Was ja durch das jetzige Verbot effektiv verhindert wird 
Wenn sich jemand ernsthaft mit diesem Thema befasst und sich von klassischen Vorurteilen frei machen kann, müsste er eigentlich zu dem Schluss kommen, dass eine Entkriminalisierung der einzig richtige Weg sein kann. Auf den ökonomischene Aspekt will ich da gar nicht groß eingehen. Aber es gibt mittlerweile genug Länder die über langjährige Erfahrungen mit einer legalen Cannabis-Abgabe verfügen. Und die positiven sozialen Folgen sind enorm.
Mir wäre es bspw. lieber wenn sich die Kiffer Drogen besorgen können, die sauber sind (die die wollen, besorgen sich ihr Zeug ohnhin, ob minderjährig oder nicht). Ohne ein Zeug zu konsumieren, von sie gar nicht mal genau wissen was sie da eigentlich rauchen. Ich arbeite beruflich ausschließlich mit Kindern und Jugendlichen und ich würde es sehr begrüßen, wenn die die wollen, die Möglichkeit hätten, auf einem legalen Weg den Umgang mit Drogen zu erlernen, statt dies heimlich mit verschnittenem Zeug zu machen. Oder an Dealer zu geraten, die ausgerechnet heute kein Gras dabei haben, dafür aber dieses viel günstigere, gelblich-weiße Pülverchen...
Ich denke schon, dass sich auch Menschen, welche eine Legalisierung ablehnen, mit der Materie beschäftigen.
Es gibt mittlerweile genug Länder die über langjährige Erfahrung verfügen, wo die sozialen Folgen positiv sind, aber die Abhängigkeitsrate weiter steigt. Immerhin positive soziale Folgen...was auch immer dass konkret besser machen soll.
Mir wäre es nicht lieber, wenn Menschen sich öffentlich an Tieren vergehen als verdeckt. Mir wäre es nicht lieber, wenn Menschen an einem Tag im Jahr im Erlaubten Morden dürften, als wenn Sie diese Gelüste 365 Tage im Jahr haben und immer dem Risiko Ihrer Gelüste ausgeliefert sind. Einfach weil diese Dinge falsch sind. Sie sind nicht nur moralisch falsch, sondern in diesem Falle oftmals auch mit körperlichen oder seelischen Schäden verbunden. Daher ist es keine Alternative eine Legalisierung nachzugehen, sondern wie hier schon eingebracht, könnte man dann darüber nachdenken den Alkohol-Konsum zu reduzieren. Auch mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen.
Was mich in der Politik nicht wundert, dass die wirtschaftliche Seite eigentlich fast schon als Argument Nr. 1 angegeben wird, hier unter Autonormal Menschen aber mittlerweile auch schon.
Diese Argumentation enttäuscht mich doch sehr. Die Natur und die Tiere sind schon längst unwichtiger als Geld, mit der Argumentationskette folgen die Menschen bald auch noch.