Fallon Sherrock steht nach vier Legs bei 109, nur mal so für‘s Protokoll ![]()
Beiträge von Stefring
-
-
Spricht doch eigentlich dafür, dass es egal ist in welchem Format und über wie viele Tage man spielt, oder?
Nö, eben nicht. Nach der Erweiterung ist es echt nicht mehr so schwer, sich über die Pro Tour zu qualifizieren. Zudem hatte Edgar noch mit den deutlich einfacheren ET-Qualifiern einen Vorteil gegenüber den ganzen Festlandeuropäern (siehe Klaasen, Schindler, etc.). Und nachdem Edgar letztes Jahr schon Glück hatte mit der Absage von Cadby, spielt er heute gegen 88, 86 und zweimal 83, kommt wieder zu 7,5k und hält vermutlich die Tourcard, die andere, vom spielerischen her bessere, Spieler verlieren. Ob das fair ist, darf jeder für sich selbst beurteilen - ich sage nein. Burness und van de Pas haben wenigstens selber noch gut gespielt, aber vor allem Burness profitiert von einem starken Tag im schwachen Jahr, der halt zufällig heute kam - ein Viertelfinale oder so bei den letzten PCs hätte ihm nicht geholfen. Schafft endlich die internationalen Qualifikanten ab und lasst nur noch den Jugendweltmeister, zwei von der DT (bitte nur noch U21er), einen von der CT und zwölf Associates von regionalen "Untertouren" ohne Tourcardler in einer Vorrunde gegen die Pro Tour Qualifikaten 17-32 zu (da müsste man natürlich noch einige neue ins Leben rufen). Gleiche Chancen für alle! Beispielsweise Kumar ist doch bei allem Respekt keine Bereicherung für die WM.
Ja, der Verein ist für den Qualifier irrelevant. Lisa taucht zwar in der Challenge Tour auf, aber mehr auch nicht.
Wäre ja auch seltsam, wenn die PDC plötzlich die BDO berücksichtigen würde, zumal es ein Open-Qualifier ist, für den man gar nicht BDO spielen muss. Nach der CT zu setzen, wäre allerdings wirklich eine Idee, falls es mal zwei Plätze geben würde.wird chuck seine karte ggf. doch halten weil barney seine zurückgibt?
https://www.dartsrankings.com/postwch
Gute Frage, nächste Frage. Auf Twitter wurde mal Porter direkt gefragt, der hat aber noch nicht geantwortet. Beim einzigen (?) vergleichbaren Fall mit Taylor vor zwei Jahren war mit Schindler einer auf Platz 65, der eh eine gültige Tourcard für 2018 hatte, da gab es das Problem nicht. Ich meine mich aber zu erinnern, dass die PDPA ihn damals in die Top 64 der OoM bei ihrer Übersicht über die Tourcard-Verteilung gepackt hatte, von daher würde ich mal davon ausgehen, dass Platz 65 nachrückt, wenn die PDC nicht mal wieder die eigenen Regeln auf den Kopf stellt. Ich wäre allerdings auch nicht verwundert, wenn Barney seine Tourcard behält und in einem Jahr beim PDPA-Qualifier im Draw zu finden ist
-
Edgar spielt keinen AVG über 89 und gewinnt vier Spiele, mal wieder ein gutes Beispiel für die Sinnhaftigkeit von Ein-Tages-Qualifiern.
-
Burness hat seinen einzigen guten Tag im Jahr heute

-
Meikles Wurf sieht immer so komisch nach Dartitis aus

-
Ach Cadby, schau mal einer an...
-
Offensichtlich wird auch die European Q-School gestreamt.
-
Barry Hearn hat eben auf Twitter bestätigt, dass die Q-School gestreamt wird

-
Die Zusammenlegung der Tourcard-Qualifier ist ein guter Schritt. Aber Wildcards für Hopp und Clemens in sieben ETs? Da waren ja die HNQs fairer...
Edit: Meine natürlich das alte HNQ-System.
-
Van Gerwen, Cross und Price sind nach der WM alle höchstwahrscheinlich unter den Top 4 und haben zudem mindestens ein Major gewonen. Smith hat bei den TV-Turnieren auch genug gerissen und sollte auch sicher dabei sein. Wright hat zwar bei den Ranking-Majors (abgesehen vom Grand Slam) keine großen Erfolge erzielen können, aber er ist immer noch Peter Wright, da kann ich mir nicht vorstellen, dass man ihn nicht einladen wird (und zur Not wird mit World Cup und Champions League argummentiert). An Aspinall führt als zweifacher TV-Sieger meiner Meinung nach auch kein Weg vorbei.
