Ich kann da sicherlich keinen professionellen Ratschlag geben, soweit bin ich selbst noch nicht, aber bei mir ist es eher umgekehrt. Also ich trainiere Steeldart, aber bei uns in der Gegend gibt es eine sehr lebhafte Softdart-Szene, wo ich dan als Erstes mal Abstecher hin machen werde, wenn ich mich berufen fühle, mein Engagement auszuweiten. Um da Problemen vorzubeugen, habe ich mir 18g Steeldarts gekauft, die ich mir dann baugleich bezüglich Form und Masse auch als Softdarts kaufen kann. Außerdem habe ich Conversion Points, so dass ich auch alles mit identischen Darts spielen könnte und dann nur die Spitzen wechsel. Letztendlich ist ja der Dart das Glied in der Kette, das den Unterschied macht.
Beiträge von Horst Girtew
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Und der 4. Spieltag
Horsche vs. Horst Girtew 1:6
Link: http://www.pro-darter.com/match-history.…389770251219729
Am Anfang sah es aus, als würde es sehr knapp und am Ende war es auch etwas knapper, als das Ergebnis es aussagt. Schlüsselpunkt war wahrscheinlich das 5. Leg. Nach einem grandiosen Scoring von Horsche, wäre das unter normalen Umständen, für mich chancenlos mit einem »unter 20-Darter« zu Ende gegangen aber durch Pech beim Checken seinerseits konnte ich meinen bis dahin 3:1 Vorsprung auf 4:1 ausbauen, statt dass er auf 3:2 verkürzt, was sicherlich so eine kleine Vorentscheidung war.
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Bin jetzt nicht »Stefan S«, aber da habe ich eine klare Vorstellung was er meint. So wie man sich bei körperlichen Sportarten körperlich anstrengt, kann man sich bei Sportarten mit großem mentalen Anteil auch geistig anstrengen und besonders konzentrieren. Ich vergleiche das mal bildlich in etwa so wie ein Cowboy, der seinen Colt aus der Hüfte so grob in eine Richtung leer ballert mit einem Biathleten, der in dem Moment, wo er sich hinlegt bzw. in Position stellt, genau auf seine Schüsse fokussiert ist. Dieses konzentrierte Spielen beim Dart ist dann »blumig gesprochen«, der Einklang zwischen dem Fokus auf das Ziel, der Körperspannung, der automatisierten Bewegungsabläufe, sowie der Konzentration auf die bewußt steuerbaren Elemente im Gesamtablauf. Da kann man 3 Stunden just for fun in der Kneipe spielen und es strengt nicht an, aber nach 10 Minuten konzentrierten Spielens fängt man an zu schwitzen. Das würde man keine 3 Stunden durchhalten.
(Erster Versuch einer Beschreibung)
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Achso, nicht dass das Mißverständnisse gibt. Wenn ich nach meinen verschiedenen Wurftrainings abschließend meine ein bis sieben pro-darter-Spiele mache, zähle ich das mit. Da kommt ja schnell was zusammen. In meiner Anfangszeit mit shwachem Avg und gemächlichem Gegnertempo konnte alleine so ein BO11 Draw Ligaspiel bis zu zwei Stunden gehen. Nach drei solchen Spielen ist so ja ein Sonntagnachmittag bis -abend weg und 6 Stunden sind rum. Nur mal um das Gefühl für die Zeit zu kriegen.
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Obwohl ich auf allerhand Sachen achte, ist das eines der wenigen Dinge, die ich intuitiv mache. Würde ich regelmäßig zu hoch oder zu tief werfen, würde ich da vielleicht mal genauer hingucken, ansonsten versuche ich nur meinen Wurf insgesamt einfach nur immer wieder identisch hinzukriegen.
