Verehrte Dartsport-Gemeinde,
in meiner 15-jährigen Dartskarriere habe ich gelernt, dass dieser Sport zu einem hohen Prozentsatz von Mitgliedern bildungsferner Schichten ausgeübt wird. Und damit meine ich nicht flächendeckend alle Empfänger von Hartz IV, Arbeitslose, Schulabbrecher oder - weil das gerade so schön modern ist - Migranten. Ich beziehe mich mit diesem Ausdruck vielmehr auf jene Zeitgenossen, deren Verhalten sich durch fehlenden Anstand gepaart mit einem Höchstmaß an Verantwortungslosigkeit auszeichnet.
Diese Klientel schert sich einen Dreck darum, ob durch Ihre Verhaltensstörung anderen Teilnehmern bzw. dem Veranstalter ein Nachteil entsteht bzw. ein tatsächlicher Schaden zugefügt wird. Hauptsache Party und Dröhnung für Lau. Die Ursachen dürften in einer desaströsen Erziehung gefolgt von fortschreitender geistiger Verwahrlosung zu suchen sein.
Der vom Veranstalter des Bundesliga-Finales eingelegte Protest ist absolut verständlich. Auch dass die entsprechenden Gruppierungen zumindest der Herkunft nach benannt werden, ist richtig. Allerdings muss ich zugeben, dass mir jegliche Hoffnung auf eine baldige Besserung der Verhältnisse fehlt. Dazu bräuchte es den Mut von Veranstaltern restriktiv gegen Minderbemittelte vorzugehen und den Mut von Verbänden, ihre Regelwerke auf den herrschenden Zeitgeist anzupassen.
Einen abschließenden Appell an jene Dumpfbacken, die sich grölend und saufend an geöffneten Kofferräumen festhalten, erspare ich mir wegen mangelnder Erfolgsaussichten.
Gruß
Hesse