Beiträge von TheWizardOfOz


    b) wenn man bei 12 oder 18 von den triple ttreffen ausgeht... hm 128 oder 146.. ist auch fast egal, beides dicke High Finishes und man muss eh mind. 1 mal triple treffen.....


    Zwischen 128 und 146 sind immerhin 18 Punkte Unterschied, und das kann entscheiden ob man ein Dart auf ein Doppel hat oder nicht (bzw. einen mehr als sonst). Tony O'Shea ist bei 181 Rest mit dem dritten Dart auch mal auf die T11 gegangen und ich kann bis heute nicht verstehen warum.

    Aber jetzt bitte nicht wieder eine Diskussion in diesem Thread :)

    Hey,
    Ich hab mal bei der Order of Merit der PDC nach Kevin Münch gesucht und gesehen dass er nur bei 700 Pfund steht. Bei der letzten WM ist er aber bis in die zweite Runde gekommen und hat somit 10.000 Pfund verdient, aber irgendwie scheint das Geld nicht dazugerechnet zu werden. In der Excel-Datei ist bei ihm das Feld für die WM 2012 auch leer.

    Wieso zählen bei ihm die 10.000 Pfund nicht dazu? Liegt es daran dass er nur Associate Member ist?

    Ich frag jetzt einfach mal hier weil ich keinen extra Thread aufmachen will: Ab welchem Zeitpunkt wird die Order of Merit bzw. die ProTour Order of Merit für das World Matchplay genommen? Nach diesem Turnier oder kommen die 2 Players Championships und die dritte European Tour noch dazu?

    Wegen der Übertragung: Bei dem letzten European Tour Event in Österreich wurden hier zumindest die Main Stage Matches Leg pro Leg "schriftlich" übertragen, vielleicht wird es dieses Mal wieder so gehandhabt.

    Die These ist auch Schwachsinn, weil sie viele Dinge - vorallem den Wurf - ignoriert. Nochmal zu Wade, sein Wurf auf die D8 und D16 ist unnatürlich, deswegen geht er den Weg über D20 und D10.

    Ich hab das mal grafisch gemacht damit das jeder ausprobieren kann: man steht an der Stelle des schwarzen Punktes, stellt sich in Richtung des grünen Pfeils und wirft in die Richtung des blauen Pfeils, und das jeweils auf folgende Weise:

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    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bdbd2kopie83uzm.png]

    Und dann sagt mir mal jeder welche Variante die angenehmere und natürlichere ist.

    Genau so ist es bei Wade, natürlich nicht so extrem.

    Mal angenommen die These würde stimmen, dann hätte man ja ohne Training überall die gleichen Trefferquoten. Wieso sollte dann Wade sich dazu entscheiden auf die D10 zu trainieren anstatt auf die D16/D8?

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    Tut mir Leid aber wie kann man denn bitte ernsthaft glauben dass man alle Felder gleich gut trifft?! Das ist der größte Blödsinn den ich je gelesen habe...

    Wenn man auf allen Feldern gleich gut ist: Wieso gehen dann einige Spieler bitte 74 über T18 D10 und nicht über T14 D16? Von der D16 lässt es sich wesentlich leichter runterspielen, man hat noch die D8 und die D4 bevor man zur D2 kommt. Bei der D10 hat man danach nur noch die D5, und wenn man da das Single-Feld trifft muss man noch zusätzlich über die 1 gehen. Demnach dürfte es den Weg über T18 gar nicht geben. Das gleiche ist bei 52, da gehen die ganzen D20-Spieler wie Wade, Lewis und Webster über 12 D20. Bei dem Weg müssen sie nach der D5 auf die 1 gehen, sie haben also ggf einen Dart weniger. Sie könnten genau so gut über 20 D16 gehen, da brauchen sie diesen zusätzlichen Dart nicht. Da sie ja die Felder der D16-Route genauso gut treffen wie die der D20-Route verschwenden sie einen Dart. Du kannst sie ja gerne darüber informieren, es ist ihnen bestimmt nur noch nicht aufgefallen dass es einen besseren Weg gibt. :ohno_

    Wenn man jedes Feld gleich gut treffen würde dürfte es für jedes Checkout je nach Punktzahl des Gegners nur einen einzigen Weg geben. Hey mir ist gerade aufgefallen dass wir diesen Thread ja gar nicht mehr brauchen. :D

    Außerdem, bei "double in" gehen viele Spieler über Doppelfelder wie D16, D14 oder D10. Ist doch sinnlos, die D20 gibt mehr Punkte und die treffen sie ja so gut wie jedes andere Doppelfeld.

