Moin,
vorab finde ich Deine Idee und Deinen Einsatz sehr gut. Weiter so und gutes Gelingen.
Aber ich empfinde die Herangehensweise zu verkopft.
a) ich suche mir erst mal einen Sponsor ... kein Unternehmen hat was zu verschenken und Schüler sind nicht unbedingt die zahlungskräftige Klientel. Ob sich das Sponsoring für einen Dartshop also lohnt, ist fraglich.
Warum nicht über die Eltern gehen? Der Dartsboom hat zu sehr vielen Dartboards in deutschen Zimmern geführt, die kaum bis nicht gespielt werden.
Daher schreibt der Schullleiter, dass es die AG geben soll und sich die Schüler über Sachspenden freuen würden. Jede mir bekannte Schule hat entweder itsleaning, Schulplaner etc.pp, wo über eine ganz einfache NAchricht alle Schüler erreicht werden können. Zur Not als Papiernachricht über die Postmappe der Kinder. Man muss nur wollen!
Man kann so eine AG auch erstmal mit gebrauchtem Material beginnen.
b) Eigenleistung der Schüler einfordern.
Das erste Training mit dem Dir eigenen Material durchführen. Wer weiterspielen will, soll sich bitte beim Umwelttag der Stadt oder sonst einer öffentlichen Aktion engagieren und dann wird sich schon ein Sponsor finden, der ein oder zwei Sourround spendet und sei es die Stadt.
Dann haben die Kinder auch selbst zu dem Material beigetragen und der Bezug zu den DIngen ist größer (weniger Zerstörung zu erwarten .. vielleicht).
c) Ran an die Presse.
Gute Pressearbeit und ich bin sicher, Ihr habt mehr Darts und Zubehör, als Euch lieb ist.
Dann würde ich mal versuchen, Kontakt zu Dragutin Horvat aufzunehmen. Beverungen - Kassel ist ein Katzensprung und für eine gute Presse ist er vielleicht zu gewinnen. Oder sucht Euch ein Patenverein für ein Jahr aus der weiteren Umgebung.
d) Oche - ja, ein schönes oche ist eine feine Sache.
Ich spiele zuhause auf dem heiligen Parkettboden im Wohnzimmer mit einer Schreibtischstuhlunterlage von Schwedenhaus (bei Euch in Kassel gibt's das auch). Da geht nix durch, ist einfach zu verräumen, kostet sehr wenig Geld und hat bei mir bislang jeden Bouncer aufgefangen.
Das kann auch die Schule fürs Lehrerzimmer kaufen, ohne dass es in irgendeinem Sonderbudget auffällt. 
Ergo - wenn die Kohle fehlt (was an deutschen Schulen leider der Standard ist), dann muss man halt mal zu Beginn mit gebrauchten Sachen anfangen und kleine Brötchen backen. Erfahrungsgemäß ist über Sommer eh tote Hose und dann bleiben 15 begeisterte Schüler übrig und mit denen kann man dann vernünftig planen.
Also nochmal - ich finde Deine Idee super und hoffe, dass sie zum Erfolg führt.
Möge meine Mail zum Nachdenken anregen.
Schönen Gruß,
Markus