Beiträge von Winston Smith

    Dann kann man jeden Spieler eigentlich nur beglückwünschen. Wenn ein Rene Berndt normalerweise 65-75 spielt un dann bei beiden Auftritten bei der European Tour über 80 spielt, können sie sich mächtig steigern. :thumbup:

    Letztlich können wir es nicht beeinflussen. Natürlich wäre es schön mehr Informationen zu haben. Wenn man sich aber dagegen entscheidet, kann ich das aus einigen Gründen, die hier auch stehen, auch vollkommen nachvollziehen! :thumbup:

    Ein höherer Ave bei einer E-Tour liegt meistens daran, dass dort ein stärkerer Gegner dafür sorgt, dass es weniger ( den Ave verschlechternden) Fehlwürfe auf die Doppel gibt.

    Einen Verlust bei etablierten Darthändlern sehe ich auch nicht, da ein ganz anderes Publikum angesprochen wird. Viele Scheiben werden einfach spontan gekauft.
    "Oh guck ma, ne Dartscheibe für 20 Euro und Pfeile für 4 Euro, das ist doch bestimmt auch was für den Luca.. 8o "
    Ich sehe das Ganze jetzt einfach mal ganz optimistisch als Chance, dass auch viele potentielle Nachwuchsdarter in den Genuss kommen Steeldart zu spielen. Das Dart Interesse wird in Deutschland bekanntlich immer größer. Bisher betraf das aber eher dem Zusehen. Nun könnte es zu einem Spielinteresse werden.


    Ab morgen widmet sich Aldi-Nord (zumindest in Kreis Pinneberg) dem Steeldart. Bisher kannte ich von Aldi nur E-Dart Scheiben. Ein Kumpel von mir will sich die Scheibe plus einen Satz Pfeile holen. Bin mal gespannt, wie die Qualität ist. Bei dem Preis darf man wohl nicht viel erwarten. Die Scheibe sieht recht nostalgisch aus.
    Werde sie bei Gelegenheit auch mal bespielen und dann berichten.

    Das Buch von Gordon Shumway habe ich etwa vor drei Jahren gelesen. Das mit den klaren Worten kann ich bestätigen. Zum Teil schrieb er aber in einem Ton, welchen man auch leicht arrogant auslegen könnte. So schrieb er ziemlich niederschmetternd sowohl über die Organisation BDO (völlig zurecht), als auch über das sportliche Niveau deren Spieler. Dass das spielerische Niveau mal so überhaupt nicht mit dem der PDC mithalten kann ist unbestritten. Wenn man jedoch nur Gordens Buch kennt und nie zuvor z.B. Lakeside verfolgt hat, käme man zum Schluss in der BDO wird ein Ave unter 50 gespielt. Da hätte man vllt. noch ein zwei starke Spieler nennen dürfen (vor allem weil die wenigsten dort Profis sind und trotzdem eine Ave um die 90 spielen). Über Dobromyslova von den Damen, fand er in einem anderen Kapitel ja auch positive Worte. Auch seine Kritik über das optische Erscheinungsbild von Hobbyspielern wirkt leicht arrogant. Auf der anderen Seite sind das aber klare Worte, die nicht verkehrt sind und dadurch wird das ganze wesentlich interessanter. In der Summe kann ich das Buch definitiv empfehlen. Behaupte einfach mal, dass es sowohl für recht frische als auch für alte Dartfans unterhaltsam ist.

    Das Buch "Game on" von Elmar Pauke las ich vor knapp 8 Monaten. Kenne sein erstes Buch nicht, aber gemessen an den Rezensionen hier, ist sein zweites Werk wohl um einiges Besser. Es ist recht leichte und kurzweilige Kost mit einigen Unterhaltsamen Anekdoten. Das Buch ist dann aber doch eher für den frischen Darter und ich denke mal, dass diese auch die Zielgruppe sind.
    Mir persönlich hat Gordons Buch etwas besser gefallen.

    Für Elmars Buch zahlte ich knapp 17€, während mich Gordons schlappe 2,99€ kostete (gleicher Buchhandel). Würde mich aber nicht wundern, wenn Elmars Buch sich besser verkauft, da die Vermarktung besser ist. Gordons Buch habe ich zufällig entdeckt.

    Also bei der Diskussion bei Fb ist man sich immer noch nicht einig.
    Die PDC Europe sagt dort folgendes: "Hier nun die offizielle Info der Professional Darts Corporation: Der Wurf zählt "as long as the dart was thrown and the point came out when the dart was retrieved." Wir fassen zusammen: Bricht die Spitze beim Wurf ab, dann zählt der Wurf nicht"
    Kirk Bevins und Paul Hinks sagen es zählt und auch Russ Bray soll sich auf Twitter dementsprechend geäußert haben. Die Caller sind sich anscheinend einig. Regelwerk hin oder her. Die Profis können sich zumindest darauf einstellen, dass der Wurf dann zählt. Fände ich persönlich auch praxisnäher, da man, wie schon erwähnt, eh schon gestraft genug ist.