    Was wirklich entscheidend ist ist der Wurf. Man hat eine natürliche Armbewegung die in eine bestimmte Richtung geht. Auf dem Feld in der Richtung sollte man recht gut sein. Wenn man von diesem Feld abweicht wird die Armbewegung unnatürlich und es ist wahrscheinlicher dass man verfehlt. Hinzu kommen noch Gewicht des Darts, Streuung, Stellung des Spielers, mentale Stärke etc., aber das lass ich jetzt mal weg.

    Dazu noch 3 Beispiele:

    1. James Wade
    Wade steht fast orthogonal zum Dartboard, mit dem Rücken zur linken Seite. Die D10 liegt für ihn perfekt, es liegt genau auf der Strecke die er gehen würde wenn er seinen Arm ausstreckt. Oder wie Rod Harrington es mal so treffend beschrieben hat, sie ist "at the end of his arm". Die D8 und D16 liegen wenn man so will hinter ihm. Er muss seinen Arm nach hinten richten, wodurch seine Armbewegung nicht mehr natürlich ist, die Schulter ins Spiel kommt und es unwahrscheinlicher ist dass er trifft.

    2. Mervyn King
    King ist nicht gerade groß und bei seinem Wurf ist er eher nach vorne gebeugt. Er hat es mehrfach selbst gesagt, er hasst D20, ganz einfach deswegen weil sie für ihn zu hoch liegt. Durch die Höhe muss er mehr Kraft aufwenden, folglich wird sein Wurf ungenauer und die Wahrscheinlichkeit ist größer dass er den Dart verzieht bzw. pullt. Er hat es auch schon geschafft bei 60 Rest zu busten, weil er den Dart gepullt hat und er in die T20 statt in die einfache 20 geflogen ist. Die D8 und D16 sind genau auf seiner Höhe, deswegen trifft er sie auch so gut. Außerdem ist es bei ihm ähnlich wie bei Wade, er trifft besser auf der Seite auf der sein Körper gerichtet ist - in seinem Fall die linke Seite des Dartboards, wo ja auch D8 und D16 liegen.

    3. Brendan Dolan
    Bei Dolan ist es das Gegenteil von King, er hat es leichter mit den hohen Feldern als mit den niedrigen. Deswegen geht er beim Cover-Shot auch des öfteren über die T18 statt die T19 bzw. bei "double in" auf die D18 nach der D20.

    Die einen streuen mehr nach rechts oder links, die anderen mehr nach oben oder unten aber für jedes Feld gleich.


    Das heißt dann aber nicht dass man jedes Feld gleich gut trifft. Vergessen wir mal für einen Moment dass die Position des Feldes und der Wurf des Spielers das Trefferfeld beeinflussen und nehmen an, dass ein Spieler eine eher horizontale als eine vertikale Streuung hat, dargestellt durch die weißen Kästchen. Nun wirft er auf die T14 und die T20:
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    Und nun die Frage: welches Feld wird er wohl öfters treffen?


    Zu den 91-95er Checkouts schreib ich später noch was, hab jetzt erstmal genug

    Ein SINGLEBULL + SINGLEFELD = EIN DART AUF DOPPEL ( BULL) soll schwieriger sein als mindestens ein entsprechendes Triple mit dem ersten o. zweiten Dart zu treffen?


    Hast recht, sowas macht doch jeder Anfänger locker aus dem Handgelenk :ohno_ :ohno_


    Wenn du jetzt 1 Jahr lang die T11 so regelmäßig spielst und trainierst,wirst du sie deinem Leistungsfähigkeit entsprechend genauso oft treffen/verfehlen wie jetzt die T20. Mehr steckt nicht dahinter. Es gibt keine Zahl die du 'besser' kannst. Das ist subjektiv gemessen anhand der Häufigkeit der Würfe auf die verschiedenen Felder.

    Gruss Peter Kl


    Stimmt, ist bei den Doppelfeldern genau so. Deswegen spielt beispielsweise Wade auch so oft auf die D8 und die D16, die trifft er ja genau so gut wie die D20 und die D10. :ohno_ :ohno_


    /e: Achja, wenn der Weg über das Bullseye einfacher sein soll - wieso gehen dann die Profis diesen Weg nur wenn ihr Gegner auf einem Checkout steht und nicht jedes Mal?

    ...


    Ok, das Single- und Double-Bull-Feld zusammen sind größer als ein Treble-Feld, trotzdem glaube ich dass die Wahrscheinlichkeit größer ist das Treble-Feld treffen, einfach deswegen weil man immer auf die Felder wirft und nur selten auf das Bullseye.

