Beiträge von dartblog

    Nennst Du mir bitte einen Spieler, der aus dem Nichts empor kam? Den mag es sogar geben, aber er ist dann eben die totale Ausnahme und taugt keinesfalls dazu, "Regeln" zu definieren.


    Ich wüsste nicht was dies Art der "Beweisführung" mit den Möglichkeiten des Metnatrainings zu tun hat? Die Fragstellung war "Kann eine Sportpsychologe" einem Sportler helfen seine Leistung zu stabilisieren (in dem aktuellen Fall - die richtige gedankliche Einstellung finden), und da gibt es keine zweigeteilte Meinung. Das ist definitiv möglich.
    Wenn du der Meinung bist das Sowas Voodoo oder Humbug ist, dann ist es auch gut.

    Das ist doch ein bisschen stark vereinfacht. Ohne Erfolge nutzt auch der beste Trainer/Pyscho Nichts. Du kannst wohl kaum nur am Trainingsboard und mit einem Mentaltrainer die mentale Stärke eines Top-Spielers erreichen.

    Wenn das deine Meinung ist, werde ich sie dir auch nicht nehmen wollen. Die Realität sieht aber anders aus.

    Mentale Stärke kommt aber auch nicht aus dem Nichts, sondern letztlich durch Erfolge, durch das "Sich-selbst-beweisen", dass man es kann. Oder durch Medikamente, aber das ist wohl keine Option ;)


    Mentale Stärke ist genauso trainierbar wie dein Oberarm, aber natürlich musst du dafür hart trainieren und die richtigen Ansätze haben. Dafür gibt es Sportpsychologen/Mentaltrainer

    Das ist deine Sichtweise, die kann man auch von einem anderen Standpunkt betrachten und kommt zu meinem Schluss. Ich sehe das eher als Spaß haben, weil die Leistung wieder da ist. Das ist ein erheblicher Unterschied.
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    P.S. Es kann natürlich auch anders sein, will ich nicht absprechen oder behaupten das ich jetzt genau anhand des Post ablesen kann was mit panic los ist.

    Aber eventuell hilft es ihm nicht in eine Falle zu tappen, die viele von uns ständig übersehen. Wir geilen uns an Highscores und Lowdarts auf und wenn die ausbleiben, dann hadern wir, wechseln die Darts, ändern den Wurf, Grip etc.
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    Dabei wäre es oft einfach nur die mentale Einstellung zu ändern.
    Also ich möchte hier niemanden zu nahe treten oder behaupten das alle meine Ansätze für das bestimmte Problem gelten. Aber oft ist eine Überlegung wert.


    ....Fazit nach den zwei Sessions:
    Paar 140er, deutlich mehr 100er und 2! 180er. Zwei mal Maximum an einem Tag, das hatte ich noch nie. Bin fast ausgeflippt :)
    Und es hat wieder richtig Spaß gemacht zu Zocken

    Einen Tag darauf, habe ich Abends noch ne Runde gespielt. Ca. 1 Stunde.
    Ergebnis: 2 mal Maximum! Ich kann das einfach nicht fassen.
    Ich hatte ein paar Monate lang keine 180 geworfen und dann innerhalb von 2 Tagen gleich 4 Stück...


    Gute Leistung. Zeigt aber auch das du eher ergebnissorientiert als prozessorientiert denkst. Das kann natürlich motivierend sein, aber birgt auch die Gefahr bei Leistungsrückschlägen, die nie ausbleiben, wieder mit dem Wurf zu hadern.

    Darts ist vor allem eine automatisierte Bewegung, die aber von den meisten (nicht nur Profis) intuitiv ausgeführt wird.
    Da Darts ein mentales Spiel ist, ist es auch der Kopf der dein Problem ist. Zuviel nachdenken, stehe ich richtig mit dem Fuß, hat der Oberarm den richtigen Winkel zum Unterarm,
    ist das Handgelenk gerade nach hinten, packe ich den Darts richtig an?