Wie wirft man denn zum Bespiel auf Tops? Wirft man bewußt von der Richtung her weiter nach oben als bei Würfen auf T20 oder wirft man genauso wie auf T20 und lässt nur früher los? Ich weiß es nicht und deshalb mache ich das im Rahmen meiner Auge-Hand-Koordination intuitiv. So lange ich treffe ist mir das egal. -
Was ich mich ja frage gehört jmd der konstant nen Avg über 50 spielt nicht in eine bessere Liga als Liga 4
Ich sehe das ja bei mir, wie doll das schwankt. Mal ist mein Avg bei prodarter bei 55 und dann zwei schlechte Tage und ich bin bei 45. Da sagen 10 Punkte gar nicht soviel aus. Da war dann sicher bei dem Einen oder Anderen Glück oder Pech dabei, wo er gerade steht oder ist mit etwas Understatement rangegangen als es zur Einteilung kam. Wenn sich ein stabiler Kern bei den Teilnehmern bildet, so dass es nicht bei jedem Saisonwechsel zu Neueinteilungen kommt, dann reguliert sich das ja durch die Auf- und Abstiege. Wobei sich aber auch ein recht großer Teil der Mitspieler im Bereich um die 50 befindet und sich da das Niveau von der oberen Hälfte der 4. Liga, über die 3. Liga bis zur unteren Hälfte der 2. Liga gar nicht groß unterscheiden wird, wenn sich alles zurechtgerückt hat.
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6 Stunden kommt in etwa hin, aber sind auch Tage dabei, wo es weniger ist oder auch mehr, bzw. ist es so, dass ich (natürlich mit Pausen, weil ich so lange nicht stehen kann), von Mittag bis Abend irgendwie werfe. Das ist nicht, weil mir langweilig ist, sondern weil ich die Bewegung brauche aber keinen »richtigen Sport« machen darf und das hat sich für mich dann aber zu einem persönlichen Experiment entwickelt »Wie gut werde ich in einem Jahr, wenn ich täglich wie bekloppt trainiere?« Nach einem halben Jahr überdurchschnittlich vielen Trainierens, bin ich nun an dem Punkt wo ich mir sage, dass ein paar Grundlagen geschafft sind und ich das »wie bekloppt trainieren« mehr in eine Richtung effektiven Trainings lenken will, also praktisch das »werfen, werfen, werfen« mit mehr Fehleranalyse und -vermeidung kombinieren. Außerdem habe ich beschlossen, dass es nach einem Jahr nicht beendet sein wird, sondern dass in der zweiten Hälfte des Experiments die Fühler Richtung Verein ausgestreckt werden.
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Sehr schön, dann kümmer ich mich mal um den Tabellenexport aus Ligafix.
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So wir haben dann mal ein Spiel etwas vorgezogen, weil es gut passte:
Spieltag 5
Horst Girtew vs. handsomeone 6:2
Link: http://www.pro-darter.com/match-history.…677340251273229
mit Video
Danke an handsomeone für das Spiel. Am Anfang klappte es nicht so richtig und schwupp lag ich zwei Legs hinten. Ich konnte mir dann aber mit halbwegs anständigem Scoring öfter etwas Vorsprung verschaffen, so dass ich für die Doppel ein paar Versuche mehr hatte. Nach hinten raus hat es dann gereicht, das Spiel nochmal zu drehen.
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Ich hätte aber unabhängig davon noch eine Idee, wie man die Tabelle etwas realistischer machen könnte. Das hängt aber davon ab, wie wichtig das überhaupt ist und ob die Ligaleiter das machen wollen oder ob sie da durcheinander kämen. Wenn man die vorgezogenen Spiele nicht gleich, sondern erst dann in die Tabelle einträgt, wenn sie regulär dran wären, dann verzerren die Ergebnisse die Tabelle nicht. Man könnte noch einen Schritt weiter gehen und alle Spiele erst eintragen, wenn der jeweilige Spieltag komplett ist oder maximal zwei fehlen. Dann hätte man eine recht realistische Tabelle. Das funktioniert allerdings nicht, wenn zu viele Spiele hinterher hängen. Nur so als Idee, weil ja schon diskutiert wurde, dass die gängige Praxis mit den hin- und her geschobenen Spielen nicht ganz der Idee eines Ligasystems entspricht.
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Da ich absolut nicht voraussagen kann, wie lange ich noch an meiner Alternative zu prodarter friemel, wäre es verfrüht schon darüber nachzudenken, dass man das ja mit einem Ligasystem kombinieren könnte. Sowas in der Art müßte es dann aber schon sein, also dass einige vorhandene »Komponenten« zusammengelegt werden. Ansonsten haben wir mit Forum, Ligaseite, Spielseiten, Spielalternativen, Messenger etc. am Ende für den Ligabetrieb zwölf verschiedene Seiten wo man sich anmelden muß und sieht gar nicht mehr durch. Insbesondere, wenn dann auf mehreren Seiten Kommunikationsmöglichseiten sind und Absprachen dann kreuz und quer stattfinden und es wird nicht wirklich übersichtlicher.