Bleiben also noch vier Plätze, da wird es schwierig. White wird noch so oft auf der ET im Finale stehen können, wenn der nicht einmal ein TV-Halbfinale erreicht, wird er keine Chance haben. Chizzy stand beim World Grand Prix zwar im Finale, aber sind ein Grand Slam- und ein EDC-Viertelfinale am Ende für die PL überhaupt relevant? Dann könnte man auch fast schon wieder White in den Ring werfen, der hat auf der Pro Tour doch noch ein bisschen mehr erreicht als Chizzy. Wade? Die fünf gewonnenen PCs schön und gut, aber mit nur einem Ranking-Major-Viertelfinale kann man ihn auch in die Kategorie "White" packen - wenn da nicht noch das Masters-Finale gewesen wäre... Mensur hat außer seinem einen ET-Sieg nichts im Vergleich zu den anderen erreicht, Whitlock und Lewis wären zwar irgendwie schön, aber da kam ja noch leider noch weniger. Bleiben noch Gurney (zwei Major-Halbfinals und ein ET-Sieg) und Durrant (drei Major-Halbfinals und eventuell ein BDO-Bonus?) und halt der Sonderfall Gary Anderson, der, wenn er will, vermutlich dabei wäre (Stichwort Publikumsmagnet + World Cup), aber der (glaube ich) sich die Premier League nicht noch mal antun wird, wenn er das Geld nötig haben würde, hätte er dieses Jahr auch nicht zurückgezogen.
Stand jetzt würde ich Chizzy als einzigen von den ganzen Kandidaten als relativ sicher sehen, ich denke und hoffe, dass ein Ranking-Finale mehr als das ganze Masters-Gedöns zählt und dann wäre er ja wohl kaum noch zu verdrängen, gibt ja nur noch zwei Turniere. Dann würde ich tatsächlich noch auf Durrant tippen, da er noch einmal mehr als Gurney in einem Halbfinale stand. Wade "qualifiziert" sich durch sein Masters-Finale und der letzte Platz geht dann an Gary oder halt Gurney, wobei ich mir gerade bezüglich Durrant und Gurney nicht sicher bin, traut sich die PDC, die Nummer 6 der OoM (nach der WM) zu Hause zu lassen und dafür einen irgendwo bei 20 mitzunehmen, selbst wenn der in einem Jahr mehr erreicht hat? Aber vielleicht kommt ja auch alles ganz anders, Durrant macht den Cross und wir sind dieses Problem los

-
Würde Gawlas auch bei einem Humphries-Sieg am Wochenende in London dabei sein, oder geht der Platz dann in den PDPA-Qualifier?
Edit: Danke, wusste doch, dass da irgendwo was steht. War ich wieder mal zu blind...
-
Wird auf Dartconnect getickert.
-
Und Suzuki gewinnt mit einem Average von knapp 80 6:3.
-
Start um 19.00 Uhr, Distanz vermutlich BO9, ist aber meines Wissens nach noch nicht offiziell bestätigt.
-
Nach Absprache mit GDF darf ich den Bericht zu meinem ersten Turnier in diesem Thread veröffentlichen – danke nochmal!
Nach langem Warten hatte es letzten Dienstag dann endlich geklappt: ich war beim Vereinstraining des TV Verls. Die treffen sich ein- oder zweimal die Woche für ein kleines Mini-Turnier, ohne an irgendwelchen Ligen oder ähnlichem teilzunehmen – also genau das richtige für einen wie mich, der nur zwischendurch mal Zeit hat und an regelmäßigem Training oder Spielen nicht teilnehmen kann. Neben mir waren noch sieben Leute weitere Leute da, die, (zumindest an diesem Abend) abgesehen von einem, der wirklich beeindruckend spielte, alle ungefähr auf meinem Level waren, teils ein bisschen besser, teils ein bisschen schlechter, aber alles in einem Bereich, wo das gegeneinander spielen wirklich Spaß macht.
