Beiträge von Horst Girtew

    Ich schalte bei über 50% um, allerdings nicht Automat, sondern Software bei Steel. Ich habe mir so gedacht, wenn ich bei 50 % Gewinnquote liege, bin ich etwa so gut wie der Computer. Liege ich also dauerhaft über 50%, ziehe ich die Spielstärke vom Computer höher und versuche wieder über die 50 % zu kommen. Wo man sich diese Grenze setzt, kann eigentlich jedem selbst überlassen bleiben, wobei ein schwächerer Computer für ein genaueren Average besser ist, weil die Spiele die nicht so gut sind, weil man beim Checken zu lange braucht mit einfließen, die bei einem stärkeren Computergegner durch dessen früheren Sieg, bei einem noch höheren eigenen Average schon beendet wären. (Hoffe das konnte man nachvollziehen.) Kommt also drauf an, wieviel wert man auf welche Statistik legt. Um eine Verbesserung als Solches zu erkennen, ist es egal, ob man sich von 30 auf 50% Gewinnquote verbessert oder von 60 auf 80%. Im Spielfluß selbst und für die Motivation macht natürlich gewinnen mehr Spaß.

    Ist denn das Umstellen bei einem Automaten so aufwändig, dass man schlecht wieder zurückstellen kann, wenn man nach einer Woche merkt, dass es eine doofe Idee war?

    Ich habe noch ein bißchen Hoffnung. Ferrari war bei Rückständen unter einer halben Sekunde im Qualifying, dann im Rennen immer noch ganz gut dabei und Toto meinte auch dass alles perfekt lief mit der Runde und dem Reifenfenster im Q3, was bei den Longruns aber nicht so lief, auch wenn es nach Understatement klingt. Übrigens hat Hamilton genau 281 Punkte. Davon abgesehen, dass es meine Lieblingszahl ist (und auch schon länger), hat Vettel 2012 mit genau dieser Punktzahl seinen 3. Titel geholt.

    Realistisch betrachtet, also ohne Vettel-Brille, wird es natürlich wirklich sehr eng. Man hat ja noch aus Schumis Anfangszeiten bei Ferrari, als es noch nicht ganz so lief, die Interviews im Hinterkopf, als der Abstand immer größer wurde aber hoffnungsvoll argumentiert wurde »So lange es rechnerisch möglich ist, geben wir nicht auf…« So ähnlich kommt es mir eher vor, auch wenn ich noch Hoffnung habe.

    Ich habe früher beim E-Dart öfter gegen mich selbst gespielt. Also zwei Spieler eingestellt und Spieler 1 war ich mit Anstrengen und Spieler 2 war ich mit einfach Draufwerfen. Am Anfang ist es natürlich frustrierend, wenn Spieler 2 gewinnt, aber egal wer verliert, das andere Ich gewinnt ja trotzdem und irgendwann versucht Spieler 1 auch mal einen Wurf »aus der Hüfte« und lernt dabei wieder etwas unverkrampfter ohne Druck zu spielen. Oder heute hatte ich auch wieder so einen Moment. Ich warf meine erste 180 in meinem besten Leg überhaupt und versaute noch das Finish und hatte eine Aufnahme mit 9 dabei. Avg 79,11. Danach ging wieder gar nichts. Eine 26 nach der anderen, beim Rest 2 gelandet und beim Versuch mit D1 zu Checken mehr D18 und D20 geworfen, als den letzten Monat zusammen. Da habe ich eine halbe Stunde lang versucht nur 26 zu werfen und danach war alles wieder normal. (Avg. 79,11 klingt jetzt besser als die Realität ist. Im Schnitt liege ich bei irgendwo um die 35, wobei die Ausschläge nach oben langsam häufiger werden. )

    Heute, Heute, Heute ---- YEAH ---- also so ziemlich genau 1 Monat. Ende August habe ich mir das Board gekauft und seit dem 4. September führe ich Statistik bzw. da habe ich Dart2014 installiert und das führt Statistik. Gestern war ich schonmal kurz davor, da hatte ich auch dreimal T20 hintereinander, aber das waren die beiden letzten Darts einer Aufnahme und der erste der Folgenden, ABER eben die 180 war echt. Das ist ein Gefühl, aber wem sag ich das…