    Abgesehen davon ist ja meine These dass einem Anfänger nur das Bullseye etwas bringt, bei 25 und einem Single-Feld braucht er nämlich noch ein Treble um sich ein Double zu stellen das nicht das Bullseye ist. Ergo steht man an der gleichen Stelle wie am Anfang, mit dem Unterschied dass man einen Dart weniger hat. Von der Variante über ein Treble zu gehen bei dem man mit dem Single 50 Punkte Rest hat hab ich ja vorher schon abgeraten, da man sich erstens ungewohnte Treble- und Double-Felder aufzwingt und zweitens es unwahrscheinlich ist dass man das Bullseye trifft mit einem Dart in der 25 (dazu später mehr).

    Dem Anfänger bringt es also nur etwas wenn er das Bullseye (D25) trifft. Das Bullseye ist kleiner als ein Treble-Feld, wird seltener geübt und ist daher auch schwerer zu treffen. Sollte er es aber dennoch treffen muss er noch ein Single-Feld treffen um einen Dart auf ein Doppel zu haben. Wie gesagt, mit der Treble-Variante hat man nicht nur eine größere Chance sich das Doppel zu stellen, man hat dann auch gleich 2 Darts dafür.


    Bei den Zahlen über 100 ok aber nicht bei 91 - 95.


    Ich weiß nicht ob du das falsch verstanden hast, aber "richtiges" Double bedeutet für mich ein Doppel das nicht das Bullseye ist. Bei 91-95 hat man bei einer 25 noch 66 bzw. 67, 68, 69 oder 70 Rest, und dafür braucht man ein Treble.



    Stecke doch mal ein Dart in ein Treblefeld oder das Bullseye und werfe die anderen hinterher und das 10 Minuten lang. Ich wette Du hast mehr Treffer als wenn Du immer alle drei Darts wirfst. Für die meisten ist es leichter auf den steckenden Dart zu zielen als auf ein leeres Feld.


    Du meinst wohl einen Marker, und bei einem Treble-Feld würde ich dir zustimmen. Nehmen wir mal an dass die Darts des Spielers nach oben stehen, wie die von Lewis. Wenn der Dart knapp über das Treble-Feld geht kann er auf den Barrel des Darts zielen, egal ob der Dart rechts oder links steckt. Und wenn der Dart unterhalb vom Board steckt könnte er immernoch auf die rechte oder linke Seite werfen, je nachdem welche der Seiten nicht verdeckt ist.
    Beim Bull ist das aber eine andere Geschichte: Um da einen Marker zu nutzen muss der schon direkt über dem Bullseye stecken, rechts oder links davon bringt es nicht, weil darunter kein Bullseye ist. Außerdem, wenn der Dart unterhalb vom Bull stecken bleibt verdeckt er das ganze Bullseye, man muss also ein paar Schritte nach rechts oder links machen.
    Ergo ist es wahrscheinlicher dass man sich das Bullseye zudeckt als das man sich den Wurf darauf erleichtert. Außerdem behaupte ich dass nur Fortgeschrittene unnd Profis einen Marker im Bullseye wirklich nutzen können.



    Das sehe ich nicht so. Es gibt genug Wege bei einigen Checkouts, die gleichberechtigt nebeneinander stehen. Hier kann jeder nach seinen persönlichen Vorlieben entscheiden. Aber bei einigen Zahlen gibt es nur einen mathematisch richtigen und logischen Weg. Hier bin ich mit Peter Kl einer Meinung, dass man bei diesen Zahlen auch nur diesen einen Weg gehen sollte, um sich nicht von vornherein in die schwächere Position zu begeben.

    Bei 108 z.B. Wenn ich über die 60 gehe und dabei die 5 treffe, bin ich im Arsch. Gehe ich aber über die 54 habe ich bei einer 1 oder 4 immer noch die Möglichkeit zu checken und diese Möglichkeit habe ich nur bei diesem Weg und deshalb sollte man auch nur diesen Weg beschreiten. Das gilt insbesondere für Anfänger aber auch für jeden Fortgeschrittenen. Auf Profiniveau vielleicht nicht. Aber selbst bei diesen hat man schon gesehen, dass der eine oder andere ein normales Singlefeld nicht trifft.
    Fazit: Bei bestimmten Zahlen gibt es nur einen logischen, mathematisch richtigen Weg gegen den man auch nicht sachlich diskutieren kann, weil bei allen anderen Wegen die Wahrscheinlichkeit zu checken geringer ist und nur darum geht's.


