Beiträge von Warum ich

    Generell ist es super, dass große überregionale Turniere wieder möglich sind. Die etablierten Dart(-landes-)verbände sollten sich mal die Konzepte hier abschauen! Es gibt sicher Potential mehr als 1 solches Turnier alle 6 Wochen anzubieten. Man sieht ja, wenige Stunden nach Ankündigung muss schon eine Warteliste eingerichtet werden. Es gibt jetzt keinen Grund mehr, den Regelspielbetrieb weiter so im Notfallmodus zu halten.

    Die guten Spieler werden sich Sonntag vermutlich alle im Goldturnier befinden und dort um ca. 1100€ (ca. 13% von der Gesamtsumme) Siegerbörse spielen. Wie die weiteren Platzierungen ausgeschüttet werden ist mir nicht bekannt. Da ist es für viele mittelmäßige Spieler sportlich schon interessant, da sie tendenziell in einen gut besetzten Silberturnier sich untereinander battlen können. Für 160 der 240 Teilnehmer wird es ein Event sein, welches gutes Training auf einem sportlich ansprechenden Niveau bietet. Ob man es sich finanziell leisten möchte, muss jeder für sich entscheiden. 35€ Meldegebühr + 1 Übernachtung inkl.Vepflegung + An- u. Abreise für mind. 8 Spiele. Da bietet jedes DDV-Turnier weniger Reiz an! :award:

    Entschuldigung, wenn ich missverständlich war. Mein Ansatz ist ganz klar auf das Individuum bezogen. Will ich mir vorschreiben lassen, wie ich meinen Beruf, meine Freizeit, das Zusammensein mit Anderen ausüben darf? Alkohol ist hier nur Stellvertreter für den Bereich der Regulierung.

    Um auf den Thread zu 100% einzugehen: Will ich mir meine eigene Leistungsfähigkeit durch Vorgaben begrenzen lassen? Nein, ich versuche mich immer an das Maximum heran zu arbeiten. Die Hilfsmittel muss jeder für sich, auch moralisch, selbst vertreten. Das ist der Leistungsgedanke im Profi(t)sport.

    Bei der Diskussion um Alkoholverbot, müssten zwingend auch die anderen "legal highs" wie Energydrink, Nikotin und artverwandte legale Inhaltsstoffe mit betrachtet werden! Ruck zuck haben wir so ein Ernährungsthema im Fokus. Wer darf was seinem Körper zuführen, wann darf der Mensch das, wie viel davon darf der Mensch? Ich glaube die Gesellschaft im Allgemeinen ist noch nicht bereit, sich den tiefgreifenden Konsequenzen einer dermaßen individuellen Persönlichkeitsregulation zu stellen.

    Das wäre doch mal eine interessante medizinische Studie. Man untersuche die Leistungsfähigkeit beim gleichen Probanden in folgenden Dart-Situationen:

    - unter Einfluss von Alkohol (Ethanol)

    - unter Einfluss von Koffein (Kaffee)

    - unter Einfluss von Nikotin

    - unter Einfluss von Teein (eigentlich ja auch Koffein, aber andere Freisetzung)

    - nüchtern

    Was da wohl für Ergebnisse dabei raus kämen?

    Hier von der DDV Homepage: https://www.deutscherdartverband.de/verband/ausbildung/

    Ist nur beispielhaft. Über die lokalen Landessportbunde wird der Vereinsmanager ausgebildet. Ebenso die Jugendleiter ganz allgemein. Wenn die dann im Dartsport arbeiten wollen, brauchen sie die weiterführenden Lehrgänge wie auf der HP beschrieben. Es verzahnen sich also immer mehr die schon vorhandenen Strukturen der klassischen Sportvereine mit der besonderen Verbandsstruktur DDV/WDF.

    Ja, für den E-Dartbereich sind Kneipen und Gastro das A und O. Es wertet die Lokalität einfach auf, wenn dort körperliche Aktivitäten mit der Geselligkeit verbunden werden können. Also Breitensport! Im verbandsorganisierten Steeldartspitzensport hingegen gehe ich davon aus, das die Bemühungen in Richtung Anti-Doping ernster genommen werden. Die Ausbildung von Trainern und Managern für die verschiedensten Bereiche rund um die Ehrenamtstätigkeiten zeigt es ja schon. Die Strukturen werden zuerst professionalisiert, dann folgt das Spielregelwerk dem hinterher!