    Diesen Effekt erziele ich schon, wenn ich den Dart anders anfasse. Anders angefasst und schon purzeln die Punkte. Das geht genau so lange gut, bis ich denke »Jetzt hab ich's.«. Bei der Masse geht es bei mir vorrangig auch nur darum, was sich beim Werfen angenehmer anfühlt. Son Sportpüchologe würde sagen, dass man EIns ist mit dem Pfeil, aber das ist dann ja wieder so ein mentales Ding für den Kopf und nicht für die reale Flugphysik.

    Nur mal aus Interesse, wer war alles bei der Auslosung dabei?

    Ich bin nicht bei den Spielern dabei, verfolge den Thread aber aus Interesse und habe daher auch in den Auslosungsstream geguckt. Auch aus technischem Interesse, weil ich mir für den Falll der Fälle auch gerade einen Livestreamkanal eingerichtet habe. Ich würde mich auch freuen, wenn Ergebnisse oder Streams (falls der Eine oder andere seine Spiele öffentlich macht) hier kommuniziert würden.

    Ich hatte 15g (Softdarts) mit denen ich vom Handling eigentlich zufrieden war. Zu meinem Board waren 22g Anfänger-Steeldarts dazu, die mir aber zu schwer waren. So warf ich mit den Softdarts weiter, die mir dann aber doch etwas leicht wurden und ich habe mir dann 18g Softdarts gekauft, die ich mit Converter-Points bestückt habe. Nun kann ich Beides (Soft/Steel) mit denselben Darts spielen und muß dazu nur die Spitze umschrauben. Diese Findungsphase hat so etwa 2 bis knapp 3 Monate gedauert. Das wird mich aber nicht davon abhalten, weiter zu probieren, wenn sich die Gelegenheit bietet. Ich denke auch, dass es »DAS« Set für mich nicht gibt, sondern sich alles nur in eine bestimmte Richtung entwickelt.

    Wobei es aber auch zwischen »ein Bier dazu trinken« und »hackedicht sein« noch einen gewissen Spielraum gibt, was die Auswirkungen auf die Außendarstellung betrifft. Die Frage ist ja, ob es ein tolerables Maß irgendwo dazwischen gibt oder ein absolutes Verbot notwendig ist. Natürlich es nicht schön, wenn sich ein Sportler beledert, aber schadet er damit wirklich seinem Sport oder blamiert er sich nicht einfach nur selbst? Und wenn man in einem wichtigen Spiel ist, dass man unter normalen Umständen verloren hätte, man gewinnt aber weil sich der Gegner etwas verschätzt hat, was er verträgt, dann soll mir das doch nur recht sein.

    der hat ja auch vorm dartspielen das alles antrainiert . wer weiß ob er noch so intensiv trainier oder überhaupt. weiß das jemand?

    Sicherlich nicht mehr soviel wie in aktiven Rugby-Zeiten aber ein gewisses Trainingslevel muß man nach dem Leistungport schon beibehalten, damit der Körper so bleibt. Macht man das nicht, wird man schell unförmig, wobei zum Beispiel ich das auch so geschafft habe, ohne vorher Leistungssport zu betreiben.


    Zur allgemeinen Frage. Unter den Dartspielern und eben auch unter den erfolgreichen Spielern, gibt es offensichtlich die unterschiedlichsten Typen, was die persönliche Einstellung zum allgemeinen Sport betrifft. Deshalb kann man sicherlich nicht allzuviel über die Wirkung ableiten zumindest nicht pauschal. Dem einen hilft es Sport zu treiben, beim Nächsten hat es vielleicht keine Auswirkung.

    Das ist bei mir auch so ein Kopfding. Ich bin ja noch nicht so der Highfinisher aber mit ein bißchen Glück gelingt mir gelegentlich schonmal ein etwas Höheres. Wenn ich mich dann aber verwerfe oder verechne und bei einem Rest von 4 lande, klappt die D2 sehr gut. Starte ich aber mit einem Rest von 32 und lande durch Verpassen von nacheinander D16, D8, D4 bei einem Rest von 4, ist die Chance sehr groß dass ich so wuschig bin, dass ich die D2 auch nicht treffe. Ansonsten liegt mir global gesehen die untere Hälfte des Borads besser als die obere und dummerweise die D15 besser als die D16, obwohl es schon besser geworden ist.

