Beiträge von Horst Girtew

    Horst
    Wie oft hast du es denn bei WDA probiert?

    Also ich hatte dort bis jetzt noch keine technischen Probleme (ok, die Spiele kann ich auch noch mit meinen Fingern abzählen) während ich bei ProDarter jedes Mal Probleme hatte (auch dort kann ich die Spiele an meinen Fingern abzählen).

    Kam vielleicht falsch an, die technischen Probleme sind das Manko von Prodarter, aber da komme ich mit den Leuten klar. Bei WDA hatte ich die technischen Probleme nicht, aber ich werde dort mit dem Leuten nicht warm. Von daher halte ich eine Liga mit Leuten, die man dann vom Forum her ja schon kennt, durchaus für eine sinnvolle Option bei WDA. (Sorum ist das gemeint.)

    Naja genau das ist es ja. Man kann sich vergleichen. Bei einem 100 m Läufer weiß man ja, dass der mit den hundert Metern fertig ist, wo man selber noch im Bett liegt. Mit Dartspielern kann man sich aber direkt vergleichen. Man kann sich genau das Board kaufen, auf das die werfen und genau die Pfeile mit denen die Profis werfen und dann stellt man sich 2,37 m entfernt hin und wirft so lange auf das Board bis man auch dreimal T20 getroffen hat. Mehr machen die Profis ja auch nicht und schon ist man im Kopf genauso gut. Wenn du zu Hause Formel 1 fahren üben willst, mußt du erstmal für das Auto sparen. Bis du das Geld zusammen hast, bist du so alt, da geht dann auch wieder nur noch Dart. Du hast faktisch gar keine andere Wahl.

    Ich werde da irgendwie nicht warm. Hab da auch erst ein Spiel über ein Leg hingekriegt. Bei allen anderen Spielen ist das immer abgebrochen. Was ich komisch finde, weil bei prodarter (bis auf die technischen Probleme) alles seit über 300 Spielen reibungslos funktioniert, was Sympathien, Spielfreude, Kommunikation usw. angeht. Von daher wäre eine verabredete Liga, also mit Leuten, die man vorher schon kennt, wenn auch nur virtuell aus einem Forum, sicherlich eine Option.


    Passend zum Thema habe ich gerade ein schönes Video auf YouTube gefunden.
    Dort wird sich auch hin und wieder mal verrechnet und es dauert auch mal länger.

    https://www.youtube.com/watch?v=qpI-WsxeJww

    Das ist ein gutes Beispiel. Das traue ich mir sogar zu, das ohne Verrechnen hinzukriegen. Aber bei einzelnen Würfen dann noch dreimal langsamer und die Pfeile müßten stecken bleiben, bis ich mit Schreiben fertig bin, sonst gibts gar keinen Punkt. Und nach spätestens der dritten Aufnahme würde ich dann auch schonmal die Seiten verwechseln.


    Nun bin ich bei Around the Clock bei 69 Darts!

    Allerdings beim Doublespiel werde ich nicht besser, irgendwie komme ich da nicht voran :/


    Ich habe das so gemacht, dass ich von Anfang an Double Out gespielt habe und wenn das Leg dann über 50 Darts ging, dann ging das eben so lange. (passiert ja heute noch, dass man ums Verrecken nicht checkt). Als ich dann mit Around the clock als spezielle Zielübung anfing, habe ich für die Singlefelder teilweise ewig gebraucht und gedacht, wenn ich das mal mit den Doppeln mache, brauche ich ja einen ganzen Tag. Es hat dann eine Weile gedauert und dann traf ich die Singlefelder immer öfter und bei den Würfen auf die Singlefelder, trifft man ja versehentlich auch mal die Treble- und Doublefelder. Dann habe ich Around the clock auf die Singlefelder gespielt aber schon absichtlich die Double anvisiert. Also sozusagen Around the clock auf die Double gezielt aber Segment getroffen reicht schon zum weitermachen und dabei merkt man ja wie man immer besser trifft. Und dann habe ich Around the clock nur noch auf die Double gespielt. Nach insgesamt vier Monaten Steeldart habe ich dann für eine Runde auf die Double weniger Zeit gebraucht, als am Anfang auf die Single. Jetzt spiele ich am Anfang zwei Runden hintereinander um die Double inklusive Bullseye zum warm machen, bevor das Training überhaupt losgeht. Zwei Runden deshalb, weil man ja immer Zahlen dabei hat, die ein bißchen Probleme machen. Bei einer Runde hätte ich im folgenden Spiel dann vielleicht Angst vor dieser Zahl. Bei zwei Runden Around the clock, sind die Zahlen, die nicht klappen aber meist bei jeder Runde andere Zahlen und so vermeide ich ein Angstdoppel. Habe ich bei beiden Runden Probleme auf derselben Zahl, habe ich aber wieder festgestellt, was im Training gar nicht klappt, klappt im Spiel umso besser und da sitzen die dann. Wenn Dart schonmal im Kopf gewonen wird, muß man sich da auch Wege suchen, um sich das schön zu reden.