    Ich kann hier nur von mir berichten. Ja, Alkohol ist eine leistungssteigernde, psychoaktive (medikamentöse?) Substanz. Bei mir stellt sich bei einer gewissen Konzentration eine Mentalitätsveränderung ein. Diese hält dann subjektiv mehr oder weniger lange an. Ich habe natürlich auch den Selbsttest ohne diesen Einfluss gemacht und für mich festgestellt, mit gehts besser/leichter. Gerade weil beim ambitionierten Dartsport der Kopf soviele % von der Leistungsfähigkeit dominiert, greift der Athlet gerne zu jedem legalen Hilfsmittel das sich ihm bietet.

    Als Alternative zu Alkohol kommt da natürlich der Ansatz des Mentaltrainings auch ganz entscheidend ins Spiel. Diesen Aspekt habe ich für mich noch nicht eingehend studiert. Aber während jetzt der leichte Zugang zum Alkohol nicht da ist, versuche ich mein Training genau dahin zu verändern. Erzeugt jetzt erst mal Frust, weil man von einem niedrigeren Niveau aus startet, aber genau das setzt bei mir auch den Reizpunkt. Ich fühle keinen zeitlichen Druck. Die neue Leistungsstärke kann sich so ganz allmählich verändern. Ob es was bringt, sehe ich erst dann, wenn wieder der Liga-/Turnieralltag stattfindet. Meiner Schätzung nach wird dies erst im Herbst frühestens soweit sein.

    Insgesamt sind doch da 8 Spieler vom KSC dabei oder?

    Marijanovic, Horvath, Hempel, Eidams, Rötzsch, Köhnlein, Obst, Koch

    Wenn man das Vereinszugehörigkeitskriterium als Berechtigung zur Teilnahme nimmt, lässt es sich fragen, ob es die Besten in Deutschland sind. Der KSC hatte leider nicht die Chance erhalten zur Teilnahme an der DDV Bundesliga. Spielen die Besten Deutschlands unterklassig? Gibt es in der 1.Liga keine Besseren, oder sind die Besten gar nicht an der Super League interessiert?

    Meiner Meinung nach, ist hier DDV-Vereinszugehörigkeit von PDC Europe Teilnahmen gänzlich zu unterscheiden!

    Die PDC Europe braucht aber eine Quali-Veranstaltung, schon alleine wegen der zuletzt 30€ pro Qualiteilnehmer. Es gab weniger Umsatz auf der ET-Tour letztes Jahr, auch dieses Jahr siehts noch nicht gut aus. Das ist unternehmerisch wichtig, um den Anspruch professionell auch weiterhin mit hauptamtlichen Mitarbeitern besetzen zu können.

    Unser Freund David Schlichting darf gegen Jose Justicia! Unglückliches Startlos.

    Bezüglich der persönlichen Statistiken und Daten der Spieler:

    Ich bin der Meinung, dass nicht jeder Mensch, nur weil er mal in seiner Sportart an einem professionellen Turnier teilnimmt, gleich seine persönlichsten Daten an alle Welt frei zugänglich machen muss. Wer es von sich aus tun will, herzlichst gern, aber einen Anspruch der "Öffentlichkeit" daraus abzuleiten geht schon ziemlich weit. Für die C-App bleiben wir alle im Unbekannten, aber im Netz sollen wir gläsern sein. Das erschließt sich mir nicht!

    Zugang zu den PDC-ET-Events für ambitionierte Spieler aus D zu schaffen, war einmal eine der Ideen für die Superleague Europe. Man hatte neben dem Spielstärke steigernden, weil intensiveren Training am Ende der Saison auch kleine Bonbons verteilt. Dies waren abhängig von der Tabelle gestaffelte HNQ-Teilnahmen. Wurde aber eingestampft und auf die Q-School "umgeleitet". Ein Tag die Q-School für Jedermann, ermöglicht auch Jedermann alle HNQ

    s.

    Jetzt hat man zu große Telnehmerfelder (für Pandemiezeiten), also lautet doch ein logischer Schritt: Zurück zu bekannten, praktikablen Modi.

    Gebt den Jungs aus der letzten Superleague mehrere ET-Qualistarts für Umme und nehmt sie, die keine Tourcard wollen, aus den Q-Schools.

    Dann kann man in kleineren Feldern faire Tourcards ausspielen.

    Anschließend, vor Beginn der ET-Events (vlt. ab April), kann der Funspieler und der gescheiterte Profianwärter sich zu ner ET-Q-School treffen. Damit sich auch hier niemand benachteiligt fühlen muss.

    Wir alle verzichten im Moment auf geliebte Gewohnheiten, machen wir lieber viele kleine Schritte, als einen großen, möglicherweise Unsicheren!

    Bleibt gesund!!!

