Das sind alles die geraden/strait Würfe, bei denen man auf Die großen Flächen der Standartflights nicht angewiesen ist. Der Pfeil muß sich ja nicht erst um 90° drehen vor dem Einschlag.
Dabei kommt man i.d.R. auch mit kleineren Flights zurecht. Diese verzeihen aber nicht so leicht Fehler wie die Standart.
Aber, man muß es jeweils für sich selbst austesten. Oft wählt man nach einiger Zeit auch andere Flights. Das Alles ist so individuell wie die einzelnen Wurfstile.
Beiträge von Buko
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So, die Phase 6 von unicorn, welche mal den Titel "Black" trugen, waren nach kurzer Spielzeit sowas von unblacked, daß es keinen Spaß mehr machte mit ihnen.
Dann hatte ich die kurzerhand poliert und sie sahen wieder nett aus.
Heute habe ich mal das Vergolden angefangen. Von Beruf bin ich nun Rumpelstielzchen - aus Sch.... Gold machen.
Im Tauchbad galvanisiert. Einige kleine Anfängerfehler, aber es geht schon ganz gut. Vor allem empfiehlt es sich, die Spitze vorher zu entfernen,
sonst sind alle Schrammen daran plötzlich golden.
Die O-Ringe in den breiteren Rillen geben einen guten Grip und eine Orientierungshilfe.
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Dazu muß man bestimmt immer artig gewesen sein.

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Moin Basti,
zuerst einmal kommt es darauf an, was Du für einen Wurfstil hast.
Wirfst Du direkt gerade wie der Taylor oder muß der Pfeil sich noch aus der senkrechten Lage in die waagerechte drehen?
Bei taylorartigen direkten Würfen brauchen die Flights nur die Bahn stabilisieren. Je sauberer man in die Wurfparabel einwirft, desto weniger müssen die Flights korrigieren.
Dann kann man auch mit kleinen Flights gut zurecht kommen. Kleine Flights bremsen nicht so sehr wie Standarts, weil sie nicht so große Wirbelschleppen hinter sich her ziehen.
Daher wird die Bahn flacher, sprich direkter. Der Dart ist deshalb auch geringfügig schneller unterwegs.
Für diese geringe Korrekturaufgabe, den Flight und damit das Ende des dart immer genau hinter dem Schwerpunkt zu halten, sind aerodynamisch betrachtet kürzere Tiefen und mehr Spannweite effektiver.
Das heißt eigentlich, daß die sogenannten Slim dafür nicht optimal sind. Besser wären Standartflights, bei denen man die komplette vordere Hälfte abschneiden würde.
Das hätte aber eine Instabilität des Flights selber zur Folge, die Flügel verdrehen sich dann leicht wie ein Propeller.
Das betrifft die sog. Slim weniger. Also muß man immer einen Kompromiß eingehen.
Gute Kompromisse sind die Kite oder die Pear, wobei die Kite mehr Streckung (mehr Spannweite und weniger Flächentiefe) bieten.
Wie Du siehst, verändern sich beim Wechsel der Flights immer mehrere Komponenten und man geht immer irgendwelche Kompromisse ein.
Nicht umsonst sagen die meisten ja, man solle alles ausprobieren, bis man eine für sich persönlich günstige Variante gefunden hat.
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Hat man allerdings einen Wurfstil, bei dem der Pfeil sich noch um die Querachse drehen muß (Hochkant abgeworfen), kommt eigentlich nur ein großer Standartflight in Frage. -
ist das jetzt marginal oder gravierend?
kann deine aussage nicht so ganz werten!

Ok, ich finde das schon deutlich.
Man muß sich mal vorstellen, der Pfeil liegt mit dem Schwerpunkt wie auf einer Waage austariert in Luft. Es sind fast keine Reibungskräfte, die ihn um seine Achsen festhalten.
Einfach mal unter dem Schwerpunkt mit der Spitze eines anderen Pfeiles in die Waage bringen und hinten gaaanz leicht mit dem Finger antippen.
Dann hat man eine Vorstellung davon, welch geringe Kräfte zur Auslenkung des Hecks vonnöten sind. -
Der Unterschied zwischen 100 und 150µ bei Penthatlon Standartflights ist 0,19g.
Also fast 1/5g. -
Ich fürchte, 'Stone Grip' ist die alleinige Bezeichnung von Target für deren körnige Oberfläche.
Bulls nennen ihre Laseroberflächen 'Stone Effect Grip'. -
Wenn man überwiegend mit stumpfen und/oder rauhen Spitzen spielt, können Sisalfasern nach innen geschoben werden. Aufgerauhtes Sisal nimmt ebenfalls mehr Volumen ein.
Ich habe schon Boards gesehen, bei denen sich durch den aufgebauten Druck bei häufig gespielten Feldern die dünnen Spider verbogen haben.
In der Regel wird das Sisal aber weicher. Einerseits wird die äußere durch die Farbe verklebte Schicht aufgelockert und außerdem werden durch die Spitzen viel Hohlräume geschaffen. -
Denke einfach, jeder Wurf ist Training und kann nur nutzen.
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Omnibolt,
es ist völlig egal ob billige oder teure Fliesen.
Fällt da ein Barrel mit harter Spitze drauf, springt Glasur ab.
Du scheinst ja ausgesprochen weiche Spitzen zu haben. In der Regel sind die allerdings härter als z.Bsp der Messerstahl, der für die Spider benutzt wird.
Ansonsten könnte man die täglich nachschleifen.
Fliesenboden und Darts passen eben nicht zusammen. -
Jo, auch grobe Fellstücke nähen, alles kein Problem.