Ich hatte zuvor eine Woche keine Pfeile mehr in der Hand, mein Ziel (oder besser: meine Hoffnung) war daher irgendwie ein Leg gewinnen zu können. Gespielt wurde in zwei Gruppen à vier Spielern BO3, danach ein Viertelfinale (auch BO3) und Halbfinale und das Endspiel BO5. Also quasi Spielpraxis sammeln in den Gruppen und danach ein einfaches Single-KO-System, wirklich Sinn macht das Format ohne ausscheidende Spieler nach der Gruppenphase ja eigentlich nicht

Beim Einspielen erlebte ich dann die erste Überraschung: wirklich schlechter spielen tat ich angesichts der ungewohnten Situation und Umgebung nicht. Ich traf zwar regelmäßig den Surround oder das Holz dahinter, glich das aber komischerweise mit relativ vielen T20s aus. Ich glaube, ich habe an einem Abend noch nie so oft das kleine rote Feld getroffen, wie am Dienstag. Der erste Wurf des Abends beim Einwerfen bestand übrigens aus T1-T1 und den dritten dann als Bouncer dazwischen hängend.
Mein erstes Gruppenspiel spielte ich direkt gegen den Vereinschef. Das Ausbullen ging an mich, die erste Pfeil steckte auch direkt in der 60, die beiden anderen gingen dann aber schön ins Surround. Wir amüsierten uns prächtig, ich bekam natürlich gleich einen schönen Spruch vom Nebenboard („Machst du den jetzt mit einem Dart fertig?“). Scoring in dem ersten Leg war okay, das meines Gegners aber besser. Der verpasste dann zwei Darts auf ein Doppel, als ich bei 108 Rest stand. Ich kam also nochmal ans Board, setzte denn ersten perfekt in die T19 – und den zweiten in die S8, dicht neben die 25. Das war es dann mit dem Fokus, der dritte landete dann in der T11 statt im Single. Mein Gegner checkte dann zum 1:0 und gewann das zweite Leg souverän, ich stand nach dreißig-vierzig Darts noch irgendwo bei 210.
Also mentaler Reset und ohne Pause direkt in das zweite Gruppenspiel. Ich gewann wieder das Ausbullen und scorte, anders als mein Gegner, auch ganz ordentlich. Hilft aber nicht, wenn du 17 Darts über Tops setzt (wirklich, alle über das Doppel, das ich sonst nicht mag, weil es mir zu hoch liegt). Da spielte dann glaube ich auch ein bisschen die „Angst“ vor dem Leggewinn eine Rolle. Mein Gegner erlöste mich dann irgendwann und checkte im Madhouse zur Führung. Im zweiten Leg verließ mich dann erneut das Scoring, da sah ich keine Schnitte und verlor auch mein zweites Spiel.
In der Wartezeit schrieb ich dann am Nachbarboard, da es vier Boards gab und quasi jeder Spieler immer im Spiel war, musste jeder seine eigenen Scores schreiben, was dann im dritten Spiel ein bisschen nervig wurde. Man stelle sich vor, man spielt gegen Justin Pipe und der steht nach jeder Aufnahme noch (ungelogen) eine halbe bis ganze Minute vor dem Board um die Punkte mühevoll zusammen zu addieren und vom Restscore zu subtrahieren. Das Ende vom Lied war, dass ich ihm immer seinen Score vorgerechnet hatte und erst Recht aus dem Spielfluss kam, bis sich nach einer Viertelstunde (wir waren immer noch im ersten Leg) einer erbarmte und unser Spiel schrieb, weil sein Gegner gerade damit beschäftigt war, einem kleinem Jungen, der spontan während des Turniers vorbei kam und zum ersten Mal in seinem Leben Steeldart spielte, die Regeln und Wurftechnik etc. zu erklären. So kam dann doch noch ein bisschen Spielfluss auf und ich konnte nach wieder ca. 10 vergebenen Darts auf Doppel zur Führung checken. Im zweiten Leg kassierte ich dann aber nach zwei oder drei vergebenen Matchdarts das Rebreak. Es kam also zum Decider, wo wir ziemlich gleichauf waren, und beide in zwei Aufnahmen Matchdarts verpassten, bis ich endlich auf der D16 das Spiel beendete. Da war ich dann schon ziemlich zufrieden, nicht nur ein Leg hatte ich gewonnen, sondern gleich (wenn auch mit ordentlich Glück) ein ganzes Spiel.
