Ich spiele zum Warmmachen immer zwei Runden Around the clock auf die Doppel. Zwischendurch auch mal Around the clock auf die Triple oder ich versuche eine Runde auf die Single ohne Fehlwurf. Eine andere Übung, die ich mache ist Scoring, also 100 Darts auf ein Segment, wobei dann Single 1, Double 2 und das Triple-Feld 3 Punkte bringt und da will ich auf 100 Punkte kommen. Das ist aber nach keinem festen Plan. Die zwei Runden Around the clock auf die Doppel mache ich zwar meistens zum Anfang, aber alles Andere streue ich individuell mal so ein. Meist, wenn ich merke, dass es im Spiel nicht so laufen will, wie geplant.
Während des Ganzen versuche ich aber auch immer an meinem Wurf zu feilen. Das macht aber nur Sinn, wenn man seine Mankos kennt. Durch die Analyse von Hummel, weiß ich zum Beispiel, dass meine Schwachstellen die Oberarm- und Schulterstabilität sind und ich selber merke auch, wann ich unkonzentriert, zum Teil auch hektisch werfe und die Würfe nicht sauber sind. Das ist aber was, was man nicht einfach so 1:1 auf Andere übertragen kann. Und garantiert gibt es auch Leute, die das was ich mache für Blödsinn halten.
Letztendlich ist mein Ziel herauszukriegen, worin sich meine Würfe unterscheiden, wenn ein Dart in die T20 geht und der Zweite in die 1, obwohl ich der Meinung bin, beide Male identisch geworfen zu haben und dann versuchen, den Wurf mit dem Treffer irgendwie zu reproduzieren.
ABER: Andere spielen einfach nur und sind besser, weil sie sich eben nicht die ganzen Gedanken machen, dadurch den Kopf frei haben und ganz locker werfen können.
Wer ist Hummel? ![]()