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Gerade:
shoot out the Flight
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Diese sind von Winmau hier:
gibt es in blau, rot, schwarz und gold. In England auch noch in silbern.
Sind alle aus Alu, außer die goldenen. Die sind aus Messing. Da spart man sich wohl das Eloxieren.
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Die Messingschoner haben den Vorteil, daß sie mit ihrem 1/4g nicht viel Gewicht drauf packen und da sitzen, wo es am Wirkungsvollsten ist. Nämlich am Ende.
Außerdem wirken sie noch einem Drall der Flights entgegen. In Bochum bei Heiku kosten die , meine ich, 1,10Euro, da schmeißt man sich also nicht in finanzielle Risiken..
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Die Alu-Flightschoner von Winmau in der Ausführung Gold kann ich da empfehlen. Die nutze ich für eben den gesuchten Effekt.
Die Ausführung Gold ist nämlich kein eloxiertes Alu, sondern die sind aus Messing gefertigt und wiegen 0,25g im Gegensatz zu den andersfarbigen aus Alu mit 0,05g.
Ich nutze die bei den 24g McCoy Schark. Bei Standartflights stecken die bei mir etwa 30° hinten hoch und mit den Schonern bleiben die etwa waagerecht. -
Einige Sekunden nach Dir.
Keine Frage, so günstig kommt man nie wieder daran, nicht mal in England. -
Du warst das also, der mir die vor der Nase weggeschnappt hat!
Macht nix, heute waren sie wieder drin.
Ja, es stimmt, daß die Flieger in originalausrüstung ziemlich mit dem Hintern nach unten stecken. Und sie sind auch nicht einfach zu werfen, weil:
Wenn die geliefert werden, sitzen die Tops ziemlich schief auf den Titaniumschäften. Der Grund ist, daß die zu früh und heiß aus der Spritzform genommen werden.
Die Chinesen legen mehr Wert auf Stückzahlen als auf Qualität.
Es gibt aber auch die Vollkunststoff- Sideslidegedönse, die sind ziemlich gerade. Und auch etwas leichter als die Titanen.
Trotzdem ist es immer noch ein rechtes Gefummel, die Flights ohne Verbiegungen vorne und hinten da ordentlich drin auszurichten.
Die genaue 90° Ausrichtung ist nicht so wichtig, aber Drall schadet ziemlich.
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Mit Flights in Kiteform oder Standard sind die Barrel leichter zu werfen als mit den originalen Slim.
Nicht die Flinte ins Korn werfen, wenn die ersten Versuche eine Katastrophe sind. Mit Geduld und etwas Fummelei kriegt man die zum ordentlichen Fliegen.
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Jo Carbon.
ist etwas leichter als die Aluschäfte. Bei ansonsten gleicher Ausrüstung stecken die Pfeile etwas mit dem Hintern nach oben im Board. Der Eine mags, der Andere nicht.
Die Carbonstäbe halten schon einiges aus. Trotzdem kann mal einer beim Aufschlag rückwärts auf harten Untergrund brechen, aber meistens geht es gut. Die sind etwas elastisch.
Der Schwachpunkt dieser Schäfte ist auch hier wieder das geschlitzte Alu-Endstück. Ein direkter Treffer.....
Manchmal hält eine Klebestelle vom Carbonstam im Alu nicht richtig. Mit Sekundenkleber kann man das endgültig beheben. -
Filou,
meine Kamera ist gerade mit meiner Frau durchgebrannt.
Das Flugverhalten hängt meist von den Schäften und den Flights ab.
Das 25,5g Barrel ist 42,5mm lang und an der dicksten Stelle 7,85mm.
Der schwerpunkt liegt mit Aluschaft medium und PantathlonFlights Standart ziemlich genau in der Mitte.
Mit Alu-Slikstick der Einhörner ändert sich der Schwerpunkt nur um einen Millimeter.
Mit dieser länge ist das Barrel etwas länger als die meisten anderen Tropfenbarrel und ist dem Sigma One 950 sehr ähnlich. Der Gripp ist gegenüber diesem deutlich griffiger.
Und weil die Gripprillen ziemlich hinten liegen, ist auch der Griff etwas hinter dem Schwerpunkt kein Problem.
Das Barrel ist maschinell ziemlich sauber gefertigt, um die Längsachse einwandfrei gewuchtet, die Spitze sitzt ziemlich gerade darin und das Schaftgewinde fluchtet und ist mittig.
Wer diese Barrelform liebt, wird bestens damit zurecht kommen. Man muß aber bedenken, daß das Barrel im Gripbereich etwas ballig ist und nicht zylindrisch, wie etwa bei den McCoy.
Man hat sich aber sehr schnell daran gewöhnt und das Werfen damit macht sehr viel Spaß.
Ich würde mir persönlich aber nicht mehr ein schwarzes holen sondern nur Naturfarben, sonst hat man an der Optik nicht lange Spaß. Ich schätze, noch eine Woche intensive Nutzung, dann wird die Lasergravur unleserlich. Was eigentlich sehr schade ist. -
Jo, wohl das teuerste was man hinten dran schrauben kann.
Also ich würde es nicht machen. Einmal weil Du schief geschlitzte erwischen kannst und zum zweiten,
ein direkter Treffen genau hinten in den Kreuzschlitz verbiegt auch diese. Sie werden wohl nicht so schnell brechen.
Aber für das Geld kriegt man schon einige schwarze Aluschäfte.
Ich habe es noch nie geschafft, auf anderem Wege als ein direkter Treffer hinten rein, die Aluschäfte zu verbiegen.
Und chicker als schwarzeloxierte Alus sehen die auch nicht aus.