Beiträge von Horst Girtew

    Das dachte ich auch immer. Aber in den Tiefen dieses Forums existiert irgendwo ein Thread in dem jemand anhand wissenschaftlich fundierter Studien quasi nachweist, dass es eben doch nen Unterschied gibt, der nicht zu verleugnen ist. Ich krieg das auf die schnelle nicht mehr zusammen, aber es war irgendwas mit Muskelkraft + schnellerer Muskelermüdung, ergo je länger die Spieldistanz, desto mehr gehn die Leistungskurven auseinander.

    Vllt. kanns noch jemand verlinken. Ich wollts meiner Frau schon paar Mal vorlesen :duw:

    Wenn das nachgewiesen ist bzw. zumindest eine anerkannte These, dann ist das mit der Trennung ja völlig ok. (Aber wenn ich morgen die Zeitung aufmache, steht da wieder so eine These von Frau Dr. Haferflocke-Doppelname, warum Frauen alles besser können als Männer.)

    Es gibt ja Sportarten, wo das Geschlecht physische Vor- oder Nachteile mit sich bringt. Da ist eine solche Trennung sinnvoll, aber beim Dart? Ok, früher, als es noch ein reiner Kneipensport war da hatte das ja einen guten Grund, dass Frauen gar nicht erst mitspielen dürfen, weil sie in der Kneipe immer soviel Bier umkippen, aber das Problem gibt es ja aktuell nicht mehr.

    Na warten wir mal eventuelle Strafen ab.
    Beim nächsten Aufeinandertreffen der Beiden, sieht man die dann vor dem Spiel, jeder an seiner der Schreibtafeln 100x schreiben:

    Ich darf meinen Gegner nicht ärgern.
    Ich darf meinen Gegner nicht ärgern.
    Ich darf meinen Gegner nicht ärgern.
    Ich darf meinen Gegner…

    Oder Beide an einer Tafel - abwechselnd, aber dann kommt es vielleicht nicht mehr zum Spiel.


    Dazu brauch ich gar keinen verdrehten Zahlenring.
    War kuerzlich felsenfest davon ueberzeugt, dass 12 + 9 satte 13 ergibt :whistling:

    Beim Abziehen oder Addieren von Zahlen mit 1 oder 9 an letzter Stelle, verrechne ich mich regelmäßig um 2. Da rechne ich dann immer mit der ganzen Zahl und ziehe dann nochmal 1 ab oder rechne 1 dazu, aber mache das dann manchmal genau falschrum. Dann stelle ich mir 32 Rest und wenn ich den tatsächlichen Wurf eingetippt habe, steht da plötzlich 30. Es ist aber schon weniger geworden, weil sich immer mehr so ein Schema bildet, wenn man sich an die klassischen Wege inklusive Alternativen hält und man immer weniger rechnen muß.

    Eines fällt mir auf wenn ich den Thread hier so durchlese: die Spaltung der Fans hat schon stattgefunden, da müssen wir nicht drauf warten dass das in der Halle passiert.

    …


    Dass sich die Fanlager spalten ist eine ganz normale Auswirkung, wenn die Personen um die es geht, polarisierende Charaktere sind. Diese polarisierenden Charaktere sind es aber, die das Ganze nicht langweilig werden lassen. Dass dann auch mal Grenzen überschritten werden kommt vor und sollte dann aber auch diskutiert werden. Sicherlich sollte man aber selbst hinterfragen, inwieweit man in diesen Diskussionen seine eigene Kinderstube verlassen muß.

    Boah, mal wieder was für das Kuriositätenkabinett. Dieser Moment, wo man feststellt, dass man nun gar nicht mehr rechnen kann, die Punkte nicht mehr zu den eingeprägten Wurfbildern passen und sonst auch alles irgendwie anders ist mit den Punkten, aber nicht weiß woran es liegt und dann merkt, dass man nach dem Drehen des Boards den Zahlenring nicht nachgerückt hat…

    (Es hat ungefähr 10 – 12 Aufnahmen gedauert)

    Da gibt es kein richtig oder falsch. Es kann klappen oder schief gehen und wenn man vorher eine Ausbildung macht, kann es genauso klappen oder schief gehen. Klappt es, wird man später mit oder ohne Ausbildung sagen, dass es richtig war und klappt es nicht wird man sagen, dass man es besser andersrum gemacht hätte. Egal, welchen Weg man geht. Ob man den Weg mit dem größeren Risiko geht ist eine Frage der Persönlichkeit. Ich persönlich bin auch nicht für das Risiko, aber andere machen es eben. Fehler kann man allerdings mit der Einstellung machen. Wenn man sich selbst überschätzt und mit der Vorstellung an so eine Sache geht, dass die Welt nur auf einen gewartet hat, dann reicht das als Voraussetzung für einen Erfolg oft nicht aus. Dazu braucht man ein Umfeld, dass das richtig einschätzen kann.

    Upsala, geht ja schon los. Dann werde ich mich mal auch langsam frisch machen. Ich denke nächste Woche kann ich starten. Ich habe blöderweise Mittwoch noch ein Interview mit dem Chirurgen, der mir ausgerechnet an den rechten Oberarm will. Ist aber nur eine Kleinigkeit. Ich habe da so ein Fibrom am Arm und das wurde plötzlich größer, hat einen schwarzen Fleck ausgebildet und sich entzündet. Da dachte ich erst, ich bekomme per Zellteilung ein Brüderchen, aber es sieht nicht besonders schön aus. Da wird es wohl eher ein Schwesterchen. Na jedenfalls soll der Chirurg das mal lieber abmachen. Die Familie ist groß genug. Möglicherweise muß ich den Arm aber zwei, drei Tage schonen.