    War auch nur ein Gegenfrage als Antwort.


    Vom Humor erinnert er mich an den komischen Thornton Fan, der hier letztens wütete.

    Naja es liegt mir fern zu »wüten« aber die Stimmung insgesammt scheint hier ja doch eher angespannt. Hier geht es doch um die Dominanz eines Sportlers und dessen kritische Beurteilung, die ja nunmal am Ende immer dazu führt, dass dieser polarisiert. Ob da nun das Ansinnen »mit Humor Druck rauszunehmen« sinnfrei ist sei mal dahingestellt. Möglicherweise ist da der Tellerrand aber zu hoch. (Zumal ich mir für meine humorigen Erguss ja nun extra einen Thread ausgesucht habe, der thematisch dafür den nötigen Spielraum bietet)


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    Ich finde Dominanz toll. Wir haben letztens in der Waschküche über 1000 Dominanzsteine in einer Reihe aufgebaut und die dann umkippen lassen, mit so Figuren drin und Wippen. Das sah ganz toll aus. Ich wußte gar nicht, dass MvG das auch spielt.


    :ohno_ Ach ich Dummerchen, jetzt habe ich das verwechselt. Dominanz waren ja die strengen Frauen mit der Peitsche.


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    Nun gibts in Malaysia ja immer mal Regen, also richtigen Regen, welcher die eine oder andere Strategie durcheinander spühlt. Da kann man mit Glück und einem Safetycar an der richtigen Stelle mal schnell nach vorne kommen. Leider kann man sich da nicht drauf verlassen, dass man auch dieses Glück hat, aber zum Hoffnung machen gehts. Soll aber am Ende mal keiner behaupten, die Saison wäre nicht vergleichsweise spannend gewesen.

    Die kann jeder nennen wie er will. Ich nenne meine Günther.

    Nee, haben die überhaupt einen speziellen Namen. Ich würde meinen es ist einfach nur eine Halteklemme für den Zahlenring. Der beste Ansprechpartner dürfte dafür ein Händler sein, der Ersatzzahlenringe im Angebot hat. Ansonsten kann man sich die Dinger ja auch selber basteln. Ein Stück Plaste oder Holz eingekerbt fertig oder einfach an die richtige Stelle eine kleine Schraube mit etwas größerem Kopf reingedreht.

    Ist leicht gesagt, aber vielleicht nicht zum Board gehen »So, jetzt trainiere ich.« und dann konzentrieren und werfen, sondern wenn man gerade zufällig in der Nähe ist, spontan drei Darts nehmen und aus dem Bauch draufwerfen. Ich bin zwar beim Dart noch gar nicht soweit, große Mentaltraining-Reden schwingen zu können, aber ich kenne aus anderen Lebenslagen allerhand Situationen, den Kopf austricksen zu müssen.

    Ich selbst habe noch keine geworfen. Bislang immer nur T20-T20- und dann war ich so aufgeregt, dass der dritte Dart in die 5 oder 1 ging. Aber ich habe schonmal eine gesehen und das war so. Mein Bruder kaufte sich nach der Wende eine E-Dart-Scheibe und wir hängten sie auf. Ein gemeinsamer Kumpel war auch noch dabei. Dass jeder drei Pfeile wirft und man sich abwechselt wußten wir. Das war es aber auch schon mit der Ahnung und so warfen wir intuitiv erstmal auf die MItte. Nun wollten wir aber auch was Richtiges spielen und der Kumpel las sich die Beschreibung durch, damit wir auch die ganzen programmierten Spiele, Lämpchen und Töne verstehen. Da meinte der Kumpel plötzlich »Aha, die MItte ist gar nicht das Meiste. Hier dieses kleine Stück in der 20 zählt 60.« stellt sich hin und wirft eine 180.