    Als verlässliche Quelle für Informationen hat sich wieder einmal der BDV gezeigt. In deren Hinweise auf den Ligabetrieb (25-seitiges PDF) ist auch eine DDV-Hygieneregeln Übersicht, oder sollte ich besser sagen Delegierung der Verantwortung auf die Vereine, enthalten. Das Statement besagt, der DDV übernimmt keine Verantwortung für die Durchführung einer Dartveranstaltung. Somit rutscht das Risiko einer persönlichen Haftung eine Etage nach unten zu den geschäftsführenden Vorständen der Vereine. Ob diese die neue Situation mittragen, wird sich zeigen. Zu befürchten ist, neu entstandene Unsicherheit und Zurückhaltung führen eher zu weniger Veranstaltungen als zu einer Förderung des Dartsports.

    Stimmt so auch nicht ganz GDF,
    es wird doch immer so gern von Facebookinhalten weitergetragen. Bei den ein oder anderen Buli-Teams bzw. dem DDV selbst wird dort fleißig auf Hygienekonzepte und Spielpläne für die Heimspielstätten hingewiesen. Aktuell für Hawks Vilsbiburg in den DDV Posts und beim Liveticker Steeldart Bundesliga Süd der Hinrundenplan. Es wird also am nächsten Samstag losgehen. Die weitere übergeordnete Organisation kann ich aber leider derzeit auch sonst nirgends rausfiltern. Hoffen wir, dass alle Teams vorab die notwendigen Anweisungen erhalten werden.

    Während die Führung des DDV mal wieder mit Personal- und Kompetenzfragen beschäftigt ist, fiebern die Spieler dem Saisonstart entgegen. Hygienekonzepte für Spielstätten sind von der Politik gefordert und gefördert worden. Die Basis macht ihre Arbeit, erstellt alternative Turnier- und Ligenkonzepte in den Landesverbänden. Jetzt ist es an der Zeit die Planungen der Vereine, der Spieler, der Ausrichter zu unterstützen. Wie gelingt es in 4 Wochen mit der Buli zu starten? Wie wird mit Spielern mit ärztlicher Medikamentenindikation/Risikogruppe umgegangen? Hoffentlich kommt da noch was. Dazu schweigt die bundessportliche Führung leider!

    Ja klar, Hauptaugenmerk soll auf dem Spiel liegen. Aber wenn man Akzeptanz in der Öffentlichkeit für ein solches Event herstellen will, muss man erklären, warum die Jungs etwas tun dürfen, was für andere verboten noch ist. Kann man zwischen den Matches oder ganz am Anfang der Übertragung tun, ist aber wohl hier nicht so gezeigt worden.

    Welche sollen das sein?


    Ich suche Erkenntnis über die Umsetzbarkeit eines Hygienekonzeptes für Wettkampfbedingungen. Dazu zähle ich Platzbedarf pro Anwesendem, Einrichtung von Sanitär- u. Pausenräumen, Zugangskontrolle von und zum konkreten Spielbereich, Sicherstellung der Reinigung von gemeinsam genutzten Oberflächen usw. Das sind schon viele Fragezeichen.
    Es wurde eben gesagt, dass die Location auch für den DOPA genutzt wurde. Das ist auch interessant, wie ist sichergestellt, das sich keine der beteiligten Crews unbeabsichtigt begegnen.

    Unsere Newsmeldung zum heutigen Auftakt in die neue Super League Saison:
    https://www.dartn.de/news/super-lea…-favoritenrolle

    Kleiner Fehler bei den Avg. : 2.Spiel T-Rex u. Jens müssten die Avg. gedreht sein. Aber ansonsten eine schöne Zusammenfassung.
    Zum Event als solchem:
    Mich haben die zahlreichen Teaser im Vorfeld dann doch etwas anderes erwarten lassen. Dachte Sport1 geht mit Handkamera im Gebäude rum und zeigt, wie super alles organisiert ist. Das dieses WE nur die Hälfte der Spieler da ist, habe ich auch so nicht erwartet. Der Erkenntnisgewinn für den Amateur-/Hobbydartsspielbetrieb ist damit gleich NULL!
    Habe dann nach dem 2.Spiel schon wieder abgeschaltet, die Ergebnisse u. Statistiken kann man ja auf Dartconnect und natürlich hier nachlesen.

    Bin gespannt, ob man bei den vielen Berichten die folgen werden noch substanzielle Infos ziehen kann.

    Das einzige, was die Sache so spannend macht, ist zu sehen, wie das Hygienekonzept vorgestellt wird. Ist das dann ein Muster für nationale Verbände/Ligen, geht es bald wieder los mit Spielen auch für den Amateur/Hobbydarter im Wettbewerb. Also alle genau hinsehen und lernen, was gut und was schlecht umgesetzt wird!