Beiträge von Dartliner

    PS: mein lieber Dartliner ... den Rest Deines Beitrages hab' ich übrigens gemeldet
    Begründung: >persönlich beleidigend und ehrabschneidend< ... zumindest aus der Sicht eines kotzbrockigen ForenTrolls

    :streichel: "Ehrabschneidend" find ich gut. Aber sei unbesorgt: Wenn man Sagrotan auf einen Brocken Kotze stäubt, macht man ihn zwar frei von Keimen, aber es bleibt danach immer noch ein Kotzbrocken. Und nicht alles, was 2 Backen bekommen hat, ist n Gesicht. Will sagen: Auch nach meinem Post wurde Dein "schlechter" Name nicht in die Sauberkeit gezogen, keine Sorge... :banana:

    Ich möchte Sebo vorschlagen. Ich habe ihn mal kurz live kennengelernt, er ist wirklich noch sehr jung...aber ich finde, er hat sich inhaltlich und auch quantitativ am meisten gesteigert.

    Außerdem schlage ich, wie letztes Mal auch schon, den Dartagonen vor. Man merkt doch in jedem Post deutlich, dass er diesen Preis ums Verrecken haben will. Wenn er schon nicht darten kann, sollte man ihm vlt wenigstens diesen Preis überlassen, oder? Abgesehen davon finde ich seinen Humor cool, aber das würde ich öffentlich natürlich nicht schreiben...

    Also wenn ich zu Hause spiele, spiele ich meistens gegen N01 LVL6, wobei meine Version glaub ich 12 Schwierigkeitsgrade hat. Lvl 6 ist aber trotzdem schon wirklich fies und hat so gut wie nie unter 60, eher Mitte 60 bis an 70. Damit spiele ich selbst einen Ave, der hinten raus meist so um die 62 liegt, zumindest wenn ich dann richtig warm bin (was bei mir recht lange dauert)...wobei ich i.d.R. viele Legs spiele und mir ein paar Dödellegs meistens den Ave deutlich nach unten versauen. D.h. aber auch, dass ich oft trotz schlechteren Aves gg Lvl6 gewinne, so um 50% der Spiele, schätze ich. Hab aber auch schon nicht so selten ü70 über viele Legs gespielt.

    Am Anfang hat mir kein Schwein geglaubt, dass ich das regelmäßig spiele, weil ich es im Training (im Club) und im Spiel nie zeigen konnte. Mittlerweile kann ich so fast immer auch im Training spielen, in den Spielen ist die Leistung noch etwas wackelig, aber auch dort wird es langsam besser. Bei mir ist es so, dass ich gegen die Besten (bei uns) gewinnen kann...aber auch gg die Schlechtesten verlieren, was aber, wie gesagt, langsam seltener wird.

    Wenn Du im Spiel über 60 bist, gewinnst Du wirklich viel. Dann kann man auch schon mal zu größeren Turnieren fahren und mit etwas Glück auch mal ein Boardfinale erreichen. Ich persönlich warte noch ein Jahr. Wenn sich die Konstanz und vlt auch das Spiel insgesamt weiterhin so festigt, greife ich dann nächste Saison mal an und qualifiziere mich für die German Masters :)

    Das jeder einen speziellen Wurf hat und jeder andere Darts braucht ist mir klar. Hatte vllt die Hoffnung, dass auch wer die Phase 5 getestet hat und auf ähnliche Probleme gestoßén ist und mittlerweile einen Typ von Dart gefunden hat an dem ich mich dann mal orientieren kann.

    Die Phase 5 habe ich getestet. Für Anfänger ist das so ziemlich das Übelste, was man sich zulegen kann, erst recht mit dem beigelegten Setup...ganz einfach, weil er in fast jeder Beziehung extrem ist. Der Grip ist das Einzige, was so im mittleren Bereich liegt, ansonsten ist er sehr kurz, sehr dick, recht schwer (was vlt auch noch ok ist) und durch die Shafts und Flights sehr schnell und wirklich "feinfühlig", also anfällig, auf jeden kleinen Fehler zu reagieren. Phil Taylor spielt auch einen eher unüblichen Stil, er legt die Darts sozusagen aufeinander. Damit ist es ein Vorteil, wenn die Darts leicht hängen, so hat er mehr Platz, den zweiten und dritten Dart zu platzieren. Sowohl bei den Profis als auch unter den Unsrigen ist das aber eher selten, im Normalfall stecken die Darts entweder gerade oder sogar höher im Board.

