Beiträge von Mett House

    nun ja, ich bin 1,90 hoch. Da kann man den Oberarm/Elenbogen nicht in die Horizontale bringen.
    Wo soll denn dann der Pfeil in der Hand sein? Um dann zu zielen, müsste mein Oberarm/Hand direkt vor meiner Nase sein oder ziemlich waagerecht zum Ziel zeigen.

    Daher zeigt mein Ellenbogen immer nach unten. Beim ThrowThrough geht dann autom. die Schulter beim Strecken nach oben.
    Unterscheiden muß man auch, ob man einen Bogenwurf macht (Barney) oder nach vorne Schleudert (Klaasen) .

    Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und sage, was Barney da beim Wurf genau macht, ist sicherlich nicht gerade ein Paradebeispiel von perfekter Wurftechnik. Wayne Mardle hätte bestimmt seine helle Freude daran, das zu korrigieren.

    Wenn Du gerade stehst (also nicht sehr weit nach vorne gebeugt), dann solltest Du in der von Dir beschriebenen Position (waagerechter Oberarm) beim Zurückziehen Deines Pfeils (also der Anfangspunkt des Schwungs) Dir den Dart ziemlich genau vors Auge halten (Kopf hoch!), was ja von Experten wohl als optimal angesehen wird. Auf welcher Höhe der Dart dann landet, wenn Du den Unterarm nach vorne abklappst und den Pfeil wirfst, hat dann wieder mit anderen Faktoren zu tun, wie u.a. Größe des Spielers, Kraft (bzw. Bogenwurf oder eher gerade) und das Handgelenk (und was das genau macht) kommt da sicher auch mit ins Spiel. Wenn man es versucht zu beschreiben, merkt man echt erst, wie komplex das eigentlich ist, was man da macht. Ich bin wie gesagt alles andere als ein Profi also kein Anspruch auf Richtigkeit. Ich diskutiere nur gerne :award:

    P.S. Wenn der Ellenbogen nach oben geht, ist der Ellenbogen meiner Meinung nach zu niedrig (Andersrum natürlich genauso). Wenn man den Unterarm in Wurfposition abklappt und dann mit der Spitze des maximal weit weggestreckten Ellenbogens darauf zeigt, wo man hin will, dann ist das meiner Meinung nach optimal. Dann nur noch vorne rüberklappen und ab inne 60 oder 57, je nach Geschmacksrichtung.

    Du scheinst zu vergessen dass der Gegner theoretisch auch einen 9-Darter werfen kann (nämlich bei seinem Anwurf) und, sofern man beim scoren mind. eine 168 wirft, so kann man dementsprechend seinen Average noch etwas über die 167er-Marke erhöhen...


    Danke für die Aufklärung. Das ergibt natürlich Sinn. Dann muss halt auch nur noch der Gegner mitmachen. Ich bin mal gespannt, ob es irgendwann in solche Regionen geht...

    ok, sehe schon... so wie ich mich ausgedrückt habe, muß es wohl in den falschen Hals kommen :wacko:

    Mit KRAFT meine ich die Armgeschwindigkeit nach vorne. Die variiert bei Rhythmusspielern mehr, als bei zielenden Spielern.
    Natürlich geht auch der Rhythmusspieler mit dem Ellenbogen (Unterarm) ein wenig nach unten. Aber nicht so extrem.
    Ist schwierig nur mit Worten zu beschreiben. 'Retten' kann ich meine Beschreibung und Form des Ausdrucks eh' nicht mehr.

    Egal, es regt eure Stellungnahmen an und die lese ich gerne mit.... Schließlich kann man dadurch was lernen.

    Da bin ich absolut bei Dir. Die Bewegnung auszudrücken, ist verdammt schwer. Ist mir eben auch aufgefallen. Und Austausch tut bekanntlich in alle Richtungen immer gut. Was man dann daraus zieht, bleibt ja jedem selbst überlassen.

    bei Best of 11 legs sind theorietisch 172,78 möglich ;)


    Vielleicht habe ich ja einen Rechen- oder Denkfehler, aber was hat das mit der Legdistanz zu tun? Der maximal mögliche Average sollte doch das Perfekte Spiel sein, oder nicht? Also im Beispiel eines Best of 11 Spiels 6 mal den 9-Darter hintereinander zu werfen. Das macht nach meiner Rechnung (501 Punkte : 3 Aufnahmen = 167 Dreidartaverage) 167 Punkte im Schnitt.