Das war in der letzten Firma nämlich so, dass immer wenn der Chef eine Idee hatte, etwas zu vereinfachen, wurde es komplizierter. Gerade wenn so eine Idee aus der Not heraus geboren wird, dass das bestehende System schon unübersichtlich ist. Ich wäre im Zweifel aber dafür, einfach aus der Motivation heraus, es zu probieren und wenn es klappt, klappt es und wenn nicht, dann eben nicht. -
Es wird bestimmt in Kürze genügend Wortmeldungen geben, dass es den ultimativen Tipp nicht gibt, Wurfstile oft individuell sind etc. Darum ist das mit Tipps und Ratschlägen immer so eine Sache. Deshalb versuche ich es mal einfach mit einer Darlegung, wie ich, als jemand, der die
Inkonsequ…,Inkontin…, Inkonstanz genauso kennt, es bei mir versuche. Ich nehme mal an dein 45er Avg resultiert daraus, dass Du einmal bei starken Gegnern einen Avg von 60-70 teilweise mitgehen kannst und beim nächsten Mühe hast, dich in den 30igern zu halten. Das geht mir genauso und da habe ich auch schon von den meisten Leuten gehört (die Meisten bezogen auf die, die sich mit mir darüber unterhalten), dass es denen genauso geht, nur eben mit höheren Zahlen und die Spanne wird etwas kleiner. Es geht also nicht nur dir so, sondern fast allen. Diese Erkenntnis war mir für die nicht zu unterschätzende mentale Seite, die größte Hilfe. Technisch habe ich mir dann gedacht, nimm drei Pfeile und wirf die haargenau gleich und dann müßten die ja sehr nahe beieinander einschlagen. Je weiter die auseinander sind, umso mehr weichen die Würfe voneinander ab und ich kriege sie eben noch nicht gleich hin. Dann achte ich besonders auf Stand und Bewegungen nd versuche das eben noch besser »immer gleich« hinzukriegen. Ansonsten sind meine Zielübungen etwas intensiver. Hab das ja schon mehrfach geschrieben wie ich das mache. Ich werfe zwei Runden Around the clock auf alle Doppelfelder und neuerdings meine neue Around the clock Übung. Alle drei Pfeile ins selbe Segment und dann zur nächsten Zahl. Und das ist mein Warmwerfen, bevor ich mit dem eigentlichen trainieren anfange. Bei diesen Zielübungen bin ich aber auch immer mit dem Kopf dabei, die einzelnen Würfe identisch hinzukriegen. Ich merke es auch sofort, wenn ich mit dem Kopf nicht 100% bei der Sache bin und muß mich echt zwingen, mich besser auf den Wurf zu konzentrieren.Achso und sich grundsätzlich nicht verrückt machen. Ich muß zum Beispiel nicht gewinnen. Wenn ich gegen einen dreimal so guten Spieler, gegen den ich immer zu Null verloren habe, mein erstes Leg hole, dann freue ich mich darüber auch wenn ich das Match verliere, mehr als über ein Spiel, dass ich gegen einen Schwächeren gewinne. Oder wenn ich einfach nur gut gescored habe und die Doppelquote immer besser wird, aber ich verliere, weil der Gegner nochmal besser ist als ich, dann freue ich mich trotzdem über die Fortschritte. Da gibts nämlich auch noch die Fraktion die sagt, dass Spiel muß in erster Linie auch Spaß und Freude machen. Ich sehe das dann als Kompromiss. Je nachdem wie gut man werden will, kommt man um eine gewisse Verbissenheit nicht drumrum und ich sage dann eher, dass da jeder sein persönliches Gleichgewicht zwischen Spaß und Ernst finden muß.
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Kiek an, mit'm Bengel von Howie. So, aber nu geht ja gleich In aller Freundschaft los. Besonders viel Dart war ja noch nicht zu sehen, außer eben kurz ein Board.
