Tach...
Ich würde auch sagen dass uns in Deutschland eine Bombe wie Taylor fehlt, der regelmäßig auf großen PDC-Turnieren vorne dabei ist. Wenn das der Fall ist und Dart mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung tritt, interessiert es auch keinen mehr ob ich mir beim Darten die Kante gebe.
Bsp. Fussball:
In den unteren Ligen im Fussball kommt es teilweise zu Generalabsagen weil Spieler dem Schiedsrichter was auf die Nuss gegeben haben oder sich untereinander den Gewürzprüfer einschlagen. Das hat dem Profifussball nicht die Bohne geschadet. Die Zuschauerzahlen steigen ebenso wie die Umsätze der Clubs. (Die Ausschreitungen der `Fans`in den Profiligen kommen auch noch dazu).
Sollte Darts mit Hilfe von international erfolgreichen, deutschen Spielern eine breite Masse in Deutschland ansprechen (ähnlich wie beim Fussball: TV-Übertragungen, Dartmagazine Print/TV usw.) dann kann ich auch als Hobbydarter knülle in Gummistiefeln spielen und meinem Gegner gelegentlich eins auf die Zwölf geben, ohne dass das Image großartig leidet. Solange dies aber nicht der Fall ist, ist es an den Hobbydarten das Image zum positiven zu verbessern. Allerdings gibt es bei uns kaum Spiele wo kein Alkohol getrunken wird und 99% der Spiele finden in Kneipen statt. Hier bei uns ist Darts schlicht und einfach der Kneipensport, so wie er auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.