    Mit van Gerwens Karriereende scheint es ja doch noch nicht all zu weit zu sein, wenn in dem Thread über Maximalaverages diskutiert wird. Und um sowas im Durchschnitt zu spielen, so viele Kinder kannste ja gar nicht kriegen :thumbup:

    Dann will ich auch mal mitmachen beim Verbreiten von gefährlichem Halbwissen :thumbup: . Dass die Wurfhöhe über die Kraft gesteuert wird, halte ich auch für absoluten Humbug. Wie soll man sich das vorstellen, wenn man auf die 19 ziehlt? So zielen als würde man auf die 5 werfen und dann den Pfeil wegen der geringen Kraft bis in die 19 runtersegeln lassen. Also das habe ich noch nie gesehen. Weder bei Profis noch Amateuren. Ich würde sogar soweit gehen, dass die Wurfhöhe rein über die Höhe des Ellenbogens gesteuert wird. Der ausgestreckte Arm vom Follow Through sollte sozusagen direkt auf das Ziel zeigen. Da der Arm dann ja gerade ist, ist das auch die Höhe des Ellenbogens. Kraft und Schwung sollte bei jedem Wurf, egal wo was Ziel ist, gleich sein.

    Ab jetzt kommt noch eine wilde Theorie. Ich habe es jetzt auch auf Sport 1 mehrfach in Interviews u.a. mit Wayne Mardle gehört, dass er immer davon spricht, dass der Ellenbogen hoch soll, also sozusagen auf Schulterhöhe. Ich habe noch nie darauf geachtet, was er wirklich sagt, aber ich tippe, dass dieses ein Übersetzungsfehler (oder sagen wir eher Verständnisfehler) ist und denke, dass es eher darum geht, den Ellenbogen soweit wie möglich vom Körper wegzustrecken, damit die Schulter gerade gezogen wird. Wenn man dann wirft, sollte der Ellenbogen beim Durchstrecken nicht all zu sehr nach oben wandern (wenn das passiert, ist er wirklich zu niedrig) , sondern alles auf einer Linie bleiben. Gleiches gilt dann natürlich auch, wenn man den Ellenbogen zu hoch hält und der Arm beim Durchstrecken dann absackt. Wie hoch der Ellenbogen dabei auf die unterschiedlichen Felder gehalten wird, hat dann viel mit Körpergröße zu tun. Wer 2,20m ist, hält den Ellenbogen, wenn er auf Doppel 20 zielt wahrscheinlich sogar leicht nach unten. Wer 1,40m groß ist, hält den Ellenbogen für Tops eher über der Schulter. MvG (kein all zu schlechter Dartspieler) hält Schulter und Ellenbogen immer tendenziell nach unten (weiß nicht wie groß MvG ist - kenne ihn nur aus TV - tippe aber mal auf über 1,90m wegen der Armhaltung).

    Die Sache meines Vorposters mit dem Handgelenk leuchtet mir auch nicht wirklich ein. Soll das heißen, dass je tiefer man aufs Board wirft, die Ausholbewegung kürzer ist? Das Handgelenk sollte doch - egal ob 20 oder 19 - immer das Gleiche machen.

    Wie gesagt: alles wilde Theorie und null Wahrheitsanspruch.

    Dann will ich auch mal einen schlauen Tipp geben: Ich würde, gerade als absoluter Anfänger, erstmal die viele Buchführung hinten anstellen. Das ist doch nur unnötiger und vor allem auch frustrierender Ballast, der einem aus dem Flow bzw. Rhythmus bringt. Ich würde erstmal ein paar Wochen/Monate einfach aufs Board feuern und versuchen, einen guten, reproduzierbaren Wurf zu entwickeln/etablieren. Wenn dann die Darts ungefähr Richtung Ziel gehen, dann mal mit Statistik und Zahlen anfangen. Das jetzt ist doch eh wenig represäntativ und lenkt nur vom eigentlichen Ziel ab. Bitte nicht falsch verstehen, sondern einfach nur als Tipp. Dazu gibts vielleicht auch gegenteilige Meinungen.

    Edit: versuch einfach viel Positives aus Kleinigkeiten mitzunehmen (z.b. "zwar alle daneben, aber gute Gruppierung" oder auch "sauber, die ersten 2 in der 20"). Irgendwann sind dann die Kleinigkeiten hier mal ne hundert oder da mal ne 180 oder auch ein gutes Finish.