    Wenn Du zum testen kommst, würde ich Dir vor Allem empfehlen, Folgendes Setup auszuprobieren:

    Flights: Da Du mit schlanken Flights schon Deine Erfahrung gemacht hast, nimm definitiv mal die Standard-Form. Ich würde Einiges wetten, dass Du damit schon mal Viel gewonnen hast. Als Alternative solltest Du auch noch mal die Größe testen, die "Pear" heißt (das sind so runde Dinger).


    Shafts: Ich selbst bin immer sehr für Nylonshafts! Diese sind supergünstig, verbiegen nicht und gehen im Normalfall ohnehin selten kaputt. Nimm hierfür 5 Euro in die Hand und versuch verschiedene Längen, vor Allem short und medium.

    Barrels: Nun wirds teuer...zu allererst würde ich einen relativ schlanken, geraden Barrel empfehlen. Dieser hier wird immer wieder, insbesondere für Anfänger, empfohlen:
    http://www.dartworld.de/steel-darts/ha…ws-eric-bristow Am besten für Dich vlt. 24g mit dem knurled Grip. Tackere Dir den Alushaft an die Wand und probier damit Deine Nylonshafts aus. Ich bin fast sicher, das bringt Dir schon einmal ne Masse.


    Falls Du doch zum Testen kommst, solltest Du 3 Barrelformen gezielt probieren:
    1. wie gesagt relativ schlank und gerade
    2. scalloped...das bedeutet, dass das Griffstück (Barrel) eine kleine Wölbung für die Finger hat, wo man den Dart dann halten sollte. Das ist insbesondere dann super, wenn Du feststellst, dass Du den Dart immer anders anfasst. Besagte Wölbung sollte mittig oder leicht nach hinten versetzt liegen. Und: Auf keinen Fall die Gary Anderson Phase 2!!! Nicht, dass der Dart nicht gut wäre, aber er hat in dieser Einsparung Microgrip, das würde die Allgemeingültigkeit des Tests für diese Form verfälschen.
    3. ein Barrel mit leichter Tropfenform. Dabei sieht es so aus, dass der Dart nach vorne hin dicker wird, der Dart ist also so ausgewogen, dass er vorne eher schwerer ist. Phase 5 ist keine Tropfenform (auch wenn es Leute gibt, die das meinen), weil diese Eigenschaft auf den Dart nicht zutrifft. Ich glaub, "Torpedo" nennt man die Phase 5 - Form. Ich finde die oben gezeigten Withlock - Darts aber ungünstig, weil sie relativ kurz und durch die eigene Form eher langsam sind, aber der hier...
    http://www.dartworld.de/steel-darts/na…ment-90?c=22162

    in 24 g hätte was, und auch der Grip dürfte Dir zusagen. Übrigens ist der Link auch gerade geeignet, weil man mal die unterschiedlichen Barrelformen sieht. Ein Beispiel für scalloped Darts findest Du sonst hier:
    http://www.dartworld.de/dart-barrels/steel/gold-star?c=22168


    Viel Spaß beim Ausprobieren und Darten :)

    Großartig, wie der junge Mann es mit 23 schon fertig bringt, rein äußerlich fast alle Dart-Klischees zu bedienen, die es gibt. Am allerbesten gefällt mir allerdings die Ernie&Bert-Gedächtnis-Augenbraue. Das Ganze jetzt gepaart mit einem Einhorn und einem Mentor, der ihm mal so richtig zeigen kann, wie man checkt...der Mann ist ein Siegertyp auf der ganzen Linie! :duw:

    Glückwunsch zum Sign!

    Ich finde, dass zum Trainer-Job auch gehört, körperliche Beeinträchtigungen erkennen zu können, Schulterprobleme z. B.. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass es Aufwärmübungen (ohne Darts) gibt, die einem zu einem besseren Spiel verhelfen. Dart mag ja Kopfsache sein, aber nicht nur. An dem Spiel sind Sehnen, Gelenke, Muskeln u. s. w. beteiligt. Ein wenig sollte sich ein Trainer damit schon auskennen. ich mein, wenn z. B. eine Muskelfaser gerissen ist, wäre es schon blöd, wenn der Trainer zum Spieler sagt, er soll sich nicht ablenken lassen.