    Also ich würde den Fall nach allen ähnlichen Diskussionen so sehen:

    Ist ein Schiedsrichter in Person eines Callers da, gibt es mehrere Möglichkeiten. 1. Er sagt noch vor dem Rausfallen »No Score« weil es ja in dem Moment mehr Punkte als Rest sind. 2. Er hat noch nichts gesagt und sagt erst nach dem Rausfallen »Game Shot« weil es dann ja stimmt oder 3. er sagt vor dem Rausfallen »No Score« und nimmt das nach dem Rausfallen wieder zurück.

    Passiert es alleine zu Hause beim Training, kann man natürlich selber entscheiden und dann kommt es wohl darauf an, wie gut man sich selber leiden kann. Unter Kumpels würde ich mich darauf einigen, dass es als Checkout zählt, aber der Werfer einen ausgeben muß.

    Unter diesen Voraussetzungen wird es allerhöchste Zeit, sich über Einlaufmusik und solche Sachen Gedanken zu machen.

    Auf der anderen Seite haben viele Weltmeister bzw. überhaupt Profis in allen möglichen Sportarten als Kind ihren Sport im TV gesehen und von da an das Ziel gehabt »Da will ich auch hin.« und wenn das am Ende als Motivation reicht, um vielleicht bis in die Bundesliga zu kommen, dann ist das doch auch gut. Ich habe nur Sorge, wenn die Euphorie zu groß ist, dass dann auch die Enttäuschung entsprechend groß ist, wenn man dann nach einem weiteren Monat nicht mehr so vorankommt.

    Aber träumen darf man natürlich. Wenn man seine Darts wirft und dabei daran denkt, wie man auf der großen Bühne steht, dann ist das genauso in Ordnung, wie bei demjenigen, der im Bad vorm Spiegel in die Haarbürste singt und träumt er wäre Florian Silberhochzeit oder Howard Karpfenteich.

    Ich muß das auch unbedingt mal probieren. Ich habe so ein Zwischenstadium, zwischen ganz trocknen Fingern und leicht angschwitzten Fingern, zusammen mit ein ganz bißchen klebrigen Fingern, wenn man nebenbei Apfelstückchen ißt, wo sich der Dart richtig gut anfässt. Mal gucken, ob sich das mit Wachs simulieren lässt oder man da in die Nähe kommt.

    Horst Girtew vs. Julez 0:2 (4:6)

    Im ersten Satz hat jeder sein Aufschlagspiel gewonnen, im zweiten Satz jeder seins verloren. Zum Ende des Legs war es fast immer nochmal spannend geworden. In den entscheidenden Momenten mit mehr Glück für Julez, aber wenn ich gewinnen will, muß ich nunmal as Doppel als Erster treffen. Da bin ich dann alleine schuld. Aber insgesamt dann doch ein sehr schönes Spiel, das Spaß gemacht hat.

    http://www.pro-darter.com/match-history.…075178151484398

    Video zum Spiel

    Ich stelle mir aber die Frage:

    Ich werfe meine drei Darts. 1x T20, 1x T1 und 1x einfache 1 (ist nur Beispiel)

    Der Dart der "Einfachen Eins" hängt quasi zwischen den anderen beiden Darts, berührt aber mit der Spitze das Feld 1.

    Jetzt gehe ich hin, PUSTE gegen den Flight und der Dart fällt runter (weil mir der Rest ohne die 1 besser gefällt). Die beiden anderen Darts ziehe ich raus. Dann ist der Score doch 23, oder ?