Trotzdem wurde ich Gruppenletzter und musste dann im Viertelfinale gegen den eingangs erwähnten besten Spieler der anwesenden spielen, der seine Gruppe natürlich gewonnen hatten. Das Ausbullen war auch genial, ich treffe die T20 und mache ihm Platz zum werfen und er guckt erstmal verwirrt, weil er dachte, ich würde noch Practise Darts werfen. Er gewinnt das Ausbullen natürlich und startet dann direkt mich einer 80 ins Spiel, ich kann mit einer 85 kontern. Er scort 140, ich 125 und plötzlich wirft er S1-S5-S1. Das war es dann mit der „Ich habe kein Druck gegen diesen Spieler“-Einstellung bei mir und plötzlich läuft es natürlich auch nicht mehr so wie vorher. Ich kann mich trotzdem nach 21 Darts auf ein Finish stellen, war also trotzdem noch ein ganz gutes Leg von mir. Nur: Mein Gegner spielt eben einen 22er, da habe ich keine Chance gegen. Zweites Leg war ganz solide von mir, ich verpasse bei 41 dann aber zweimal ein ungerades Single und kriege keinen Dart auf ein Doppel. Er checkt dann wieder, müsste so irgendwas um die 40 Darts gewesen sein.
So steht am Ende Platz 5 von acht Teilnehmern, was sich natürlich deutlich schöner liest, als wenn ich jetzt schreibe, dass ich letzter geworden bin
Bin aber trotzdem sehr zufrieden, ich habe mehr erreicht, als ich mir eigentlich vorgenommen hatte und dabei auch insgesamt ganz solide, wenn auch unkonstant, gescort. Die Doppel waren zwar eine Katastrophe, aber damit hatte ich eigentlich auch gerechnet. Ich werde auf jeden Fall versuchen, öfter mal vorbeizuschauen und kann nur jedem empfehlen, der ebenfalls mit sich ringt, ob er mal bei einem Turnier mitspielt, es zu machen. Und es ist vielleicht für den Anfang sogar besser, gar nicht ein großes Turnier mit Startgeld, Preisgeld und allem drum und dran zu besuchen, sondern eher klein anzufangen. Zumindest mir hätte es vermutlich keinen Spaß gemacht, mit 50 anderen Leuten bei irgendeinem FTS-Turnier in einer Halle zu stehen. In dieser kleinen Runde mit wirklich ausnahmslos netten Leuten, wo man sich mal mit jedem unterhalten und austauschen kann, zu spielen, war für mich vermutlich besser, die Nervosität hielt sich so ganz gut in Grenzen 
Ach ja, falls es wen interessiert, ich kann leider nicht sagen, wer das Turnier am Ende gewonnen hat, ich bin während der Halbfinalspiele nach Hause gegangen, wäre mir sonst zu spät geworden.
-
Interessant, im von Hedi geposteten Link zum Draw für die Czech Open stand sie drin.
Edit: Was ist das denn? Spielen die keine einheitlichen Distanzen, oder warum gewinnen Dobromyslova und Wajer mit sechs und alle anderen mit vier Legs?
-
Von 105 Teilnehmerinnen 2018 geht es dieses Jahr auf 38 beim RotW-Damen-Qualifier runter

Z. B. Christina Schuler zieht die Czech Open dem Qualifier vor.
-
Ben Robb ist der DPNZ-Qualifikant.
-
Mit ähnlichen Doppelquoten kann das gleich sogar spannend werden
Und so langsam führt für Chizzy kein Weg mehr an der Pl vorbei. -
Seeds für morgen (ohne Cadby):
Jeffrey de Zwaan (1) - Rhys Griffin (32)
Harry Ward (16) - Kevin Doets (17)
Shane McGuirk (8) - Mike De Decker (25)
Nathan Rafferty (9) - Jarred Cole (24)Luke Humphries (4) - Justin van Tergouw (29)
Bradley Brooks (13) - Justin Smith (20)
Geert Nentjes (5) - Rusty-Jake Rodriguez ( 28)
Greg Ritchie (12) - Ben Cheeseman (21)Max Hopp (2) - Christian Bunse (31)
William Borland (15) - Owen Roelofs (18)
Ciaran Teehan (7) - Mike van Duivenbode (26)
Callan Rydz (10) - Lewis Pride (23)Ted Evetts (3) - Berry van Peer (30)
Andrew Davidson (14) - Danny van Trijp (19)
Ryan Meikle (6) - Wessel Nijman (27)
Keane Barry (11) - Nathan Girvan (22)