    Wenn Du damit sagen willst, das Themengebiete nicht explizit angesprochen werden, was ich glaube und hoffe, liegst Du mit Sicherheit richtig. Ich habe das Ganze mal irgendwo nebenbei und lapidar als "Handwerkszeug" betitelt. Dazu zählt natürlich auch Körper, Darts, Technik, Zielen usw. Sowas sollte berücksichtigt werden, allerdings finde ich Deine Beispiele in Bezug auf einen Trainer...hmm...unglücklich, ganz einfach weil ich meine, dass der erste, der eine körperliche Beeinträchtigung wie Schulterschmerzen oder Muskelfaserrisse bemerken sollte, der Spieler selbst ist...

    Also da kann ich vlt. etwas zu sagen. Ich habe (vornehmlich im Softdart) einige Teams aufgebaut, die quasi aus dem Nichts entstanden sind, also Leute, die zuvor nie gedartet haben. Ich suche auch immer wieder junge Leute mit Potenzial für unsere bestehenden Teams, gerade aktuell integriere ich 3 Leute, die direkt aus der Jugend kommen. Zudem habe ich (übrigens u.a. dank vieler Sachspenden aus diesem Forum) ein Jugendprojekt gestartet und dort auch mit Newbies gearbeitet. Ich bin allerdings nie für den DDV und auch nur indirekt für unseren Verband (SHDV) dbzgl aktiv gewesen. Trotzdem glaube ich, dass das als Erfahrungsgrundlage mehr als ausreicht, zumal einige Spieler mittlerweile wirklich nicht die schlechtesten sind.

    Trainer halte ich für grundsätzlich sinnvoll, auch über die Jugend hinaus. Ich bin auch davon überzeugt, dass die Geschichte mit zunehmender Popularität des Sports mehr wird. In solchen Einzelkämpfersparten haben Coaches allerdings auch eine gewisse Betreuungsfunktion, es geht nicht nur um die reine Vorgabe von Trainingseinheiten. Meiner Ansicht nach kommt es hierbei vor Allem auf Folgendes an:

    1. Betreuung: Als Coach muss man manchmal auch den Lakaien machen, damit Dein Spieler sich auf seine Darts konzentrieren kann...nicht immer, aber manchmal. Spieler anmelden, Darts hinterherschleppen, am Board für das passende Umfeld sorgen, mal ein neues Getränk hinstellen(, mal eins wegnehmen). Dafür sollte man sich nicht zu schade sein. Der Fokus ist immer der Sieg bzw. das So-gut-spielen-wie-möglich.

    2. Sensibilität: Ein Coach sollte wissen, wann welcher Ton für das Erreichen des Zieles sinnvoll ist, und zwar generell und individuell für Deinen Spieler! Z.B. redet man meistens paradox zu dem, wie es tatsächlich läuft: Läuft es schlecht, pusht man und redet gut zu, läuft es gut, schützt man vor Euphorie und mahnt zur Konzentration bzw. sagt, dass es noch besser geht. Der Trainer muss ein Verständnis dafür haben, was er wann und wie macht. Das geht einher mit...

    3. Kenne Deinen Spieler: Ohne dies ist Punkt 2 unmöglich. Du musst Dich mit Deinen Leuten beschäftigen. Du musst wissen, auf was der Spieler wie reagiert und was ihn beim Darten beeinflusst. Das ist oft ein Lernprozess und klappt nicht immer auf Anhieb. Darts-Coaching ist eine sehr individuelle Sache, einen Standardweg gibt es nicht wirklich.

    4. Vertrauensbasis/Respekt: Das persönliche Miteinander ist, wie in den meisten wenn nicht allen Einzelwettkämpfen, wichtig. Das muss passen. Außerdem muss der Spieler sagen: "Ja, es tut mir gut, wenn der Typ hinter mir steht." Er muss das Vertrauen darauf haben, dass der Coach die richtigen Dinge tut, sagt und ggf vorgibt. Auch der Coach muss das Gefühl haben, seinem Spieler helfen zu können. Es gibt viele Darter, die sich auf diesen Punkt generell nicht einlassen können...die kannst Du auch kaum coachen. Leider sehen sie aber auch nicht, dass dies eben ein Manko ist, auch wenn sie schon Topleute sind.

    5. Kontinuität: Ritualsmäßige Abläufe geben Sicherheit, und man kann sich besser auf die bevorstehenden Aufgaben konzentrieren. Folglich sind sie im Bereich Darts eine gute Sache. Eine gewisse Eingespieltheit des Teams Spieler-Coach wäre da wirklich gut, schließlich soll der Coach den Spieler nicht ablenken, sondern seine Leistung bestmöglich fördern.

