Ich hatte das irgendwo schomal zum allgemeinen Thema Avg geschrieben. Das ist ja gerade bei Anfängern (bin selber einer) so, dass die Darts sehr weit streuen und mit zunehmendem Training genauer werden.Wirft man nun auf die 20 und die Pfeile hauen nach links und rechts bis in die 12 und die 18 ab, dann ist das sehr weit weg, aber eine recht gute Schadensbegrenzung. Wird man dann besser und trifft etwas genauer, geht das dummerweise mit einem kleineren Avg einher, weil die Pfeile, die verfehlen, ja nun öfter in die 1 und 5 gehen. Das ist nicht der Hauptgrund aber eine Kleinigkeit, die zum Gesamten dazukommt. Als nächstes kommt ein Leg, da trifft man ums Verrecken dieses Doppel nicht und das zieht den Schnitt auch wieder runter. Dann das Kopfding, wo man sich einbildet, man kann es nicht mehr und wütend wird, dass man alles wegschmeißen will, hindert einen nur, sich mal wieder ordentlich zu konzentrieren und dann trifft man auch wieder nicht.
Ich betrachte meine Fehlwürfe jetzt unterschiedlich. Werfe ich auf die T20 und treffe T18, dann ärgere ich mich, weil das ja nichts mehr mit Treffen zu tun hat und mal richtig weit weg ist. Ich freue mich aber über die zufällig geretteten Punkte. Treffe ich die T1 am Draht zur T20, dann ärgere ich mich zwar über die verpassten Punkte, freue mich aber über die bessere Treffergenauigkeit, weil es ja nur um 1-2 mm verpasst ist. Da ist aber nichts dabei, wo ich drann verzweifel. Und zweitens bin ich dabei mir eine Variante auszuknobeln, wie ich nach einem verkorksten Wurf meine Pfeile hole und diesen Wurf abhaken kann, mich komplett neu konzentriere und die nächste Aufnahme werfe, als geht ein ganz neues Spiel los.
Ich hoffe damit diese Phasen, wo es einfach mal schlechter läuft, etwas abmildern zu können, dass da kein so ganz großes Tal kommt bzw. wenn es dann kommt, dass ich zumindest den Kopfteil ordentlich n den Griff kriege. Was mir bei vielen Problemen im Allgemeinen hier schon geholfen hat war die Erkenntnis, dass ich alleine nicht einfach nur zu doof bin, um Dart zu spielen, sondern dass die Anderen genau dieselben Probleme haben. Der Eine mehr, der Andere weniger bzw. mit einer anderen Gewichtung.