Beiträge von fullsamsonite

    Anläßlich meines 50 Geburtstages werde ich im Verein für Mitglieder und geladene Gäste ein Dartturnier veranstalten. Da es aber so ist dass ja immer wieder Leute ausscheiden und die dann zusehen müssen, habe ich mir etwas überlegt. Dieses werde ich am 26. November umsetzen, den Vereinsmitgliedern die ich bisher eingeweiht habe, hat die Idee sehr gut gefallen.

    Folgendes habe ich mir überlegt:

    Grundsätzlich scheidet niemand aus, wenn er/sie nicht selbst aufhören will. Jede Runde wird neu ausgelost, immer zwei gegeneinander. Diese spielen dann ein Dartspiel auf zwei gewonnene Sätze (best of 3). Für ein 2:0 gibt es 5 Punkte, für ein 2:1 gibt es 4 Punkte, füe ein 1:2 gibt es 2 Punkte, für ein 0:2 gibt es 1 Punkt.

    Welcher Bewerb gespielt wird werden sich die Kontrahenten auswürfeln!!! Jeder bekommt einen Würfel und würfelt. Die Augen der beiden Würfe werden zusammengezählt. Ist das Ergebnis eine 2, 3 oder 4 wird 501 d.i, d.o. gespielt bei einem Ergebnis 6, 7 oder 8 heist das Spiel 501 m.o., bei einer 5 oder 9 501 o.o., bei einer 10 oder 11 wird ein Cricket cut throad gespielt und bei einer 12 ein Schweinecricket.

    Dieses System bietet meiner Ansicht nach zwei Vorteile: 1. Selbst wenn zwei Gegner öfter aufeinander treffen, wird es durch unterschiedliche Bewerbe nicht langweilig und 2. Es muss nicht immer jeder anwesend sein. Die die später kommen, können auch später ins Turnier einsteigen. Die anderen haben halt schon einige Punkte vorsprung, die die früher gehen bleiben in der Wertung können jedoch keine Punkte mehr sammeln.

    Da es ja kein ernstes sondern ein Spassturnier sein soll, kann ich mir vorstellen, dass dies eine Menge Spass macht.

    Auch bei Dart-Turnieren muss es ja nicht immer voll ernst zugehen. Um die Spannungen etwas aufzulockern, organisiere ich immer wieder einmal ein Turnier, wo der Spass im Vordergrund steht.

    Vor zwei Jahren habe ich auch schon ein Spassturnier veranstaltet, und dieses einmal nach einer Siegerehrung wiederholt. Da die Nachfrage danach sehr groß ist werde ich das auch diesen Herbst wieder durchführen: Ein Fetzencricket

    wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um ein Cricket (Eingestellt wird Cut Throad). allerdings sind dabei die Scheiben verhängt sodass man weder die Felder noch die Zahlen sehen kann. Am besten geeignet hat sich als "Fetzen" ein Juttegewebe (wie früher die Kartoffelsäcke), da man durch ein einfches darüberstreichen eventuelle Löcher wieder zuschieben kann. trotzdem ist es locker genug, dass auch die Pfeile auf der Scheibe durch den "Fetzen" stecken bleiben.

    Welche Turnierform (Round Robin, Gladiator, Doppel KO, oder anders) gespielt wird hängt von der Anzahl der Personen ab.

    Bei diesem Turnier ist der Funfaktor besonders hoch. Auch guten Spieler passiert es des öfteren, dass sie nicht treffen. Das macht das Spiel umso interessanter.

    nein, der böse, böse oms wird jetzt nicht den Begriff Quotenfrau anbringen und nein, er wird auch nichts über den ganzen emanzipatorischen Gender-Schwachsinn verlauten lassen.
    Ja, es fällt dem bösen, bösen oms gerade furchtbar schwer, nicht auszuflippen......

    Immer wenn ich daran denke bin ich knapp vor dem Ausflippen. Fragt man beim Landesverband an - keine Antwort. Jetzt hab ich mal an den ÖDSO geschrieben. Bin neugierig ob sie mir antworten.