    Wen willst du denn dann nehmen ?
    Brad Pitt
    Barack Obama
    Und Angela Merkel

    Langweilig :sleeping: . Also ich finde Usain Bolt, Messi, Dirk Nowitzky, der Papst und der Dalai Lama dürften es schon sein :thumbup:

    Jetzt mal ehrlich: Also ich freu mich drauf. Wie soll man denn den Dartsport in Deutschland besser pushen/bekannt machen als in einer Samstagabendshow auf Pro Sieben? Das hilft Dartdeutschland hundertfach mehr als ein Mensur in der Premier Leauge, den sich eh nur die schon angefixten "Freaks" ansehen. Also erst mal gucken, dann meckern.

    Was Du hier beschreibst, kenne ich auch genauso. Dann hatte ich auch das Winmau Video mit dem Sight Right entdeckt (kleiner Tipp: kann man sich auch prima selbst basteln. Einfach eine gerade Linie auf einen Zettel zeichnen, Kante reinknicken und dann ein Buch als Unterlage verwenden: fertig ist das do it yourself Sight Right.). Mit der Hilfe des selbstgebauten Sight Rights hatte ich meinen Stand dann etwas nach rechts korrigiert (stehe ansonsten so wie Du: etwas links versetzt, der Arm zeigt gerade Richtung Scheibenmitte bzw. Triple 20). Hatte bzw. habe
    (bin auch noch in der Testphase) allerdings nicht das Gefühl, dass es irgendwas verbessert hat. Das Gegenteil ist eher der Fall.

    Ich fürchte auch, dass bei dem Problem wohl auch nur eine Sache wirklich hilft: Training und Routine. Und wahrscheinlich spielt der Kopf ("die nächsten beiden werden bestimmt nichts" oder auch "wenn der so gut passt, kommen auch die anderen beiden") auch mit rein. Bei mir zumindest :thumbup:

    Ansosten gibt es ja auch noch den Trick, eine Schnur (sozusagen als Lot) von oben nach unten durch die Scheibenmitte zu ziehen. Soll ja angeblich auch helfen, um sich das geradeauswerden anzugewöhne. Habe ich auch nochnicht probiert, also keine Erfahrung mit dieser Methode. Aber einen Versuch sicherlich auch wert.


    Eben. Wer dieses Programm benutzt will sich wohl eher mit anderen messen als jemanden zu bescheißen. Mit Cam kann darter80 ja bei Webcamdarts spielen...

    Und von der Anzahl her: Bei Pro Darter sind im Moment rund 75 Leute online. Genau 3 davon besitzen eine Kamera.

    Wenn ich gerne Leute bescheißen wollen würde, dann würden mir spaßigere Sachen einfallen, als Phantasiezahlen in ein Dartprogramm einzugeben. :thumbup:

    Da haben die Profis ja Glück, dass es bei ihnen nicht ganz so eng wird im T20...sonst müssten die ja nur Flights aufheben :vic:

    Hmm, ich verstehe den Einwand (so es denn einer ist) nicht. Ich finde, dass bei den Profis ziemlich "viele" Flights abfliegen, nur die müssen sie nicht selbst aufheben :thumbup: . Oder auch andersrum gefragt: Welcher Profi spielt denn mit Slot Lock Ringen und gelochten Flights oder hat speziell befestigte Flights? Es soll natürlich nicht jedes Mal der Flight segeln gehen, wenn es mal eng wird. Aber in den seltenen Fällen, in denen es passiert, hebe ich lieber einen Flight vom Boden auf und ziehe den Barrel (mit Punkten) aus dem Board, als einen hübsch mit dem Dart verbundenen Flight (inklusive Barrel und ohne Punkte) vom Boden aufzuheben, weil sich die Flights verheddert haben und keiner nachgegeben hat. Fürn Rücken ist ja ohnehin beides gleich schlecht. Ist halt nur meine Theorie. Von mir aus kann man sich auch die Flights am Dart antackern. Das bleibt ja jedem selbst überlassen.

    Meine Theorie ist ja auch eigentlich ziemlich Off-Topic, wo ich jetzt nochmal drüber nachdenke. FCB Darter wollte ja wissen, wie er die Flights befestigt bekommt. Dafür sind die Slot Lock Ringe natürlich optimal. Was ich nur sagen wollte war, dass Flights weder zu locker noch zu fest sitzen sollten. Und dann: :dart: