Beiträge von dartblog

    Als Erstes würde ich dein Denken verändern. Wenn man sich ausschließlich auf Average und Konstanz fokussiert, verliert man das wesentliche aus den Augen.

    Wenn man nur Zahlen im Kopf hat, wird man sich langfristig mentale Probleme ins Haus holen.


    Auf der einen Seite verstehe ich deine Probleme nicht, denn eine 45 kann genauso eng gruppiert sein wie eine 121 oder 180, und nur leicht verschoben sein. Während 155 für mich überhaupt nicht nachvollziehbar ist. Wenn man aber die Vorstellung hat innerhalb von 4-5 Wochen konstante Leistungsbereiche um 100-120 abzurufen, solltest du Deine Erwartungshaltung herunterschrauben.

    Dart spielen sieht zwar einfach aus, ist aber ein komplexer Vorgang, der nicht nur daraus besteht seinen Unterarm und seine Hand nach vorne zu bewegen und kleine Dartpfeile durch die Luft zu bewegen. Ganzheitlich gesehen spielen extrem viele Faktoren eine Rolle, um sauber seine Leistungen ans Board zu bringen. Das bedeutet Zeit, gutes Training, mentale Fitness, Kondition und noch andere Sachen die dazu gehören, um Spitzenleistung abzurufen.

    Denn als Anfänger oder jemand der seit einem Jahr spielt, muss man extrem talentiert sein, wenn man 80 90 Schnitte spielen möchte.

    Konstant 60 zu spielen, wird dir nicht durch einen einzelnen Tipp ermöglicht werden. Sondern durch langfristiges Training benutze unterschiedliche Trainingsmethoden, um dich weiterzuentwickeln, gehe auch auf deine mentale Situation ein. Setze dir Ziele, aber nicht so hohe. Erwartungshaltung, die du noch nicht in dem Leistungsspektrum hast, führe nur dazu, das du die Lust und verlieren wirst weiter zu spielen.

    Wie gesagt Tipps, gibt es im Dart ganz wenige die wirklich gut sind. Denn Tipps würde bedeuten, dass ich mit einer einzigen Maßnahme schnelle Erfolge erzielen. Training hat nichts mit schnellen Erfolgen in kürzester Zeit zu tun, wenn man normal talentiert ist. Sondern mit einer langfristig angelegten systematischen Trainingsplanung, die dann nach ein, zwei vielleicht auch drei Jahren erste Früchte trägt. Je talentierter du bist, desto eher wird dir dieser Zeitrahmen verkürzt.

    Und zu dem Thema "besonders auffällig". Bei dieser geringen Sample Size, ist nur eins auffällig, die 155. Man benötigt schon viele hunderte Würfe, um halbwegs Tendenzen erkennen zu können. Aber, im Dart ist es leider weit verbreitet durch verschiedene Statistik Software, dass wir uns zum Sklaven von Zahlen machen.

    Also meine Tipps:

    • Erwartung herunterschrauben
    • Statistiken nicht ausschließlich nach Zahlenwerten interpretieren. Auch das Trefferbild betrachten.
    • Training anpassen und aus deinen Beobachtungen die richtigen Schlüsse ziehen.
    • Handlungsorientierte Ziele setzen.
    • Training planen und Steuern.


    Wenn dir das alles zu viel ist, dann einfach nicht Erwarten, dass du 60-70 Schnitte schaffst und das ganze als Spiel sehen. Kann auch Spaß machen, wenn man die ganzen Statistiken weglässt und einfach nur so rum zockt.

    Wer mehr will, muss auch mehr planen. Oder ist eben talentiert.

    Mich würde mal interessieren, warum der "dartblog" ständig irgendwo was schreibt und gefühlt jedes 2. Posting anschließend wieder löscht?

    Hier hat er auch schon wieder 2 Posts verfasst und anschließend wieder gelöscht. Was soll das?
    Entweder ich hab ne Meinung und stehe dazu oder eben nicht.
    Auserdem sollte man sich halt auch vorher überlegen was man von sich gibt und es dann nicht ständig wieder löschen.


    Uiuiui, sowas aber auch.

    Das ist ein Problem, mit dem du nicht alleine da stehst. Wie in allen Bereichen des Lebens, es gibt Möglichkeiten das zu trainieren. Aber das funktioniert natürlich nicht auf Anhieb und muss über einen längeren Zeitraum geübt werden. Einfach mal testen und dann die nächste Option, wird dir letzten Endes nicht weiterhelfen.

    Einen Ablauf einzupflegen, die Darts immer gleich aus der linken Hand zu nehmen und immer an derselben Stelle zu greifen, kann man Üben. Dafür gibt es unterschiedliche Übungen und Techniken.

    Dartblog, ok, ihr stürzt euch jetzt alle auf mein Frankreich-Beispiel. Meine Frage zilete darauf ab, ob es in allen anderen Ländern (Europas) so gehandhabt wird wie in Deutschland, dass ausschließlich alles in englisch angesagt wird. Neben Frankreich hätte ich da zumindest in Italien und Spanien auch meine erheblichen Zweifel.

    Ich sehe keinen Sinn in deiner Frage, daher soll das lieber ein anderer beantworten. Vielleicht gibt es da jemanden, der Interesse an so einer Diskussion hat.

    Warum wird eigentlich der Punktestand in englisch angesagt und das sogar ausschließlich :thumbdown:

    Fragt mal Franzosen (Beispiel Tennis-Turnier Roland Garros) was die davon halten würden.


    Du kannst Frankreich nicht mit anderen Ländern vergleichen. Die haben Gesetze zum Schutz der eigenen Sprache.

    Zumal sich bei einer deutschen Sprachweise beim Ansagen unzählige andere aufregen würden. Englischer Sport, englische Sprache.
    Ich kenne keinen, der im Eishockey zum Goalie, Torwart oder Torhüter sagt. Es ist dann auch ein Backcheck, Bodycheck, Transmission, Open Ice hit usw.

    Die Statistiken sind jetzt nicht gut, aber trotzdem kein Grund nicht in einen Verein zu gehen.
    Wenn ich schlecht Eishockey spiele und das tue ich, gehe ich trotzdem in einen Verein, weil ich Spaß haben will und mich verbessern möchte.

    Vielleicht findest du sogar einen guten, wo man dich im Training noch unterstützt. (Obwohl ich persönlich kaum Vereine kenne, die das drauf haben).

    Es ist eine würdige Art den Spieler vor dem Spiel vorzustellen - Live Zuschauer hin oder her.


    Du wirst es niemals allen recht machen können. Nächste Woche ist es der Ampelmann, der vielleicht nicht richtig das Schild hält, oder die schlechte Mikrotonqualität, Licht, Übertragungsuhrzeit, Wochentag....blablabla

    Manchmal glaube ich, das es nicht mehr auf den Inhalt ankommt, sondern nur noch um das finden von Fehlern.

    Den Test mit der Augendominanz würde ich in deinem Fall mit dem "Dreieck" versuchen. Das sollte dann besser passen.

    Deine Erkenntnisse (Dart vor dem Auge) sind in soweit stimmig mit meiner, da ich das bei vielen Spielern beobachten kann. Es gibt Spieler, die damit überhaupt kein Problem haben, wenn sie das Auge verdecken, beim Zurückziehen. Andere wiederum haben immer wieder Ausreißer nach links oder rechts, gerade bei steigender Spieldauer.

    Aus meiner Sicht ist das ein Problem, was zum Teil der Wahrnehmung und zum anderen der Aufmerksamkeit geschuldet ist. Gerade wenn ich es nicht verstehe meinen Fokus richtig zu setzen und mit der Aufmerksamkeit immer hin und her wander (Ich nehme hier das Nideffermodell an), oder die falschen Akzente setze, kommt es zu Problemen.

    Oft ist es bei diesem Spielertyp so, dass er beim Durchstreifen der Hand durch das Sichtfeld, den Fokus auf die Hand oder einen kontrastreichen Teil der Darts richtet. Das kann man dann sehr gut erkennen, wenn der Dart weit neben seinem Ziel einschlägt und man den Dart im Fokus hat.

    Richtig wäre: Ziel bleibt anvisiert egal was der Dart macht.

    Abhilfe können hier Übungen schaffen, die die Aufmerksamkeit schulen.


    Ich kann mir nicht vorstellen das jemand auf deine Provokationen anspringt.

    Aber sehr interessant, welchen Elan und Zeit du in so ein "Projekt" investierst. Da muss der Stachel sehr tief sitzen.

    Wenn man nicht regelmäßig trainiert, sehe ich das als völlig normal an. Vielleicht bist du einfach nicht der beste Feinmotoriker.
    Nach einer Weile Übung wird auch das besser.

    Generell:
    Mir ging es um die Frage, ob das einen Effekt hat. Und nicht darum, ob das ein Profi machen würde oder nicht. Was ich mir nicht vorstellen kann.

    Und man kann seinen Wurfstil nicht versauen, weil man eine halbe Stunde aus geringerer Entfernung wirft.