    Nimmt man diese Eigenschaften als Basis, lassen sich daraus eigtl alle weiteren Fragen ableiten, z.B. der kleine aber (wie ich finde) feine Fragenkatalog des Kollegen "Polar Bear".

    Für mich entstehen da jede Menge Fragen

    1. Sollte der Trainer besser sein als ich (3-Dart dingens) ?
    2. Muß er Turniererfahrung haben (wegen dem Turnierdrück) ?
    3. Was hat er an Referenzen vorzuweisen ?
    4. Kann man jemanden x-Beliebigen zum Tainer ausbilden (es soll ja das Board getroffen weden) ?

    zu 1.) Zumindest muss er nicht. Entscheidend ist, dass er die Leistung des Spielers fördert. Wichtig ist, dass der entsprechende gegenseitige Respekt da ist. Da der Coach aber ganze andere Aufgaben zu erfüllen hat, als der Spieler, muss dieser Respekt nicht zwangsläufig aus der Qualität des Dartens heraus kommen. Trainingstechnisch kann es Vorteile bringen, wenn der Coach ebenbürtig oder evtl besser ist, da man die Drucksimulation über das Spielen gegeneinander ohne Zutun von außen gut hinbekommt. Zwangsläufig nötig ist das aber nicht.

    zu 2.) Kenntnis von der Materie sind von großem Vorteil. Ein Coach, der selbst Erfahrungen gesammelt hat, kann z.B. Schlüsselszenen in einem Spiel erkennen und ggf darauf einwirken, ein Coach völlig ohne Erfahrung wird es da schwer haben.

    zu 3.) Referenzen sind natürlich schwierig, da es im Darts zumindest bei uns so gut wie keine echten Coaches gibt. Auch Referenzen wie "XY Turniere gewonnen oder einen Average von XY" sind schwierig, weil man das Erfolgsmodell des Einen beim Darten einfach nicht 1:1 auf einen Anderen übertragen kann. Interessant wäre höchstens, ob ein Coach sich in dem Millieu auskennt und evtl ob er schon Trainingsfunktionen gemeistert hat. Ansonsten ist dies auch eine sehr deutsche-typische Frage. Im Grunde genommen interessiert uns als Darter doch gar nicht, was der Coach bisher geleistet hat, sondern ob er uns in unseren Zielen weiterbringt. Hier gibt der persönliche Kontakt die wichtigsten Hinweise, nicht die Referenzen.

    zu 4.) Das kann man sicherlich nicht, zumindest nicht zu einem guten. Auf die Basis beschränkt ist Darten nichts anderes als möglichst regelmäßig immer das Gleiche zu tun. Potenziell kann das Jeder. Die Faktoren, weshalb das bei uns Allen nicht immer klappt, sind aber immens viele, bei Jedem andere und noch dazu betreffen sie meistens im eigentlichen Sinne ja gar nicht das "Handwerkszeug". Wer hier vom Grundsatz her keine Sensibilität und keine Situationsaffinität besitzt, der kann auch nie ein wirklich guter Coach sein, auch wenn er selbst einen 100er Average hat und damit Topspieler ist. Aber genau das ist, was mich sowohl beim Darten als auch beim Coachen so fasziniert: Du kannst häufig keine allgemein gültigen Algorithmen finden, obwohl gerade Darts an und für sich eine sehr logische, matheorientierte Sache ist.

    Ich gebe mal ein Beispiel: Du hast 3 Spieler, die sich alle in der gleichen Situation befinden: Sie bestreiten ein Match und werfen ein Frühstück (eine Aufnahme mit 26 Punkten). Was machst Du als Coach?

    Spieler 1 rufst Du kurz zu: "Come on da jetzt, Du kannst das!" (In der Praxis ist das eben polemisch.) Vlt. rufst Du auch noch die Mannschaftskollegen dazu, die beim Pushen helfen sollen. Der Spieler denkt sich: "Die glauben an mich, ich kann das offenbar." Man gibt ihm das fehlende Selbstbewusstsein. Nächste Aufnahme klappt, alles wunderbar.

    Spieler 2 würde Dir für sowas direkt erstmal eine in die Fresse hauen. Er ist vlt. etwas erfahrener, erkennt an seinem Wurfbild das Problem und versucht, entsprechend seinen Rhythmus zu finden. Also versuchst Du hinten den Ruhepol zu geben, bleibst entsprechend ruhig und sagst direkt mal nix! Nächster Wurf Tonne (100), alles gut.