    Die Checkouts kann man aber leider nicht immer sachlich und mathematisch zurückführen, da spielen zu viele andere Faktoren auch noch eine Rolle, wie beispielsweise Wurfstil, Marker, Druck oder Mindgames. Die 108 ist da ein gutes Beispiel: Sachlich gesehen ist die Trefferwahrscheinlichkeit bei den einzelnen Feldern überall gleich groß, immerhin haben die Felder ja auch die gleiche Größe. Da erscheint es durchaus logisch bei 108 über die T18 zu gehen. Nehmen wir aber mal an jemand ist furchtbar auf die T18, dann bringt ihm die einfache 4 auch nichts, denn der nächste Dart müsste wieder in die T18. Für diesen Spieler wäre der Weg also sinnlos, denn die Wahrscheinlichkeit einen Wurf auf das Bull zu bekommen ist verschwindend gering, und vermutlich steht er nach 2 Darts mit 72 Punkten oder mehr da.
    Da muss ich auch Rod Harrington zustimmen, bei den Checkouts sollte man so oft wie möglich über die T20 gehen, immerhin ist sie das Feld auf das man am meisten spielt und in der Regel ist sie auch für einen das stärkste Treble-Feld, was wiederum bedeutet dass die Wahrscheinkeit zu treffen dort am höchsten ist.
    Für die anderen Sachen überleg ich mir jetzt keine Beispiele, hab schon genug geschrieben.


    Das mag ja vielleicht auch stimmen aber wenn man 25/50 nicht trainiert wird man es nie treffen und das kann nicht das Ziel sein.


    Im Training kann man ja gerne den Bull-Weg ausprobieren/trainieren, aber wenn es drauf ankommt würde ich eher den Weg über das Treble nehmen.

    Es geht mir nicht darum ob rechnerisch das Finish möglich ist. Sondern das man sich seine Checkchance groß hält. Hier lesen auch Beginner mit. Denen sollte man in solchen Beiträgen Hilfe und Lernmöglichkeiten schaffen.


    Die Bull-Variante ist in meinen Augen für Anfänger ungeeignet. In der Regel treffen die das Bullseye oder die 25 nicht, dafür aber ein Singlefeld. Das heißt also sie haben 2 Darts für eine Punktzahl von 71-94, und dafür brauchen sie ein Treble und ein Double => sie haben sozusagen einen Dart verschwendet.
    Sollten sie die 25 treffen, brauchen sie wieder ein Treble, um sich ein "richtiges" Double zu stellen - und dabei muss man teilweise über ungewohnte Felder wie T11, T13 oder D7 gehen. Dass sie nach dem Singlefeld das Bullseye treffen mit einem Dart in der 25 halte ich bei Anfängern für sehr unwahrscheinlich.
    Und wenn sie tatsächlich das Bullseye treffen, müssen sie immernoch ein Singlefeld treffen um sich einen Dart auf ein Doppel zu ermöglichen. Mal abgesehen davon dass es wahrscheinlicher ist ein Treble zu treffen als Bull + Single hat man bei der Variante über Treble noch einen Dart mehr auf ein Double.

    Ich bin der Meinung hier sollten hauptsächlich gängige Wege genannt werden.


    Bei dem Thread geht es darum dass jeder die Wege postet die er bevorzugt, und das interessante dabei ist (zumindest für mich) zu sehen, auf welche Weise andere eine gewisse Punktzahl auschecken und ob da manche besondere Varianten haben. Wenn man nur die üblichen Wege posten soll kann ja einer jede Woche die drei Standard-Checkouts schreiben und dann wird der Thread für eine Woche in Ruhe gelassen... da könnte man gleich die Checkouts googlen.

    Aber solche Ideen wie jetzt...dann müssten die gleichen Spieler auch 128 auch auf der 19 beginnen. Wenn sie sowieso Dreifach treffen,brauchen sie auch nicht darüber nachdenken obs beim einfachen Feld noch weiter geht.


    Das hat damit nichts zu tun.

    Ja er scheint ein großer zu werden,aber das hat schon bei vielen so ausgesehen,obwohl sich bei ihm wirklich schon die gute leistung recht lange hinzieht.

    Dazu finde ich ein Zitat aus Rocky Balboa ganz passend:
    "But it ain't about how hard you hit, it is about how hard you can get hit and keep moving forward, how much can you take and keep moving forward. That's how winning is done!"

    Spieler wie Chisnall, Huybrechts und vielleicht bald auch Hubbard haben hervoragende Leistungen gezeigt. Womit sie allerdings noch nicht konfrontiert wurden sind Leistungsdruck, Formtiefs und bittere Niederlagen. Ob sie einmal zu den großen Dartspielern gehören hängt davon ab wie sie mit diesen Situationen umgehen und ob sie dann noch ihre Leistung abrufen können.

    Das Zitat wurde auch von SkySports bei einem Vorstellungsvideo von Lewis verwendet und wie ich finde völlig zurecht. Lewis hat bei der letzten WM gegen Heydon und vor allem gegen Wade diese Einstellung gezeigt und ist dann auch Weltmeister geworden.