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Na im Prinzip ist es schon verständlich. Es geht ja bei dem Zeitproblem darum, dass man eine Vereinsmitgliedschaft mit regelmäßigem Training so oder so in seinen bestehenden Rhythmus integrieren muß und wenn das nicht so einfach geht, ist es ein Problem, egal wie weit der Verein weg ist. Wenn da um 23.00 Uhr Schluß ist, dann kann das in der selben Stadt sein, mit 15 Minuten Fußweg und die Zeit wird trotzdem knapp, wenn man entsprechend früh wieder raus muß. War auch nur so eine Randbemerkung von mir, dass ich 30 min als solches nicht viel finde.
Um die Fahrt zu einem Turnier ging es ja eigentlich gar nicht. Das sind ja einzelne Veranstaltungen, die man dann individuell plant.
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So unterschiedlich ist die Wahrnehmung. 30 Minuten Fahrzeit ist bei mir »vor der Haustür«, aber egal, soll ja kein Vorwurf sein. Ansonsten bei Turnieren oder sonstigen Wettkämpfen gucken, ob es »offene« Veranstalungen sind. Offen heißt nicht, dass die keinen haben, der die Tür zu macht oder dass das Hallendach weggeflogen ist, sondern dass man sich da anmelden kann und mitspielen, auch ohne Vereinsmitgliedschaft.
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Bei der Ankündigung neulich, das Ganze mal zu erklären, klang eher der Zweck durch zu zeigen, dass es so einfach ist, dass es mehr Sinn macht das selber zu bauen, als eine fertige Scheibe zu kaufen, die zudem noch billiger ist. Da zweifel ich zwar ein bißchen dran, aber so für sich betrachtet, kann ich mich dem Lob nur anschließen. Für den ambitionierten Bastler, der den Eigenbau sowieso vor hat, aber die Segmente, Matrix und Controler usw. noch nie selbst in der Hand hatte, kann sich schonmal vorab ein sehr gutes Bild von der ganzen Sache machen. Oder jemandem, der sich noch nicht ran gewagt hat, weil er vor der eventuell komplizierten Elektronik Angst hat, kann man diese Angst schonmal nehmen.
Am Anfang hatte ich noch gedacht »Ohje, wieder jemand, der seinen Fernseher zu Hause offensichtlich hochkant zu stehen hat«, aber das habt ihr ja glücklicherweise selber bemerkt. Insgesamt eine sehr talentierte Kameraführung. Gut, in der Nachbearbeitung noch entwackelt, aber das meine ich gar nicht. So die Bildauswahl an sich und im richtigen Moment auch das Richtige zu zeigen und den Arbeitsabläufen in der Bewegung zu folgen, ohne dass das Gesamtbild langweilig wird, ist richtig gut.
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Sollte mir jemand erfolgreich erklären können, wie ich einem Foren-Beitrag Bilder anhänge, bzw. was ich als URL eingeben muß, stelle ich gerne ein paar Bilder meiner Anlage ein.
Ich hatte das »in diesem Thread« schonmal bebildert.
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So und weil ich ja mal mehr schaffen will, als drei 180 im MOnat, habe ich mir gedacht, ich fange mal früher an und mache gleich Anfang des Monats gleich die Erste.
Nr. 21 (wenn ich das richtig deute)
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Bei mir sind auch teilweise die Felder außen größer als in der Mitte (minimal, aber ich sehe es). Ich überlege gerade was die Alternative wäre. Elmar würde sagen, dass in den Regularien 8 mm zu finden ist und diese Angabe jedes Mal mit einer Ausführung über die Entwicklung vom dicken Draht zur Messerspinne ergänzen, wo er dann erklärt, dass sich bei einem dünneren Rahmen natürlich der Innenbereich vergrößert. Nun weiß ich nicht, wie nervig das wird, weil ich Dart ja meist nur nebenbei ohne Ton laufen habe und nur immer mal auf den Spielstand gucke oder wenn insgesamt was Besonderes passiert, weil mir das von der Geschwindigkeit zu schnell ist, um live mitzudenken, aber ich nehme mal an das würde genauso nervig, wie die regelmäßige Reifenkunde von Waßer/Danner bei der Formel 1. Dann ist es doch egal was Elmar erzählt, dann sagt er eben 8 mm und die, die es besser wissen, sind stolz auf sich, weil sie es besser wissen und die es nicht besser wissen, bemerken es ja nicht und alles ist gut.