    Spieler 3 ist vlt. der Typ, der sich vor Aufregung fast in die Hose pinkelt. Wenn Du dem nichts sagst, kriegt er nen Herzkasper, weil er denkt, er würde nun gehasst werden, da er dieses dramatisch wichtige Spiel vergeigt. Pushst Du den noch mehr, wird er zum Vibrator (im Allgemeinen lässt es sich als Vibrator schlecht darten). Also musst Du ihn irgendwie auflockern. Du machst einen auf Ironie und sagst ihm:"Jo, wieder Zweistellig, alles gut!" Du hast die Hoffnung, den Spieler damit in seiner Anspannung etwas runterzufahren. Wenn die übernächste Aufnahme dann ne 60 ist, hast Du es richtig gemacht.

    Mit anderen Worten: Du musst versuchen, individuelle Algorithmen zwischen Coach-Spieler zu finden und diese situationsbedingt umzusetzen. Das kann zum Glück nicht Jeder. ^^

    Ich will mal kurz was Positives loswerden: Aus einem völlig sinnfreien Post wurde eine, finde ich zumindest, sinnreiche Diskussion über generellen Ton, Anzahl der User und Verhältnis aktiv-passiv. Offenbar funzt hier auch Einiges :thumbup:

    Ich glaube, wenn man diese Thematik beleuchtet, muss man sich zuerst mal die Frage stellen, woher die User und explizit die Neu-User kommen. Bei mir war es so, dass ich bestimmte Darts gesucht habe, die neu eklatant teuer waren. Über diverse Suchvariationen von Keywords bin ich dann auf einen Thread hier im An- und Verkaufsforum gestoßen.

    Da ich mich insbesondere für Darts interessiere und auch nicht unbedingt absoluter Neuling war, schreibe ich weiterhin. Ich glaube aber nicht, dass das der Regelfall ist. Ich glaube, dass Viele hier von Google kommen, weil sie etwas Bestimmtes suchen, sich daraufhin interessiert anmelden, weil Einem offenbar öfter geholfen werden kann. Wenn die nächste Frage auftaucht, braucht man gar nicht bei Google anfangen.

    Außerdem hat sich das Klientel bzw. die Zielgruppe auch etwas geändert, was mit der Pupolarität des Sports zu tun hat. Ich glaube, dass die Anzahl an Minderjährigen deutlich zugenommen hat, auch im Verhältnis.

    Ich möchte aber auch loswerden: Na klar wäre es schön, wenn mehr Leute aktiv wären, aber ich finde, es ist nun nicht so, als wäre es hier komplett uninteressant.

    Wenn ich keine andere Erklärung für das o. b. akkustische Phänomen gefunden hätte, hätte ich mit Sicherheit nicht behauptet, dass es an der ungleichmäßigen Verteilung der Bestandteile der Legierung gelegen hätte.

    Also dieses Phänomen muss definitiv auf den vierten Fall zurückzuführen sein...oder der Akku ist halt alle :duw:

    Cooles Video, Oppa! :thumbup:

    Ansonsten versteh ich das gar nicht...ich hab zwar noch nicht so oft Spitzen gewechselt, aber das ging immer glatt, und die Spitzen waren auch gerade im Barrel. Man muss doch nur darauf achten, dass sie stark genug eingepresst werden, und das möglichst gleichmäßig pro Dart. Natürlich müssen sie schon passen, da hatte ich anscheinend bisher Glück, oder ich presse mit so viel Druck, dass eben Alles passt :D

    Dass Unicorn-Spitzen bruchfester sind, kann ich nicht bestätigen, eher im Gegenteil. Aber das kann Zufall sein.

    Persönlich kann ich zum Wechseln die Target-Spitzen empfehlen, sie sind etwas dicker als die anderen, die ich bisher gesehen habe, das trifft sowohl auf die Smooth-Points als auch auf diese gelaserten Dinger zu. Es ist wohl besser, etwas zu dicke Points zu haben, als zu dünne.