    Hatten zuhause, als ich ca. 13 Lenze war, ne 0815 E-Dart Scheibe zuhause. Die haben wir ne Zeit lang täglich mehrere Stunden beackert. Als ich dann mit 15 das erste Mal auf einem Automaten spielen durfte, hat das den Spaßfaktor nochmal um einiges erhöht. Dann habe ich leider eine gefühlte Ewigkeit gar nicht bzw. nur sporadisch gespielt. Irgendwann vor knapp 10 Jahren, habe ich mir wieder eine E-Dart Scheibe gegönnt. Diese wurde dann auch fast schon regelmäßig beackert. Im Prinzip kannte ich ja nur E-Dart, da in den Kneipen in meiner Gegend nichts anderes angeboten wurde.
    Für Steeldart interessierte ich mich erst, als ich anfing regelmäßig Darts im Fernsehen zu verfolgen (da ich kein Sport 1 empfangen konnten, war das die BDO auf Eurosport, die PDC kannte ich überhaupt nicht). Richtig angefixt bin ich dann vor drei Jahren beim Probewerfen im Darthandel. Dementsprechend habe ich mir dann auch mein erstes Steelboard gekauft. Demnach spiele ich zuhause Steel, aber in der Kneipe nach wie vor E-Dart.
    Steeldart macht mir mittlerweile auch wesentlich mehr Spaß. Aber viele Gelegenheitsspieler tun sich am Anfang doch etwas schwer mit Steeldart und ein Hauptgrund ist tatsächlich das Rechnen. Aber das Flair, die Geräuschkulisse sprechen für mich ganz klar für Steel. In Kneipen, zumindest dort wo viel getrunken wird, ist so ein Automat dann doch ganz angenehm. Und es gibt wohl kein schöneres Klingeln, als das beim treffen der Triple 20.
    Ergo: Mir, dem Hobbyspieler, macht beides Spaß.
    Meine Pfeile sind deshalb auch mit Wechselspitzen. Gewicht 20g, eigentlich beim E-Dart nicht erlaubt, aber wer kontrolliert das schon.

    Da hätte ich glatt nochmal ne Frage: Wird das Gewicht der Pfeile eigentlich bei Turnieren geprüft?

    Sehr interessanter Artikel, dessen Recherche sicherlich einen hohen Aufwand erforderte- dafür :sg: !
    Gefallen hat mir auch wie die Prognose der deutschen Zukunft im Dartsport, diese kommt, ohne dabei in Resignation zu verfallen, ernüchternd daher und wurde nicht, wie sonst üblich, künstlich beschönigt oder gehypt,.
    Gute Arbeit!

    Kann mich ebenfalls weitegehend den Vorkommentaren anschließen. War Sonntag beide Sessions vor Ort. Die Stimmung war im Groß und Ganzen sehr gut. Fußball Gesänge waren nur vereinzelte zu vernehmen. Hin und wieder wurde ein Kölner Stürmer besungen und ein, zwei Mal waren ganz kurz auch die peinlichen Timo W. Gesänge zu vernehmen, aber immerhin keine Holland Gesänge.
    Sehr positiv fand ich, dass ein Großteil der Zuschauer am Spielgeschehen war, was sich dann in der Stimmung widerspiegelte. So blieb es bei den eher unspektakulären Spielen zwar etwas ruhiger, da die meisten Spiele jedoch an diesem Tag richtig stark waren, war auch die Stimmung dementsprechend stark. Allen voran der Support für Bunting (schade, das der 9. Dart nicht das Ziel traf) und später auch für Mensur war klasse.
    Ebenfalls positiv war, dass die Stimmung auch zum Ende der zweiten Session nicht abebbte. Wird mit Sicherheit mit daran liegen, dass viele Sonntags mit angezogener Bremse trinken, weil Montags nun mal nicht jeder ausschlafen kann und man sich nicht Sonntags vor den Sessions mit billigen Bier aus´m Supermarkt betrinken kann (außer die wenigen die vorgesorgt haben). Vereinzelte haben es trotzdem geschafft ärztlich versorgt werden zu müssen. Superwarme Halle plus viel Alkohol verträgt nicht jeder.
    Alles in allem aber eine seht gute Atmosphäre. Interessant waren die leichten Buhrufe, sobald man den Namen van Gerwen hörte. Elmar Pauke kommentierte es in etwa so (den exakten Wortlaut weiß ich nicht mehr): "Jetzt buhen sie noch, aber sobald er die 180er um sich feuert, werden sie ihn wieder feiern". Recht hatte er, bzw. erloschen die Buhrufe schon, sobald "Seven nation army" durch die Boxen dröhnte.
    Natürlich wurden alle seine Gegner immer etwas mehr unterstützt, da man schließlich dazu neigt für den Underdog zu sein und das ist momentan nun mal jeder der sich gegen MvG versucht. Doch in Anerkennung seiner abermals unglaublich starken Leistung und dem damit verbundenen Spaß am zuschauen, wurde auch er, wie richtig von Pauke prognostiziert, gebührend gefeiert. Über die großartigen Leistungen, welche an diesen Tag sonst noch geboten wurden, muss man wohl nichts mehr schreiben, da sprechen die Zahlen/Statistiken für sich. Demnach war es für mich und wohl auch für die meisten anderen ein absolut gelungener Tag :thumbup: .

