Beiträge von Buko

    Was mich aber interewssiert,wie werde bei den Darts die Spitzen gewechselt,eine gewöhnliche Spitzenwechselmaschine funktion ja nicht?


    Auf diese Idee bin ich noch garnicht gekommen.
    Da brauchts wohl etwas spezielles, was den Barrel arretiert und auch zum Einpressen brauchts eine Kegelaufnahme.
    Aber vielleicht braucht man an denen ja nie die Spitzen wechseln. Wo ich doch so eine Vorliebe für ganz bestimmte Spitzen habe. ;(

    Twentysix,
    nee, die Darts, die in dieser "Dissertation" unterschwellig umworben werden, sind nicht schlecht, ganz bestimmt nicht. Ich kenne einige Leute, die diese in meinem Beisein getestet haben und richtig prima damit zurecht kamen.
    Diese Darts haben gewisse Eigenheiten. Da ist zum einen durch die lange "Nase" vor dem Schwerpunkt eine etwas größere Masse als gewöhnlich. und durch den weit zurückliegenden Schwerpunkt ist der Hebelarm in der ausgelieferten Konfiguration ziemlich kurz.
    Diese Masse bewirkt eine gewisse Trägheit und solange die exakt abgeworfen nicht aus der Richtung gebracht wird, wirkt sie stabilisierend. Es bräuchte nämlich eine gewisse Kraft, diese Masse zu bewegen. Der kurze Hebelarm des Flights hätte auch einige "Schwierigkeiten" dazu. Kann man sich vielleicht wie eine Kreiselwirkung vorstellen, obwohl es keine im wirklichen Sinne ist.
    Der Erfolg dieses Darts beruht aber darauf, daß der Werfer exakt wirft. Nicht auf das Ziel ist gemeint, sondern daß er ihm keinen Pendelimpuls mitgiebt. Denn das wäre eine Katastrophe wegen der größeren Masse weiter weg vom Schwerpunkt und andererseits durch den kurzen Hebelarm des Flights.
    Vom Design her sind die klasse und vielen liegen die sehr gut in der Hand bzw. kommen deren Wurfstil sehr entgegen.

    Na ja, wissenschaftlich ist was anderes.
    Ich beschäftige mich seit 40 jahren mit Aerodynamik und Flugphysik und bilde mir daher ein, daß ich weiß, wovon ich rede.
    Dieser Artikel macht es einem gewiss nicht leicht, die aerodynamischen Zusammenhänge beim Flug eines Darts zu verstehen.
    Vieles ist einfach überspitzt dargestellt und vieles wird weggelassen. Von daher kann ich es gut verstehen, wenn viele dem nicht ganz folgen können.
    Ich muß aber zugeben, daß es nicht einfach ist, die Theorie in einem kurzen Artikel zu erläutern.
    Mit einem Dart in der Hand und einem Notitzblock wäre das wichtigste viel einfacher und schnell erklärt.

    So, ich habe mich entschlossen, an den Red Dragon Sleex 23g doch noch einen richtigen Grip zu fertigen.
    Nun also mit "Microshark-Grip". 0.8mm tief und mit 1mm Abstand von Rille zu Rille.
    [Blockierte Grafik: http://kleinstdiesel.de/neu/Sleex2.jpg]
    [Blockierte Grafik: http://kleinstdiesel.de/neu/Sleex3.jpg]
    Der Grip ist toll und der Schwerpunkt liegt nun genau an der drittletzten Rille. Genau richtig für Daumen und Zeigefinger am Schwerpunkt und dem Mittelfinger davor zum stabilisieren.
    Das Gewicht ist erstaunlicherweise von 23g auf 21g zurückgegangen. Stellte sich aber für mich als optimal raus. Ist bisher mein bester Pfeil und ich erziele für mich ganz nette Ergebnisse damit.

    Nu ja, man weiß ja nicht, wie groß die Firma ist. Könnte ja auch ein Zweimannbetrieb sein. Oder auch nur ein zweites Standbein.
    Vielleicht will man ja auch nur erst einmal den Markt testen und sich dann gegebenenfalls anpassen.
    Die Aquise verlief jedenfalls recht aggressiv. Was wirklich dahinter steckt wird man dann ja sehen.
    Bis auf ein neuartiges und zugegeben chickes Design finde ich dieses Produkt nicht sehr innovativ.
    Trotzdem ist es durchaus möglich, daß genügend Kunden dieses Produkt konsumieren.
    Auf jeden Fall ist es mal was erfrischend Neues im großen Einheitsbrei.

    Ja, ich verstehe Dich gut mit dem Grip. Ich muß auch immer weiter hinten fassen und dann ist die Auflage nicht mehr parallel für die Finger.
    Etwas kann man mit Aufbohren schon erreichen, nur ist das so minimal, daß es den Aufwand nicht lohnt.
    Zerstört würde der Storm ja nicht, ich finde nur, daß der eigentliche Wert dann futsch ist.
    Ich finde auch, daß brauchbare Barrel immer zu schwer sind.