    Mir geht es in erster Linie darum erstmal gerade werfen zu können, da bietet sich die Übung ja an.

    Bei Around the World liegt mein Schnitt so bei 37 Darts. Dort zähle ich aber auch die Doppel und Triple Felder mit.

    Beim üben kam dann auch mal sowas bei raus. :D

    Ja die einzelnen Übungen haben auch alle ihre Vorteile. Meine Antwort bezog sich vor Allem auf die Frage, wie die Leistung einzuschätzen ist und ob man sich da in irgendeiner Liga mit blicken lassen kann. Da ist dann die Anzahl benötigter Darts für ein klassisches 501 DO bzw. umgerechnet als Avg eine bessere Vergleichzahl. Das ist ein Wert, wo jeder für sich ungefähr weiß, wo er da steht. Ob man das dann in einer Liga hinkriegt, was man zu Hause schafft ist nochmal eine andere Geschichte aber wenn man sagt, ich spiele ein Leg mit durchschnittlich 25 Darts runter, mal ein paar mehr und manchmal klappts auch mit weniger, dann kann das jeder sofort als Leistung einordnen. Bei 99 Würfen auf die 20 kann das nur jemand, der die Übung auch macht.

    Aber da fällt mir ein, dass man mal hier suchen könnte. Es kann sein, dass es sogar in diesem Thread war. Wir hatten hier mal eine kleine Weile diese Übung gemacht und die Ergebnisse gepostet. Ich hatte sogar mal eine Schablone gebastelt, um die Fehlwürfe zu dokumentieren.

    Also ich fand es jetzt auch nicht sooo skandalös wie einige Wortmeldungen es hier umschreiben wollen, aber ich fand es persönlich, wie man auf neudeutsch sagt »too much«. Es wirkte auf mich nicht unsportlich (bis auf die eine Aktion mit dem Zurückdrehen, als Anderson ihm zeigte, er soll doch einfach nur seine Pfeile holen gehen), sondern einfach nur übertrieben albern. Ich habe die ganze Zeit gedacht »Jetzt gebt doch dem Kind seinen Lolli wieder zurück!«

    Stures Scoren auf die 20 sagt nicht allzuviel aus. Einfach immer mal wieder ein 501er DO runterspielen und gucken, wieviele Darts man dazu braucht. Das heißt zwar auch immer noch nicht, dass man im Duell gegen einen realen Gegner diese Leistung dann bringt, aber es ist ein Vergleichswert, mit dem die Meisten was anfangen können. 30 Darts entsprechen einem Avg von 50,10. Man neigt am Anfang dazu, diese Kennzahlen überzubewerten, aber eine kleine Hilfe beim Einsortieren der Leistung für sich selbst ist es schon und so ziemlich jeder Darter kann das dann in etwa einordnen. (Und wenn man den Schnitt berechnet, nicht nur die gelungenen Legs einbeziehen, sondern alle.)

    Also wenn ich mir ein Turnier wie gerade im TV angucke und stelle mir vor, da wäre dieser Ring ums Board, ist das sicher ein gewöhnungsbedürftiger Anblick. Wenn ich aber Spiele, nehme ich den Ring kaum war. Man sieht keine von den LEDs und vom Oche aus ist der Ring optisch nahezu genauso groß wie der Surround-Ring. Außerdem bezeichne ich das Licht mal als perfekte Ausleuchtung des Boards. Auch im dunklen Zimmer mit ausschließlich dem Ring an ist es ein ausreichendes Licht zum Spielen (was jetzt für die Bühne aber wohl nicht relevant ist).

    Also ich sehe die Verwendung eher zu Hause, als auf der Bühne, wobei man aber wohl auch erstmal einsehen muß, dass man sich ein Zusatzteil kaufen soll, dass doppelt oder dreimal so teuer ist, wie das Board - so vom Verhältnis her.

    Was ist eigentlich der unterschied zwischen einem Experten und Profi?

    Ein Profi ist jemand der eine Sache so besonders gut kann, dass er diese beruflich macht. Ein Experte ist jemand, der über diese Sache besonders viel weiß. Das Eine schließt das Andere nicht aus, es ist aber auch nicht zwingend notwendig.

    Eigentlich gibt es ja eine eindeutige Regelung. Können sich alle Beteiligten einigen, dann kann das Spiel verschoben werden, können sie sich nicht einigen, dann nicht. Wenn einer keine Zeit mehr hat, kann er den Gegner fragen, aber es kann ja genauso gut sein, dass dieser am nächsten Tag auch keine Zeit hat. Dann hat derjenige, der das Turnier vorzeitig verlassen muß natürlich Pech, aber was passiert denn bei einem richtigen Turnier, wenn Einer plötzlich nach Hause muß. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass heute Abend beim großen Schlamm ein Finalist zum Anderen sagt »Du, ich muß unbedingt nach Hause, meine Oma hat ein Kind bekommen. Ich muß dringend Milch hinbringen, sie kann selbst nicht mehr stillen. Können wir das Montag zu Ende spielen?«