    Kann man nicht erst hingehen, wenn der Caller angesagt und den Wurf somit schon bestätigt hat? Du könntest aber vielleicht bevor der Caller was gesagt hat, mit dem Fuß gegen das Podest hauen, in der Hoffnung der Dart fällt runter. Ober gemischt mit meiner Frage, das Ganze passiert mit dem zweiten Dart und man benutzt den Dritten, um den Ungünstigen rauszuschießen. Und dazu noch den Fall, dass mit mit der Aktion nicht nur einen besseren Rest hat, sondern durch den Rausfaller ein Überwerfen vermeidet.


    Gut, hast du im EDIT inzwischen erklärt.

    (Sind natürlich schon alles sehr spezielle Fälle)


    Wenn ich der Caller/Schreiber wäre und noch nicht "Game Shot" gesagt habe, dann würde ich das wie ein Bouncer sehen und es wird weiter geworfen.

    Jetzt kommen wir der Sache näher. Und nun stell dir vor, der Dart sitzt so locker, dass Du siehst, dass der jeden Moment rausfällt und zögerst deshalb mit deinem »Game Shot« Ausruf (bzw. »No Score« es geht ja darum, dass der Rausfaller überworfen wäre, wenn er zählte). In dem Moment wirft der Spieler den nächsten Dart und der Lockere fällt raus.

    Zitat

    Wann tauscht ihr eure Flights?

    Immer um halb Vier.


    Nee also neben der schon gegebenen Antwort dass ich eigentliche Wechseln erst mache, wenn die schon total zerfleddert sind, wechsel ich aber zwischendurch auch mal, nur um etwas zu ändern. Also wenn es mal nicht läuft, wechsel ich auch schonmal die Flights oder Shafts oder Beides. Das hat gar keinen wirklichen technischen Effekt und ist nur für den Kopf, aber es hilft mir manchmal.

    Die zitierten Regeln sind aber alle für den Fall, dass der Spieler überworfen hat. Wenn aber ein herausgefallener Dart nicht zählt, dann wurde ja genaugenommen gar nicht überworfen. (Das habe ich in der Frage sicherlich doof formuliert, weil ich da ja selbst von »überworfen« rede.) Angenommen er fällt sofort nach der Berührung des Boards runter, dann zählt der ja gar nicht erst. Was wäre denn anders, wenn er 4 Sekunden später runterfällt?

    Ich habe zuerst probiert, wie ich sicherer treffe. Das war eine rückblickend gar nicht so wichtig, weil das zu einem Zeitpunkt war, wo die Gesamtkoordination noch gar nicht so gut war und die Treffer zum Teil Zufall. Dann habe ich mir einen zweiten Griff ausgedacht, der auf dem ersten basiert aber wo ich keine Finger so verbiegen muß, dass es unnatürlich ist, ich den Dart also schön bequem halten kann. Dann habe ich mir einen dritten Griff ausprobiert, der widerum auf der Kombination aus den ersten beiden Griffen beruht, wo ich aber ein möglichst einfaches – ich nenne es mal Tastschema – habe, dass ich mir die Lage des Darts in den Fingern merken und möglichst leicht reproduzieren kann. Und mit dem was dabei am Ende rausgekommen ist habe ich zusammen mit einer möglichst immer gleichen Armbewegung trainiert, die ich dann aber durch Hilfe und Tipps noch verbessern konnte. Und ich merke, wen ich anfange schlechter zu werfen, dass ich dann ganz unbewußt immer mehr meine Bewegung verändert habe. Ein kurzes Konzentrieren und richtig Werfen, dann geht es meist wieder.

    Ich halte den Dart mit Daumen und Zeigefinger, wie im oberen Bildteil. Die anderen drei Finger liegen mit den Fingerkuppen an. Der kleine Finger ist dabei an der Stelle, wo die Spitze aus dem Barrel kommt. Zwischen Daumen und Zeigefinger peile ich das Ziel an und im Bild unten rechts drehe ich den Dart zwischen den Fingern in die richtige Position. Gleichzeitig merke ich dann an der Obertrikotage, ob die Spitze noch in Ordnung ist oder mal über die Feile huschen sollte.