    Bei uns in Kölle sieht es in den beiden großen E-Dart-Ligen RBKDL und Pütz-Liga (DSAB) wie in Ostbayern aus: Frauen dürfen, müssen aber nicht Teil der Mannschaft sein.


    Anders sieht es logischerweise bei der Damenliga der RBKDL aus. Da muss ein Team ausschließlich weiblich besetzt sein.


    Finde eure Regel aus Niederösterreich schon etwas schwierig. Was ist denn wenn sich keine Frau findet, die Dartbegeistert ist ? Dann wird so ne Mannschaft wahrscheinlich aus dem eigenen Familienkreis rekrutieren müssen. Sprich Göttergattin oder Freundin und wenn die nur aus Gefälligkeit mitspielen werden die Ergebnisse entsprechend aussehen. Also ein Manko für die Mannschaft

    Genau das ist das Problem, warum wir keine Mannschaft im Landesverband haben.

    Hallo,

    Mich würde interessieren, ob in Deutschland eine Dartmannschaft ausschließlich aus Männern bestehen darf, oder ob auch eine Frau in der Meisterschaft mitspielen muß

    In Österreich dürfte dies von Landesverband zu Landesverband unterschiedlich sein. Bei uns in Niederösterreich muß eine Frau in der Mannschaft sein.

    @ da spickerer
    Ich geb dir fast zur Gänze recht, nur das mit dem Gut sein ist ja alles relativ. Ich kann eine gewisse Spielstärke haben und damit gut sein für die C Liga aber in der A Liga keine Chance haben.

    Würden nur diejenigen in einer Mannschaft spielen die wirklich gut sind, gäbe es kaum Meisterschaften.

    Ist es nicht in Wirklichkeit so dass du als echt super Guter viel weniger Meisterschaft spielst, weil du eben im Einzel oder bei Turnieren mehr Erfolg haben kannst?

    Ich habe "beides" gewählt, da ich gerne mit meiner Mannschaft Meisterschaft spiele, aber jedes Spiel für mich dann doch ein Einzelkampf ist.

    Für mich ist die Einzelwertung oder ein Turniererfolg mehr Wert wie ein Mannschaftserfolg. In der Mannschaft kann ich ja von den Leistungen der Mitspieler profitieren. Trotzdem ist dieses Gesellschaftliche Ereignis (Mannschaft) wesentlich besser als wenn ich verbissen im stillen Kämmerlein für mich alleine spiele.

    Also ich habe bei den bisherigen über 100 Meldungen sehr eifrig mitgelesen, in der Hoffnung Strukturen zu Verstehen und vorallem selbst etwas daraus zu lernen.

    Als erstes denke ich mir, dass es nicht richtig ist die Ranglistenturniere mit "Spassturnieren" zu vermischen oder zu vergleichen.
    Während die Ranglistenturniere ja meiner Meinung nach die offiziellen Bewerbe der Landesverbände sind um eben die fähigen Spieler für höhere Bewerbe auf Bundes oder Kontinentsebene herauszufinden und diese dort zu entsenden, sien doch die Spassturniere meist offene oder eingeschränkt offene Bewerbe die ein einzelner Verein austrägt um seinen Mitgliedern die Möglichkeit des Wettbewerbes mit Spielern anderer Vereine in der Umgebung zu geben.

    Beim Preisgeld ist das halt so eine Sache: Bei den Spassturnieren kann ja nur maximal das an Preisgeld ausgeschütteet werden, was als Nenngelder hereinkommt. Eventuell dass ich einmal einen Sponsor finde, der den einen oder anderen Hunderter darauflegt, damit wir das Preisgeld erhöhen können.

    Bei den Preisgeldern der Ranglistenturniere glaube ich dass hier bisher eben falsche Wege eingeschlagen wurden. Ich sehe es als eine der Aufgaben eines Verbandes (Landesverbandes) neben dem dass sie alles daran setzen den Dartsport unter möglichen Spielern zu verbreiten natürlich auch dies in der Öffentlichkeit tun sollten. Für mich heißt das aber auch dass eben die Verantwortlichen in den Verbänden sowohl bei Land als auch beim Bund und erst Recht in der Wirtschaft ständig auf der Such nach Geldgebern sein sollten, dmit eben Zuschüsse und Sponsorgelder ins Haus kommen, damit man dann auch dem entsprechende Preisgelder auszahlen kann, oder vielleicht sogar Startgelder and berühmte und großartige Spieler auszahlen um damit mehr Landeseigene Speiler zu den Turnieren zu locken.