    Wer ständig Spitzen an seinen Darts wechseln muss, dem würde ich eher zu Überlegungen Richtung Dartteppich oder sowas raten. Im Grunde genommen sollten Spitzen doch wirklich so lange halten, dass man sich in der Zwischenzeit Geld für neue Darts zusammengespart hat. Natürlich gibt es Ausnahmen: Wer Darts spielt, die es nicht mehr zu kaufen gibt oder meint, ganz bestimmte Points spielen zu müssen, muss wechseln. Leider kann ich nicht sagen, wie oft das geht, denke aber aufgrund der Starre des Materials sollte das mindestens 2mal, eher wesentlich öfter möglich sein. Das ist allerdings eine von mir unbelegte Schätzung, wobei die Erfahrungen von Bensemer und vor Allem von Mitleser das eher bestätigen.

    Ansonsten bin ich auch der Meinung wie einige Kollegen, dass die hier angeführten Details so unerheblich in ihrer Wirkung sind, dass man sie gut und gerne vernachlässigen könnte. Ich will das damit nicht abwerten, wollte das aber einmal für alle Dartsinteressierten, die sich eine ähnliche oder sogar genau dieselbe Frage stellen wie der Threadersteller und hierauf z.B. per Google stoßen, kundtun. Ansonsten viel Spaß noch! :)

    statt der ganzen Rumschmiererei sollkte man vlt lieber was am Grip machen. Die Frage wäre dann: Scalloped oder wirklich krasser Grip. Für Leute, die auf Nr sicher gehen wollen, sei der Anderson Phase 2 empfohlen. Der hat in der Mulde Microgrip, das ist schon wirklich heftig. Wenn ich den werfen wollte, würde vermutlich die Hand mitfliegen.

    Hey Kanne,

    das kannst Du eigtl nur trainieren. Es geht doch letztlich einfach nur darum, immer wieder möglichst exakt das Gleiche zu tun. Mir gehts aber im Spiel, wenn der Druck da ist, auch manchmal so, dass ich schwächer werfe. So sollte es aber nicht sein. Training ist dazu da, Konstanz in seine Würfe zu bekommen, denn einmal T20 oder so treffen können wir ja nunmal Alle. Versuche, im Training ganz bewusst Deinen Ablauf einzutrainieren, in Geschwindigkeit und Wurfhärte, anfänglich ist es dabei erstmal egal, was Du triffst. Hast Du den drin (also wirklich vielfach wiederholt, ohne dass sich irgendwas verändert hatte), versuchst Du, im gleichen Rythmus auch zu treffen.

    Das Training ist wirklich undankbar, weil man lange braucht, bis ein gutes Resultat dabei rauskommt, so dass man sich wirklich auf das Zielen konzentriert und nicht stetig dabei ist, sich auf seinen Rythmus zu konzentrieren. Ich meine aber, dass sich das echt lohnt. Vor Allem ist man Vielen ganz gut voraus, denn nur Wenige investieren diese müßige Trainingsweise. Sogar mir hat es geholfen, dass ich mich mittlerweile zumindest "Darter" nennen kann (Ave derzeit bei etwa 62), obwohl ich eigtl glaub ich absolut talentfrei bin...

    Ich glaube, dass die Wurfgeschwindigkeit jedem vorgegeben ist. Wenn man das erste mal die Darts auf das Board wirft oder das erste mal gegen einen Gegner spielt und gewinnen möchte, wird jeder seine Wurfgeschwindigkeit anhand seiner bisher erlernten Konzentrationsphase automatisch durchführen und dabei sollte man auch bleiben.

    Das sehe ich ganz genauso! Wenn man ans Board geht, ohne darüber nachzudenken, wirft man in seiner natürlichen Geschwindigkeit. Wer diese auf Konstanz trainiert, wird immer besser beraten sein als Jemand, der versucht, sich ein Tempo anzutrainieren.

    Wer schnell wirft, muss aber aufpassen, dass er nicht zappelig wird. Ein MvG oder ein Lewis werfen zwar schnell, sind aber trotzdem ruhig und konzentriert. Ich persönlich werfe auch recht fix, ich versuche mich aber schon in der Wurfphase des Gegners zu konzentrieren. Ich gucke dann immer meine Darts an, was im Grunde genommen total langweilig ist, da die immer gleich aussehen...aber es hilft mir.

    Langsamere Darter müssen aufpassen, sich nicht zu "überkonzentrieren". Dann fängt nämlich das oben bereits erwähnte denken an. Wenn ich das versuche, ahbe ich auch immer das Gefühl, lethargisch zu werden :D

    Also: Sein Tempo finden und diesen für sich optimieren, das halte ich für das Beste.