    Des Weiteren besitze ich in meiner Dartsammlung bestimmt 15 Sets Darts, welche 100% wirklich, richtig und echt kopflastig sind.

    Gruß Gordon


    Sorry Gordon, aber per Definition gibt es eine Lastigkeit nur, wenn ein Auftriebsmittelpunkt oder ein Lastangriffspunkt vorliegt ( Lastigkeit ist relativ und bezieht sich auf einen bestimmten Punkt). Das gibt es bei Darts aber nicht, da sie kein Flugkörper sind sondern ballistisch einer Physikalischen Flugbahn folgen. Sie haben nur einen Schwerpunkt und einen Widerstandsmittelpunkt. Einen Auftrieb haben sie nur in vernaßlässigbar kleinen Größenordnungen unter ganz bestimmten seltenen Flugzuständen.
    Es gibt nur einen Schwerpunkt und einen cw-Mittelpunkt.
    Klar liegt bei vielen reinen Barreln der eigene Schwerpunkt in derem vorderen Bereich. Und daß ist es wohl was Du meinst.
    Aber wie ich schon schrieb, sind für die Flugeigenschaften der Abstand vom Schwerpunkt zum Widerstandsmittelpunkt (cw-Mittelpunkt/Flight) entscheidend.
    Weit weg vom Mittelpunkt liegende Masse (eine lange Spitze bsw.) beeinflussen die Taumelneigung noch etwas. Beispiel: Sigmas taumeln mit langsamerer Frequenz als Topfenbarrel.
    Ach, das ist ein sehr umfangreiches Thema und sprengt den Rahmen hier. Dazu kommt noch meine Zweifingerschreibweise.

    Twentysix,
    erst mal:
    blöde Fragen gibbet nich und bedanken ist auch nich nötig.
    ;)
    Also, Du hast genau das gleiche Problem wie ich. Ich bevorzuge solche Barrel und kenne das mit dem Grip.
    Übrigens einiges besser ist da der Winmau Testament 25g. Aber 25g ist auch mir etwas zu schwer.
    Der Target Storm 25g gefällt mir auch sehr gut. Den kann man schon ab etwa 56,00 Euronen kriegen. Aber dafür bin ich zu geizig.
    Da kriege ich schon fast zwei andere Barrel für.
    Mir wäre der Storm zu schade dafür. Dazu kommt, daß sich der Schwerpunkt nur unwesentlich nach vorne schiebt. Da mußt Du trotzdem mit dem Daumen noch halb über die Kante hinter der letzten Rille fassen. Ich habe schon probiert, ähnliche Barrel mit einem leichten Schaft und Flight auszurüsten. Etwa vom Sigma One das klare Plastikteil, wiegt nur etwas über 0,5g. Dabei verschiebt sich der Schwerpunkt auch etwas. Ansonsten müßte man den Storm auf 20g erleichtern, damit sich der Griff wirklich lohnt. Das wäre grob gerechnet eine 4mm Bohrung etwa 4,8mm tief.
    Aber wie schon gesagt, wäre mir der Storm zu teuer dafür. Da würde ich doch eher auf den McCoy Marksman zu 29,00 Euro ausweichen, den gibbet in 22g, 24g und 26g.
    Gibt auch noch andere Barrel in dieser Form.
    Mein Harrows I.C.E nature 25g liegt noch nach einer Reklamation bei Harrows. Der liegt preislich auch noch im Rahmen, daß man den mal testen kann.

    He he, dieser Dart >Hunting-Man 1996 reloaded< wäre doch genau das richtige, um so manches Unicornboard von der Wand zu holen.
    Oder um ihm zumindest ein standesgemäßes Finish zu geben. Irgendwie habe ich da auch den Avatar von Ligawurst im Kopf.
    Der Patronengurt ist schon mal nicht schlecht, aber diese Döschen....., da könnte man auch diese neuen D'art9 oder war es 9D'art reinpacken.
    Davon wird man sicherlich einige brauchen, wenn erst mal die ersten Schäfte direkt hinter dem Barrel abgebrochen sind.
    Ich sehe gerade diesen bekloppten Großwildjäger in Jurassikpark mit dem Olivoutfit und diesem Gurt um, bestückt mit den double-nine D'arts. Und die Raptoren in wilder Panik davonstürmen, weil sie das Logo auf den Pfeilen erkannt haben. :D

    Nun, ein fairer Reporter bringt genau solche Vorurteile ins Interwiew, um demjenigen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
    Der Leser/Hörer hat genau diese Vorurteile sowieso im Kopf. Und wenn sie nicht angesprochen oder sogar ausgeräumt werden können, bleiben sie auch dort. Das wäre in jedem Fall schlechter.
    Nicht Totschweigen sondern gezieltes Ansprechen der Problematik kann verbessern. Dann liegt es an dem Interwiewten, diese Vorurteile abzubauen.