    Automatisierung ist das Ziel deines Trainingsprozesses, wenn die Bewegung automatisiert ist, erst dann kann sie intuitiv ausgeführt werden. Ohne genaue Beweungsvorstellung wird dein Intuitiver Ansatz zum Glücksspiel. Wenn du weisst auf welche Punkte du achten muss und dementsprechend eine gesichterte Vorstellung hast was zu tun ist (und das ist ja sein Problem) wirst du auch zu der Automatisation gelangen (mit richtigem Trainign). Aber nicht weil du EINFACH den Kopf ausschaltest. Das wäre dann ein Talent!

    Der nimmt den Dart und wirft ihn einfach, natürlich stellt der sich immer gleich hin und
    packt den Darts immer gleich an, aber intuitiv.


    Woher weisst du das er das intuitiv macht und nicht in früheren Stadien darüber nachgedacht hat. Bzw. ihm nicht jemand gesagt hat "Ricky, wenn du den Dart da anfasst und Dir einen schnellen Rythmus zulegst, dann krigest du dein Problem mit dem verreissen weg"?
    Wir sehen oft das Ergebniss, was Sportler sich in Jahren der Entwicklung antrainiert haben, aber die unzähligen Änderungen der Technik und Rückschläge krigen wir nur selten mit.
    Selbst im Dartsport gibt es genügen Beispiele die sich weiterentwickelt haben und Angebowhnheiten veränderten.

    Schau dir Spieler wie Ricky Evans an ( der ist natürlich nicht der beste der Welt) aber es würde trotzdem reichen um 95% aller Spieler einen Einlauf zu verpassen.
    Sieht der so aus, als würde der sich viele Gedanken über seinen Wurf machen

    Ricky hat sich viele Gedanken über seinen Wurf gemacht, schreib ihn mal an, der Kollege ist sehr gesprächig wenn es um Dart geht. Aber er scheint ja jetzt sehr zufrieden zu sein.

    Stell dich bequem hin, so dass du keine Schmerzen hast, nimm den Dart und halte den Ellebogen ungefähr auf Brusthöhe und werfe.
    Nicht zielen über irgendein Auge oder anderen Heckmeck, einfach werfen und den Arm durchziehen und das machst du mal eine Woche und schaust mal,
    ob sich dein Wurf nicht automatisch verbessert...


    ...Denke bitte daran ziehe den Arm immer durch, das ist wichtig

    Zuerst sagst du er soll intuitiv werfen und jetzt gibst du Handlungsanweisungen


    Und das ist genau der richtige Ansatz, der ihm weiterhelfen würde. Ihm eine Richtung zu geben, die es ihm ermöglicht seinen Stil selbst zu finden. Dazu muss er aber wissen wo seine Probleme sind und dazu braucht er direktes Feedback.
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    Als Beispiel: Der Eishockeytorwart sieht wie der Stürmer den Schuss abgibt, die Fanghand reißt hoch, der Puck geht in diese, er dreht den Handschuh nach oben, schließt ihn damit der Puck gesichert ist. Zu keinem Zeitpunkt hat er darüber nachgedacht was er macht. Es war alles Intuitiv! Hätte er in diesem Moment nachgedacht, wäre der Puck im Tor. Warum? Weil bewusstes Denken langsamere Geschwindigkeiten aufbietet was die Informationsweitergabe für die Bewegungsprozesse angeht (Anweisung an Muskeln). Seine Bewegung wäre hakelig, teils spastisch, weil er der Anforderung nicht mehr hinterherkäme.
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    Dieser Prozess ist ja keine besonders große Herausforderung, ist ja nur eine Abfolge von Bewegungen, die nicht schwieriger als der Dartwurf einzustufen ist.
    Hat er das alles intuitiv gelernt?

    Niemals!

