barrel", Model 02920. Die sind gänzlich unmagnetisierbar. Daher vermute ich vielmehr, dass die aus Messing mit galvanischer Nickel-Beschichtung bestehen.

    British Darts, 14 g. Die sind schwach magnetisierbar. Ansonsten findet sich dort weder Modell- noch Hersteller noch Materialbezeichnung - ich vermute, dass die tatsächlich aus einer Nickel-Legierung bestehen. Überraschenderweise ähnelt die Verpackung und Kennzeichnung von British Darts und Tyrone einander zum verwechseln. Nutzen die alle den gleichen Blister, die gleichen Gewichtsmarkierungen, oder kommen die alle aus der gleichen Fabrik?

    Dann gibt's noch die "Tungsten Look" im Handel, also die Mogelpackung mit Wolframbeschichtung auf Messing, Nickel oder gar nur Eisen. Hauptsache Tungsten steht drauf.

    Bei echten Wolfram-Legierungen muss der Wolfram-Anteil wohl ausdrücklich dabei stehen - also die typische Angabe von 80%, 85%, 90%, richtig? Schade dass das nur auf der Verpackung steht, eine Kennzeichnung der Darts selbst ist wohl unüblich - auch wenn man das heute leicht auflasern könnte. Das lädt zu Mogeleien geradezu ein.

    Hat von euch schon mal jemand die Materialangaben nachgeprüft?

    Die Methode mit dem Magneten ist die wohl einfachste. Eisen stark magnetisch, Messing unmagnetisch. Nickel leicht magnetisierbar.
    Wie schaut's mit Wolfram aus? Da kommt's auf die Legierung an? So finde ich z.B. für die Tiramet-Werkstoffe G17B und G17,5B mit 90 bzw. 92,5% Wolfram eine schwach ferromagnetische Eigenschaft - die sind mit Nickel und Eisen legiert. Hingegen ist S17 mit 90% Wolfram, Nickel und Kupfer paramagnetisch (sprich schwach, aber nicht dauerhaft magnetisierbar).

    Abkratzen kann man das Barrel natürlich auch - das nimmt den natürlichen Abrieb vorweg, der bei der Benutzung normal wäre, ist aber eine absichtliche Schädigung, die der Verkäufer bei einer Reklamation sicher nicht gerne sieht. Im Sicht- und Griffbereich will man das sicher nicht haben

    Kann man Gewicht und Dichte mit Hausmitteln hinreichend genau prüfen?

    Ich hab' die Frage daher hier ins Forum gestellt - die E-Barrels sind ja homogen, da könnte man mit Wasserbad noch was bewirken. Bei den Steeldarts mit eingepresster Stahlspitze hat man ja immer auch deren Gewicht beim Barrel mit dabei.