    Ich bin Überzeugt, dass wenn man z.B. einem Phil Taylor ein entsprechendes Startgeld bezahlen würde, es ihm sogar egal wäre wie hoch das Preisgeld ist. Aber gerade die Chance, einmal auch gegen einen Phil Taylor antreten zu können, würde sicher etliche Spieler mehr aus dem Landesverband anlocken um an den Turnieren teilzunehmen.

    Oder sehe ich das falsch?

    Ich hoffe ich habe mich da jetzt nicht zuviel verstrickt und jeder versteht was ich meine. Rechtschreibfehler dürft ihr behalten und weiterverwenden, da habe ich kein Copyright darauf.

    Günter


    Was wurde nicht schon alles ausprobiert! Die erste Runde wird auf Hessischen Ranglistenturnieren mittlerweile in 4er- oder 5er-Gruppen "Round Robin"(Jeder gegen Jeden) gespielt. Vorher versuchte man sich am "Doppel Ko-System". Irgendeiner kam dann mal auf die Idee, dass die gesetzten Spieler erst ab mittags ins Turniergeschehen eingreifen, wenn die Vorrunde vorbei ist. Ich kann damit überhaupt nichts anfangen. Als ich mit dem Dartspielen anfing, war es mein erklärtes Ziel nur einmal der beste Spieler meines Bundeslandes zu sein. Ich kannte weder "Round Robin" noch "Doppel KO"! Ich war 1993 & 1994 Hessenmeister der Herren und zwar im stinknormalen "Einfach KO-System", d.h. wenn ich verloren habe, dann war ich auf dem Weg nach Hause! Diese weichspülte Nummer hängt mir einfach zum Hals raus! "Ich bin über die Loser-Runde noch ins Finale gekommen!", wenn ich soetwas höre, dann kommt es mir hoch! Verloren und raus, so einfach ist das! Warum denkt man, dass man mehr Spieler auf die Turniere locken kann, wenn man ihnen die Möglichkeit bietet z.B. viermal verlieren zu dürfen? Vielleicht gibt es ja bald ein "Quattro-KO", wer weiß! Was soll das, wo ist der Anreiz? Aus einer Niederlage lerne ich doch auch, z.B. das Schreiben des nächsten Matches. Warum muss ich der breiten Masse die Chance bieten zweimal beweisen zu dürfen wie schlecht sie sind? Ab nach Hause und "Practise, Practise, Practise"! Wer das nicht will, der ist auf einem RLT völlig deplatziert.

    Zu Beginn meines Dartweges war es mein Ziel, möglichst viele der Gesetzten aus dem Turnier zu feuern. Dafür habe ich tagtäglich stundenlang trainiert!

    Man muss die ambitionierten Spieler ganz klar von den Hobby-Freizeit-Spaß-Dartern trennen. Jeder kann selbst entscheiden, zu welcher Gruppe er gehören möchte. Ich habe vollen Respekt für jeden der mir erklärt, dass er gerne nur zum Spaß spielt! Perfekt, aber dann soll er mir bitte nicht auf einem RLT über die Füsse fallen und sich beschweren, wenn er zu Null in die Zähne bekommt.

    Gruß Gordon

    Hallo Gordon, das sind genau die zwei Seiten die ich meinte. Damit ist klar du willst die Trennung.