    Ein Trainer wird ihm Ratschläge gegeben haben und sein Training darauf ausgerichtet haben für Ihn den optimalen Bewegungsablauf zu finden.

    Eventuell hat der Goalie die Fanghand zu tief, passiert bei vielen Anfängern weil das Ding auf Dauer schwer ist. Korrektur nötig
    Er hat die Hand zu weit hinten und damit keine periphere Sichtkontrolle und die ist unbedingt nötig um Puckflugbahn und den Handschuh abzugleichen, macht aber das Gehirn von allein wenn es beide Objekte abgleichen kann - Korrektur nötig. (das zu dem Thema visieren).
    Der Arm ist zu weit von Körper entfernt. Korrektur nötig.
    Nach dem Einschlag geht er mit dem Arm nach hinten (gibt einem Sicherheitsgefühl)- Korrektur nötig
    Hand schliesst nicht....
    Handgelenk dreht nicht nach oben usw.
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    Wie du siehst sind das alles Punkte, die beim Darten auch vorkommen, natürlich in ähnlicher weiße. Und der oben genannte Goalie hat sich vielleicht nicht an das Optimum angepasst, weil er andere körperliche Präferenzen hat. Er hat aber seinen Stil gefunden und möglich Fehlerquellen beseitigt. Mit Hilfe einer genauen Bewegungsvorstellung.

    Intensives Training, mit Hilfe von außen (Trainer), der ihm Ratschläge und Hilfestellungen gegeben hat, hat die Bewegung automatisiert und intuitiv verfügbar gemacht. Er hat jetzt sein Muskelgedächtnis.

    Und im Endeffekt hast du ja durch deine Anweisungen, was er machen soll, ja schon intuitiv gezeigt das nicht nachdenken erst kommen kann, nachdem er genug Erfahung (nachdenken) gemacht hat um alles zu beherrschen.
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    Bleibt nur noch eins, der Unterschied was Kinder und Erwachsene angeht. Wenn ich mit Kindern trainiere (andere Sporart als Dart) sehe ich wie die mit Spaß an die Sache rangehen, solange das Training auch die nötigen Spaßreize vermittelt. Der eine schaut sich an was man vormacht und setzt es nach kurzer Zeit um und entwickelt sich sehr schnell. Trotzdem braucht er immer wieder kleine Korrekturen. Der andere benötigt mehr Zuwendung, der muss viel mehr schauen, man muss ihm während der Übung helfen, manchmal hilft es die Sache in Teilabschnitt aufzudröseln oder ihm mit anderen Mitteln den Weg zu zeigen.
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    Bei Erwachsenen ist das witaus schwieriger, die benötigen teilweise noch diffenrenziertere Herangehensweisen, weil deren Bewegungskompendium so eingefahren ist und teilweise schon mit extremen Fehlern behaftet ist, dass man da viel Zeit benötig.

    Ja, Smith schaut nur auf das Ziel. Aber eine Bewegung zu erlernen läuft dann doch etwas komplexer ab, du kannst nicht davon ausgehen das du mal ebenso eine Bewegung, die du noch nie so vorher gemacht hast vernünftig erlernst. Warum krepeln denn unzählige Spieler auf den 40-50 er Averages rum, obwohl sie, was die Trainingsintensität angeht mehr Stunden am Board verbringen als Profisportler in anderen Sportarten an Trainingszeit aufwenden?

    Madhouse

    Es ist numal einfacher wenn man von außen die richtige Hilfestellung bekommt, als wenn man die ganze Zeit versucht sich technisch auf irgendwas einzuschiessen.
    Und die Wahrscheinlichkeit mit der richtigen Technik eher den von den von dir benannten Rahmen zu erreichen, ist um vieles höher.
    Was viele nur leider außer acht lassen, nicht alles was sich gut anfühlt ist auch der richtige Weg. Sonst bräcuhte es in keiner Sportart mehr Trainer. Dann könnten wir alles nach Gefühl und ohne drüber nachzudenken machen.