    Wer bisher das Turnier verfolgte (auch die letzten Jahre), der weiß wie viele Schwierigkeiten die Topspieler bei diesem Modus haben. Der Vorwurf einer Schiebung sollten demnach auch jedem absurd erscheinen. Einen Vorteil für Hopp/Schindler durchs Publikum sehe ich auch nicht.
    1. Wie schon erwähnt, herrschte in dem Spiel ein durchgehender Lärmpegel. Der weder einen Routinier wie Dolan, noch einen sich gerne mal mit dem Publikum anlegenden Gurney beeindrucken wird. Da wird Schindler eher Probleme mit gehabt haben, obwohl bei ihm von Nervosität, trotz nicht optimaler Leistung, gestern nicht viel zu sehen war.
    Und dass die Fans bei jedem Hopp Aufnahme "Hopp Hopp Hopp Hopp" riefen macht die Sache nicht einfacher. Aber Hopp scheint damit gut klar zu kommen.

    Ich habe gestern nur kurz reingeschaut. Eintracht Frankfurt Gesänge, unsportliches Gepfeife, andere Blödsinnsgesänge etc., damit verschwende ich nicht mehr meine Zeit. Warum man sowas machen muss, habe ich noch nicht verstanden. So möchte de PDC das aber wohl, denn zumindest der Getränkeumsatz dürfte sich lohnen.

    So hoch würde ich den Getränkeumsatz nicht unbedingt einschätzen, da ein Großteil bereits sehr gut vorgeglüht hat. Dementsprechend sind sie zu Beginn der Session sehr lautstark und zum Ende wird es dann wieder deutlich ruhiger.

    Deshalb habe ich auch "zumindest die, die ich kenne" hinzugefügt. Kann ja nicht für eine ganze Nation sprechen. Wie gesagt, die, die ich kenne, tolerieren nicht nur den Begriff, sondern nutzen ihn teilweise selbst. Das weiter auszuführen wäre dann aber doch etwas off Topic, also verbleiben wir hier im Forum einfach bei
    der offiziellen Bezeichnung "Tschechische Republik".

    Das war doch mal richtig ansehnlich. Scheinbar hatten beide Teams keine Probleme mit dem ungewohnten Rhythmus. Schade für die Tschechen gleich einen so starken Gegner zugelost zu bekommen. Für die meisten anderen Teams hätte das heute gereicht.


    Oha Shorty! Jedes Jahr wieder der Tschechei Fauxpas.

    Edit: Endlich hat es ihm der Regisseur aufs Ohr geflüstert.

    Bei offiziellen Anlässen ist es schon schlauer einfach Tschechische Republik sagen, damit unnötige Diskussionen ausbleiben. Die Tschechen selbst haben mit dem Begriff Tschechei allerdings keine Probleme (zumindest die, die ich kenne).


    Na, na, na! Bei fremden Gedankengut immer schön die Quelle angeben Herr Schopenhauer.

    Back to Topic. Nichts gerlernt der Parody. Für die gleiche Jubelnummer gegen MvG hat er schon einmal £350 Strafe kassiert.

    Selbst als nicht Kenner Schopenhauers sollte einem die auf einmal erstaunlich gute Rhetorik Thornton_Fans wundern.... ;)
    Davon mal abgesehen, war das Zitat in diesem Fall ("das "eigene Land" gut finden, ist ja nicht verwerflich") auch sehr unangebracht.

    Spannendes Spiel, auch Dank des nicht ganz fairen Publikums. Allerdings sind z.B. die Holländer und die Schotten in diesem Punkt auch nicht viel besser. Da finde ich die Gesangsauswahl und das dazwischen Gepfeife, gerade bei Underdogs wesentlich beschämender. Was noch auffällt ist, dass das Publikum überhaupt nicht das Spielgeschehen begreift. Da hat man sich über die Jahre ein richtiges Party/Event Publikum angezüchtet. Das ist die Kehrseite der schnellen Popularität. Und ich befürchte eine weitere Tendenz zum immer exzessiveren Saufgelager bei immer kleineren Interesse des Spielgeschehens. Auf der Insel ist es bezüglich des Pegels nicht anders, aber dort sind die Zuschauer auf jeden Fall im Spielgeschehen.

    Ich glaube Hopp/Schindler haben großes Potenzial.

    Da sind die Chinesen sowieso schon hoffnungslos unterlegen und trotzdem wurde bei jedem Wurf gepfiffen. Hoffe da wurde durchgegriffen. Publikum ist bisher echt unterirdisch.
    Wenn ich schon diese primitiven Timo W. Gesänge höre... :ohno_
    Nicht nur dass Fussballgesänge eh fehl am Platze sind-nein da werden auch noch die peinlichsten übernommen.
    Das kann nur besser werden.