    Ich für meine Person kann nich täglich mehrere Stunden trainieren. Ich habe einen Beruf und Familie. Ich werde auch nie Landesmeister werden. Das ist mir bewußt. Und ich jammere auch nie über eine Niederlage, die mir ein guter Spieler zufügt. Aber ich fahre nicht hunderte Kilometer zu einem Turnier, nur um ein einziges Spiel zu absolvieren. Wenn ich jedoch die Möglichkeit habe mehrere Spiele zu spielen, denn auch dadurch kann man von der besseren Person lernen, überlege ich es mir auch weitere Strecken zu fahren.
    Also müssen sich die Verantwortlichen im Klaren sein, wollen sie die Masse oder wollen sie die Klasse und offensichtlich hat sich euer Landesverband für die Masse entschieden. Da liegt halt wieder die Entscheidung zu Grunde möchte ich den Sport weit verbreiten oder möchte ich eine Eliteeinheit betreuen.

    Wie du damit nun umgehst, mußt du selbst entscheiden.

    Du wolltest unsere Meinungen, meine kennst du nun.

    Grüße aus Wien

    Günter

    Ich glaube, dass hier zwischen E-Dart und Steel-Dart in Wirklichkeit kein Unterschied sein muss.

    Es gibt die Seite der guten Spieler, die sich ausrechnen dass sie einen der vorderne Plätze erreichen und somit ein Preisgeld bekommen. Dieser würde wahrscheinlich auch 50 Euros bezahlen in dem Wissen dass er ein höheres Preisgeld erkämpfen kann.

    Aber auf der anderen Seite gibt es die Masse der Spieler, die gerne aud einem größeren Turnier mitmachen wollen um zu lernen, um gute Leute kennen zu lernen und ihnen eventuell zuschauen, die spekulieren ja nicht mit einem Preisgeld. Die Hälfte scheidet ja bereits nach der ersten Runde aus und ein weiteres Viertel in der zweiten Runde. Die wollen natürlich weniger Nenngeld bezahlen, da sie ja so wie so kaum mit Preisgeld rechnen. Denen wird es auch egal sein ob man für den Turniersieg nun 50 oder 250 Euros bekommt. Hauptsache das Nenngeld ist gering, um auch dabei sein zu können.

    Ein jeder Veranstalter muss nun für sich überlegen, ob man die breite Masse haben will, dann weniger Nenngeld und weniger Preisgeld, oder ob man die Spitze der Region oder vielleicht sogar aus anderen Regionen dabei haben will, dann höhere Preisgelder, dafür aber auch höhere Nenngelder. Daher mag ich sehr gerne die Privat veranstalteten Turniere, wo ich mir mehrere Karten mit geringen Nenngeld kaufen kann und auf Grund dessen trotzdem das Preisgeld höher ist.

    dies war nun die Meinung eines Spielers der kaum mit Preisgeld rechnet, aber vor allem eines will, das ist Spielen!!

    Ich denke, dass dies sehr individuell zu sehen ist. Ich zum Beispiel bestreite diesen Sport, weil er mir Spass macht, weil ich gerne Dart spiele. Meine Freude daran zeigt sich dass ich jedesmal zwischen Wohnort und Club eine Strecke von 80 km zurücklege und ich mache dies für die Ausübung dieses Sports gerne und natürlich auch weil ich im Verein viele Freunde gewonnen habe.

    Aber wenn ich jetzt zu einem Meisterschaftsspiel diese 80 km zurücklege um dann an einem Abend einmal zu spielen oder vielleicht ein zweites Mal im Doppel, würde ich mir das nicht mehr antun.

    Wie ich schon erwähnt habe sind es bei uns 4er Mannschaften und jeder hat zumindest 4 Einzel zu bestreiten. Diese sind aufgeteilt auf zwei bis zweieinhalb Stunden. Dann macht der Abend auch Sinn und man hat dazwischen ausreichend Zeit, sich mit seinen Freunden zu unterhalten, die Mannschaftskammeraden anzufeuern, ja sich sogar mit den gegnerischen Spieler köstlich zu unterhalten. einen weiteren Vortei sehe ich darin, dass ich mich mit jedem der gegnerischen Mannschaft messen kann und nicht unbedingt von einer Teamaufstellung abhängig bin, da ich ja so wie so gegen jeden anderen Spielen muss. Da bestimmt die Aufstellung nur noch die Reihenfolge.

    Aber hier haben ander sicher eine andere Sichtweise, schon alleine deshalb weil sie auch andere Voraussetzungen haben.