    Nun, es kommt auf das Verhältnis an.
    Was wiegt der Barrel und wieviel % davon möchte man reduzieren?
    Bei einem 22g Tonnenbarrel, den man auf 21 g bringt, macht das je nach Form des Barrels eine Verschiebung des Schwerpunktes von etwa 1-1,5 mm aus. Je länger der Barrel, desto mehr verschiebt sich auch der Schwerpunkt.
    Die Änderung des Schwerpunktes wird man in den meisten Fällen garnicht bemerken. Das verminderte Gewicht schon.

    naja, kopflastige barrels gibts schon, wenn man nur das barrel betrachtet. tropfenförmige besitzen halt mehr masse richtung spitze, dehalb liegt der schwerpunkt auch nicht wie bei zylinderförmigen barrels ca. in der mitte, sondern eben weiter vorne. kommt natürlich auch noch darauf an, wie tief die bohrung für das schaftgewinde gemacht wurde, da gibts ja auch große unterschiede. in meinen terry jenkins darts ist die bohrung zb fast doppelt so tief wie in meinen anderen unicorn darts :S


    Aufpassen, bei den allermeisten Torpedo- und Tropfenbarrels liegt der Schwerpunkt der reinen Barrels in der Mitte!!
    Der Grund ist der Grip. Die Rillen sind dann vorne herausgearbeiten und das macht eine Menge aus.
    Der einzige Unterschied ist, daß die Spitze nicht so weit vom Schwerpunkt weg ist wie bei den Zylinderförmigen, die in der Regel ja viel länger sind.
    Anzunehmen, daß die Tropfenbarrel anders fliegen, ist ein großer Irrtum. Lediglich die Masseträgheit bei den langen Zylindern durch weiter vom Schwerpunkt weg gelagerte Massen macht sich bemerkbar. Der Dart pendelt nicht so agil. Fühlt sich eher wie ein Speer an. Der Griff, bzw. das Abwurfgefühl ist allerdings anders.

    Natürlich ist, wie bei den meisten, vieles Quatsch was die da schreiben. Aber was sollen sie sonst auch schreiben, die Masse will wahrscheinlich so etwas hören? Wirkliche Innovationen sind bei so einem recht überschaulichem Gerät wie einem Dart nicht zu erwarten. Da müssen die Hersteller sich dann ständig neue Gimmiks einfallen lassen um sich abzuheben bzw die Leute zum Kauf weiterer angeblich besserer Darts zu bewegen.


    Ja klar ist das der Grund. :lach:
    Ich kriege nur langsam die Krise, wenn ich das immer und immer wieder höre. Ohne Nachdenken schreibt da einer vom anderen ab. Tropfenförmige Barrel heißen schon automatisch "kopflastige".
    Die Leute sollten sich lieber Gedanken über schiefe und verdrehte Flights machen. Das hat nämlich wesentlich drastischere Auswirkungen. Und dann kommt Einhorm mit diesen sideloaded Shafts. Und wie die Flights darin verbogen werden. Dem Taylor ist das anscheinend egal, der könnte wohl auch die Flights ab machen und würde weiter treffen.
    Man, ich glaube ich muß mal wieder Herzpillen einwerfen.
    Ich trainiere gerade auf die T19. kann aber Abweichungen auf die 5 und 1 nicht ausschließen. Noch mehr Herzpillen. :D

    Ja ja, so einen ähnlichen Blödsinn hat Unicorn auch zu den Sigmas mal geschrieben.
    Chris, ich weiß, sind nicht Deine Worte.
    Entscheidend für die Flugeigenschaften sind der Schwerpunkt des kompletten Pfeiles und der Abstand der Flights zu diesem.
    Entscheidend zum Abwurfgefühl ist der Schwerpunkt des Pfeiles und die Fingerstellung dazu.
    Langer Abstand Schwerpunkt - Flights und/oder kleine Flights = hängender Einschlag.

    Kurzer Abstand Schwerpunkt - Flights und/oder große Flights = gerader bis stehender Einschlag.

    Natürlich gibt es noch Sonderformen des Abwurfes wie vertikale Stellung des Pfeiles während des Abwurfes u.s.w.
    Kopflastige Barrel gibbet nich!!
    Bei den vermeintlichen kopflastigen Barrel in Tropfenform, also mit dickem Kopf, ist das Barrel immer kürzer als die langen dünnen Barrel. Der Abstand Schwerpunkt zu Flights ist bei beiden fast gleich. Kann man ja gerne mal nachmessen.
    War mir mal 'n Bedürfnis.